Für seine herausragenden Leistungen hat Prof. Dr. med. Alexandra Henneberg, Vorsitzende des Vorstandes der Carl-Oelemann-Schule (COS) und Delegierte der Landesärztekammer Hessen (LÄKH), in Vertretung von Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski die Ehrenplakette der LÄKH in Silber kürzlich an PD Dr. med. Martin Graubner überreicht. Der Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Internistische Onkologie sowie Zusatzbezeichnung Palliativmedizin habe „durch sein Engagement nicht zuletzt Grund- und Meilensteine für die Fortbildung von Arzthelferinnen und Medizinischen Fachangestellten im Bereich Onkologie in Hessen und über die Landesgrenzen hinaus“ gesetzt, erklärte Henneberg.

Graubner, 1946 in Hildesheim geboren, absolvierte das Studium der Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach Promotion, Erhalt der Approbation sowie einem Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes am MRC Leukaemia Unit des Hammersmith Hospitals London setzte Graubner die Weiterbildung am Zentrum für Innere Medizin der Universität Gießen fort. Nach der Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin, Teilgebietsbezeichnung Hämatologie, und seiner Habilitation war Graubner bis 2011 Chefarzt der Inneren Abteilung am Kreiskrankenhaus Schotten. Hier baute er u. a. eine interdisziplinäre Einrichtung für Palliativmedizin am Gesundheitszentrum Wetterau mit auf.

 

Daneben war Graubner u. a. stellvertretender Vorsitzender des Onkologischen Arbeitskreises Mittelhessen (OAM), auch gehörte er der Ständigen Konferenz „Palliativmedizin“ der LÄKH als Mitglied an. In der COS ist Graubner seit 1994 in allen Lehrgängen der Onkologie als Dozent tätig. 2011 übernahm er die ehrenamtliche Seminarleitung für die Onkologie, die er Ende 2021 auf eigenen Wunsch niederlegen wird.

Für seinen unermüdlichen Einsatz und großes Engagement wurde Graubner bereits 2011 mit der Ehrenplatte der LÄKH ausgezeichnet. (red)

Dieser Artikel wurde geschrieben von: