Aktuelle Pressemitteilungen

SAVE THE DATE: Pressegespräch zu gesundheitspolitischen Perspektiven nach der Bundestagswahl

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl laden wir am 26. April 2017 von 10:00 bis 12:00 Uhr zu einem Pressegespräch mit Vertretern der Landesärztekammer Hessen, den Gesundheitspolitischen Sprechern der Fraktionen im Hessischen Landtag und Journalisten ein.

Ankündigung: 12. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 25. März 2017

Am Samstag, den 25. März 2017, findet ab 9:00 Uhr s.t. die 12. ordentliche Delegiertenversammlung (15. Legislaturperiode) der Landesärztekammer Hessen im Fortbildungszentrum der Kammer in Bad Nauheim statt.

Pressemitteilung: 33 Medizinische Fachangestellte aus Ausbildungsverhältnissen verabschiedet

Bad Nauheim In einer feierlichen Zeugnisübergabe im Akademiegebäude der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim wurden am vergangenen Mittwoch, den 15. März 2017, 33 Medizinische Fachangestellte aus dem Bereich der Bezirksärztekammer Gießen aus ihren Ausbildungsverhältnissen verabschiedet. An der Feier haben die ehemaligen Auszubildenden, deren Angehörige und Freunde, die ausbildenden Ärztinnen und Ärzte sowie Vertreter/innen der zuständigen Berufsschulen teilgenommen.

Pressemitteilung: "Herausforderungen der ambulanten Notfallversorgung gemeinsam lösen"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert verbesserte Patienteninformationen über Versorgung in Notfällen

"Niedergelassene Ärzte und Klinikärzte können die Herausforderungen der ambulanten Notfallversorgung nur gemeinsam und durch sinnvolle Angebote für die Patienten lösen": Mit diesem Appell kommentiert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, die aktuelle Diskussion zur Notfallversorgung in Hessen. Dass die Notfallaufnahmen sowohl vieler Krankenhäuser als auch vieler ärztlicher Bereitschaftsdienstzentralen überlastet sind, sei bekannt. Um ärztlichen Rat zu erhalten, suchten sich Patienten in ihrem subjektiven Leidensdruck meist den kürzesten und bequemsten Weg.

Pressemitteilung: Hessische Ärztekammer wendet sich gegen Instrumentalisierung von Ärzten bei Abschiebungen

"Ärztinnen und Ärzte dürfen bei der Abschiebung von Flüchtlingen nicht von der Politik instrumentalisiert werden"; fordert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Hintergrund ist der jüngst vorgestellte 16-Punkte-Plan der Bundesregierung zur schnelleren und konsequenteren Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern. Danach soll bei Abschiebungen auch weniger Rücksicht auf gesundheitliche Probleme der Flüchtlinge genommen werden. "Eine Verschärfung der bisherigen Situation, die nicht mit dem ärztlichen Ethos in Einklang zu bringen ist", betont von Knoblauch zu Hatzbach.

Pressemitteilung: Geringer Anstieg ärztlicher Behandlungsfehler in Hessen

 

Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen erkennt 126 Behandlungsfehler im Jahr 2016 an

"Patienten sind selbstbewusst und gut über ihre Rechte informiert", erklärt Dr.med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den starken Anstieg von Anträgen aufgrund vermuteter Behandlungsfehler im zurückliegenden Jahr. So gingen bei der Gutachter- und Schlichtungsstelle im Jahr 2016 insgesamt 905 Anträge gegenüber 804 im Vorjahr ein. "Die hohen Antragszahlen zeigen das Vertrauen der Patienten in die Arbeit der Gutachterstelle. Doch sie lassen keinen Rückschluss auf einen Qualitätsverlust in Klinik und Praxis zu, denn die Zahl der anerkannten Behandlungsfehler ist 2016 prozentual nur geringfügig gestiegen", sagte von Knoblauch zu Hatzbach.

Hessische Ärztekammer ruft erneut zur Grippeschutzimpfung auf

 

Anstieg von Influenzafällen in Deutschland

Seit Wochen wird Frankreich von einer schweren Grippewelle überrollt, die in Krankenhäusern bereits über 50 Todesopfer gefordert hat. Auch in Deutschland ist die Grippe auf dem Vormarsch. So verzeichnet die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch Instituts (RKI) einen Anstieg der Grippeinfektionen in den ersten beiden Wochen des Jahres: Während für die erste Meldewoche 2017 insgesamt 2.398 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle übermittelt wurden (Stand 10.01.2017), waren es in der zweiten Meldewoche bereits 3.742 Fälle (Stand 17.01.2017). Wie hoch die tatsächliche Zahl der Infektionen ist, lässt sich allerdings nicht sagen, da nicht alle Erkrankungen gemeldet werden.

Hessische Ärztekammer fordert Strategie gegen Lieferengpässe bei Medikamenten

Die Situation ist alarmierend: Seit Jahren nehmen die Fälle nicht lieferbarer Arzneimittel in Deutschland zu. Betroffen sind u.a. Zytostatika zur Behandlung von Krebserkrankungen, Impfstoffe oder auch hochwirksame Antibiotika. "Plötzlich stehen Medikamente, die dringend zur Behandlung von zum Teil lebensbedrohlichen Erkrankungen benötigt werden, für einige Wochen oder Monate nicht mehr zur Verfügung. Für die betroffenen Patienten schlichtweg eine Katastrophe", kritisiert der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach.

Südwest-Ärztekammern sind sich einig: "Wir müssen mehr Anstrengungen für den Ärztenachwuchs unternehmen!"

Bei der Gestaltung des Medizinstudiums besteht Handlungsbedarf. Darin sind sich die drei Landesärztekammern im Saarland, in Hessen und in Rheinland-Pfalz einig. Der derzeit diskutierte "Masterplan Medizinstudium 2020" braucht daher Ergänzungen und Nachbesserungen.

Erkältungszeit = Antibiotikazeit? NEIN!

 

Hessische Studie "Einflussfaktoren auf die Verschreibung von Antibiotika (EVA)" zeigt Fortschritte aber auch weiteren Verbesserungsbedarf im Umgang mit Antibiotika

Die zunehmenden Antibiotikaresistenzen bei Bakterien sind ein ernstes Problem für die Gesundheit und das Gesundheitssystem, neue Antibiotika-Entwicklungen sind nicht in Sicht. Nimmt die Resistenzentwicklung weiter zu, gibt es für die Behandlung bestimmter Infektionen bei Menschen bald keine Medikamente mehr.

