Pressemitteilungen - Archiv 2017

"Der Vorwurf einer Zwei-Klassen-Medizin ist schlichtweg falsch"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident spricht sich für Erhalt des dualen Krankenversicherungssystems und gegen die 'Bürgerversicherung' aus

"Vom Ladenhüter zum Topthema: Um sich als Partei der Gerechtigkeit zu profilieren, hat die SPD wieder die 'Bürgerversicherung' aus der Schublade geholt und zum zentralen Thema für die Koalitionsverhandlungen erhoben. Doch der Vorwurf einer 'Zwei-Klassen-Medizin' im derzeitigen dualen Krankenversicherungssystem aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung ist schlichtweg falsch", stellt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, fest. "Tatsächlich haben in Deutschland alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zu einer hochwertigen medizinischen Versorgung. Der Wettbewerb aus Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung in einem gemeinsamen Versorgungssystem erweist sich als Sicherung gegen Rationierung und 'Zwei-Klassen-Medizin'."

Solide und zukunftsorientiert: Grundsteinlegung für neues Verwaltungsgebäude der Landesärztekammer Hessen

"Modern, aber nicht protzig und plakativ": So charakterisierte Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach den neuen Verwaltungssitz der Landesärztekammer im Frankfurter Ostend anlässlich der heutigen Grundsteinlegung. Im zweiten Quartal 2019 soll das geplante Gebäude (Architekten: Meixner Schlüter Wendt GmbH) an der Hanauer Landstraße mit ca. 5.400 m² Bürofläche und Tagungsräumen bezugsfertig sein. "Ein Objekt, das unseren Bedürfnissen und der Anforderung entspricht, die Interessen der Mitglieder und der Patienten zukunftsorientiert wahrnehmen zu können", sagte von Knoblauch zu Hatzbach, der gemeinsam mit dem Hessischen Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, dem Frankfurter Stadtrat und Dezernenten für Personal und Gesundheit, Stefan Majer, und Heinz-Günter Lang von Lang & Cie. Real Estate AG den Grundstein für das künftige Gebäude legte.

Numerus Clausus: Landesärztekammer Hessen begrüßt Urteil des Bundesverfassungsgerichts

"Wir begrüßen das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach das bisherige Auswahlverfahren zum Medizinstudium die Chancengleichheit der Studierenden verletzt und in einigen Bereichen mit dem Grundgesetz unvereinbar ist, ausdrücklich", erklärt Landesärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. "Seit Jahren kritisiert die hessische Ärzteschaft, dass ausschließlich die Abiturnote über die Zulassung zum Medizinstudium entscheidet: Nicht nur angesichts des zunehmenden Ärztemangels überholt als ausschließliches Kriterium. Auch sagt die Note alleine nicht genug über die menschlichen und fachlichen Voraussetzungen für den Arztberuf aus. "

zur Grundsteinlegung: Neubau des Verwaltungssitzes der Landesärztekammer Hessen

Von Frankfurt-Hausen in das Frankfurter Ostend: Die Landesärztekammer Hessen baut ihren neuen Verwaltungssitz an der Hanauer Landstraße. Im zweiten Quartal 2019 soll das geplante Gebäude mit ca. 5.400 m² Bürofläche und Tagungsräumen bezugsfertig sein.

Herzwochen 2017: Hessischer Ärztekammerpräsident nimmt an Aktionstag in Bürstadt teil

"Das schwache Herz" lautete das Thema der diesjährigen Herzwochen (1. bis 30. November 2017), einer Veranstaltungsserie der Deutschen Herzstiftung. Aus diesem Anlass fand am 28. November ein Aktionstag des Kreises Bergstraße im Altenpflegeheim St. Elisabeth in Bürstadt statt, an dem auch Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, neben der Gesundheitsdezernentin des Kreises Bergstraße, Diana Stolz, der Gesundheitspräventionsbeauftragten Reinhild Zolg, dem Leitenden Ärztlichen Direktor und Chefarzt am Kreiskrankenhaus Heppenheim (KKH), Dr. med. Wolfgang Auch-Schwelk, dem Leitenden Notarzt im Kreis, Dr. med. Wolfgang Scheuer und dem Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Ulrich Bergmann, sowie der Bürgermeisterin der Stadt Bürstadt, Bärbel Schader, teilnahm.

