Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Schwangerschaftsabbruch: Landesärztekammer Hessen lehnt Kriminalisierung von Ärztinnen/Ärzten und Patientinnen ab

Anlässlich der aktuellen Diskussion über das Thema Schwangerschaftsabbruch stellt die Landesärztekammer Hessen klar, dass keine Ärztin/kein Arzt in Deutschland Schwangerschaftsabbrüche außerhalb der gesetzlichen Regelungen durchführt. Die ärztliche Berufsordnung in Hessen regelt, dass Ärztinnen und Ärzte weder gezwungen werden können, einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen, noch diesen zu unterlassen.

Pressemitteilung: Gesundheits-App: "Nicht Kostenträger, sondern Ärztinnen und Ärzte behandeln Patienten"

 

Hessischer Ärztepräsident wirft Krankenkasse Einmischung in das Arzt-Patienten-Verhältnis vor

"So war und ist die Lockerung des Fernbehandlungsverbotes nicht gemeint", kritisiert Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen (LÄKH), die Pläne der Techniker Krankenkasse (TK), ihren Versicherten eine App anzubieten, in die die Gesundheits-App "ADA" integriert wird. Nach digitaler Diagnosestellung können sich die Versicherten von TK-Ärzten beraten lassen. "Mit diesem Angebot mischt sich die TK unbotmäßig in das Arzt-Patienten-Verhältnis ein", erklärt Pinkowski.

Pressemitteilung: Hessische Ärzteschaft gegen Kommerzialisierung ambulanter Versorgung

 

Delegiertenversammlung warnt vor Eingriffen durch Finanzinvestoren

Die Übernahme ambulanter Versorgungseinrichtungen durch Finanzinvestoren und Medizinindustrie betrachten die hessischen Delegierten mit großer Sorge. Nach Kliniken und Altenheimen würden nun unter anderem auch nephrologische Praxen mit Dialyse, Radiologische Praxen, Kinderwunschzentren und Zahnarztpraxen in Form von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) übernommen.

Pressemitteilung: "Das Terminservice- und Versorgungsgesetz ist nicht zukunftsweisend"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski erteilt Gesetzentwurf eine Absage

"Mit dem vom Bundesministerium für Gesundheit vorgelegten Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) wird massiv in die vertragsärztliche Arbeit eingegriffen. Dabei bleibt jedoch die Frage, wie die gesundheitliche Versorgung in Deutschland auf Dauer gesichert werden kann, völlig unbeantwortet", kritisierte Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski auf der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen.

Pressemitteilung: Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte: Landesärztekammer Hessen plant Meldestelle für Betroffene

"Die zunehmende Gewalt gegenüber Ärztinnen und Ärzten ist kein gefühltes Problem. Doch wir brauchen verlässliche, aussagekräftige Zahlen, um das tatsächliche Ausmaß abschätzen zu können", so Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Daher werde die Kammer zu Evaluationszwecken eine Meldestelle für Gewalttaten an medizinischem Personal in Hessen einrichten, kündigte er auf der Delegiertenversammlung am 24.11.2018 in Bad Nauheim an.

Pressemitteilung: Hessisches Ärzteparlament fordert bessere medizinische Versorgung von Menschen ohne Papiere

 

Einführung eines "anonymen Krankenscheins " empfohlen

Bad Nauheim. Die UN-Menschenrechtscharta spricht jedem Menschen das Recht auf medizinische Behandlung und ärztliche Betreuung zu: Das hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 24.11.2018 in Bad Nauheim betont. Allerdings gebe es auch in Deutschland Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht an der medizinischen Regelversorgung teilhaben könnten und große Schwierigkeiten hätten, bei gesundheitlichen Problemen adäquat versorgt zu werden, kritisierten die Delegierten. Ihre Versorgung hänge vom freiwilligen humanitären Engagement einzelner Ärztinnen und Ärzte sowie von Organisationen, wie etwa Medinetz oder Malteser Migranten Medizin ab.

Pressemitteilung: Delegierte der Landesärztekammer Hessen beschließen Lockerung des Fernbehandlungsverbots

Bad Nauheim. Nachdem der 121. Deutsche Ärztetag in Erfurt dieses Jahr einen Grundsatzbeschluss zur Lockerung des Fernbehandlungsverbots verabschiedet hat, haben sich nun auch die Delegierten der Landesärztekammer Hessen mit großer Mehrheit für eine entsprechende Übernahme der Neuregelung in die hessische Berufsordnung (§7 Abs.4) ausgesprochen.

Pressemitteilung: Ärzteparlament beschließt Beitragssenkung für Mitglieder der Landesärztekammer Hessen

 

Ab 2019 sinkt der Beitrag um 7,5 Prozent

Bad Nauheim. Aufgrund der positiven Haushaltsentwicklung der Landesärztekammer Hessen im zurückliegenden Jahr hat die Delegiertenversammlung heute einstimmig eine Senkung der Mitgliedsbeiträge um 7,5 Prozent beschlossen. Die Beitragssenkung tritt ab 2019 in Kraft.