Fachwelt und Politik haben reagiert: Bundesregierung und Bundesgesundheitsministerium haben die Deutsche Antibiotika-Resistenz-Strategie DART aktualisiert, die Weltgesundheitsorganisation WHO hat einen "Globalen Aktionsplan zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen" vorgelegt. Dabei ist Konsens: das Problem der Multi Resistente(n) Erreger (MRE) wird nur durch die gemeinsame Betrachtung und die Reduzierung des Antibiotikaverbrauchs in der Human- und der Veterinärmedizinbeherrschbar sein, es gibt nur eine Gesundheit auf der Erde für Mensch und Tier: "one-health".

Dr. med. Klaus König mit Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen in Silber ausgezeichnet

Bad Nauheim. Der Gynäkologe Dr. med. Klaus König, Landesvorsitzender Hessen des Berufsverbandes der Frauenärzte und 2. Vorsitzender bundesweit, ist auf der heutigen Delegiertenversammlung der hessischen Ärztekammer in Bad Nauheim mit der Ehren-plakette der Landesärztekammer Hessen in Silber ausgezeichnet worden. In seiner Laudatio hob Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch hervor, dass König besonderen Wert auf fairen kollegialen Umgang lege. Ein freundliches Miteinander sei für ihn die Basis ärztlicher Tätigkeit, wie sie auch täglich mit den Patienten praktiziert werde. Als Facharztvertreter habe der Frauenarzt immer Wert auf guten Kontakt zu Hausärzten gelegt. "Ihnen ist wichtig, im niedergelassenen Bereich, Qualität zu zeigen, aber keine überzogene Qualität", sagte von Knoblauch zu Hatzbach.

"Gesundheitsleistungen müssen bezahlbar bleiben"

 

Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration, zu Gast auf der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen

Bad Nauheim. Wer mit den knappen Ressourcen im Gesundheitswesen sinnvoll und effektiv umgehen wolle, komme an der Ökonomisierung nicht vorbei, unterstrich Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration, in seinem Grußwort auf der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen. Angesichts des demografischen Wandels, sinkender Arztzahlen und begrenzter finanzieller Mittel müssten an den Gesundheitssektor marktwirtschaftliche Maßstäbe angelegt werden. Grüttner wies auf die außerordentliche Bedeutung des Gesundheitswesens mit einem Haushaltsvolumen von 300 Milliarden Euro Kosten pro Jahr und über 5 Millionen Beschäftigten, davon allein 1,2 Millionen im Krankenhausbereich, hin und machte deutlich. "Es ist Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen ökonomisch umgegangen wird." Gesundheitsleistungen müssten bezahlbar bleiben.

Krankenhausplan: Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen fordert genügend Notaufnahmebetten für Not- und Großschadensfälle

Bad Nauheim. Um für Not- und Großschadensfälle gewappnet zu sein, hat das hessische Ärzteparlament die Landesregierung eindringlich dazu aufgefordert, bei der Novellierung des Krankenhausplanes für eine ausreichende Zahl von Notaufnahmestationsbetten zu sorgen. "Diese Festlegung ist Voraussetzung, um in einem Flächenland wie Hessen die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen", erklärten die Delegierten.

Krankenhausplan: Delegiertenversammlung fordert ausreichende Zahl von Ärzten und Pflegern für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung

Bad Nauheim. Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen fordert das hessische Ministerium für Soziales und Integration auf, in dem derzeit in Überarbeitung befindlichen Krankenhausplan eine ausreichende ärztliche und pflegerische Personalbesetzung als wichtiges Kriterium für eine hochwertige Patientenversorgung festzulegen.

Klimaschutz: Delegiertenversammlung fordert, den Appell des Weltärztebundes im Rahmen der Anlagepolitik zu beachten

Bad Nauheim. Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, den Vorstand des Versorgungswerkes dazu aufzufordern, den Appell des Weltärztebundes an alle medizinischen Organisationen und Gesellschaften anlässlich der UN-Klimakonferenz in Marrakesch im Rahmen der Anlagepolitik zu beachten. "Wir sind uns unserer Verantwortung beim Thema Klimaschutz bewusst und fordern das Versorgungswerk daher dazu auf, diesen Aspekt bei den Anlagestrategien zu berücksichtigen", so die Delegierten.

Stellungnahme der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen zum Masterplan Medizinstudium 2020

Bad Nauheim. Intensiv hat sich die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen heute mit der von Bund und Ländern geplanten Reform des Medizinstudiums - dem Masterplan Medizinstudium 2020 – befasst. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Ausarbeitung des Masterplans habe große Hoffnungen geweckt, heißt es in der Stellungnahme der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer. Um diesen gerecht zu werden, sei eine Umsetzung der in den Modellstudiengängen gewonnenen Erkenntnisse an allen staatlichen medizinischen Fakultäten notwendig.

Hessisches Ärzteparlament lehnt klinische Versuche an nicht einwilligungsfähigen Menschen ab

Bad Nauheim. Die Delegiertenversammlung der der Landesärztekammer Hessen lehnt klinische Versuche an nicht einwilligungsfähigen Menschen grundsätzlich ab. Nicht nur mit Blick auf die eigene Geschichte wandten sich die Ärztevertreter gegen gruppennützige Forschung. Es müsse unbedingt verhindert werde, dass wehrlose Patienten zum Spielball für Interessen werden, die sie nicht voraussehen können.

EuGH-Urteil gefährdet Versorgungsstruktur in Deutschland

 

Hessische Heilberufe fordern Abschaffung des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln

Nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, der zufolge ausländische Versandapotheken nicht an das deutsche Preisrecht gebunden sind, fordern die im Bündnis heilen&helfen zusammengeschlossenen hessischen Heilberufe die Abschaffung des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.

Hessische Ärzte in Weiterbildung: mehrheitlich weiblich, im Krankenhaus tätig und an Innerer Medizin interessiert

 

Ergebnisse 2015 des Weiterbildungsregisters der Landesärztekammer Hessen / Ein Weg zur fundierten Evaluation der Weiterbildung

Wie sehen die Berufspläne des ärztlichen Nachwuchses aus? Welche Facharztrichtungen schlagen junge Ärztinnen und Ärzte ein? Um aussagefähige Daten zur Weiterbildung in Hessen zu erhalten, hat die Landesärztekammer Hessen 2013 ein Weiterbildungsregister eingerichtet, das die in Hessen tätigen Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung (ÄiW) erfasst. Dafür müssen zur Weiterbildung befugte Ärztinnen und Ärzte (im Jahr 2015 insgesamt 3.822) einmal im Jahr Angaben an die Landesärztekammer Hessen übermitteln. Jetzt liegt die abschließende Auswertung der Daten des Jahres 2015 vor, die auch auf der Website der Landesärztekammer eingestellt werden.

