betroffen sind oder als bedroht gelten. Um die Versorgungslage für Betroffene zu verbessern und ihnen qualifiziert Hilfe leisten zu können, benötigen medizinische Fachkräfte spezifisches
Wissen über Folgen und Behandlungsmöglichkeiten von FGM/C und nicht zuletzt Kenntnisse im kultursensiblen Umgang mit betroffenen Frauen, um eine Retraumatisierung zu
verhindern. Die Fortbildung wird vertiefende Einblicke in folgende Schwerpunkte bieten:
- Hintergründe der menschenrechtswidrigen Tradition,
- Handlungsempfehlungen für kultursensiblen Umgang mit Betroffenen,
- Die gynäkologische Versorgung Betroffener,
- Möglichkeiten der operativen Rekonstruktion.
Die Referentinnen verfügen über jahrelange Erfahrung in der Beratung und Behandlung von FGM/C-Betroffenen und werden gemeinsam einen ganzheitlichen Einblick geben.