Pressemitteilung: Doppelte Auszeichnung: Prof. Dr. Dr. med. René Gottschalk und Prof. Dr. med. Ursel Heudorf erhalten Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen

"Für Ihren unermüdlichen Einsatz und Ihr großes Engagement verdienen Sie unseren besonderen Dank", wandte sich der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski in seiner Laudatio an Prof. Dr. Dr. med. René Gottschalk und Ltd. Med.-Dir. Prof. Dr. med. Ursel Heudorf. Beide wurden heute anlässlich des Symposiums, das für die Verabschiedung Heudorfs aus ihrer Position als stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes Frankfurt veranstaltet wurde, mit der Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen geehrt.

Fortsetzung der 1. und Konstituierenden Delegiertenversammlung und 3. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen

Am Samstag, den 24. November 2018, findet ab 10:00 Uhr s.t. die Fortsetzung der 1. und Kon-stituierenden Delegiertenversammlung und im Anschluss die 3. ordentliche Delegiertenver-sammlung (16. Wahlperiode 2018 – 2023) der Landesärztekammer Hessen im Fortbildungs-zentrum der Kammer in Bad Nauheim statt.

Heilpraktikergesetz muss neu geregelt und der Patientenschutz verbessert werden

 

Für LÄKH-Präsident Dr. med. Edgar Pinkowski hat die Sicherheit von Patienten oberste Priorität

"Mit ihrem Vorschlag, die Erlaubnis zur Bezeichnung als Heilpraktiker mittelfristig auslaufen zu lassen, hat die FDP eine wichtige Diskussion angestoßen", sagt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. So weit sind die deutschen Ärztevertreter bisher nicht gegangen: Allerdings habe der Deutsche Ärztetag, zuletzt im Mai 2018, den Gesetzgeber dazu aufgefordert, im Sinne der Patientensicherheit, das Heilpraktikerwesen neu zu regeln. "Das geltende Heilpraktikergesetz von 1939 ist restlos veraltet. Wir sehen es als zwingend notwendig an, dieses Gesetz nach den aktuellen Erfordernissen der medizinischen Versorgung der Bevölkerung anzupassen bzw. gänzlich neu zu regeln", betont Pinkowski.

Zeitsparend und umweltschonend: Hessischer Ärztekammerpräsident begrüßt elektronisches Rezept

 

"Voraussetzung ist jedoch eine funktionstüchtige digitale Infrastruktur"

"Das elektronische Rezept ist weder das Ei des Kolumbus noch wird es die medizinische Therapie revolutionieren, aber es kann Ärzten und Patienten helfen, Zeit zu sparen", begrüßt Dr. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den jüngsten Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Einführung einer digitalen Verordnung. "Schon heute werden Patienten auch telefonisch oder per Videosprechstunde beraten. Da macht es Sinn, wenn sie in diesen Fällen nicht gesondert in die Praxis kommen müssen, um sich ein Rezept in Papierform abzuholen. Das gilt auch für Wiederholungsrezepte." Elektronische Rezepte seien rund um die Uhr abrufbar und umweltschonend.

Grippeschutz: Studie des Robert-Koch-Instituts weist auf unzureichende Impfquoten und Impfmotivation bei Klinikpersonal hin

Die jährliche Impfung gegen saisonale Influenza ist die wichtigste Maßnahme zur Prävention einer Grippe-Erkrankung. "Das Gesundheitspersonal ist neben chronisch Erkrankten, älteren Menschen und Schwangeren eine wichtige Zielgruppe für diese Impfung", erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Sie dient nicht nur dem individuellen Schutz vor Erkrankung, sondern reduziert auch die Weiterverbreitung des Grippevirus im Krankenhaus." Die Landesärztekammer Hessen ruft daher jährlich zur Grippeschutzimpfung auf.

Landtagswahl in Hessen: "Die neue Regierung muss Gesundheitspolitik in den Fokus rücken!"

 

Landesärztekammer Hessen fordert stärkeres Engagement der Parteien in Fragen der Gesundheitsversorgung

"Seit langem beherrschen Schlagzeilen zu überfüllten Notaufnahmen, langen Wartezeiten oder zur ärztlichen Versorgung auf dem Land die Medien. Entsprechend lag die Vermutung nahe, dass die Parteien in ihren Wahlprogrammen zur Landtagswahl in Hessen der Gesundheitspolitik besondere Aufmerksamkeit schenken – eine Erwartung, die leider enttäuscht wurde", kritisiert Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Obwohl es sich bei gesundheitspolitischen Fragen um einen zentralen Aspekt der Daseinsvorsorge handle, hätten die Parteien den Themen Gesundheit und Pflege im Wahlkampf nicht den nötigen Stellenwert beigemessen.