Promotionspreis der Landesärztekammer Hessen geht an Dr. med. Christiane Peiker

Für ihre Dissertation mit dem Titel "Direction Selectivity of Visual Callosal Connections" ist die Ärztin Dr. med. Christiane Peiker mit dem Promotionspreis 2016 der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet worden. Ihre Arbeit handelt von der kortikalen Verarbeitung visueller Reize im Bereich der Mittellinie des Gesichtsfeldes, welche zunächst in der kontralateralen Gehirnhälfte verarbeitet werden und bestimmte Information über das Corpus Callosum als vorbereitende unterschwellige Aktivität an die ipsilaterale Hirnhälfte weitergeben.

Ärztekammerpräsident fordert Aufklärung von Medikamententests an Heimkindern

"Jeglicher Missbrauch von Kindern ist schrecklich und durch nichts zu rechtfertigen oder zu entschuldigen!", macht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, unmissverständlich deutlich.

Bewegt und gesund am Arbeitsplatz: Diabetes-Präventionstag in der Firma ABICOR Binzel

 

In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Sportmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen und weiteren Kooperationspartnern richtete die Landesärztekammer Hessen den 3. Gesundheitstag der Firma ABICOR Binzel im Rahmen ihres Diabetes-Präventionsprojekts "Fit und gesund älter werden" aus.

"Die körperliche und seelische Gesundheit ist zentrale Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit des Menschen. Dies gilt sowohl für Arbeitnehmer als auch für Führungskräfte, die einen Großteil ihrer Lebenszeit am Arbeitsplatz verbringen": Mit diesen Worten unterstrich Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen (LÄKH), zum Auftakt des 3. Gesundheitstages in der Firma ABICOR Binzel, der in diesem Jahr unter dem Motto Diabetes-Prävention stand, die Bedeutung betrieblicher Gesundheitsförderung. Seit 2012 widmet sich die LÄKH im Rahmen ihres Präventionsprojekts "Fit und gesund älter werden" der Diabetes-Prävention und unterstützte zum ersten Mal ein betriebliches Projekt zur Gesundheitsförderung als Mitveranstalterin. "Über sieben Millionen Deutsche leiden an Diabetes, besonders von Typ 2 sind Menschen im mittleren Alter betroffen. Doch durch Prävention können viele Erkrankungen vermieden werden", so Dr. Catharina Maulbecker-Armstrong vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Gesundheitsminister Stefan Grüttner ist Schirmherr des Diabetes-Präventionsprojekts der Landesärztekammer Hessen. Der Minister in Wiesbaden lobte den Präventionstag als "wichtigen Beitrag, Krankheiten möglichst zu verhindern. Vorsorge ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich kann jedem nur raten, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern, sie ist unser wichtigstes Gut."

Gemeinsam gegen Diabetes: 3. Gesundheitstag bei ABICOR Binzel

 

Betriebliche Gesundheitsförderung am 10. November in Gießen-Buseck u.a. im Rahmen des Diabetes-Präventionsprojekts "Fit und gesund älter werden" der Landesärztekammer Hessen

Über 7 Millionen Deutsche leiden an der Stoffwechselkrankheit Diabetes – Tendenz steigend! Um zu zeigen, wie einer Erkrankung durch gesundheitsförderliches Verhalten am Arbeitsplatz und zu Hause vorgebeugt werden kann, bietet der Gesundheitstag der Firma ABICOR Binzel (Hersteller von Schweißtechnik) und ihrer Präventionspartner am 10. November 2016 ein vielseitiges Programm rund um das Thema Diabetesprävention durch Bewegung und Ernährung.

Gefälligkeitsgutachten: Pauschaler Vorwurf gegen Ärzte ist unredlich

 

"Wir weisen den pauschalen Vorwurf der Bundesregierung, viele Ärzte stellten falsche Gutachten aus, um Abschiebungen zu verhindern, zurück", erklärt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. In Beantwortung einer Kleinen Anfrage der Linkspartei, hatte die Regierung behauptet, dass eine größere Zahl solcher Bescheinigungen Formulierungen wie "Verdachtsdiagnose" und das Votum enthalte, es solle keine Abschiebung erzwungen werden. "Schon im Juni hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière einräumen müssen, dass die von ihm in den Raum gestellte Zahl von 70 Prozent der Männer unter 40, die vor einer Abschiebung für krank und nicht transportfähig erklärt würden, keine allgemeingültige, statistisch belegbare Größe sei", so der Präsident der Landesärztekammer Hessen weiter. „Auch jetzt bleibt die Bundesregierung wieder Beweise in Form bundesweiter Zahlen schuldig".

Pressemitteilung: Geben Sie der Grippe auch diese Saison keine Chance!

 

Die Landesärztekammer Hessen ruft zur jährlichen Grippeschutzimpfung auf

Wind, Regenschauer, sinkende Temperaturen – der Herbst ist da und damit die Gefahr, sich mit dem Grippevirus zu infizieren. Auch in diesem Jahr ruft die Landesärztekammer Hessen deshalb zur Grippeschutzimpfung auf. Wichtig sei, die Influenza (Grippe) von einer harmlosen Erkältung zu unterscheiden, erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der hessischen Ärztekammer. "Eine Erkältung klingt üblicherweise nach einer Woche wieder ab, während es sich bei der Influenza um eine schwerwiegende Erkrankung handelt, die im schlimmsten Fall sogar tödlich verlaufen kann." Einen effektiven Schutz biete die jährliche Schutzimpfung.

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen beschließt Ausgabe des elektronischen Heilberufsausweises

 

Datenschutzbedenken bleiben bestehen

Bad Nauheim. Mit knapper Mehrheit hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) am 14.09.2016 die Ausgabe des elektronischen Heilberufsausweises (eHBA) in Hessen beschlossen. Bei 17 Gegenstimmen und 15 Enthaltungen sprachen sich 23 Delegierte für den Beitritt der LÄKH zum Rahmenvertrag der Bundesärztekammer zur Herausgabe des eHBA aus. Der Entscheidung waren lebhafte Diskussionen vorausgegangen, in denen erhebliche Bedenken gegenüber der Einführung des Ausweises geäußert wurden.