Hessisches Ärzteparlament stellt klar: Physician Assistant ist kein "Arzt light"!

Angehörige der Gesundheitsfachberufe, die das Aufbaustudium Physician Assistant (PA) absolviert haben, sind jetzt und auch in Zukunft Weisungsempfänger – auch von sich in Weiterbildung befindlichen Ärztinnen und Ärzten", fordert die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen. Wie schon der Name des neuen Berufes sagt, ist ein PA ein Assistent einer jeden approbierten Ärztin bzw. eines jeden approbierten Arztes und soll diesen in enger Zusammenarbeit unterstützen und entlasten.

Pressemitteilung: Abschiebungen

 

Kritik an mangelnder Unterstützung durch zuständige Behörden

"Die Politik muss respektieren, dass Ärztinnen und Ärzte ihren Beruf auch im Umgang mit Asylsuchenden nach den Geboten der ärztlichen Ethik und den Geboten der Menschenrechte ausüben": Mit dieser Erklärung von Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach hatte sich die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) schon am 14. Februar 2017 in einer Pressemitteilung gegen die Instrumentalisierung von Ärztinnen und Ärzten bei der Abschiebung von Asylsuchenden ausgesprochen. Am 25. November 2017 bekräftigte die Delegiertenversammlung der LÄKH die Presseerklärung erneut und unterstrich, dass die Ärztliche Berufsordnung für alle Ärztinnen und Ärzte gilt.

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert sektorenübergreifende Entwicklung eines Konzepts für die ärztliche Notfallversorgung

Bad Nauheim. Überfüllte Notaufnahmen, viele vermeintliche Notfälle, die sich als Bagatellfälle herausstellen: Das Thema Notfallversorgung stellt Fachleute und Politik vor große Herausforderungen. "Wichtig ist, dass ambulant und stationär tätige Ärzte sektorenübergreifend zusammenarbeiten, um gemeinsam ein Konzept für die Versorgung von Patienten zu Unzeiten und über Tag bei Notfällen zu entwickeln", betonte Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach auf der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 25. November 2017.

Dr. med. Brigitte Ende mit Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet

 

Hohe Würdigung für engagierte Ärztin und ehemalige langjährige Vorsitzende des Versorgungswerks

Für ihre herausragenden Leistungen ist Dr. med. Brigitte Ende, niedergelassene Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Gießen-Buseck, auf der Delegiertenversammlung am 25. November 2017 mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen in Silber ausgezeichnet worden. Er freue sich, die Plakette an eine „überaus engagierte und hochverdiente Ärztin überreichen zu dürfen", sagte Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach in seiner Laudatio.

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen fordert die Überarbeitung des Paragrafen 219a

Mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen den Gesetzgeber am 25. November 2017 dazu aufgefordert, den Paragrafen 219a des Strafgesetzbuches im Sinne der gesetzlich festgelegten Patientenrechte und der Rechte von Ärztinnen und Ärzten so zu überarbeiten, dass eine sachgerechte Information nicht mehr unter Strafe gestellt wird.

Lieferengpässe von Medikamenten und Impfstoffen gefährden Menschenleben

 

Hessische Landesärztekammer fordert Gesetzgeber in einer Resolution zur Einrichtung eines Registers auf

Bereits im Dezember 2016 hatte die Landesärztekammer Hessen eine umfassende Strategie gefordert, mit der die Produktions- und Lieferfähigkeit dringend benötigter Medikamente verbessert wird. Damals warnte Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach vor Lieferengpässen: "Im schlimmsten Fall geraten Menschenleben in Gefahr". In einer Resolution haben die Delegierten der Landesärztekammer in diesem Herbst erneut das Bundesgesundheitsministerium und die Länderministerien zum Handeln und zur Einrichtung eines Registers zur Verfügbarkeit von versorgungsrelevanten Wirkstoffen aufgefordert.