"Digitalisierung als Selbstzweck ist sinnlos": Hessischer Ärztekammerpräsident fordert mehr Sicherheit für digitale Anwendungen im Gesundheitswesen

 

Praxisbarometer der KBV macht Chancen und Risiken der Digitalisierung deutlich

"Dass die Ärzteschaft aufgeschlossen für die Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist, machen auch die aktuellen Ergebnisse des "Praxisbarometers Digitalisierung" der Kassenärztlichen Bundesvereinigung deutlich", betont Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Demnach nutze ein Großteil der mehr als 1.750 befragten Vertragsärzte und -psychotherapeuten die praxisinterne Digitalisierung – Praxismanagement, Patientendokumentation oder digitale Anwendungen für die Arzneimitteltherapiesicherheit, um die Prozesse in ihren Praxen zu verbessern. Andererseits zeige die repräsentative Erhebung aber auch, dass viele Ärztinnen und Ärzte bezweifelten, durch die Digitalisierung tatsächlich mehr Zeit für ihre Patienten zu haben. Als mögliche Hemmnisse für ihre Arbeit hatten 78 % der Befragten das Thema IT-Sicherheit und 43 % die Fehleranfälligkeit der elektronischen Datenverarbeitung angegeben.

Influenza: Jetzt impfen lassen!

 

Landesärztekammer Hessen ruft zur jährlichen Grippeschutzimpfung auf

"Die außergewöhnlich schwere Grippewelle der vergangenen Saison hat uns deutlich gezeigt, wie wichtig der Schutz durch eine Impfung ist", betont Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen (LÄKH). Da die jährliche Grippeschutzimpfung einen wirksamen Schutz vor der Infektion mit dem Grippevirus bietet, ruft die Landesärztekammer Hessen auch in diesem Herbst dazu auf, sich in den kommenden Wochen impfen zu lassen. Um rechtzeitig geschützt zu sein, wird empfohlen, sich bereits in den Monaten Oktober oder November impfen zu lassen. Auch zu Beginn und im Verlauf der Grippewelle kann es noch sinnvoll sein, eine versäumte Impfung nachzuholen, da nicht vorherzusagen ist, wie lange eine Influenzawelle andauern wird. Nach der Impfung dauert es etwa 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist.

Presseeinladung: Pressegespräch mit neuer Präsidiumsspitze der Landesärztekammer Hessen

Die hessischen Ärztinnen und Ärzte haben ein neues Präsidium gewählt: In den kommenden fünf Jahren wird Dr. med. Edgar Pinkowski als Präsident die Landesärztekammer Hessen vertreten. In zweiter Amtszeit wird Monika Buchalik die Position der Vizepräsidentin ausüben.
Ihre Vorhaben und Perspektiven für die Wahlperiode 2018 – 2023 möchte die neue Präsidiumsspitze in einem persönlichen Gespräch vorstellen.

Dazu laden wir Sie herzlich ein zum:

Pressegespräch mit der neuen Präsidiumsspitze der hessischen Landesärztekammer
am Dienstag, 25.09.2018 von 14:00 bis 15:30 Uhr
in der Landesärztekammer Hessen
Im Vogelsgesang 3, 60488 Frankfurt am Main

Organspende: Hessischer Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski spricht sich für Widerspruchslösung aus

"Dass die Organspende in Deutschland dringend gefördert werden muss, ist offensichtlich" betont Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen (LÄKH). Auch wenn die Zahl der Organspenden im ersten Halbjahr 2018 erstmals wieder gestiegen sei, habe sie sich 2017 mit 767 Spendern auf einem Rekordtief befunden. "Der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgelegte Gesetzentwurf, wonach das Prozedere in den Krankenhäusern verbessert werden soll, um Organspender schneller zu identifizieren, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber er reicht nicht aus. Wenn wir die Zahl der Organspenden erhöhen wollen, muss sich die Gesellschaft für eine neue Debatte öffnen." Ausdrücklich sprach sich Pinkowski für Spahns Vorschlag aus, die Widerspruchslösung mit Vetorecht für Angehörige einzuführen.

Schwerpunkt Bewegung: Von Sport im Alltag bis Power-Aging

 

50. Internationaler Seminarkongress in Grado, Italien (26.08.-31.08.2018) eröffnet

"Jede Einschränkung von Mobilität beeinträchtigt das psychische und physische Wohlempfinden. Da Bewegung sich sowohl zur Prävention als auch zur Therapie eignet, ist sie roter Faden des diesjährigen Kongresses." Mit diesen Worten begrüßte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, ehemaliger Präsident der Landesärztekammer Hessen, die rund 120 Teilnehmer des 50. Internationalen Seminarkongresses in Grado. Seit 2016 wird die zuvor von dem Collegium Medicinae Italo-Germanicum e. V. (CMIG) organisierte Seminarreihe federführend von der hessischen Ärztekammer in Kooperation mit dem CMIG, sechs deutschen Landesärztekammern, der Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz sowie der Ärzte- und Zahnärztekammer der Provinz Bozen, der Ärztekammer für Kärnten, der Ärztekammer der Steiermark und der Ärztekammer für Tirol veranstaltet. Weiterer Kooperationspartner ist der Deutsche Ärzteverlag. "Wir netzwerken über nationale Grenzen hinweg und lernen miteinander. Auf diese Weise spiegelt der Kongress auch die europäische Idee des Zusammenwirkens wider", so von Knoblauch zu Hatzbach.

