Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilung: "Wichtiger als Stadionöffnungen ist ein Regelschulbetrieb"

Hessischer Ärztekammerpräsident ruft zum weiteren konsequenten Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln auf: "Diese stellen nachgewiesenermaßen die einfachsten und effektivsten Schutzmaßnahmen dar"

Dass die Corona-Testungen ausgeweitet werden sollen, hält Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen, grundsätzlich für richtig. "Allerdings stellt jedes Testergebnis nur eine Momentaufnahme dar", gibt er zu bedenken: "Das gilt übrigens auch für Urlauber, die aus Risikogebieten zurückkehren!" Außerdem könne ein negativer Befund - d.h. ein Virus wurde nicht nachgewiesen - dazu verleiten, sich in Sicherheit zu wiegen und fahrlässig zu verhalten. Mit der Konsequenz, dass die wichtigen Abstands- und Hygieneregeln nicht mehr konsequent eingehalten werden.

Pressemitteilung: Ärztliches Attest nur bei medizinischer Indikation

Hessischer Ärztekammerpräsident warnt vor Gefälligkeitsattesten zur Befreiung von der "Maskenpflicht"

"Die Verbreitung des Coronavirus kann nur durch die konsequente Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln eingedämmt werden. Dazu gehört auch das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, das in Hessen nicht nur im öffentlichen Nahverkehr oder beim Einkaufen, sondern auch in Einrichtungen des Gesundheitswesens Pflicht ist", betont Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen.

Pressemitteilung: Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) der 2. Generation ab sofort erhältlich

Der digitale Wandel ist in nahezu allen Gesellschaftsbereichen in vollem Gange – auch im deutschen Gesundheitswesen. Elektronische Patientenakten, Notfalldaten auf der Gesundheitskarte oder der elektronische Medikationsplan sind digitale Anwendungen, die Patienten und Ärzten behandlungsrelevante Informationen schnell und unkompliziert zur Verfügung stellen sollen. Im Gegensatz zu rein verwaltungstechnischen Instrumenten, wie dem Versichertenstammdatenmanagement, können sie einen echten medizinischen Mehrwert bieten. Es ist deshalb davon auszugehen, dass sie schon bald fester Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit sein werden.

Pressemitteilung: Patientensicherheit geht vor: Impfen muss in ärztlicher Hand bleiben

Hessischer Ärztekammerpräsident wendet sich gegen Grippeschutzimpfungen in Apotheken

Jedes Jahr ruft die Landesärztekammer Hessen zur Grippeschutzimpfung auf, da diese einen wirksamen Schutz vor der Infektion mit dem Grippevirus bietet. Wegen der Corona-Pandemie ist die Impfung in der kommenden Grippesaison besonders wichtig, um Komplikationen bei einer möglichen gleichzeitigen Infektion mit dem Coronavirus zu vermeiden.

Dass der Gesetzgeber kürzlich Apotheken dazu ermächtigt hat, Modellprojekte zu Grippeschutzimpfungen in Apotheken durchzuführen, mit dem Ziel, die Impfquoten zu erhöhen, ist aus Sicht der Ärzteschaft allerdings der falsche Weg. "Impfen muss in ärztlicher Hand bleiben, da sonst die Patientensicherheit gefährdet ist. Die Ausübung der Heilkunde ist Nicht-Ärzten ausdrücklich und aus gutem Grund verboten", betont Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen.

Pressemitteilung: In der Corona-Krise in der vordersten Linie stehen, aber keinen Pflegebonus erhalten?

In der Diskussion um den Pflegebonus erinnert der Hessische Ärztekammerpräsident an die lebensrettende Arbeit der Medizinischen Fachangestellten  

"Dass in der Diskussion rund um den längst überfälligen Pflegebonus für Pflegende in Krankenhäusern und Altenheimen die Medizinischen Fachangestellten (MFA) unerwähnt bleiben, ist völlig unverständlich", erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Nicht zuletzt hätten durch den hohen Einsatz niedergelassener Ärzte und Medizinischer Fachangestellter sechs von sieben Corona-Patienten in der Pandemie ambulant versorgt werden können (Quelle: Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung). Ausdrücklich schließt sich Pinkowski daher dem Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) an, der eine Ausweitung des Pflegebonus auf die Medizinischen Fachangestellten in den Praxen fordert.