Hessische Ärzte fordern regressfreie Versorgung von Patienten

Mit Nachdruck fordert die hessische Ärzteschaft die Bundesregierung dazu auf, eine regressfreie Versorgung von Patienten zu ermöglichen. "Statt gesetzgeberischem Aktionismus, Gebührenordnungsakrobatik und Überregulierung brauchen wir mehr Mittel für Pflege, Physiotherapie, Hausbesuche und für zeit- und zuwendungsintensive Tätigkeiten", erklärten die Delegierten der Landesärztekammer kürzlich in einer Resolution.

 

"Kammer 4U" – Erster Medizinstudierendentag der Landesärztekammer Hessen auf positives Echo gestoßen

"Ärztekammer - was ist das und was kann sie für mich tun?" Eine Frage, die sich viele Medizinstudierende und Berufseinsteiger stellen, wenn Sie zum ersten Mal mit der Landesärztekammer in Kontakt kommen. Um diese und weitere Fragen – beispielsweise zu Rechtsthemen, der Altersvorsorge oder der Weiterbildung – zu beantworten, hat die Landesärztekammer Hessen am 6. November unter dem Motto "Kammer 4U" erstmals die hessischen Medizinstudierenden in ihren Verwaltungssitz nach Frankfurt eingeladen.

Facebook-Seite der Landesärztekammer Hessen gestartet

Ab sofort ist die Landesärztekammer Hessen mit einer Facebook-Seite vertreten. "Wir freuen uns, Mitglieder und Öffentlichkeit jetzt auch über dieses Netzwerk über wichtige Themen der Ärztekammer auf dem Laufenden halten zu können", erklärt Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach.

Pressemitteilung: "Die Lehre Bruno Grönings ist unärztlich und esoterisch"

 

Hessische Ärztekammer fordert Absage der Vortragsveranstaltung in Marburg

"Hilfe und Heilung auf geistigem Weg", verspricht der Bruno-Gröning-Freundeskreis auf seiner Homepage. Angeblich "medizinisch nachweisbar", soll dies durch die Lehre Bruno Grönings gelingen.

"E-Health muss in erster Linie den Patienten dienen!"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident spricht sich für technische Anwendungen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung aus

Telemedizin, mobile Health, Gesundheits-Apps, elektronische Gesundheitskarte...: Die Einsatzmöglichkeiten für digitale Anwendungen im Gesundheitswesen scheinen inzwischen fast grenzenlos. Für sämtliche Bereiche der medizinischen Versorgung gibt es Ideen, wie technische Entwicklungen Diagnostik, Behandlung und Betreuung der Patienten vereinfachen oder sogar verbessern können.

Der Grippe keine Chance geben

 

Die Landesärztekammer Hessen ruft zur jährlichen Grippeschutzimpfung auf

Kratzen im Hals, Husten, Schnupfen und Müdigkeit: Ist das schon eine Grippe? "Eine harmlose Erkältung unterscheidet sich deutlich von der Influenza", sagt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der hessischen Ärztekammer: "Während eine allgemeine Erkältungskrankheit in der Regel nach einigen Tagen abklingt, handelt es sich bei der der Influenza um eine schwerwiegende, durch Viren verursachte Erkrankung." Da die jährliche Grippeschutzimpfung einen wirksamen Schutz vor der Infektion mit dem Grippevirus bietet, ruft die Landesärztekammer Hessen auch in diesem Herbst dazu auf, sich in den kommenden Wochen impfen zu lassen. Um rechtzeitig geschützt zu sein, wird empfohlen, sich bereits in den Monaten Oktober oder November impfen zu lassen. Auch zu Beginn und im Verlauf der Grippewelle kann es noch sinnvoll sein, eine versäumte Impfung nachzuholen, da nicht vorherzusagen ist, wie lange eine Influenzawelle andauern wird. Nach der Impfung dauert es etwa 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist.