Pressemitteilung: Präsidiumswahlen: Dr. med. Edgar Pinkowski ist neuer Präsident der Landesärztekammer Hessen

 

Monika Buchalik bleibt Vizepräsidentin

Bad Nauheim, 25. August 2018. Wechsel an der Spitze der Landesärztekammer Hessen: Nach den Kammerwahlen im Juni wählte die Delegiertenversammlung heute, 25.08.2018, auf ihrer ersten und konstituierenden Sitzung der Wahlperiode 2018 - 2023 mit großer Mehrheit den Anästhesisten Dr. med. Edgar Pinkowski (62), Liste Fachärztinnen und Fachärzte Hessen, zum neuen Präsidenten der hessischen Ärztekammer. Der bisherige Amtsinhaber, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach (70), ebenfalls Liste Fachärztinnen und Fachärzte Hessen, der die Landesärztekammer über zwei Wahlperioden geleitet hatte, war nicht mehr zur Wahl angetreten.

Pressemitteilung: Konstituierende Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen: Präsidiumsmitglieder, Bezirksärztekammervorstände und Finanzausschussmitglieder der 16. Legislaturperiode (2018-2023) neu gewählt

 

Bad Nauheim, 25. August 2018. Neben der Wahl des neuen Präsidenten der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Edgar Pinkowski, Liste Fachärztinnen und Fachärzte Hessen, und der Vizepräsidentin, Monika Buchalik, Liste ÄRZTInnen Hessen, stimmte die Delegiertenversammlung über die weitere Besetzung des Präsidiums ab. Die Ärztevertreter stimmten dafür, den Vorstand der Landesärztekammer Hessen nicht wie bisher mit 9 sondern mit 11 Beisitzern zu besetzen. Da hierfür eine Änderung der Hauptsatzung notwendig ist, wählten die Delegierten zunächst 9 Beisitzer in das Gremium:

  • Dr. med. Susanne Johna, Marburger Bund Hessen
  • Svenja Krück, Liste Junge Ärztinnen und Ärzte in Hessen
  • Dr. med. Jürgen Glatzel, Liste Ältere Ärzte
  • Christine Hidas, Fachärztinnen und Fachärzte Hessen
  • Michael Knoll, Die Hausärzte
  • Dr. med. Peter Zürner, Fachärztinnen und Fachärzte Hessen
  • Michael Andor, Die Hausärzte
  • Dr. med. Barbara Jäger, Liste demokratischer Ärztinnen und Ärzte
  • Dr. med. Lars Bodammer, Marburger Bund Hessen

Genormte Gesundheit gefährdet Patienten

 

Hessische Heilberufe diskutieren die Einflussnahme Europas

Frankfurt, 23. August 2018. Unter dem Deckmantel der Deregulierung greift Brüssel mehr und mehr in die Sozialpolitik der EU-Staaten ein. Welche Konsequenzen dies für die medizinische Versorgung hat, war Thema des diesjährigen Sommerempfangs der hessischen Heilberufe, der gestern zum fünften Mal in Folge in Wiesbaden stattfand. Weit über 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien waren der Einladung des Bündnisses heilen & helfen gefolgt.

25. August 2018: Präsidiumswahl der Landesärztekammer Hessen

Erste und Konstituierende Sitzung der Delegiertenversammlung – 16. Wahlperiode (2018 - 2023) – in Bad Nauheim

Im Anschluss an die Kammerwahlen im Juni findet am Samstag, den 25. August 2018, ab 10:00 Uhr die erste und Konstituierende Sitzung der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen - 16. Wahlperiode 2018 - 2023 - im Fortbildungszentrum der LÄKH in Bad Nauheim statt.

Ärztekammer unterstützt Wiedereinstieg in den Arztberuf

Wiedereinsteiger können Ärztemangel jedoch nicht lösen

"Der Wiedereinstieg in den Beruf, zum Beispiel nach der Elternzeit oder einem Auslandsaufenthalt, ist auch für Ärztinnen und Ärzte ein wichtiges Thema", sagt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. "Damit er gelingt, steht die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) Kolleginnen und Kollegen, die wieder in ihren Beruf zurückkehren wollen, beratend zur Seite." So etwa an der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung der LÄKH in Bad Nauheim, die Ärztinnen und Ärzte entsprechend ihrer Qualifikation berät, an ausgewählten Veranstaltungen teilzunehmen, wie z. B. Repetitorium Innere Medizin, Repetitorium Allgemeinmedizin, Repetitorium Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Pädiatrie "State of the Art", Ultraschallkurse, EKG-Kurse etc.

50. Internationaler Seminarkongress in Grado: Schwerpunkt Bewegung

 

Vom 26.08.-31.08.2018 bilden sich Ärztinnen und Ärzte im italienischen Grado fort.