Pressemitteilung: "Wir brauchen attraktivere Arbeitsbedingungen im Öffentlichen Gesundheitsdienst"

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert gleiche Bezahlung wie in den Krankenhäusern

Seit Wochen arbeiten die Gesundheitsämter in Hessen am Limit. "In der Corona-Krise zeigt sich deutlich, wie wichtig der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist", betont Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Doch Ärztinnen und Ärzte in den Gesundheitsämtern kämpfen nicht nur aktuell gegen die Pandemie, sondern permanent mit strukturellen Defiziten und der personellen Unterbesetzung des ÖGD."

Pressemitteilung: Aufbruch in die Zukunft: Die neue ärztliche Weiterbildungsordnung für Hessen tritt ab 1. Juli 2020 in Kraft

Es ist der Beginn einer neuen Ära in der ärztlichen Weiterbildung: Ab 1. Juli 2020 tritt die von der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen verabschiedete und vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration genehmigte neue Weiterbildungsordnung (WBO) in Kraft. Seit dem 30. Juni 2020 ist die bisherige WBO von 2005 für Neubeginner der ärztlichen Weiterbildung nicht mehr gültig. Wer vor diesem Datum eine Weiterbildung begonnen hat, kann freiwillig in die neue Regelung überwechseln oder im Rahmen von Übergangsregeln nach der bisherigen WBO abschließen.

Pressemitteilung: "Das schützende Netz hessischer Arztpraxen rettet Leben"

 

Landesärztekammerpräsident betont zentrale Rolle der ambulanten Versorgung in der Corona-Pandemie und fordert deren Stärkung durch mehr Medizinstudienplätze und Weiterbildungsstellen

"Dass uns die Zahlen und Bilder von Corona-Kranken und -Toten, wie wir sie etwa aus Großbritannien kennen, bislang erspart wurden, ist sowohl auf die umsichtigen Maßnahmen der Politik als auch auf die beispielhafte Zusammenarbeit von Arztpraxen und Kliniken in der Pandemie zurückzuführen", erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Die ambulante Versorgung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, denn 85 % aller mit Covid-19 infizierten Bürgerinnen und Bürger wurden und werden in Praxen versorgt (Quelle: Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung auf Basis der Daten des Robert Koch-Instituts). Und dies trotz des eklatanten Mangels an Schutzmaterialien in den ersten Wochen der Corona-Pandemie."

Pressemitteilung: Bundesweiter Tag der Organspende am 6. Juni: "Das Thema Organspende geht uns alle an"

"Jedes Jahr warten über 9000 Patientinnen und Patienten verzweifelt auf ein Spenderorgan – viele davon bis zum Schluss vergeblich. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie müssen wir an Menschen erinnern, deren Leben von einer Organtransplantation abhängt." Mit diesen Worten ruft der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Edgar Pinkowski eindringlich dazu auf, den diesjährigen Tag der Organspende am 6. Juni als Anstoß zu nehmen, vor dem Thema Organspende nicht länger die Augen zu verschließen.

Pressemitteilung: "Knappe Blutkonserven sind für jede und jeden gefährlich" / "Mit geringem Zeitaufwand kann jeder zum Lebensretter werden"

 

Landesärztekammer Hessen ruft zu Blutspende auf

"Die Corona-Pandemie gefährdet die Gesundheit nicht nur über direkte Ansteckung mit dem Virus, sondern ist auch für schwerwiegende Begleitschäden verantwortlich: So werden im Zuge der Pandemie bei uns in Hessen die Blutkonserven extrem knapp – und das ist eine Gefahr für alle", warnt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Damit Unfallopfern und Schwerkranken auch in Zukunft geholfen werden kann, ruft der Präsident alle gesunden Bürgerinnen und Bürger zur Blutspende auf.