99 Medizinische Fachangestellte aus Ausbildungsverhältnissen verabschiedet

Bad Nauheim. In einer feierlichen Zeugnisübergabe im Akademiegebäude der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim wurden am Mittwoch, den 6. September 2017, 99 Medizinische Fachangestellte aus dem Bereich der Bezirksärztekammer Gießen aus ihren Ausbildungsverhältnissen verabschiedet. An der Feier haben die ehemaligen Auszubildenden, deren Angehörige und Freunde, die ausbildenden Ärztinnen und Ärzte sowie Vertreter/innen der zuständigen Berufsschulen teilgenommen.

Zehn Jahre Alkoholpräventionsprojekt "Hackedicht – Besser geht's dir ohne!" der Landesärztekammer Hessen

 

Erfolgreich durch Beratung, Information und Vertrauen

"Dass Grenzen in der Jugend ausgetestet werden, gehört zum Prozess des Erwachsenwerdens dazu. Risikofreudiges Verhalten wird jedoch zum Problem, wenn es zu regelmäßigem oder sogar exzessiven Alkoholkonsum führt", erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Im Sommer 2007 hat die Landesärztekammer Hessen daher das Alkohol-Präventionsprojekt "Hackedicht – Besser geht's dir ohne!" ins Leben gerufen. Ziel ist es, Jugendliche ab 11 Jahren über die Risiken von Alkohol aufzuklären, Hilfsangebote bekannt und die Kompetenz von Ärztinnen und Ärzten in Suchtprävention und Suchthilfe deutlich zu machen. Inzwischen kann das sowohl von dem Hessischen Kultusministerium als auch dem Hessischen Sozialministerium mit Schirmherrschaften unterstützte Projekt auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Pressemitteilung: "Die Medizin ändert sich und der ärztlichen Fortbildung kommt dabei unverändert eine wesentliche Bedeutung zu"

 

Dott.ssa Roberta Chersevani, Präsidentin des nationalen Verbandes der Ärztekammern und Zahnärztekammern Italien (FNOMCeO), eröffnet den 49. Internationalen Seminarkongress in Grado

Grado, Italien. "Die Zeiten ändern sich, die Menschen ändern sich und damit auch unsere Patienten und die Medizin. Ärztinnen und Ärzte müssen sich darauf einstellen. Der ärztlichen Fortbildung kommt dabei unverändert eine wesentliche Bedeutung zu." Mit diesen Worten eröffnete Dott.ssa Roberta Chersevani, Präsidentin des nationalen Verbandes der Ärztekammern und Zahnärztekammern von Italien und Präsidentin der Ärztekammer und Zahnärztekammer Görz-Grado, den 49. Internationalen Seminarkongress im italienischen Grado. Sie begrüßte das Engagement der über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich dem ärztlichen Selbstverständnis folgend eine Woche lang fachlich fortzubilden. Nicht zuletzt förderten Klima und Umgebung der Lagunenstadt an der Adria die Motivation.

Landesärztekammer Hessen fordert mehr Gesundheitsthemen in den Lehrplänen hessischer Schulen


Gesundheitswissen und ein gesunder Lebensstil sollen in den Bildungs- und Lehrplänen von Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen verankert werden. Dafür wirbt die Landesärztekammer Hessen. Sie unterstützt damit die Forderung von 14 Spitzenverbänden des Gesundheitswesens und des Bundesgesundheitsministeriums, die sich kürzlich zu einer "Allianz für Gesundheitskompetenz" zusammengeschlossen haben. Ein gesunder Lebensstil – eingeübt schon im Kindes- und Jugendalter – kann zu einer besseren Gesundheit im späteren Leben führen und auch die schulischen Leistungen positiv beeinflussen.

Aufklärer mit hohem Sachverstand und Fürsprecher der Patienten

 

Prof. Dr. Hans-Joachim Woitowitz mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Wiesbaden. Arbeits- und Sozialmediziner mit hohem Sachverstand, Wissenschaftler, Politikberater und Fürsprecher der Patienten: Für seine herausragenden Leistungen ist der hessische Arzt Professor Dr. med. Hans-Joachim Woitowitz mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden. Am 9. August überreichte ihm Dr. Manuel Lösel, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, die von dem Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden.