Pressemitteilung: Resolution der hessischen Ärzteschaft gegen die vorgesehene Vergütung für die Übermittlung eines elektronischen Arztbriefes

 

Die Landesärztekammer Hessen warnt vor den Folgen der vorgesehenen Vergütung für den Versand eines elektronischen Arztbriefes.

Bad Nauheim. Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat am 14. September in Bad Nauheim vor den Sicherheitsrisiken als Folge der vorgesehenen Vergütung für den Versand eines elektronischen Arztbriefes gewarnt.

E-Health: Die Daten gehören den Patienten und nicht der Wirtschaft

 

Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) fordert den Schutz sensibler Patientendaten

"Die Ziele des E-Health-Gesetzes sind hoch gesteckt: die Verwaltung und Übermittlung von medizinischen Patienteninformationen auf elektronischem Wege, für eine bessere, schnellere und sichere Kommunikation im Gesundheitswesen. Diese Entwicklung ist aus Sicht der Ärzteschaft auch prinzipiell richtig, doch bei der Umsetzung des Gesetzes darf auf keinen Fall Schnelligkeit vor Qualität gehen. Die Sicherheit der Patientendaten muss allerhöchste Priorität haben", erläutert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den Standpunkt der hessischen Ärzteschaft zum E-Health-Gesetz, das am 01. Januar 2016 in Kraft getreten ist.

Ärztliches Können heißt zu wissen, was zu tun ist

 

Hessischer Ärztetag: Die Landesärztekammer Hessen feiert ihren 60. Geburtstag

"Das ist ein Tag der Rückbesinnung und der Freude" – mit diesen Worten eröffnete Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach den Hessischen Ärztetag am 3. September 2016 in Frankfurt. "Wir feiern jetzt, weil wir 60 Jahre als freier Beruf und in Demokratie als Ärzteschaft handeln können. Im Mittelpunkt ärztlichen Wirkens steht die Vertrauensbeziehung zwischen Arzt und Patient. Um diese Vertrauensbeziehung zu erhalten, ist der Arztberuf als freier Beruf zwingend notwendig." Anlässlich des runden Geburtstages der Landesärztekammer Hessen, die 1956 als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet wurde, waren rund 270 Gäste zu der Festveranstaltung mit Vorträgen und Diskussionen in die Frankfurter Mainarcaden gekommen. "Immer wenn Ärzte ihre Angelegenheiten selbst regeln konnten, haben medizinische Wissenschaft und ärztliche Praxis große Fortschritte gemacht. Bei strengen Reglementierungen hat dies gestockt", unterstrich von Knoblauch zu Hatzbach und nannte die Zeit des Nationalsozialismus als warnendes Beispiel. Als erste Ärztekammer bundesweit hatte die hessische Landesärztekammer ein umfangreiches Forschungsprojekt zur Erforschung ihrer Vergangenheit von den Anfängen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zu ihrer Gründung vor 60 Jahren in Auftrag gegeben. "Die heutigen demokratischen Errungenschaften sind als Lehre aus der NS-Zeit zu betrachten", erklärte Prof. Dr. Benno Hafeneger, wissenschaftlicher Leiter des Forschungsprojekts, der die Ergebnisse der Studie gemeinsam mit dem Historiker Marcus Velke, M.A., in Frankfurt vorstellte. "Die Lehre, die wir aus der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ziehen, sind eindeutig: Demokratische Errungenschaften müssen immer wieder geübt und verteidigt werden - für uns Ärzte und für die Patienten", resümierte von Knoblauch zu Hatzbach.

Spannende Erkenntnisse aus Forschungsprojekt: Hessische Landesärztekammer zieht Lehren aus der Analyse der Vergangenheit

 

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts "Geschichte der hessischen Ärztekammern von 1887-1956" werden anlässlich des Hessischen Ärztetages vorgestellt

"Als verfasste Ärzteschaft brauchen wir eine Kultur der Erinnerung, um aus der Vergangenheit zu lernen. Die historische Perspektive hilft uns dabei, aktuelle Fragen besser beurteilen zu können und möglichen Fehlentwicklungen entgegenzusteuern", erklärte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen (LÄKH), anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des Forschungsprojekts zur Geschichte der hessischen Ärztekammer. In einem von der Landesärztekammer beauftragten und auf zwei Jahre angelegten Forschungsvorhaben wurde die Geschichte der LÄKH von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur Gründung als "Körperschaft des Öffentlichen Rechts" im Jahr 1956 von den Wissenschaftlern Prof. Dr. phil. Benno Hafeneger, Lucas Frings (B.A.) und Marcus Velke (M.A.) aufgearbeitet. Anlässlich des Hessischen Ärztetages zu ihrem 60jährigen Jubiläum hat die Kammer am 2. September auf einer Pressekonferenz die Forschungsarbeit vorgestellt, die im Wochenschau-Verlag als Buch und E-Book erschienen ist.

Presseeinladung: Pressegespräch zum E-Health-Gesetz

Telemedizin, Gesundheitsapps, elektronische Patientenakten – die Digitalisierung der Gesundheitsbranche ist derzeit in aller Munde. Forciert wurde diese Entwicklung durch das neue E-Health-Gesetz, das am 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist. Was kommt mit dem Gesetz auf Ärzte und Patienten zu, wo liegen mögliche Probleme und wie ist der Datenschutz geregelt? Über diese Fragen möchten wir mit Ihnen sprechen und laden Sie ein zum:

Pressegespräch
am 8. September 2016 um 11 Uhr
in der Landesärztekammer Hessen
Im Vogelsgesang 3, 60488 Frankfurt am Main

Presseeinladung: Geschichte der Landesärztekammer Hessen

Das Forschungsprojekt zur Geschichte der Landesärztekammer Hessen ist abgeschlossen.
Die Ergebnisse werden im Vorfeld des Hessischen Ärztetages vorgestellt. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen zur:

Pressekonferenz
am 2. September 2016 um 11 Uhr
im Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Pressemitteilung: Keine Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht

 

Hessischer Ärztekammerpräsident warnt vor voreiligem Aktionismus

"Dass die Politik nach Möglichkeiten sucht, die Bevölkerung besser vor terroristischen Anschlägen oder anderen schwersten Gewalttaten zu schützen, ist nachvollziehbar. Eine Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht darf damit jedoch keinesfalls verbunden sein", erklärt der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach und warnt vor voreiligem Aktionismus. Schon heute lasse das geltende Recht im Fall der ärztlichen Schweigepflicht Ausnahmeregelungen bei Gefahr für Leib und Leben Dritter zu.