Pressemitteilung: Hessischer Ärztekammerpräsident ruft zu verantwortungsvollem Umgang mit Lockerungen der Corona-Maßnahmen auf

"Die von der hessischen Landesregierung beschlossenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen machen es möglich, Schritt für Schritt wieder zu einem Alltag mit mehr Freiheiten zurückkehren zu können", sagt der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Edgar Pinkowski. "Doch bei aller Erleichterung über die Lockerungen ist ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen notwendig", so Pinkowski weiter.

Pressemitteilung: Trotz Corona: Rund 780 Medizinische Fachangestellte haben schriftliche Abschlussprüfung absolviert

"Die Corona-Pandemie offenbart in verstärkter Weise, wie unverzichtbar Medizinische Fachangestellte (MFA) für die Patientenversorgung sind. Umso mehr freut es mich, dass die für den 6. Mai festgelegte schriftliche Abschlussprüfung planmäßig von der Landesärztekammer Hessen durchgeführt werden konnte – selbstverständlich unter Berücksichtigung und Einhaltung der nötigen Pandemievorgaben", so Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. Er spreche allen Beteiligten – Prüflingen, Ausbildungspraxen, Berufsschulen sowie Aufsichtspersonen –, welche die unter den aktuellen Umständen besonders aufwendige Prüfung mit ermöglicht haben, seinen großen Dank aus.

Pressemitteilung: "Anders als bei Corona steht uns bei FSME eine Schutzimpfung zur Verfügung"

 

Landesärztekammer Hessen ruft dazu auf, wichtige Schutzimpfungen wie die Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nicht zu vernachlässigen

"Wie bei Corona gibt es auch bei der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) noch immer keine Therapie. Anders als bei Corona gibt es aber sehr wohl längst einen Impfstoff." Mit diesen Worten mahnt der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Edgar Pinkowski dazu, bereits erprobte und zur Verfügung stehende Schutzimpfungen – z.B. gegen so schwerwiegende, unheilbare Erkrankungen wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) – auch in Zeiten von Corona nicht zu vernachlässigen. "Die aktuelle Pandemie macht deutlich, wie wichtig Impfungen für die Gesundheitsvorsorge sind. Heute wollen alle einen Impfstoff gegen Corona, der allerdings noch nicht existiert. Doch andere wichtige Impfungen wie z. B. die Masernschutzimpfung, die Pneumokokken-Impfung oder die FSME-Impfung sind vorhanden und sollten, genauso wie notwendige Arztbesuche auch, unbedingt in Anspruch genommen werden", betont Pinkowski.

Hessisches Weiterbildungsregister: Zahl der Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung wächst stetig

 

Landesärztekammer Hessen stellt Ergebnisse des Jahres 2019 vor

Um aussagefähige Daten zur Weiterbildungssituation zu erhalten, erfasst die Landesärztekammer Hessen seit 2013 die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung (ÄiW). Zum Stichtag 1. Oktober 2019 wurden 6.617 aktive ÄiW von den Weiterbildungsbefugten einer Gebietsbezeichnung gemeldet. Die Ergebnisse weisen im Vergleich zu den früheren Erhebungen keine großen Unterschiede hinsichtlich der Altersstruktur und dem Tätigkeitsgebiet auf. Wie auch in vergangenen Jahren ist eine Tendenz unverändert geblieben: Während die Mehrheit der ÄiW nach wie vor weiblichen Geschlechts ist (57 Prozent), steigt der Anteil der männlichen ÄiW kontinuierlich.