Aktuelle ärztliche Fortbildung einmal anders: Zum 50. Mal findet vom 26.08.-31.08.2018 der Internationale Seminarkongress für Ärztinnen und Ärzte im norditalienischen Grado statt. Schwerpunktthema im Jubiläumsjahr ist Bewegung - als therapeutischer Baustein und als Auftrag einer Gesellschaft, die bis ins hohe Alter beweglich bleiben will. "Die räumliche Entfernung zum Arbeitsalltag soll einen offenen Blick auf aktuelle Entwicklungen - wissenschaftlich, praktisch, und gesundheitspolitisch – ermöglichen", sagt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, die in Kooperation mit dem Collegium Medicinae Italo-Germanicum, sechs deutschen Landesärztekammern und einer ärztlichen Fortbildungsakademie, den Ärztekammern von Bozen, Kärnten, der Steiermark und von Tirol sowie dem Deutschen Ärzteverlag den Kongress organisiert.*

Presse-Einladung zum Sommerempfang der hessischen Heilberufe 2018

 

mit Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration, und Prof. Dr. Anne Schäfer, Professorin für Sozial- und Gesundheitsrecht, Verfassungsrecht
und Europäisches Berufsrecht, Hochschule Fulda

am 22. August 2018 um 19:00 Uhr

Zum Vortrag von Prof. Schäfer: Wie europäisch wird das deutsche Gesundheitssystem? In ihrem Impulsvortrag widmet sich Prof. Dr. Anne Schäfer dem ebenso aktuellen wie umstrittenen Thema der Europäisierung des nationalen Gesundheitsrechts. Lange haben die Gesundheitsberufe in der Europäischen Union (EU) eine Sonderstellung eingenommen, während viele andere Dienstleistungsberufe bereits seit einiger Zeit durch Vorgaben der EU konkreten Regulierungen unterliegen. Inzwischen hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) jedoch die Beweisanforderungen für die nationale Regulierung auch für die Gesundheitsberufe verschärft und die Mitgliedsstaaten haben sich auf eine neue Richtlinie zur Prüfung der Verhältnismäßigkeit neuer und zu ändernder Regulierungen verständigt. Derzeit ist ungewiss, wie viel Bestand die nationalen Regulierungen des Gesundheitsrechts vor der Europäischen Kommission noch haben werden. In ihrem Vortrag wird sich Schäfer u. a. damit auseinandersetzen, welche Konsequenzen durch die Entwicklungen für die Gesundheitsberufe in Deutschland entstehen könnten.

Pressemitteilung: Deutschland fest im Griff der Hitzewelle: Tipps zum Schutz vor heißen Temperaturen

Der Sommer hat Hessen fest im Griff, viele Menschen genießen die zahlreichen Sonnenstunden und heißen Temperaturen, das Thermometer steigt vielerorts bis weit über 30°. Doch trotz der Vorzüge, die der Sommer 2018 zu bieten hat, ist Vorsicht geboten: "Extrem heiße Temperaturen fordern dem Körper einiges ab und können gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben. Viele Menschen leiden unter der Auswirkung der Hitze, u. a. mit Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsstörungen", warnt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Insbesondere chronisch Kranke, Übergewichtige, Ältere oder Babys reagieren sensibel auf die hohen Temperaturen. Damit Hessen gesund durch den Sommer kommt, sollten daher einige Hinweise beachtet werden.

Gutachten des Sachverständigenrats: Landesärztekammer Hessen und Kassenärztliche Vereinigung Hessen fordern eine kritische Auseinandersetzung

So trocken und technokratisch der Titel "Bedarfsgerechte Steuerung der Gesundheitsversorgung" auch klingen mag, inhaltlich geht es in dem jetzt vorgelegten Gutachten des Sachverständigenrats für Gesundheit (SVR) um eine bessere Patientenversorgung. "Das Ziel, sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich Reformen auf den Weg zu bringen, die dem Patientenwohl dienen und zugleich eine sichere Finanzierungsbasis bieten sollen, ist grundsätzlich positiv zu bewerten", erklärten Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen (LÄKH), und die beiden Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH), Frank Dastych und Dr. med. Eckhard Starke, in einer gemeinsamen Stellungnahme. Doch neben bekannten Vorschlägen enthalte das umfangreiche Gutachten auch Empfehlungen, die kritisch geprüft werden müssten.

Pressemitteilung: Auszeichnung für "Professor Ethik": Prof. Dr. med. Sebastian Harder erhält die Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen

Für seine herausragenden Verdienste wurde Prof. Dr. med. Sebastian Harder mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet. "Es ist mir eine große Freude, diese Auszeichnung an eine engagierte Persönlichkeit wie Sie überreichen und Ihnen bei dieser Gelegenheit für Ihr außerordentliches Engagement danken zu können", so Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen (LÄKH), der die Ehrenplakette anlässlich einer Sitzung der Ethikkommission der LÄKH am 19. Juni 2018 in Frankfurt an den Preisträger überreichte.

Hessens Ärztinnen und Ärzte haben gewählt: Marburger Bund und Fachärztinnen und Fachärzte Hessen an der Spitze

 

Das vorläufige Endergebnis der Wahlen zur Delegiertenversammlung der 16. Legislaturperiode der Landesärztekammer Hessen steht fest

Vom 24. Mai bis zum 6. Juni 2018 konnten die hessischen Ärztinnen und Ärzte per Briefwahl das "Parlament" der hessischen Ärzteschaft, die Delegiertenversammlung der 16. Wahlperiode (2018 - 2023) der Landesärztekammer Hessen, wählen.

