Wirksam gegen Husten, Schnupfen und Co.

Pressemitteilung

Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen, grippalen Infekten und Influenza

Schnee, Regen, winterliche Temperaturen - und noch immer kein Ende der nasskalten Witterung in Sicht. Da verwundert es nicht, dass Erkältungskrankheiten derzeit in hessischen Wartezimmern Hochkonjunktur haben.

"Die Patienten kommen mit Husten, Schnupfen, Hals- und Gliederschmerzen, den typischen Symptomen einer viralen Infektion der Schleimhäute von Nase, Rachen und Atemwegen also," berichtet Martin Leimbeck, niedergelassener Landarzt in Braunfels und Vizepräsident der Landesärztekammer Hessen. "Diese "grippalen Infekte" sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, weil als Folge Lungenentzündungen, Herzbeteiligung oder Hirnhautentzündungen auftreten können. Häufig setzt sich auf die erste Infektion noch eine zweite, sogenannte "bakterielle Superinfektion" auf, die dann mit einem Antibiotikum behandelt werden muss. Generell gilt: Wer unter einer starken Erkältung leidet, sich krank fühlt und nach drei Tagen keine Besserung verspürt, sollte unbedingt den Arzt aufsuchen."

Auch die echte Grippe (Influenza) grassiert noch in Hessen, so Leimbeck. "Sie beginnt plötzlich mit schwerem Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit, hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit und Halsschmerzen. Besonders bei älteren Menschen, chronisch Kranken und Kleinkindern können sich schwierige, sogar lebensbedrohliche Verläufe - vor allem mit Lungen- und Herzmuskelentzündungen - einstellen. Die beste Vorbeugung ist die Grippeschutzimpfung, die auch jetzt noch möglich ist. Bei den von der STIKO (Ständige Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland) definierten Risikogruppen - Männer und Frauen über 60 Jahren, chronisch Kranken und Personen mit erhöhter Gefährdung - übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen die Impfkosten. Allerdings dauert es nach der Impfung 10-14 Tage, bis der vollständige Impfschutz erreicht ist."

Doch man kann auch mit einfachen Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen versuchen, sich vor Erkältung und einer Ansteckung mit Grippeviren zu schützen:

Vitaminreiche Ernährung (viel frisches Obst, Salat und Gemüse)

Bewegung an der frischen Luft

Von Menschenansammlungen - wenn möglich - fernhalten

Kein Anhusten oder Niesen

Kein Händeschütteln

Gründliches und regelmäßiges Händewaschen (besser noch: desinfizieren, z.B. nach der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel)

Verwendung von Einweg-Taschentüchern und Einweg-Handtüchern in Gemeinschaftseinrichtungen

Sind "grippaler Infekt" oder Influenza aber bereits ausgebrochen, rät Leimbeck dringend zu Ruhe, Schonung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr (bei Erwachsenen mindestens 2 Liter Wasser oder Tee pro Tag). Alkoholische Getränke sind tabu. Fieber lässt sich mit kühlenden Wadenwickeln senken. Warme Brust- und Halswickel lindern die Beschwerden ebenso wie Salzwasserdampfinhalation und Brusteinreibungen. "Wichtig ist eine ärztliche Untersuchung, die dann die Schwere der Erkrankung und die Notwendigkeit einer Arzneimitteltherapie klärt."

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