Detektivarbeit am Krankenbett – was können wir von Patienten mit "seltenen Erkrankungen" lernen?

 

Gastvortrag von Prof. Jürgen Schäfer alias „Dr. House" auf dem Sommerempfang der hessischen Heilberufe

Dr. House, ärztlicher Protagonist der gleichnamigen US-amerikanischen Fernsehserie, beeindruckt mit detektivischer Diagnosefindung auch bei mysteriösen Fällen. Wie kann Patienten mit seltenen  Krankheiten geholfen werden? Diese Frage ist Thema des Sommerempfangs der hessischen Heilberufe am 16. August 2017 um 19 Uhr im Opelbad auf dem Neroberg in Wiesbaden. Das Bündnis heilen & helfen der hessischen Heilberufskörperschaften lädt in diesem Jahr zum vierten Mal Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen, Wissenschaft, Wirtschaft und Presse in die hessische Landeshauptstadt ein. Stefan Grüttner (CDU), Hessischer Minister für Soziales und Integration, wird das Grußwort halten. Gastredner ist der als "deutscher Dr. House" bekannt gewordene Marburger Internist und Kardiologe Prof. Dr. Jürgen Schäfer.

Prüfung ärztlicher Kooperationen: Gemeinsame Clearingstelle von Landesärztekammer Hessen, Kassenärztlicher Vereinigung Hessen und Hessischer Krankenhausgesellschaft informiert über ihr Angebot

Mit den 2016 in Kraft getreten Korruptionsstraftatbeständen der Paragraphen 299a ff. StGB hat die Bestechlichkeit im Gesundheitswesen Einzug in das Strafgesetzbuch gehalten. Wie Umfragen zeigen, ist die Unsicherheit über die Auswirkungen der neuen Gesetzeslage nach wie vor groß. Um ihren Mitgliedern eine zielgerichtete Hilfestellung zu bieten, hat die Landesärztekammer Hessen zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und der Hessischen Krankenhausgesellschaft eine gemeinsame Clearingstelle gegründet, die kostenfrei die gemeinsamen Kooperationsverträge der Mitglieder der Institutionen prüft.

Presse-Einladung zum Sommerempfang der hessischen Heilberufe 2017

 

mit Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration, und Prof. Dr. med. Jürgen Schäfer, Leiter des Zentrums für unerkannte und seltene Erkrankungen, Marburg (bekannt als deutscher "Dr. House")

am 16. August 2017 um 19:00 Uhr

Zum Vortrag von Prof. Schäfer: Wie kann Patienten mit seltenen Krankheiten geholfen werden? Dieser Frage widmet sich der Impulsvortrag auf dem diesjährigen Sommerempfang der hessischen Heilberufe. Gastredner ist der als "deutscher Dr. House" bekannt gewordene Marburger Internist und Kardiologe Prof. Dr. Jürgen Schäfer, Gründungsdirektor des "Zentrums für unerkannte und seltene Erkrankungen" (ZusE) an der Universitätsklinik Marburg. Unter dem Titel "Detektivarbeit am Krankenbett – was können wir von Patienten mit 'seltenen Erkrankungen' lernen?" wird Schäfer in Wiesbaden über seine ärztliche Ermittlungsarbeit berichten.

Innere Medizin ist Spitzenreiter in der ärztlichen Weiterbildung / Anteil ausländischer Ärzte in Weiterbildung in Hessen wächst

 

Landesärztekammer stellt Ergebnisse 2016 des Weiterbildungsregisters vor

Wer sind die jungen Ärzte in Hessen? Wie planen sie ihre berufliche Zukunft? Um aussagefähige Daten zur Weiterbildung zu erhalten, hat die Landesärztekammer Hessen 2013 ein Weiterbildungsregister eingerichtet, das die in Hessen tätigen Ärzte in Weiterbildung (ÄiW) erfasst.

