Die Auftaktveranstaltung widmet sich zwei aktuellen Themenkomplexen: dem Management des postduralen Punktionskopfschmerzes und dem Einsatz der maschinellen Autotransfusion in der geburtshilflichen Anästhesie sowie dem präoperativen Umgang mit Dauermedikationen – insbesondere mit neuen Antidiabetika.
Inhalt
- Im ersten Themenblock stehen aktuelle Fragestellungen der geburtshilflichen Anästhesie im Mittelpunkt. Beim postduralen Punktionskopfschmerz werden Diagnostik und Differenzialdiagnostik, präventive und konservative Maßnahmen sowie Indikationsstellung, Zeitpunkt und praktische Durchführung des epiduralen Blutpatches diskutiert.
- Der zweite Schwerpunkt dieses Themenblocks ist die maschinelle Autotransfusion (MAT) in der Geburtshilfe. Behandelt werden Indikationen, organisatorische Voraussetzungen, praktische Durchführung und Sicherheitsaspekte – insbesondere bei Patientinnen mit erhöhtem peripartalem Blutungsrisiko und bei peripartaler Hämorrhagie.
- Der zweite Themenblock befasst sich mit dem präoperativen Management von Patientinnen und Patienten unter Dauermedikation. Im Mittelpunkt stehen neuere Antidiabetika, insbesondere GLP-1-Rezeptoragonisten, duale GIP-/GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT2-Inhibitoren. Besprochen werden die Entscheidung über Fortführung oder präoperative Pausierung, das mögliche Aspirationsrisiko bei verzögerter Magenentleerung, die Gefahr einer euglykämischen Ketoazidose sowie die perioperative Stoffwechselkontrolle.
- Klinische Fallvignetten und moderierte Falldiskussionen ermöglichen es den Teilnehmenden, unterschiedliche Vorgehensweisen zu bewerten und konkrete Handlungsstrategien für den eigenen Arbeitsbereich zu entwickeln.
Besonderheiten