Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Innere Medizin ist Spitzenreiter in der ärztlichen Weiterbildung / Anteil ausländischer Ärzte in Weiterbildung in Hessen wächst

 

Landesärztekammer stellt Ergebnisse 2016 des Weiterbildungsregisters vor

Wer sind die jungen Ärzte in Hessen? Wie planen sie ihre berufliche Zukunft? Um aussagefähige Daten zur Weiterbildung zu erhalten, hat die Landesärztekammer Hessen 2013 ein Weiterbildungsregister eingerichtet, das die in Hessen tätigen Ärzte in Weiterbildung (ÄiW) erfasst. Die nun vorliegende Auswertung der Daten des Jahres 2016 - zum Stichtag 1. Oktober 2016 wurden 5.826 Ärzte in Weiterbildung von den Weiterbildungsbefugten gemeldet - weist im Vergleich zu den früheren Erhebungen keine großen Unterschiede hinsichtlich der Altersstruktur, Wochenarbeitszeit und dem des Tätigkeitsgebiets auf. Und doch ist eine neue Tendenz unübersehbar: Während die Mehrheit der Ärzte in Weiterbildung nach wie vor weiblichen Geschlechts ist (58 Prozent; n=3.392), steigt der Anteil der Männer kontinuierlich. Grund ist die wachsende Zahl männlicher ausländischer ÄiW – sie hat sich seit 2013 um 4 Prozent erhöht.

Pressemitteilung: Zukunft Europa: Deutsch-Italienische Partnerschaft in der ärztlichen Fortbildung

 

Landesärztekammer Hessen und Ärztekammer von Salerno unterzeichnen Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung von Fortbildungspunkten

Die Medizinschule von Salerno gilt als eine der ältesten Universitäten Europas. Im zehnten Jahrhundert entwickelte sich Salerno zu einem in ganz Europa renommierten Medizinischen Zentrum. Am 10. Juni 2017 unterzeichneten die Präsidenten der Landesärztekammer Hessen und der Ärztekammer von Salerno (Ordine dei Medici di Salerno) in der süditalienischen Hafenstadt eine Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung von ärztlichen Fortbildungspunkten.

Pressemitteilung: Landesärztekammer Hessen begrüßt Pflicht zur Impfberatung

"Eltern sind dazu verpflichtet, den Schutz ihrer eigenen Kindern zu gewährleisten und Ansteckungen zu vermeiden - auch zum Schutz der übrigen Bevölkerung", macht der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, deutlich. Durch Impfungen können epidemische Erkrankungen ausgerottet werden, wie u.a. die Pockenimpfung oder die Impfung gegen Kinderlähmung in der Vergangenheit gezeigt haben. Aufklärung und Beratung sind notwendig, um Menschen von Impfungen zu überzeugen. Auch wenn sich Impfgegner argumentativ oftmals auf das Selbstbestimmungsrecht stützten, müsse abgewogen werden, inwieweit dieses Recht andere Menschen und ihre Gesundheit möglicherweise gefährde.

Feierlicher Auftakt: Ambulante Ethikberatung startet in der Region Frankfurt-Offenbach

"Für mich ist dieser Tag eine ganz besondere Freude", kündigte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, in seiner Begrüßung zur offiziellen Auftaktveranstaltung der Regionalgruppe Frankfurt-Offenbach des Vereins Ambulante Ethikberatung in Hessen e.V. an, zu der sich Gäste aus Ärzteschaft, Verbänden, Vereinen und Politik in der Landesärztekammer eingefunden hatten. Nachdem vor zwei Monaten die Berater für den Raum Marburg-Biedenkopf ihren Start feierten, könne man nun auch in Frankfurt-Offenbach offiziell die Arbeit aufnehmen und "damit einen entscheidenden Beitrag leisten, die Lücke im Bereich der ambulanten Ethikberatung zu schließen", so der hessische Ärztekammerpräsident und Vorsitzende des Vereins.