Vorankündigung des Hessischen Ärztetags am 03.09.2016

in diesem Jahr feiert die Landesärztekammer Hessen ihren 60. Geburtstag und lädt aus diesem Anlass ein zum

Hessischen Ärztetag
"60 Jahre Landesärztekammer Hessen – Wurzeln und Zukunft"

am Samstag, 3. September 2016 von 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr in den Mainarcaden Frankfurt (im Haus der Stadtwerke Frankfurt, Nähe Konstablerwache), Kurt-Schumacher-Str. 10, 60311 Frankfurt am Main.

Keine Stigmatisierung von Menschen mit Depressionen

Nizza, Würzburg, München und nun Ansbach: Seit Tagen reißen die erschütternden Nachrichten von Gewalttaten nicht ab. Neben terroristischen Anschlägen ruft der Amoklauf eines jugendlichen Täters in München Angst und Verunsicherung hervor. "Bei der Suche nach den Gründen für Gewalttaten ist es wichtig, zwischen terroristisch motivierten Personen und Amokläufern zu unterscheiden", hebt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen hervor. "Experten warnen außerdem davor, mutmaßliche Depressionen eines Täters für Amokläufe verantwortlich zu machen."

"Vor Masern und Grippe habe ich mehr Angst!"

 

Zitat: Prof. Dr. Dr. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamts Frankfurt, auf dem Sommerempfang der hessischen Heilberufe

Frankfurt, 14. Juli 2016. "Wir brauchen uns keine Sorgen vor Ansteckung zu machen, wenn wir gut informiert sind und uns richtig verhalten" – das war die Hauptbotschaft des Impulsvortrages von Prof. Dr. Dr. René Gottschalk am gestrigen Abend vor fast 200 Zuhörern auf dem Neroberg in Wiesbaden. Der Leiter des Gesundheitsamts Frankfurt und des Kompetenzzentrums für hochinfektiöse, lebensbedrohliche Erkrankungen ist Experte für Infektionskrankheiten. "Ebola & Co – eine Gefährdung für die westliche Welt?", lautete der Titel seines Vortrags. Alle Krankenhäuser seien verpflichtet, infizierte Patienten zu behandeln. "Jedes Kreiskrankenhaus braucht nur einen Kreidestrich auf dem Fußboden – Ebola ist nicht so infektiös, wie man denkt", sagte Gottschalk bildhaft. Viel sei falsch gemacht worden im Umgang mit Ebola, Lassa und anderen Erregern. Worauf die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" sehr schnell hinwies, darauf hätten die WHO und die westliche Welt verspätet reagiert. Dagegen seien frühzeitige Information und Sachverstand in solchen Fällen gefragt. "Vor Masern und Grippe habe ich mehr Angst!", sagte Prof. Gottschalk, "wenn jemand hier Masern hat, dann ist der Erreger noch zwei Stunden später im Raum. Ebola ist aus dem Raum, sobald der Infizierte den Raum verlassen hat".

Vereinsgründung "Ambulante Ethikberatung in Hessen e.V."

 

In Hessen startet die bisher bundesweit einzigartige Initiative zur Beratung ethischer Konflikte im ambulanten Bereich.

"Während Ethikkommissionen in Krankenhäusern inzwischen ihren festen Platz haben, fehlen adäquate Angebote auf ambulanter Ebene", so Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Um diese Lücke zu schließen, gründete sich am gestrigen Abend der Verein "Ambulante Ethikberatung in Hessen e.V.". "Es bedarf einer Anlaufstelle für ethische Fragestellungen, an die sich alle Betroffenen wenden können – ob Patienten, Ärzte, Pfleger oder Angehörige", erklärt der hessische Ärztekammerpräsident.

Antikorruptionsgesetz: Ärztekammer berät Mitglieder bei Abschluss von Kooperationsverträgen

 

"Als Faustregel gilt: Leistung und Gegenleistung müssen in einem angemessenen Verhältnis stehen"

Am 4. Juni 2016 ist das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen in Kraft getreten. "Vier Jahre lang hat der Gesetzgeber an dem Gesetzeswerk gefeilt. Nach wie vor ist jedoch die Unsicherheit bei vielen Ärztinnen und Ärzten groß, wo die Strafverfolgungsbehörden die Grenze zum korruptiven Verhalten ziehen werden", stellt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen fest. "Entscheidend seien die Umstände des Einzelfalls, heißt es in der Sprache der Juristen. Bei einem neuen Gesetz, dessen bloße Existenz die Angehörigen der Heilberufe fälschlicherweise als besonders korruptionsanfällig erscheinen lässt, hätte man sich greifbarere Vorgaben gewünscht", kritisiert von Knoblauch zu Hatzbach. "Generell lässt sich allerdings sagen: was berufs- und vertragsarztrechtlich untersagt war, ist auch weiterhin verboten. Neu sind hingegen die strafrechtlichen Folgen. Die Landesärztekammer berät ihre Mitglieder, um das Risiko, in das Visier der Staatsanwaltschaft zu kommen, zu verringern."

Ärzteschaft blockiert nicht, sondern fordert Patientensicherheit bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen

"Markige Sprüche, die nur mühsam wirtschaftliche Interessen kaschieren": Entschieden weist Dr. med. Gottfried von Knoblauch, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den auf dem 3. Forum Versorgungsforschung 2016 in Berlin erhobenen Vorwurf zurück, die Ärzteschaft blockiere die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Vertreter aus Politik, Krankenversicherung und Wirtschaft hatten auf der gemeinsam von Elsevier Health Analytics und der Gesellschaft für Recht im Gesundheitswesen organisierten Veranstaltung beklagt, dass das Telematik-Projekt ins Stocken geraten sei und dafür die ärztliche Selbstverwaltung verantwortlich gemacht. "Zumindest vonseiten der Patientenvertreterin wurde der konkrete Nutzen für das Gesundheitswesen kritisch hinterfragt. Aber es ist schon erstaunlich, dass an einer Diskussionsrunde über die Verwendung von Gesundheitsdaten kein Arzt beteiligt wurde", kommentiert der hessische Ärztekammerpräsident.

Ebola und Co – eine Gefährdung für die westliche Welt?

