Förderprogramme/EQ

Bund und Land Hessen fördern die Ausbildungsbereitschaft während der Corona-Zeit mit verschiedenen Maßnahmen. Neben anderen Förderprogrammen/Fördermaßnahmen (siehe unterer Abschnitt dieser Seite) erhalten Sie nachfolgend vorrangig Information innerhalb der Corona-Pandemie.

Förderprogramme des Landes Hessen zur Ausbildungsförderung während der Corona-Pandemie

Zur besseren Übersicht, über den Förderumfang, die Fördervoraussetzungen sowie Fristen wurde eine Übersicht erstellt mit Links zur Antragsstellung.

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Das Bundesprogramm (Erste Förderrichtlinie), das am 1. August 2020 in Kraft getreten ist, prämiert Ausbildungsbetriebe, die in der Corona-Zeit Auszubildende für die komplette Dauer der Ausbildungsphase einstellen.

Mit Wirkung zum 11. Dezember 2020 wurde die bisherige Förderrichtlinie geändert. Für Zuschuss und Prämien gelten ab sofort erleichterte Förderbedingungen; die Änderungen gelten rückwirkend. Anträge auf Förderung können innerhalb von 3 Monaten auch für bereits bestehende Ausbildungsverhältnisse gestellt werden, für die bisher eine Förderung nicht möglich war, die aber nunmehr von den geänderten Voraussetzungen erfasst sind. Dies gilt auch, wenn ein vorheriger Antrag aus diesen Gründen abgelehnt worden ist.

Die erleichterten Fördervoraussetzungen im Einzelnen:

  • Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie plus
  • Frühestmöglicher Beginn der Ausbildung zum 24. Juni 2020.
  • Ausweitung des relevanten Zeitraums, in dem in einem Monat Kurzarbeit durchgeführt worden ist, auf Januar bis Dezember 2020
  • Umsatzrückgang von durchschnittlich
    • 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten oder
    • 30 % in fünf zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis Dezember 2020

 Zuschuss zur Ausbildungsvergütung

  • Verlängerung der Befristung bis einschließlich Juni 2021

Übernahmeprämie

  • Das insolvente Unternehmen und das die Ausbildung fortführende Unternehmen müssen keine KMUs sein
  • Verlängerung der Befristung bis einschließlich Juni 2021

Von Amtswegen erfolgt keine Aufhebung früherer Ablehnung. Für in der Vergangenheit abgelehnte Anträge kann ab sofort ein neuer Antrag gestellt werden. Hierfür sind erneut alle erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Details zu vorgenannt beschriebenem Verfahren befinden sich aktuell noch in Abstimmungen mit dem Bundesarbeitsministerium.

Antrag auf Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie plus

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit

Förderprogramm Verbundausbildung in kleinen und mittleren Unternehmen während der Corona-Pandemie

Verbundausbildung bringt Vorteile für Ausbildungsbetriebe und Auszubildende. Kleinere Betriebe können sich an der Ausbildung beteiligen und sich die Aufgaben sowie die Vermittlung der Ausbildungsinhalte teilen. Auszubildende haben Zugang zu mehreren Betrieben, dadurch erweitert sich das Ausbildungsspektrum. Aus der Sicht der Unfallversicherung ist es unproblematisch solange es einen Haupt-Ausbildungsbetrieb gibt, der den Berufsausbildungsvertrag mit dem Auszubildenden abgeschlossen hat.

Ein Merkblatt mit Kontaktadressen zum Förderprogramm Verbundausbildung in kleinen und mittelständischen Unternehmen während der Corona-Pandemie finden Sie hier.

Förderprogramme und Förderprojekte:

Ausbildungsplatzförderung für Hauptschülerinnen und Hauptschüler
Ausbildungsbegleitende Hilfen
Förderprogramm Einstiegsqualifizierung/EQ
Begabtenförderung