Zukunft Europa: Deutsch-Italienische Partnerschaft in der ärztlichen Fortbildung

 

Landesärztekammer Hessen und Ärztekammer von Salerno unterzeichnen Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung von Fortbildungspunkten

Die Medizinschule von Salerno gilt als eine der ältesten Universitäten Europas. Im zehnten Jahrhundert entwickelte sich Salerno zu einem in ganz Europa renommierten Medizinischen Zentrum. Am 10. Juni 2017 unterzeichneten die Präsidenten der Landesärztekammer Hessen und der Ärztekammer von Salerno (Ordine dei Medici di Salerno) in der süditalienischen Hafenstadt eine Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung von ärztlichen Fortbildungspunkten.

Landesärztekammer Hessen begrüßt Pflicht zur Impfberatung

"Eltern sind dazu verpflichtet, den Schutz ihrer eigenen Kindern zu gewährleisten und Ansteckungen zu vermeiden - auch zum Schutz der übrigen Bevölkerung", macht der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, deutlich. Durch Impfungen können epidemische Erkrankungen ausgerottet werden, wie u.a. die Pockenimpfung oder die Impfung gegen Kinderlähmung in der Vergangenheit gezeigt haben. Aufklärung und Beratung sind notwendig, um Menschen von Impfungen zu überzeugen. Auch wenn sich Impfgegner argumentativ oftmals auf das Selbstbestimmungsrecht stützten, müsse abgewogen werden, inwieweit dieses Recht andere Menschen und ihre Gesundheit möglicherweise gefährde.

Feierlicher Auftakt: Ambulante Ethikberatung startet in der Region Frankfurt-Offenbach

"Für mich ist dieser Tag eine ganz besondere Freude", kündigte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, in seiner Begrüßung zur offiziellen Auftaktveranstaltung der Regionalgruppe Frankfurt-Offenbach des Vereins Ambulante Ethikberatung in Hessen e.V. an, zu der sich Gäste aus Ärzteschaft, Verbänden, Vereinen und Politik in der Landesärztekammer eingefunden hatten. Nachdem vor zwei Monaten die Berater für den Raum Marburg-Biedenkopf ihren Start feierten, könne man nun auch in Frankfurt-Offenbach offiziell die Arbeit aufnehmen und "damit einen entscheidenden Beitrag leisten, die Lücke im Bereich der ambulanten Ethikberatung zu schließen", so der hessische Ärztekammerpräsident und Vorsitzende des Vereins.

"Ohne Hygiene ist Medizin machtlos": Ärztekammer fordert nationale und internationale Strategien gegen multiresistente Keime

"Wenn wir nicht in der Lage sind, Hygiene-Probleme in den Griff zu bekommen, drohen Menschen künftig auch hierzulande an banalen Infektionen zu sterben", warnt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. "Selbst Hightech-Medizin ist machtlos, wenn Antibiotika nicht mehr gegen multiresistente Keime wirken. Um die zunehmende Verbreitung dieser Keime zu verhindern und weiteren Antibiotikaresistenzen entgegenwirken zu können, sind nationale und internationale Strategien notwendig."

Neues Krankenhausarztregister: Politische Unkenntnis oder Wunsch nach Übernahme der Datenhoheit?

"Die Idee der Koalitionsfraktionen im Bund, den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft im Rahmen des Entlassmanagements von Patienten aus dem Krankenhaus mit dem Aufbau eines bundesweiten Verzeichnisses aller im Krankenhaus tätigen Ärztinnen und Ärzte zu beauftragen, ist befremdlich", sagte der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach heute in Frankfurt. "Eigentlich sollte die Politik darüber informiert sein, dass alle in den jeweiligen Kammerbereichen tätigen Ärzte, also auch Krankenhausärztinnen und -ärzte, bei den Landesärztekammern gemeldet sind, die ihrem Auftrag gemäß die ihnen anvertrauten Daten sorgfältig verwalten."