"Unnötige Gefährdung von Arzt und Patient": Hessischer Ärztekammerpräsident kritisiert Aufhebung der telefonischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

"Gerade jetzt gilt es, den von der Kanzlerin beschworenen zerbrechlichen Erfolg nicht zu gefährden. Die Aufhebung der telefonischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) bei Patientinnen und Patienten mit leichten Atemwegsbeschwerden ist daher kontraproduktiv", kritisiert der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Edgar Pinkowski die seit heute, Montag, 20.4., geltende Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Hessischer Ärztekammerpräsident kritisiert Maskenpflicht in Hanau

 

"Wir brauchen keine grundlose Verschärfung der Corona-Maßnahmen auf kommunaler Ebene"

"Wir brauchen einheitliche Regelungen und keine grundlose Verschärfung der Corona-Maßnahmen auf kommunaler Ebene. Hier geht der Föderalismus eindeutig zu weit": Mit Unverständnis reagiert Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen, auf die Entscheidung der Stadt Hanau, ab dem 20. April eine Maskenpflicht einzuführen. "Die Bundesregierung hat am 15. April klare Regelungen zur weiteren Eindämmung des Corona-Virus getroffen. Eine Maskenpflicht gehört aus gutem Grund nicht dazu."

Lernen aus der Krise: "Wir brauchen ein am Patienten und nicht vorwiegend an Wirtschaftlichkeit orientiertes Gesundheitswesen"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert Stärkung von Klinik, Praxis und Öffentlichem Gesundheitsdienst / Möglichst flächendeckende Tests zur Eindämmung des Corona-Virus

Noch beherrscht die Corona-Pandemie das öffentliche und private Leben. Und noch weiß niemand, wie lange diese Krise dauern wird. "Doch sie hat bereits deutlich gemacht, wie wichtig ein starkes Gesundheitswesen für die Gesellschaft ist", betont Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Qualität der Versorgung und ausreichende Kapazitäten entschieden über Leben und Tod. "Wir können in Deutschland zu Recht auf unser Gesundheitssystem stolz sein." So sei die Zahl der Intensivbetten in Krankenhäusern in kurzer Zeit erhöht worden. Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, das Pflegepersonal und andere medizinische Berufe arbeiteten schon jetzt rund um die Uhr, um die Erkrankten zu versorgen. "Allerdings treten in der aktuellen Krise auch Defizite zutage, die vor Augen führen, dass wir den Wandel hin zu einem am Patienten und nicht überwiegend an Wirtschaftlichkeit orientierten Gesundheitssystem brauchen."

"Kein 'Stay at home' für behandlungsbedürftige schwerkranke Patienten"

Hessischer Ärztekammerpräsident warnt vor dem Aufschieben lebensnotwendiger Behandlungen

"Bei aller berechtigten Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus dürfen speziell schwerkranke Patientinnen und Patienten ihre Behandlung nicht aufschieben", appelliert der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Edgar Pinkowski. Auch wenn Menschen mit schweren (Vor-)Erkrankungen bei einer Infektion mit Sars-CoV-2 eine Risikogruppe bilden, seien bestimmte Grunderkrankungen weitaus riskanter, erklärt Pinkowski weiter. Hierzu zählen insbesondere Krebserkrankungen und z. B. lebensbedrohliche Entzündungen des Blinddarms oder Dickdarms sowie Anzeichen für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt, die allesamt lebensbedrohlich werden können.

Abgesagt: Pressekonferenz und Jubiläumsfeier zu 50 Jahre Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung

Die Landesärztekammer Hessen will dazu beitragen, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zu verlangsamen.

Aus diesem Grund wurde entschieden, die anlässlich des Jubiläums zum 50-jöhrigen Bestehen der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung geplante Pressekonferenz am 24. April sowie die Feierlichkeiten am 25. April 2020 abzusagen.

Abgesagt: Pressekonferenz und Jubiläumsfeier zu 50 Jahre Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung

die Landesärztekammer Hessen will dazu beitragen, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zu verlangsamen.