 

Gastvortrag von Prof. René Gottschalk auf dem Sommerempfang der hessischen Heilberufe

Frankfurt, 29. Juni 2016. Welches Gefährdungspotential haben Tropenkrankheiten für die westlichen Industrienationen? Diese Fragestellung ist Thema des diesjährigen Sommerempfangs der hessischen Heilberufe am 13. Juli 2016 um 19 Uhr im Opelbad auf dem Neroberg in Wiesbaden. Das Bündnis heilen & helfen der hessischen Heilberufskörperschaften lädt in diesem Jahr zum dritten Mal Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen, Wissenschaft und Wirtschaft in die hessische Landeshauptstadt ein. Stefan Grüttner (CDU), Hessischer Minister für Soziales und Integration, wird das Grußwort sprechen. Den Impulsvortrag hält Prof. Dr. Dr. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt.

Presseeinladung: "Ambulante Ethikberatung Hessen"

Anlässlich der Gründung des Vereins "Ambulante Ethikberatung Hessen" laden wir Sie herzlich ein zur

 

Pressekonferenz
 

am 4. Juli 2016 um 11 Uhr

in der Landesärztekammer Hessen,
Im Vogelsgesang 3, 60488 Frankfurt am Main

 

Presseeinladung zum Sommerempfang 2016 der hessischen Heilberufe

 

mit Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration, und Prof. Dr. Dr. René Gottschalk, Leiter Gesundheitsamt Frankfurt

am 13. Juli 2016 um 19:00 Uhr

Zum Vortrag von Prof. Gottschalk: Die jüngste Ebola-Epidemie, die über zwei Jahre in den Staaten des westlichen Afrika wütete und mehr als 11.000 Todesopfer forderte, ist seit Dezember 2015 nach Verlautbarung der WHO beendet. Die Folgen des Seuchenzugs werden in den betroffenen Staaten noch lange zu spüren sein. Doch mit der unmittelbaren Bedrohung endet nicht zugleich die Angst vor einer möglichen Pandemie. Wie groß ist die Gefahr, dass Tropenkrankheiten wie Ebola, Dengue-, Lassa- oder Hanta-Fieber auch in den westlichen Industrienationen auftreten und aufgrund der Infrastrukturbedingungen Millionen Todesopfer fordern? Sind Szenarien wie im Kinofilm Outbreak nur denkbar, oder auch wahrscheinlich? Diesen Fragen widmet sich der Impulsvortrag von Prof. René Gottschalk.

Keine Wartezeiten für dringende Behandlungen und Notfälle

 

Hessischer Ärztekammerpräsident warnt vor Belastung des Vertrauensverhältnisses zwischen Ärzten und Patienten

"Dringende Behandlungen und Notfälle leiden in Deutschland nicht unter Wartezeiten", erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Einen generellen Anspruch auf einen sofortigen Arzttermin gibt es nicht, Notfälle ausgenommen. Ärzte sind in der Gestaltung ihrer Arbeitszeit frei; allerdings sind Vertragsärzte dazu verpflichtet, feste Sprechzeiten für gesetzlich versicherte Patienten anzubieten. Mit einer Überweisung ihres Hausarztes erhalten Patienten in angemessener Zeit - in dringenden Fällen auch umgehend - einen Facharzttermin." Der hessische Ärztekammerpräsident rät daher dazu, keine voreiligen Schlüsse aus den in den Medien veröffentlichten Ergebnissen der Wartezeiten-Studie zu ziehen, die von der hessischen Bundestagsabgeordneten Kordula Schulz-Asche (Bündnis 90/Die Grünen) in Auftrag gegeben wurde.

Dr. med. Susanne Johna in den Vorstand der Bundesärztekammer gewählt

Dr. med. Susanne JohnaMehrheitlich haben die Delegierten des 119. Deutschen Ärztetages in Hamburg die hessische Internistin Dr. med. Susanne Johna, Präsidiumsmitglied der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) , und Vorsitzende des Landesverbandes des Marburger Bundes Hessen, im 2. Wahlgang mit 124 von 244 gültigen Stimmen als weitere Ärztin in den Vorstand der Bundesärztekammer gewählt. Sie setzte sich damit knapp gegen die hessische Allgemeinärztin Monika Buchalik, Vizepräsidentin der LÄKH, durch, auf die 120 Stimmen entfallen waren.

"Ich stehe für eine Stärkung der regionalen Ärztekammern", erklärte Johna in Hamburg. "Ärztekammern sind sowohl sachkundig als auch unabhängig." Die Fachärztin für Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Krankenhaushygiene will mit ihrem berufspolitischen Engagement etwas bewegen. "Wir Ärztinnen und Ärzte wollen Therapiefreiheit ohne Einflüsse von außen. Wir wollen keine externen Institute, die uns erzählen, was Qualität in der Gesundheitsversorgung heißt, wir wollen eine angemessene Vergütung und wir brauchen Zeit für das Gespräch mit dem Patienten."

119. Deutscher Ärztetag tagt in Hamburg

 

Vom 24. bis 27. Mai 2016 diskutieren 250 Ärztinnen und Ärzte berufspolitische und medizinisch-ethische Themen

Berlin, 20.05.2016 - Für eine Woche wird Gesundheitspolitik in Hamburg gemacht. 250 Ärztinnen und Ärzte aus ganz Deutschland kommen vom 24. bis 27. Mai 2016 zum 119. Deutschen Ärztetag in das CCH Congress Center Hamburg, um gesundheitspolitische Impulse zu setzen und wichtige berufspolitische Themen zu beraten. Eröffnet wird der Deutsche Ärztetag am kommenden Dienstag in der Laeiszhalle Hamburg unter anderem im Beisein von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und dem Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz.

Erfolg für den Schutz des Arzt-Patientenverhältnisses

 

Ärztekammerpräsident Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach begrüßt Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum BKA-Gesetz

"Ein großer Schritt für den Patientenschutz": Mit diesen Worten begrüßt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, nach dem das BKA-Gesetz bis 2018 gründlich überarbeitet werden muss. "Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Therapeuten und Patienten nicht gefährdet werden darf. Tatsächlich jedoch waren Ärzte und psychologische Psychotherapeuten in der beklagten Fassung des BKA-Gesetzes nicht als Träger von Berufsgeheimnissen geschützt. Dass die Verfassungsrichter nun in ihrer Entscheidung das psychotherapeutische und – analog dazu – das ärztliche Gespräch explizit zum Kernbereich privater Lebensgestaltung zählen, ist ein großer Erfolg für den Schutz der Privatsphäre und damit für den Schutz des Arzt-Patientenverhältnisses."

