Prof. Dr. med. Karl Huth mit Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen in Silber ausgezeichnet

Pressemitteilung

Delegiertenversammlung ehrt ehemaligen Leitenden Arzt des Frankfurter Diakonissen-Krankenhauses

Für seine herausragenden Leistungen ist der Frankfurter Internist Prof. Dr. med. Karl Huth anlässlich der 1. und konstituierenden Delegiertenversammlung des hessischen Ärzteparlaments mit der Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet worden.

„Ich freue mich, dass ich heute eine vom Präsidium der Landesärztekammer Hessen beschlossene Auszeichnung an einen engagierten und hoch verdienten Arzt überreichen darf", erklärte Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach in seiner, den Präsidiumswahlen vorangehenden Laudatio. Dass Professor Huth auf der konstituierenden Delegiertenversammlung mit vielen neuen Mitgliedern geehrt werde, haben einen besonderen Sinn: „Wir alle leben von Beispielen", erklärte von Knoblauch zu Hatzbach. Huth habe seinen Beruf immer als Berufung empfunden und sich nicht nur durch sein langjähriges Wirken für die hessische Ärzteschaft, sondern auch durch sein Handeln zum Wohle der Patienten große Verdienste erworben.

Ausdrücklich hob Knoblauch zu Hatzbach das große Engagement des 1933 geborenen, ehemaligen Leitenden Arztes des Frankfurter Diakonissen-Krankenhauses und Chefarztes der Abteilung Innere Medizin (1973 bis 1999) für die berufliche Integration und die Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten hervor. Zusätzlich zu seinen ärztlichen Tätigkeiten in der Klinik hatte Huth Fortbildungsveranstaltungen für Ärztinnen und Ärzte angeboten. So lehrte er von 1996 bis 2010 in den Bereichen Ernährungsmedizin, Innere Medizin, Psychiatrie und Palliativmedizin an der Akademie für ärztliche Fortbildung und Weiterbildung der Landesärztekammer.

Maßgeblich war Huth an der Durchführung von AiP-Seminaren beteiligt. „Die ersten schwierigen Jahre der Einführungsphase haben Sie mitgetragen, die von herber Kritik der Beteiligten geprägt war. Später haben Sie regelmäßig die Veranstaltungen mit Erfolg durchgeführt", würdigte von Knoblauch zu Hatzbach die Verdienste des leidenschaftlichen Arztes.

Zur Person:
Prof. Dr. med. Karl Huth wurde am 28.02.1933 in Deutsch-Krone geboren; sein Medizinstudium absolvierte er von 1953 bis 1958. Im Jahre 1959 wurde Huth in Heidelberg promoviert und erhielt 1961 seine Approbation. 1968 habilitierte er mit seiner Arbeit „Über das Verhalten der Serumlipide bei der experimentellen Verbrauchskoagulopathie".

Von 1973 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1999 war Huth Leitender Arzt des Frankfurter Diakonissen-Krankenhauses und Chefarzt der Abteilung Innere Medizin. Für die Landesärztekammer Hessen engagierte er sich von 1988 bis 1995 als Prüfer im Gebiet „Innere Medizin" und als Prüfungsvorsitzender im Ausschuss seit 1995 bis heute.

Darüber hinaus baute der Facharzt für Innere Medizin gemeinsam mit Prof. Dr. med. Anschütz die Seminarreihe „Medizin in der Literatur" unter der Leitung von Prof. Dr. phil. D. von Engelhardt, Direktor des Instituts für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte der Medizinischen Universität zu Lübeck, auf. Im Jahre 1989 wurde Prof. Dr. med. Karl Huth mit der Dr. Richard Hammer-Medaille und 2003 mit der Ernst von Bergmann-Plakette der Bundesärztekammer ausgezeichnet.

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