Aus diesem Grund wurde entschieden, die anlässlich des Jubiläums zum 50-jöhrigen Bestehen der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung geplante Pressekonferenz am 24. April sowie die Feierlichkeiten am 25. April 2020 abzusagen.

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert ausreichende Ausstattung des medizinischen Personals mit Schutzkleidung

"Die Diskussion, ob alle Bürgerinnen und Bürger beim Einkaufen einen Mundschutz tragen sollen, macht aktuell keinen Sinn", sagt Dr. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "So lange es nicht genügend Masken und Schutzkleidung für medizinisches Personal gibt und sogar die Deutsche Gesellschaft Organtransplantation nicht mit Masken und Schutzkleidung ausgestattet wird, entbehrt eine Verpflichtung zum Tragen eines Mundschutzes in Lebensmittelläden, wie sie von Österreich eingeführt worden ist, hierzulande jeglicher Grundlage."

"Hilfe für D-Arztpraxen"

Die angesichts der Belastungen durch SARS-CoV-2 geplanten Hilfsmaßnahmen für Krankenhäuser und Kassenpraxen sind uneingeschränkt zu begrüßen, betont der Präsident der hessischen Ärztekammer Dr. med. Edgar Pinkowski. Allerdings fordert er weitere Ergänzungen, um auch die durchgangsärztlichen und die privatärztlichen Praxen zu schützen.

"Berufsgruppen-Grenzen überwinden, Helfer und Hilfesuchende vernetzen, Corona gemeinsam die Stirn bieten"

 

Landesärztekammer Hessen unterstützt Online-Plattform „match4healthcare"

"Die Corona-Pandemie lässt sich nur über Berufsgruppengrenzen hinweg gemeinsam lösen. Aus diesem Grund begrüßt die Landesärztekammer Hessen die Vernetzung von Helferinnen und Helfern mit hilfesuchenden Kliniken, Arztpraxen oder anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens – so wie es die neue Online-Plattform 'match4healthcare' bundesweit und österreichweit möglich machen wird", erklärt der Präsident der Hessischen Ärztekammer Dr. med. Edgar Pinkowski.

"Mit Bedacht und Umsicht"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert Augenmaß im Umgang mit Praxisschließungen

Vor dem Hintergrund der auch in Hessen steigenden Fälle nachgewiesener Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) hat der Präsident der hessischen Ärztekammer Dr. med. Edgar Pinkowski dazu aufgerufen, die Versorgung der anderen Erkrankten nicht zu vernachlässigen. Er fordert daher die Gesundheitsämter dringend auf, Praxisschließungen im Zusammenhang mit Corona unter maximaler Nutzung des Ermessensspielraums auf das absolut notwendige Maß zu begrenzen.

In Hessen werden zentrale SARS-CoV-2-Untersuchungsstellen für ärztlich begründete Verdachtsfälle eingerichtet

 

Sozial- und Integrationsminister Klose: "Alle Akteurinnen und Akteure des hessischen Gesundheitswesens haken sich unter, das ist ein starkes Signal"

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH), die Landesärztekammer Hessen (LÄKH), die Hessische Krankenhausgesellschaft (HKG) und das Hessische Ministerium für Soziales und Integration haben am gestrigen Abend unter Beteiligung der Sprecherin der hessischen Amtsärztinnen und Amtsärzte eine Vereinbarung getroffen, um eine effiziente Versorgung möglicher mit dem neuartigen Coronavirus Infizierter in Hessen zu gewährleisten.

Coronavirus in Hessen: "Wichtig sind Transparenz und besonnenes Handeln"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident rät zu verstärkten Hygienemaßnahmen und zum schonenden Umgang mit den Ressourcen im Gesundheitswesen

Mit dem ersten bestätigten Verdacht auf eine Corona-Infektion in Wetzlar ist das Virus in Hessen angekommen. "Auch wenn das Virus damit näher rückt und wir davon ausgehen müssen, dass die Infektionsrate deutlich ansteigen wird, ist Panik unangebracht", betont Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen: "Das hessische Gesundheitswesen ist gut auf die Corona-Pandemie, die wir derzeit erleben, vorbereitet. Alle Verantwortlichen sind vernetzt und arbeiten eng zusammen."