"Ohne Hygiene ist Medizin machtlos": Ärztekammer fordert nationale und internationale Strategien gegen multiresistente Keime

"Wenn wir nicht in der Lage sind, Hygiene-Probleme in den Griff zu bekommen, drohen Menschen künftig auch hierzulande an banalen Infektionen zu sterben", warnt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. "Selbst Hightech-Medizin ist machtlos, wenn Antibiotika nicht mehr gegen multiresistente Keime wirken. Um die zunehmende Verbreitung dieser Keime zu verhindern und weiteren Antibiotikaresistenzen entgegenwirken zu können, sind nationale und internationale Strategien notwendig."

Neues Krankenhausarztregister: Politische Unkenntnis oder Wunsch nach Übernahme der Datenhoheit?

"Die Idee der Koalitionsfraktionen im Bund, den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft im Rahmen des Entlassmanagements von Patienten aus dem Krankenhaus mit dem Aufbau eines bundesweiten Verzeichnisses aller im Krankenhaus tätigen Ärztinnen und Ärzte zu beauftragen, ist befremdlich", sagte der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach heute in Frankfurt. "Eigentlich sollte die Politik darüber informiert sein, dass alle in den jeweiligen Kammerbereichen tätigen Ärzte, also auch Krankenhausärztinnen und -ärzte, bei den Landesärztekammern gemeldet sind, die ihrem Auftrag gemäß die ihnen anvertrauten Daten sorgfältig verwalten."

Masterplan Medizinstudium 2020 – kein Mittel gegen Ärztemangel

 

Ärztekammerpräsident kritisiert ausbleibende Erhöhung der Studienplätze für Medizin und politische Pläne zur Substitution ärztlicher Leistungen

Er soll das Medizinstudium praxisnäher machen und die Allgemeinmedizin stärken: Tatsächlich klingen einige Maßnahmen des am 31. März 2017 vorgestellten Masterplans Medizinstudium 2020 vielversprechend. Und doch ist das Reformvorhaben aus Sicht des hessischen Ärztekammerpräsidenten nur teilweise geglückt: "Neben der fehlenden Finanzierung – die vollständige Umsetzung des Masterplans steht unter Haushaltsvorbehalt – ist eine gesicherte ärztliche Versorgung in Zukunft mehr als fraglich, denn der Plan sieht keine Erhöhung der Medizinstudienplätze vor", kritisiert von Knoblauch zu Hatzbach.

Presse-Einladung: Pressegespräch zu gesundheitspolitischen Perspektiven nach der Bundestagswahl

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl möchten wir Sie herzlich einladen, sich gemeinsam mit Vertretern der Landesärztekammer Hessen und den Gesundheitspolitischen Sprechern der Fraktionen im Hessischen Landtag zum Thema

"Die gesundheitspolitischen Perspektiven und konkreten Vorhaben der Parteien in der nächsten Legislaturperiode"

bei einem

Pressegespräch
am 26. April 2017 von 10:00 bis 12:00
in der Bezirksärztekammer Wiesbaden
Wilhelmstraße 60, 65183 Wiesbaden

auszutauschen.

Delegiertenversammlung beschließt die Aufnahme einer Zusatz-Weiterbildung Ambulante Geriatrie

Nach kontroversen Diskussionen haben die Delegierten der Landesärztekammer beschlossen, die Zusatz-Weiterbildung "Ambulante Geriatrie" in die Weiterbildungsordnung für Ärztinnen und Ärzte in Hessen aufzunehmen. Ziel ist es, die geriatrische Versorgung zu verbessern.

SAVE THE DATE: Pressegespräch zu gesundheitspolitischen Perspektiven nach der Bundestagswahl

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl laden wir am 26. April 2017 von 10:00 bis 12:00 Uhr zu einem Pressegespräch mit Vertretern der Landesärztekammer Hessen, den Gesundheitspolitischen Sprechern der Fraktionen im Hessischen Landtag und Journalisten ein.

