Im Rahmen unserer Serie lernen Sie die Abteilungen der Landesärztekammer Hessen kennen. Heute stellt sich die Stabsstelle Kommunikation vor.
Das Aufgabenspektrum unserer siebenköpfig besetzten Stabsstelle ist breit gefächert. Dazu gehören die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Redaktion des Hessischen Ärzteblattes sowie das Gestalten von Kommunikationsmitteln aller Art. Kein Wunder, dass auch die Ausbildungswege und die beruflichen Vorgeschichten unserer Stabsstellenmitarbeitenden das Prädikat „ausgesprochen vielfältig“ verdienen: Von industriekaufmännischer Qualifikation über Internationales Management, Anglistik und Buchwissenschaft, Medizinische Soziologie und Gesundheitspolitik, Lehramt für Geschichte, Politik und Wirtschaft, evangelische Theologie und Publizistik bis hin zu Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation ist alles dabei. Auch wertvolle Erfahrungen in Zeitungsredaktionen und im Verlagswesen sowie diverse Fortbildungen im multimedialen Bereich fließen in die tägliche Arbeit mit ein. Betrachten wir die unterschiedlichen Aufgabenfelder einmal näher:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Der Bürotag beginnt schon vor der ersten Tasse Kaffee mit der Presse- und Medienschau, um bei medizinischen und gesundheitspolitischen Themen immer auf dem neuesten Stand zu sein und um zu erfahren, wenn irgendwo die LÄKH genannt wird. Fast täglich treffen Presseanfragen ein. Mal ist es eine Recherche zu einem medizinischen Thema, mal die Bitte um ein Statement zu aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen, mal die Nachfrage zu einer von uns veröffentlichten Pressemeldung und vieles mehr. Hier sieht sich die Stabsstelle Kommunikation grundsätzlich als Unterstützerin der Fach- und Qualitätsmedien in Deutschland. Schließlich wissen wir aus eigener Erfahrung den Wert gut recherchierter Publikationen zu schätzen. Dabei stimmen wir uns mit den jeweils zuständigen Fachabteilungen der Kammer, mit unseren Ombudspersonen und in jedem Fall ganz eng mit dem Präsidium ab. Nicht selten müssen Informationen auch mit den Kollegen der Bundesärztekammer oder weiteren Länderkammern koordiniert werden. Da kann es dann gerne auch mal ziemlich hektisch zur Sache gehen, denn viele Medien arbeiten sehr schnell und kurzfristig, insbesondere Rundfunkreporter und die Tagespresse. Und es gibt immer wieder auch schwierige Fälle, die ein sorgfältiges Abwägen erfordern, wie etwa bei Fragen zu einzelnen Kammermitgliedern. Hier steht einem möglichen Interesse der Öffentlichkeit oftmals das Persönlichkeitsrecht der betreffenden Person entgegen, das es zu schützen gilt.
Häufig sind Journalisten auf der Suche nach einem Ansprechpartner für ein Interview. Hier helfen wir gerne weiter. Schließlich fungiert die Ärztekammer auch als Expertengremium, das sich mit seiner Expertise gerade auch bei gesundheitspolitischen Fragen und Vorhaben konstruktiv einbringt. Damit kommen wir zu einer weiteren Säule der Pressearbeit, sozusagen zum aktiven Part: Verfassen und Verbreiten von Pressemitteilungen mit aktuellen Statements, Resolutionen und Neuigkeiten von öffentlichem Interesse. Insbesondere nach den Delegiertenversammlungen der LÄKH werden eine Vielzahl von Mitteilungen zu den Redaktionen gemailt. Hinzu kommen spezielle Presse-Events, um bestimmte Themen etwas ausgiebiger beleuchten zu können. In diesem Jahr sorgte zum Beispiel eine gemeinsame Presserunde mit der Deutschen Stiftung Organspende bundesweit für große Aufmerksamkeit.
Ärzteblatt
Zu den Kernaufgaben der Stabsstelle Kommunikation zählt die Redaktion und Produktion des Hessischen Ärzteblatts, gerne auch HÄBL genannt. Es erscheint stets in einer gedruckten und einer digitalen Ausgabe, wobei das gedruckte Heft nur auf Wunsch zugestellt wird – für Kammermitglieder kostenfrei. Die monatliche Erscheinungsweise (ausgenommen August) erfordert einen strengen Zeitplan und jede Menge Koordinationsarbeit. Insbesondere was die CME-zertifizierten Fortbildungsartikel betrifft, eine beliebte Besonderheit unseres Blatts. Schließlich müssen die Fachbeiträge vor Redaktionsschluss durchs Peer Review und von der kammereigenen Fortbildungsabteilung anerkannt werden. Regelmäßig finden Redaktionskonferenzen statt, in die auch die weiteren Geschäftsbereiche und Stabsstellen der LÄKH mit einbezogen werden. Ganz vorne mit dabei: Dr. med. Peter Zürner, Verantwortlicher Redakteur (i. S. d. Presserechts) und sein Stellvertreter Dr. med. H. Christian Piper, beides Mitglieder des Präsidiums und erfahrene Ärzte. So gewährleisten wir, dass die Themenauswahl und die inhaltliche Qualität ganz auf die Interessen und Bedürfnisse der ärztlichen Leserschaft zugeschnitten sind.
Events
Als Außenstehender ahnt man es vielleicht nicht, aber auch das Eventmanagement ist ein wichtiges Aufgabenfeld der Stabsstelle Kommunikation. Veranstaltungen wie etwa der jährliche Sommerempfang der Heilberufe (Bündnis Heilen & Helfen) gehören dazu, ebenso die sehr erfolgreichen Präventionsangebote für Schülerinnen und Schüler zu Alkohol und Cannabis. Das Konzept, in dem ehrenamtliche Experten Schulklassen über diese weit verbreiteten Drogen aufklären, erzielt bei Umfragen unter den Schülerinnen und Schülern große Zustimmung.
Digitales
Die Stabsstelle Kommunikation produziert eine Vielzahl von Drucksachen, vom Fortbildungsprogramm über Prüfungsaufgaben bis hin zu Namensschildern. Stark zugenommen haben natürlich die digitalen Medien. Allen voran die Website, mittlerweile ergänzt durch unsere Social-Media-Präsenzen auf LinkedIn, Facebook, Instagram und YouTube. Insbesondere unser kammereigener Newsletter gewinnt immer mehr an Bedeutung. Gerade in Zeiten, in denen viele Leserinnen und Leser aus Datenschutzgründen einen Bogen um Social Media machen. Daher möchten wir allen, die noch nicht zum gut informierten Empfängerkreis gehören sollten, ein Abonnement unseres Newsletters ausdrücklich ans Herz legen. Exklusiv erstellt und versendet von der Stabsstelle Kommunikation der Landesärztekammer Hessen.
Peter Böhnel