Warnung vor Normalisierung der Beihilfe zum Suizid

 

Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Hessischer Ärztekammerpräsident fordert Rechtssicherheit für Patienten und Ärzte

Mit seinem Urteil zur Sterbehilfe hat das Bundesverfassungsgericht heute das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (§ 217 StGB) aufgehoben. "Daraus folgt jedoch nicht, dass der Gesetzgeber die Suizidhilfe nicht regulieren darf", betont Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessens, und warnt vor einer Normalisierung der Beihilfe zum Suizid. "Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist als Auftrag an den Gesetzgeber zu verstehen, sowohl für die Betroffenen als auch für Ärztinnen und Ärzte Rechtssicherheit zu schaffen." Entschieden spricht sich der hessische Ärztekammerpräsident dafür aus, kommerzielle Sterbehilfe auch weiterhin rechtssicher zu unterbinden.

"Einen kühlen Kopf bewahren"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident mahnt zur Ruhe im Umgang mit dem Coronavirus

Vor dem Hintergrund der weltweit steigenden Fälle einer akuten Atemwegserkrankung, die durch ein neuartiges Coronavirus (2019-nCoV) ausgelöst wird, hat der Präsident der hessischen Ärztekammer Dr. med. Edgar Pinkowski dazu aufgerufen, einen kühlen Kopf zu bewahren. "Alarmistischen Falschmeldungen zum Trotz besteht kein Anlass für Panikmache."

"Hetze und Rassismus machen krank": Hessische Ärztekammer beruft Rassismusbeauftragten

Ausdrücklich unterstützt die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) das Aktionsprogramm "Hessen gegen Hetze", mit dem die Hessische Landesregierung Rechtsextremismus, Gewalt und Hass im Internet entgegentritt. "Nur gemeinsam können wir auf Dauer ein tolerantes gesellschaftliches Klima in Hessen bewahren", betont der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. Da Gewalt und rechte Hetze auch nicht vor Arztpraxen oder Krankenhäusern Halt machen, hat das Präsidium der Landesärztekammer den Menschenrechtsbeauftragten der LÄKH, Dr. med. Ernst Girth, zusätzlich als Rassismusbeauftragten berufen. Ab sofort ist Girth damit als Menschrechts- und Rassismusbeauftragter der Landesärztekammer Hessen zugleich Ansprechpartner für rassistische und gewalttätige Vorfälle in Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Investition in die Zukunft junger Menschen: Ausbildungszahlen in hessischen Arztpraxen steigen

 

Ärztinnen und Ärzte in Hessen bilden mehr Fachkräfte aus.

Die Ausbildungszahlen der Medizinischen Fachangestellten (MFA) in hessischen Arztpraxen sind 2019 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. So wurden zum 31.12.2019 insgesamt 1.150 Berufsausbildungsverträge abgeschlossen; 2018 waren es zum gleichen Zeitpunkt 1.135 Verträge. Von einer erfreulichen Jahresbilanz spricht Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Die positive Entwicklung der Zahlen zeigt, dass niedergelassene Ärztinnen und Ärzte mit ihren Ausbildungsangeboten weiter in die Zukunft junger Menschen investieren", erklärt Pinkowski. Damit tragen sie zugleich entscheidend dazu bei, die medizinische Versorgung der Bevölkerung zu sichern."