Auslaufmodell Landarzt (-apotheker, -therapeut)?

 

Bündnis heilen&helfen fordert Gesamtpaket von Politik, damit Heilen auf dem Land wieder möglich ist

Frankfurt, 18. Mai 2018. Welche Rezepte hat die Politik für eine bessere medizinische Versorgung auf dem Land? Mit dieser Frage konfrontierten die im Bündnis "heilen & helfen" vereinigten hessischen Heilberufskörperschaften am 17. Mai Politiker der Landtagsfraktionen in Wiesbaden. Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen tauschten sich die Vertreter der Heilberufskörperschaften in der von Andreas Hieke vom Hessischen Rundfunk moderierten Veranstaltung "Heilberufe fragen, Politiker antworten" mit den Politikern zu zentralen Gesundheitsthemen aus.
Dabei spannten sie einen Bogen von den Forderungen "Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheker und Tierärzte aufs Land" und "Mehr Studienplätze in der Medizin" über die zunehmende Bürokratisierung bis zur heftig kritisierten Budgetierung, der gesetzlich festgelegten Begrenzung des Honorarvolumens für ärztliche Leistungen.

Landesärztekammer Hessen trauert um Prof. Dr. med. Horst Joachim Rheindorf

Am 7. Mai 2018 ist Prof. Dr. Horst Joachim Rheindorf, ehemaliger Hauptgeschäftsführer der Landesärztekammer Hessen, im Alter von 96 Jahren in Bad Homburg verstorben.

Er war ein Mann der ersten Stunde: 1956 wurde Rheindorf, geb. 1922 in Kassel, Geschäftsführer der als Körperschaft des Öffentlichen Rechts neu konstituierten Landesärztekammer Hessen (LÄKH) und leitete sie, später als Hauptgeschäftsführer, bis 1987. Auch die Entwicklung der ärztlichen Fortbildung in Hessen geht auf Rheindorfs Engagement zurück. Viele Fäden der hessischen Berufs- und Gesundheitspolitik liefen in seiner Hand zusammen. Seine hohe Kompetenz, seine präzisen Detailkenntnisse in Sachfragen und seine kämpferische Bereitschaft ärztliche Belange durchzusetzen, machten ihn für die Politik auf Landes- und Bundesebene zu einem beliebten, hoch geschätzten Gesprächs- und Verhandlungspartner.

121. Deutscher Ärztetag: Paracelsus-Medaille für Dr. med. Margita Bert

 

Hessische Ärztin mit höchster Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft geehrt

Erfurt. Für ihr besonderes Engagement als Ärztin und Berufspolitikerin wurde die hessische Gynäkologin Dr. med. Margita Bert auf der heutigen Eröffnungsveranstaltung des 121. Deutschen Ärztetages in Erfurt mit der Paracelsus-Medaille, der höchsten Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft, geehrt. Bundesärztekammerpräsident Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery würdigte Berts ärztlichen Einsatz für ihre Patientinnen, ihre herausragenden Verdienste in der Berufspolitik sowie ihr Engagement für das gesundheitliche Gemeinwohl der Bevölkerung.

Hessischer Ärztekammerpräsident ruft Ärzteschaft zur Geschlossenheit auf

 

"Nur gemeinsam sind wir stark"

"Wenn wir Ärztinnen und Ärzte im Sinne unserer Patienten etwas bewegen wollen, müssen wir geschlossen auftreten", macht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, deutlich. "Grundlage für eine erfolgreiche Therapie – ob ambulant oder stationär - ist ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis. Unberechtigte Kritik, die dieses Verhältnis in Frage stellt, gefährdet den gesamten Behandlungserfolg. Denn wie soll ein Patient seiner Ärztin oder seinem Arzt vertrauen, wenn die Kompetenz des Behandelnden angezweifelt oder ihm bzw. ihr sogar abgesprochen wird?"

Heilberufe fragen, Politiker antworten

 

Wir laden herzlich ein zu unserer Veranstaltung

Heilberufe fragen, Politiker antworten
 
am 17. Mai 2018 von 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr
 
im Dorint Pallas Wiesbaden, Raum "London"
Auguste-Viktoria-Str. 15 in 65185 Wiesbaden 

 

Bezirksärztekammer Kassel: 37 Absolventinnen haben den Abschluss in der Tasche

Kassel. Die Bezirksärztekammer Kassel feierte am 11. April 2018 mit einer festlichen Zeugnisübergabe den Abschluss von 37 Absolventinnen zur Medizinischen Fachangestellten.