Peter Böhnel leitet die Stabsstelle Kommunikation. Er betreut vor allem die Pressearbeit in enger Abstimmung mit dem Präsidium, arbeitet als leitender Redakteur fürs Hessische Ärzteblatt (HÄBL), erstellt Medien aller Art, hat ein Auge auf sämtliche Kommunikationskanäle der Kammer und mischt sich auch sonst in fast alles ein, was irgendwie mit Kommunikation zu tun hat. Er trat 2025 die Nachfolge von Katja Möhrle an, die unserem Blatt auch im Ruhestand weiterhin als freie Autorin erhalten bleibt.

Maren Siepmann ist Referentin der Stabsstelle Kommunikation, stellvertretende Stabsstellenleiterin und stellvertretende leitende Redakteurin des Hessischen Ärzteblatts. Neben der Redaktionsarbeit betreut sie vor allem die Konzeption und Weiterentwicklung von (laien)verständlichen Informationsangeboten der LÄKH, darunter Web-Inhalte. Sie hat auch unseren Newsletter mit ins Leben gerufen. Im HÄBL finden Sie aus ihrer Feder hauptsächlich Interviews sowie Beiträge auf der Kulturseite "Parlando".

Lukas Reus ist Referent der Stabsstelle Kommunikation, wo er sich die Funktion der stellvertretenden Stabsstellenleitung und stellvertretenden Redaktionsleitung mit seiner Kollegin Maren Siepmann teilt. Arbeitsschwerpunkte sind die Redaktion des Hessischen Ärzteblatts, die Pressearbeit sowie der regelmäßige Newsletter. Seine Fotos und Videos sehen Sie in unseren Print- und Digitalmedien. Er hat auch das Cannabis-Präventionsprojekt mitentwickelt, das aktuell in den Schulen Hessens läuft.

Katja Kölsch hat als Content-Managerin und Online-Redakteurin nicht nur die LÄKH-Website mit aufgebaut, sie zeichnet für das aktuelle Layout des Ärzteblatts verantwortlich, stellt jede HÄBL-Ausgabe ins Netz und sorgt in allen Bereichen der Kammer für ansprechende Kommunikationsmittel, vom Anstecker bis zur Messewand. Auch in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern laufen bei ihr die Fäden zusammen.

Viktoria Jakobs ist der jüngste Neuzugang der Stabsstelle, kam nach einem multilingualen Masterabschluss und diversen Praktika und Auslandssemestern direkt zu uns nach Frankfurt. Als Referentin für multimediale Kommunikation gestaltet und betreut sie vorwiegend die Social-Media-Kanäle der Kammer und begegnet Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, auch regelmäßig als Redakteurin hier im HÄBL.

Isolde Asbeck widmet sich voll und ganz der HÄBL-Redaktion. Als Heftkoordinatorin redigiert und korrigiert sie nicht nur Beiträge, sie koordiniert auch das Heft-Layout, fotografiert und sorgt dafür, dass die Zusammenarbeit mit den internen und externen Autoren reibungslos und auf hohem Niveau funktioniert, einschließlich Peer Reviews der CME-Fortbildungen.

Beate Völker als Sekretärin und Sachbearbeiterin zu bezeichnen, greift eigentlich zu kurz: Sie kümmert sich neben der Betreuung des Stabsstellen-Sekretariats auch maßgeblich ums Eventmanagement, betreibt Medienmonitoring, betreut unsere Präventionsprojekte, fungiert zusätzlich als gute Seele der Abteilung und weiß stets, wer in der Kammer wofür zuständig ist.
