Deutlich mehr Ausbildungsverträge in hessischen Arztpraxen

Pressemitteilung

Landesärztekammer unterstützt Ausbildungsbereitschaft der Ärzte

2007 wurden in hessischen Arztpraxen 994 neue Ausbildungsverträge geschlossen. "Das sind 114 Verträge mehr als im Jahr zuvor", berichtet die Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Ursula Stüwe. "Eine erfreuliche Entwicklung, die zeigt, dass niedergelassene Ärztinnen und Ärzte trotz gesunkener Einnahmen und erschwerter Arbeitsbedingungen in Folge der Gesundheitsreform weiter in die Zukunft ihrer medizinischen Fachangestellten investieren. Der Grund liegt auf der Hand, denn die hochwertige Ausbildung von MitarbeiterInnen garantiert auch in Zukunft Sicherheit und Qualität im Praxis- und Klinikbetrieb."

Die Landesärztekammer unterstützt die Ausbildungsbereitschaft der Ärzteschaft. Als Mitglied des Verbandes der Freien Berufe ist sie am Hessischen Pakt für Ausbildung 2007-2009 und am Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland 2007 bis 2010 beteiligt. "Wir werben bei unseren Kammermitgliedern dafür, Auszubildende einzustellen, damit die notwendigen Weichen für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung gestellt werden können", betont Stüwe. Ausbildungsbereiten Arztpraxen und Kliniken stellt die Landesärztekammer einen kostenlosen Eignungstest für die Auswahl geeigneter Bewerber zur Verfügung. Darüber hinaus hat die Kammer auf ihrer Homepage www.laekh.de eine Jobbörse eingerichtet.

Mit einem umfangreichen Fort- und Weiterbildungsprogramm für Arzthelfer/innen/Medizinische Fachangestellte leistet die Carl-Oelemann-Schule der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung der Behandlung und Betreuung von Patienten sowohl in Arztpraxen als auch im stationären Bereich. "Wir engagieren uns für die Qualifizierung der Medizinischen Fachangestellten, weil sie eine unverzichtbare Mitarbeiterin in Praxis und Klinik ist", erklärt Stüwe.