33 Medizinische Fachangestellte aus Ausbildungsverhältnissen verabschiedet

Bad Nauheim. In einer feierlichen Zeugnisübergabe im Akademiegebäude der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim wurden am vergangenen Mittwoch, den 15. März 2017, 33 Medizinische Fachangestellte aus dem Bereich der Bezirksärztekammer Gießen aus ihren Ausbildungsverhältnissen verabschiedet. An der Feier haben die ehemaligen Auszubildenden, deren Angehörige und Freunde, die ausbildenden Ärztinnen und Ärzte sowie Vertreter/innen der zuständigen Berufsschulen teilgenommen.

"Herausforderungen der ambulanten Notfallversorgung gemeinsam lösen"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert verbesserte Patienteninformationen über Versorgung in Notfällen

"Niedergelassene Ärzte und Klinikärzte können die Herausforderungen der ambulanten Notfallversorgung nur gemeinsam und durch sinnvolle Angebote für die Patienten lösen": Mit diesem Appell kommentiert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, die aktuelle Diskussion zur Notfallversorgung in Hessen. Dass die Notfallaufnahmen sowohl vieler Krankenhäuser als auch vieler ärztlicher Bereitschaftsdienstzentralen überlastet sind, sei bekannt. Um ärztlichen Rat zu erhalten, suchten sich Patienten in ihrem subjektiven Leidensdruck meist den kürzesten und bequemsten Weg.

Hessische Ärztekammer wendet sich gegen Instrumentalisierung von Ärzten bei Abschiebungen

"Ärztinnen und Ärzte dürfen bei der Abschiebung von Flüchtlingen nicht von der Politik instrumentalisiert werden"; fordert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Hintergrund ist der jüngst vorgestellte 16-Punkte-Plan der Bundesregierung zur schnelleren und konsequenteren Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern. Danach soll bei Abschiebungen auch weniger Rücksicht auf gesundheitliche Probleme der Flüchtlinge genommen werden. "Eine Verschärfung der bisherigen Situation, die nicht mit dem ärztlichen Ethos in Einklang zu bringen ist", betont von Knoblauch zu Hatzbach.

Geringer Anstieg ärztlicher Behandlungsfehler in Hessen

 

Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen erkennt 126 Behandlungsfehler im Jahr 2016 an

"Patienten sind selbstbewusst und gut über ihre Rechte informiert", erklärt Dr.med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den starken Anstieg von Anträgen aufgrund vermuteter Behandlungsfehler im zurückliegenden Jahr. So gingen bei der Gutachter- und Schlichtungsstelle im Jahr 2016 insgesamt 905 Anträge gegenüber 804 im Vorjahr ein. "Die hohen Antragszahlen zeigen das Vertrauen der Patienten in die Arbeit der Gutachterstelle. Doch sie lassen keinen Rückschluss auf einen Qualitätsverlust in Klinik und Praxis zu, denn die Zahl der anerkannten Behandlungsfehler ist 2016 prozentual nur geringfügig gestiegen", sagte von Knoblauch zu Hatzbach.

Hessische Ärztekammer ruft erneut zur Grippeschutzimpfung auf

 

Anstieg von Influenzafällen in Deutschland

Seit Wochen wird Frankreich von einer schweren Grippewelle überrollt, die in Krankenhäusern bereits über 50 Todesopfer gefordert hat. Auch in Deutschland ist die Grippe auf dem Vormarsch. So verzeichnet die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch Instituts (RKI) einen Anstieg der Grippeinfektionen in den ersten beiden Wochen des Jahres: Während für die erste Meldewoche 2017 insgesamt 2.398 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle übermittelt wurden (Stand 10.01.2017), waren es in der zweiten Meldewoche bereits 3.742 Fälle (Stand 17.01.2017). Wie hoch die tatsächliche Zahl der Infektionen ist, lässt sich allerdings nicht sagen, da nicht alle Erkrankungen gemeldet werden.