Durch das Programm führte Dr. med. Lothar Hofmann, Vorsitzender der Bezirksärztekammer Kassel, unterstützt von Beiträgen durch Frau Charlotte Daum, Abteilungsleiterin der "Willy-Brandt-Schule" Kassel und Frau Sabine Faupel vom Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Hessischer Ärztekammerpräsident begrüßt gesicherte Kostenübernahme für die Vierfach-Grippeschutzimpfung

"Ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Grippe": Ausdrücklich begrüßt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Vierfach-Impfstoff gegen die saisonale Grippe verbindlich festgelegt hat. "Damit können sich gesetzlich Versicherte ab Herbst mit dem Vierfach-Impfstoff impfen lassen, den die Ständige Impfkommission (STIKO) ab der Impfsaison 2018/2019 empfiehlt", so von Knoblauch zu Hatzbach. Der bisher gängige Dreifachimpfstoff habe in der aktuellen Grippesaison nur bedingt geholfen, da bestimmte Influenza-B-Viren (mit 99 Prozent aus der Yamagata-Linie) nur von der Vierfachversion abgedeckt worden seien.

In Hessen kein Anstieg von Behandlungsfehlern

 

Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen erkennt 106 Behandlungsfehler im Jahr 2017 an

Im zurückliegenden Jahr hat die Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen eine nahezu gleich bleibende Zahl von Anträgen aufgrund vermuteter Behandlungsfehler registriert. So gingen 2017 insgesamt 905 Anträge gegenüber 904 im Vorjahr ein. "Die Zahl der Anträge lässt keinen Rückschluss auf Qualitätsmängel in Klinik und Praxis zu ", sagt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. "Die Patienten sind kritischer geworden und vermuten häufiger Behandlungsfehler als früher." Nach Überprüfung erweise sich jedoch nur ein Teil der Verdachtsfälle tatsächlich als Behandlungsfehler.

Hessisches Ärzteparlament beschließt Anpassung der Richtzahlen der aktuellen Weiterbildungsordnung

Auf der Delegiertenversammlung am vergangenen Samstag sprachen sich die Delegierten der hessischen Ärztinnen und Ärzte dafür aus, die Richtzahlen der Richtlinien der aktuellen Weiterbildungsordnung in Hessen für den Erwerb einer Facharzt-, Schwerpunkt oder Zusatz-bezeichnung systematisch zu überprüfen und anzupassen. Durch die Entwicklungen in der Medizin habe sich die Weiterbildungsrealität in Klinik und Praxis verändert, was zu teils über-höhten Richtzahlen in den aktuellen Anforderungen führe, begründen die Delegierten.

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen fordert Freistellung ärztlicher Transplantationsbeauftragter von Routinearbeiten

Bad Nauheim. Die Delegierten der Landesärztekammer Hessen haben den Gesetzgeber heute dazu aufgefordert, dem bayerischen Beispiel zu folgen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ärztliche Transplantationsbeauftragte in hessischen Kliniken zeitanteilig von Routinearbeiten freigestellt werden.

Hessisches Ärzteparlament fordert, Personalkosten im Krankenhaus unabhängig vom DRG-System zu vergüten: "Eine gute Versorgung von Patienten im Krankenhaus gelingt nur als multiprofessionelles Team"

 

Bad Nauheim. Das Parlament der Landesärztekammer Hessen hat heute an den Bundesgesundheitsminister appelliert, die geplante Kombination von Fallpauschalen- und Pflegepersonalkostenvergütung auf den gesamten Personalbereich im Krankenhaus auszudehnen. Auch die vollständige Refinanzierung von Tariflohnsteigerungen müsse für das ganze Krankenhauspersonal gelten.

Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen in Gold für Dr. med. Ursula Stüwe

 

Ehemalige Präsidentin der hessischen Ärztekammer appelliert an Ärztinnen und Ärzte, sich stärker in die Gesundheitspolitik einzumischen

Bad Nauheim. Durchsetzungsfreudig und engagiert: Für ihre herausragenden Leistungen ist Dr. med. Ursula Stüwe, Chirurgin und erste Präsidentin der hessischen Ärztekammer (2004-2008), auf der heutigen Delegiertenversammlung mit der Ehrenplakette in Gold der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet worden. In seiner Laudatio hob Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach besonders ihren Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern und für die Anliegen von Ärztinnen hervor.

Gesundheitliche Gefahren durch Verschmutzung der Umwelt

 

Hessisches Ärzteparlament fordert Politik zum Handeln auf

Bad Nauheim. Die Delegierten der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) zeigen sich besorgt über die gesundheitlichen Gefahren, die durch bspw. die Verschmutzung der Atemluft und des Grundwassers, durch Schadstoffe in der Nahrungskette und den Oberflächengewässern sowie durch die Verunreinigung der Meere entstehen.

Landesärztekammer Hessen: Anteil der Ärztinnen steigt kontinuierlich

 

Vizepräsidentin Monika Buchalik fordert mehr Mut zum eigenen Erfolg

Ärztinnen erobern die Medizin: Dass diese Aussage mehr ist als ein geflügelter Spruch, belegen Fakten: Fast 61 Prozent der Medizinstudierenden in Hessen (WS 2017/18) sind weiblichen Geschlechts (Quelle: Hess. Statistisches Landesamt). Auch der Anteil von Ärztinnen an der hessischen Ärzteschaft ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf über 46 Prozent gestiegen. Von den insgesamt 36.659 Ärztinnen und Ärzten in Hessen (Stand: 1. März 2018) sind 17.035 weiblichen und 19.624 männlichen Geschlechts. Zum Vergleich: 2008 waren 12.773 Ärztinnen und 17.507 Ärzte (insgesamt 30.280) bei der hessischen Ärztekammer gemeldet.