Integration zugewanderter und geflüchteter Ärztinnen und Ärzte: Landesärztekammer Hessen richtet Hospitationsdatenbank ein

Die Zahl ausländischer Ärztinnen und Ärzte, die nach Deutschland kommen und arbeiten, hat in den letzten 20 Jahren deutlich zugenommen. Allein in Hessen sind derzeit 3.144 Mediziner mit ausländischem Pass bei der Ärztekammer gemeldet. Mit der Zahl der Flüchtlinge steigt auch die Zuwanderung von Ärzten aus sogenannten Drittstaaten außerhalb der EU. Um ihnen die Integration und den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern, hat die Landesärztekammer Hessen den Aufbau einer landesweiten Hospitationsdatenbank gestartet. Ärztinnen und Ärzte sowie stationäre Einrichtungen, die Hospitationsplätze anbieten wollen, können ab Mai 2016 ihre Daten bei den Bezirksärztekammern melden. Über drei Monate wird ein Mindestdatenbestand aufgebaut. Ab August 2016 können Hospitationssuchende dann bei den Bezirksärztekammern Hospitationsangebote erfragen.

Resolution der Landesärztekammer Hessen zum sog. Asylpaket II

Mit großer Sorge sieht die Landesärztekammer Hessen die in der neuen Asylgesetzgebung (sog. Asylpaket II) festgelegte erleichterte und beschleunigte Abschiebung von kranken Geflüchteten. Dabei erscheinen insbesondere folgende Gesetzesregelungen mit dem ärztlichen Selbstverständnis schwer vereinbar:

Medizinische Fachangestellte feierlich in den Berufsstart verabschiedet

Am 13. April 2016 wurden von insgesamt 39 Absolventinnen aus Nord-, Ost- und Mittelhessen 16 anwesende Medizinische Fachangestellte (MFA) feierlich im Restaurant "Zur Linde" in Baunatal von der Bezirksärztekammer Kassel verabschiedet.

Diabetes wirksam vorbeugen

 

Mit ihrem Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" will die Landesärztekammer Hessen aufklären und bewegen

Ein Streuselstückchen als Zwischenmahlzeit hier, einen Schokoriegel dort und abends Chips vor dem Fernsehen: Zu fett, zu süß, zu reichlich - wer sich so ernährt und wenig bewegt, nimmt zwangsläufig zu. Mit schwerwiegenden Folgen, denn Übergewicht und mangelnde Bewegung können schon in jungen Jahren, vor allem aber mit zunehmendem Alter zu Typ 2-Diabetes führen. Laut aktuellem Gesundheitsbericht Hessen steht Diabetes mit insgesamt 451.446 Fällen (Stand 2011) an zweiter Stellte der häufigsten Erkrankungen in Hessen. Die Häufigkeit steigt ab dem Alter von 45 Jahren deutlich an.

Patientenwohl muss an erster Stelle stehen

Die Landesärztekammer Hessen begrüßt die jüngst veröffentliche Stellungnahme des Deutschen Ethikrates und dessen Forderung, dass die Krankenhausversorgung stärker am Patientenwohl ausgerichtet sein müsse.

26 Medizinische Fachangestellte starten ins Berufsleben

Die Schulzeit ist zu Ende - der Berufsalltag beginnt: Heute sind im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim offiziell 26 Medizinische Fachangestellte durch den Vorsitzenden der Bezirksärztekammer Gießen, Dr. med. Hans-Martin Hübner, freigesprochen worden. Das Prüfungszeugnis wurde zusätzlich in englischer und französischer Übersetzung ausgestellt, damit sich die Medizinischen Fachangestellten (MFA) auch außerhalb Deutschlands bewerben können. Die Festansprache hielt Rita Schlett vom Verband medizinischer Fachberufe e.V. An der Zeugnisübergabe nahmen neben den Angehörigen und Freunden der Absolventinnen auch die ausbildenden Ärzte, Mitglieder der Prüfungsausschüsse und Vertreter der Berufsschulen teil. Musikalisch eingerahmt wurde die Feier durch das Gesangsensemble "Vocalicious" der Musikschule Bad Nauheim.

Arztkittel stellen kein zusätzliches Infektionsrisiko dar, wenn vernünftig damit umgegangen wird!

Mit Verwunderung hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am vergangenen Samstag, 19. März 2016, die Meldung der Asklepios Kliniken zur Kenntnis genommen, zur Verbesserung der Patientensicherheit den Arztkittel in den eigenen Kliniken abzuschaffen. Begründet wurde dies mit angeblichen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Robert-Koch-Instituts. Offizielle evidenzbasierte Empfehlungen existieren jedoch nicht.

Portalpraxen: Vergütung ambulanter Behandlung in Kliniken und gesetzlich Versicherter in ambulanten Praxen soll sich nicht unterscheiden

Das kürzlich in Kraft getretene Gesetz zur Krankenhausreform sieht vor, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) sogenannte Portalpraxen an den zur Notfallbehandlung zugelassenen Krankenhäusern einrichten oder vorhandene Klinikambulanzen in den offiziellen Notfalldienst der KV einbinden. Die Bewertungen der Notfall-Leistungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) sollen für die Kliniken deutlich angehoben werden.
Die dafür nötigen Gelder sollen künftig allein aus dem Budget der Kassenärztlichen Vereinigungen entnommen werden und keiner Deckelung unterliegen.

Diagnostik und Therapie gehören in ärztliche Hände

Das hessische Ärzteparlament betonte am vergangenen Samstag, 19. März 2016, in Bad Nauheim, dass Diagnostik und Therapie in der Hand der Ärzte verbleiben müssen.

Akademien der Gebietsärzte und der Allgemeinmedizin sollen unverändert weitergeführt werden

Das hessische Ärzteparlament forderte am vergangenen Samstag, 19. März 2016, den 119. Deutschen Ärztetag 2016 dazu auf, die Statute der Deutschen Akademie der Gebietsärzte und der Deutschen Akademie für Allgemeinmedizin in der neuen Gremienstruktur der Bundesärztekammer unverändert weiter gelten zu lassen.

Hessisches Ärzteparlament fordert Analyse möglicher Veränderungen der neuen Gebührenordnung

Die fehlende Zustimmung des Bundesärztekammervorstandes zum Leistungsverzeichnis der neuen Gebührenordnung (GOÄneu) und die Forderung nach weiteren Diskussionen, wurde von der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am vergangenen Samstag, 19. März 2016, begrüßt.