"Mit umweltfreundlicher AzubiCard ein Zeichen setzen"

 

Landesärztekammer Hessen stellt auf umweltfreundliche AzubiCard Hessen um

Seit 2019 verteilt die Landesärztekammer Hessen die AzubiCard Hessen an Auszubildende, die sich in der Berufsausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten (MFA) befinden. Nun hat sich die Kammer auf die Nutzung der umweltfreundlichen AzubiCard umgestellt. So wurde statt einer Karte aus dem Kunststoff PVC die zu 100 Prozent aus biologischen Materialien gefertigte Blue Card zunächst an zwei MFA-Ausbildungsjahrgänge (ca. 2.200 Karten) ausgegeben.

Krankenhausärzte am Limit: "Vor den Missständen nicht länger die Augen verschließen"

 

Belastende Arbeitsbedingungen an deutschen Krankenhäusern gefährden Gesundheit junger Ärztinnen und Ärzte

"Vor diesen Missständen, auf die die Ärzteschaft seit Jahren hinweist, können die Verantwortlichen nicht länger die Augen verschließen", kommentiert der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Edgar Pinkowski die Ergebnisse einer aktuellen Studie aus dem Bundesgesundheitsblatt 1/2020 zu den Arbeitsbedingungen und dem Gesundheitszustand junger Ärztinnen und Ärzte und Pflegender an deutschen Krankenhäusern.

Pressekonferenz zum 50jährigen Bestehen der Akademie

 

Fit für die Zukunft: Die Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung wird 50

Als bundesweit erste Lehreinrichtung ihrer Art wurde die Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung (damals: "für ärztliche Fortbildung") der Landesärztekammer Hessen 1970 in Bad Nauheim ins Leben gerufen. Bis heute steht sie für hohe Qualität einer werbefreien ärztlichen Fortbildung ohne ökonomische Einflussnahme.

Wir laden Sie herzlich ein zur
Pressekonferenz
anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Akademie
für Ärztliche Fort- und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen
am 24. April 2020 um 10 Uhr
in den Räumen der Landesärztekammer Hessen,
Hanauer Landstraße 152, 60314 Frankfurt a. M.

"Minimal steigende Arztzahlen sind kein Mittel gegen dramatischen Ärztemangel"

Landesärztekammer Hessen verzeichnet geringfügig steigende Mitgliederzahlen

Die Zahl der hessischen Ärztinnen und Ärzte ist im vergangenen Jahr nur minimal gestiegen: Von 38.066 im Januar 2019 auf 38.125 im Januar 2020, wie die Auswertung der Statistik der Landesärztekammer Hessen (Stand: 02.01.20) zeigt. Rund Dreiviertel der Kammermitglieder sind berufstätig: 11.807 arbeiten im niedergelassenen Bereich und 15.065 in der stationären Versorgung. In Behörden und Körperschaften sind 551 Ärztinnen und Ärzte tätig, 3.630 üben eine sonstige ärztliche Tätigkeit aus. Zudem verzeichnet die Kammer einen gleichbleibend hohen Anteil von jungen Ärztinnen, der bei Mitgliedern unter 35 Jahren (3496 davon weiblich und 2447 männlich) nahezu zwei Drittel ausmacht.

Hessischer Ärztekammerpräsident bedauert Ablehnung der doppelten Widerspruchslösung und fordert Anstrengungen zur Erhöhung der Organspenderzahlen

"Dass sich der Deutsche Bundestag intensiv mit möglichen Neuregelungen der Organspende in Deutschland auseinandergesetzt hat, zeigt, wie sensibel und wichtig das Thema ist", erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Die heute beschlossene grundlegende Beibehaltung der geltenden erweiterten Zustimmungslösung, nach der einem Toten nur dann Organe entnommen werden, wenn er sich zu Lebzeiten damit einverstanden erklärt oder wenn die Angehörigen ausdrücklich einer Explantation zustimmen, mache deutlich, dass die Politik sich nicht über das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen hinwegsetzen wolle. "Dennoch bedauere ich die Ablehnung des von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eingebrachten Vorschlags der doppelten Widerspruchslösung sehr, da diese die Zahl der Organspenden möglicherweise deutlich erhöht hätte", betont Pinkowski.