Koalitionsvertrag: Ärzteschaft will Politik mit fachlicher Expertise zur Seite stehen

 

Hessischer Ärztekammerpräsident warnt vor Bürgerversicherung durch die Hintertür

"Dass der gestern geschlossene Koalitionsvertrag keinen radikalen Systemwandel im Gesundheitswesen vorsieht, ist ein erfreuliches Ergebnis der langen und zähen Verhandlungen", kommentiert der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach die Beschlüsse von CDU und SPD. "Der ungerechtfertigte Vorwurf einer 'Zwei-Klassen-Medizin' im derzeitigen dualen Krankenversicherungssystem aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung hat sich nicht durchgesetzt, wohl aber die Erkenntnis, tatsächliche Defizite anpacken zu müssen. Dazu zählen etwa die Verbesserung der medizinischen Versorgung auf dem Land, die Förderung der sektorenübergreifenden Versorgung, Maßnahmen gegen den Ärztemangel und die Reform des Medizinstudiums."

Promotionspreis der Landesärztekammer Hessen 2018 geht an Dr. med. Frank Ziemann

Marburg. Für seine Dissertation mit dem Titel "Zelluläre Ursachen des unterschiedlichen Ansprechens HPV-assoziierter und Noxen-induzierter Plattenepithelkarzinome der Kopf- und Halsregionen auf eine kombinierte Radiochemotherapie" ist Dr. med. Frank Ziemann mit dem Promotionspreis 2018 der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet worden. Im Rahmen der Absolventen- und Promotionsfeier des Fachbereichs Humanmedizin der Universität Marburg am 2. Februar überreichte der Präsident der Landesärztekammer, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, den Preis an Ziemann, der sein Studium der Humanmedizin von 2007 bis 2014 in Marburg absolviert hat und seitdem als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums tätig ist.

Steigende Ausbildungszahlen in hessischen Arztpraxen

In Deutschland gibt es 330 Ausbildungsberufe; zu den zehn beliebtesten gehört die Ausbildung zum bzw. zur Medizinischen Fachangestellten (Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung). Auch in Hessen ist das Interesse an dem Beruf ungebrochen – trotz sinkender Schülerzahlen und eines allgemeinen Rückgangs der Nachfrage nach Ausbildungsstellen. Die Ausbildungsbereitschaft von Ärztinnen und Ärzten bewegt sich ebenfalls auf hohem Niveau. So sind die Ausbildungszahlen in hessischen Arztpraxen zum 31.12.2017 mit 1.057 gegenüber 1.039 zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres nochmals leicht gestiegen.

Hessische Ärzte zufrieden mit ihrer Selbstverwaltung - Zentrale Ergebnisse der Mitgliederbefragung der Landesärztekammer Hessen

Wie zufrieden sind hessische Ärztinnen und Ärzte mit den Serviceangeboten der Landesärztekammer Hessen (LÄKH)? Und wie wird die Kammer von außen wahrgenommen? Um diese Fragen zu beantworten, hat die LÄKH im Jahr 2017 erstmalig eine repräsentative Mitgliederbefragung durchgeführt. Ziel der Erhebung war, sowohl die Stärken als auch mögliche Chancen zur Verbesserung der Arbeit der Kammer aufzudecken, um Maßnahmen zur Optimierung und Anpassung der Serviceangebote aus den Ergebnissen ableiten zu können.

Ethik im medizinischen Alltag – Anspruch und Wirklichkeit

"Dass das Interesse am Thema Ethik in der Medizin so viele Zuhörerinnen und Zuhörer heute hierher geführt hat, freut mich besonders", begrüßte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen (LÄKH), die rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums "Ethik im medizinischen Alltag – Anspruch und Wirklichkeit" am 13. Januar in der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung der LÄKH in Bad Nauheim. Dass Fragen der Ethik im ärztlichen Alltag ständige Begleiter sind, betonte der hessische Ärztekammerpräsident mit Verweis auf das Genfer Gelöbnis noch einmal ausdrücklich und hob hervor, dass die Patientenautonomie bei der jüngsten Überarbeitung des Gelöbnisses stärker in den Vordergrund gerückt wurde. "Diese ist seit jeher zentraler Bestandteil der Arzt-Patienten-Beziehung und muss insbesondere vor dem Erstarken ökonomischer Interessen besonders geschützt werden."

Symposium "Ethik im medizinischen Alltag - Anspruch und Wirklichkeit"

 

Wir laden Sie herzlich ein zu dem Symposium

Ethik im medizinischen Alltag - Anspruch und Wirklichkeit

am Samstag, 13. Januar 2018 von 11 Uhr bis ca. 15 Uhr


in der

Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen,
Carl-Oelemann-Weg 5 in 61231 Bad Nauheim