Begehung der Flüchtlingsunterkunft auf dem Frankfurter Neckermann-Gelände: Vertreter der Landesärztekammer Hessen ziehen positive Bilanz

In einem offenen Brief hatte die Initiative "Welcome Frankfurt" Kritik an der Flüchtlingsunterkunft auf dem Neckermann-Gelände in Frankfurt geübt. Da die Vorwürfe sich auch auf die medizinische Versorgung bezogen, besuchten Vertreter der Landesärztekammer Hessen gemeinsam mit der Darmstädter Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid und Prof. Dr. med. Leo Latasch, Gesundheitsamt Frankfurt, die Aufnahmeeinrichtung, um sich vor Ort zu informieren. Die Bilanz der Ärzte fiel positiv aus.

Rückgang ärztlicher Behandlungsfehler in Hessen

 

Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen erkennt 138 Behandlungsfehler im Jahr 2015 an

"Auch in der immer komplexer werdenden modernen Medizin gilt: jeder Behandlungsfehler ist einer zu viel", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Um die Ursachen von Fehlern ermitteln und Strategien zu ihrer künftigen Vermeidung entwickeln zu können, ist ein transparenter und objektiver Umgang mit Behandlungsfehlervorwürfen wichtig. Dass Hessen dabei auf einem guten Weg ist, lässt sich an der statistischen Auswertung der Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen ablesen. Sie zeigt für das Jahr 2015 sowohl einen deutlichen Rückgang der Anträge wegen vermeintlicher Behandlungsfehler als auch der anerkannten Behandlungsfehler gegenüber dem Vorjahr."

Gemeinsame Pressemitteilung des Bündnisses heilen & helfen: Zikavirus-Infektion in Deutschland unwahrscheinlich

 

Hessische Heilberufskörperschaften: Kein Grund zur Panik

Täglich erscheinen neue Meldungen über das Zika-Virus. Für mediale Aufregung sorgte jüngst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit der Erklärung eines globalen Gesundheitsnotstands im Hinblick auf einen möglichen Zusammenhang mit Mikrozephalie-Fällen bei Neugeborenen – eine seltene Fehlbildung, die sich primär in einem zu geringen Schädelumfang äußert und körperliche sowie geistige Entwicklungsstörungen nach sich zieht – und anderen neurologischen Erkrankungen. Dabei besteht jedoch kein Grund zu Panik, betonen die Vertreter der hessischen Heilberufskörperschaften.

Hessische Ärztekammer fordert Freilassung von Dr. Ahmed Mohamed Said

Die Landesärztekammer Hessen schließt sich der Forderung der Bundesärztekammer nach Freilassung des ägyptischen Arztes Dr. Ahmed Mohamed Said an. Bei einer friedlichen Gedenkveranstaltung am 16. November 2015 in Kairo war Said, der in Frankfurt als Chirurg gearbeitet hatte, verhaftet und mit vier weiteren Menschenrechtsaktivisten zu einer zweijähren Haftstrafe verurteilt worden. Ungeachtet internationaler Proteste hat ein Gericht in Kairo nun die Berufung gegen das Urteil abgelehnt. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die ebenfalls die Freilassung Saids fordert, sitzen 40.000 politische Gefangene in ägyptischen Gefängnissen.

Pressemitteilung der Bundesärztekammer: Ärztetag stellt Signale auf Grün

"Der Deutsche Ärztetag hat der Bundesärztekammer auf beeindruckende Weise den Rücken gestärkt. Das war ein klarer Vertrauensbeweis für den Vorstand der Bundesärztekammer und die Verhandlungsführer der BÄK, die sich seit Jahren für eine neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) einsetzen." So kommentierte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery den Ausgang des heutigen außerordentlichen Deutschen Ärztetages in Berlin.

GOÄ-Novelle: Hessische Ärzte sehen Nachbesserungsbedarf

 

Informationsveranstaltung der Landesärztekammer Hessen zur neuen ärztlichen Gebührenordnung in Frankfurt

Überholt und intransparent: Eine Reform der über 30 Jahre alten Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ist längst überfällig. Nun scheint nach jahrelangem Bemühen eine Novellierung zum Greifen nahe, doch in der Ärzteschaft rumort es. Grund: viele Ärzte sehen sich nicht ausreichend über die Inhalte der geplanten neuen GOÄ informiert. Um die hessischen Ärztevertreter im Vorfeld des außerordentlichen Deutschen Ärztetages zur GOÄ am 23. Januar aus erster Hand über den Verhandlungsstand zu unterrichten, hatten Landesärztekammer Hessen und die PVS-Akademie als Vertreter der beiden Verhandlungsführer den GOÄ-Beauftragten der Bundesärztekammer (BÄK) Dr. Bernhard Rochell und Dr. Birgit König, Stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV), am 16. Januar als Referenten nach Frankfurt eingeladen.

Multiresistente Keime: Bessere personelle Ausstattung von Kliniken erforderlich

 

Hessischer Ärztekammerpräsident warnt vor Einsparungen zu Lasten der Patienten

Die Meldung, dass bei Routinetests der multiresistente Erreger MRSA auf der Haut von Frühgeborenen in einer hessischen Klinik entdeckt worden ist, schlägt hohe Wellen. "Zu Recht, denn Infektionen mit MRSA-Keimen stellen eine erhebliche Gefahr dar. Vor allem, wenn es sich bei den Betroffenen um besonders anfällige Patienten, wie z. B. Säuglinge handelt", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Leider sind multiresistente Keime in vielen Krankenhäusern ein Problem. Dort, wo sie auftreten, müssen die Ursachen gründlich ermittelt und wirksam bekämpft werden."

"Blockade der GOÄ-Novelle ist Angriff auf den freien Arztberuf"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident weist SPD-Vorstoß scharf zurück

Als unverhohlenen Angriff auf den freien Arztberuf weist Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, die Ankündigung der SPD-Bundestagsfraktion zurück, die geplante Reform der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) zu blockieren. "Die Aufforderung an den Bundesgesundheitsminister und die Bundesländer, die GOÄ-Novelle zu verhindern, ist der Einstieg in eine staatlich reglementierte ärztliche Versorgung. Dadurch wird dem freien Beruf die letzte Freiheit genommen", kritisiert von Knoblauch zu Hatzbach scharf. " Hinter dem populistischen Ziel einer Einheitsversicherung für alle stünden in Wirklichkeit handfeste Eigeninteressen.