Der Senat der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main hat sich mit großer Mehrheit für den Erhalt des Senckenbergischen Instituts für Geschichte in der Medizin ausgesprochen. Unser Autor und derzeit noch kommissarischer Leiter Prof. Dr. med. Michael Sachs hatte im Hessischen Ärzteblatt auf Anfrage der Redaktion über die wechselvolle Geschichte des Instituts berichtet. Auch der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Edgar Pinkowski hatte sich in einer Pressemitteilung für den Erhalt des Instituts ausgesprochen (beide Artikel siehe Ausgabe 05/2026). Die seit Jahren vakante Professur soll wieder neu besetzt werden, hieß es in einer Meldung der FAZ.
Und in einem dortigen Leserbrief schreibt Prof. Dr. med. Florian Bruns, Vorsitzender des Fachverbandes Medizingeschichte e. V. und Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, TU Dresden: „Gerade erst haben Gutachter auch den Exzellenzuniversitäten mit auf den Weg gegeben, noch konsequenter ethische Kompetenzvermittlung zu betreiben. Dies wird für angehende Ärzte am besten durch Institute geleistet, die zum Fachbereich Medizin gehören und die Herausforderung in Klinik und Forschung genau kennen.“
Isolde Asbeck