Masterplan Medizinstudium 2020 – kein Mittel gegen Ärztemangel

 

Ärztekammerpräsident kritisiert ausbleibende Erhöhung der Studienplätze für Medizin und politische Pläne zur Substitution ärztlicher Leistungen

Er soll das Medizinstudium praxisnäher machen und die Allgemeinmedizin stärken: Tatsächlich klingen einige Maßnahmen des am 31. März 2017 vorgestellten Masterplans Medizinstudium 2020 vielversprechend. Und doch ist das Reformvorhaben aus Sicht des hessischen Ärztekammerpräsidenten nur teilweise geglückt: "Neben der fehlenden Finanzierung – die vollständige Umsetzung des Masterplans steht unter Haushaltsvorbehalt – ist eine gesicherte ärztliche Versorgung in Zukunft mehr als fraglich, denn der Plan sieht keine Erhöhung der Medizinstudienplätze vor", kritisiert von Knoblauch zu Hatzbach.

Presse-Einladung: Pressegespräch zu gesundheitspolitischen Perspektiven nach der Bundestagswahl

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl möchten wir Sie herzlich einladen, sich gemeinsam mit Vertretern der Landesärztekammer Hessen und den Gesundheitspolitischen Sprechern der Fraktionen im Hessischen Landtag zum Thema

"Die gesundheitspolitischen Perspektiven und konkreten Vorhaben der Parteien in der nächsten Legislaturperiode"

bei einem

Pressegespräch
am 26. April 2017 von 10:00 bis 12:00
in der Bezirksärztekammer Wiesbaden
Wilhelmstraße 60, 65183 Wiesbaden

auszutauschen.

Delegiertenversammlung beschließt die Aufnahme einer Zusatz-Weiterbildung Ambulante Geriatrie

Nach kontroversen Diskussionen haben die Delegierten der Landesärztekammer beschlossen, die Zusatz-Weiterbildung "Ambulante Geriatrie" in die Weiterbildungsordnung für Ärztinnen und Ärzte in Hessen aufzunehmen. Ziel ist es, die geriatrische Versorgung zu verbessern.

SAVE THE DATE: Pressegespräch zu gesundheitspolitischen Perspektiven nach der Bundestagswahl

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl laden wir am 26. April 2017 von 10:00 bis 12:00 Uhr zu einem Pressegespräch mit Vertretern der Landesärztekammer Hessen, den Gesundheitspolitischen Sprechern der Fraktionen im Hessischen Landtag und Journalisten ein.

33 Medizinische Fachangestellte aus Ausbildungsverhältnissen verabschiedet

Bad Nauheim. In einer feierlichen Zeugnisübergabe im Akademiegebäude der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim wurden am vergangenen Mittwoch, den 15. März 2017, 33 Medizinische Fachangestellte aus dem Bereich der Bezirksärztekammer Gießen aus ihren Ausbildungsverhältnissen verabschiedet. An der Feier haben die ehemaligen Auszubildenden, deren Angehörige und Freunde, die ausbildenden Ärztinnen und Ärzte sowie Vertreter/innen der zuständigen Berufsschulen teilgenommen.

"Herausforderungen der ambulanten Notfallversorgung gemeinsam lösen"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert verbesserte Patienteninformationen über Versorgung in Notfällen

"Niedergelassene Ärzte und Klinikärzte können die Herausforderungen der ambulanten Notfallversorgung nur gemeinsam und durch sinnvolle Angebote für die Patienten lösen": Mit diesem Appell kommentiert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, die aktuelle Diskussion zur Notfallversorgung in Hessen. Dass die Notfallaufnahmen sowohl vieler Krankenhäuser als auch vieler ärztlicher Bereitschaftsdienstzentralen überlastet sind, sei bekannt. Um ärztlichen Rat zu erhalten, suchten sich Patienten in ihrem subjektiven Leidensdruck meist den kürzesten und bequemsten Weg.

Hessische Ärztekammer wendet sich gegen Instrumentalisierung von Ärzten bei Abschiebungen

"Ärztinnen und Ärzte dürfen bei der Abschiebung von Flüchtlingen nicht von der Politik instrumentalisiert werden"; fordert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Hintergrund ist der jüngst vorgestellte 16-Punkte-Plan der Bundesregierung zur schnelleren und konsequenteren Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern. Danach soll bei Abschiebungen auch weniger Rücksicht auf gesundheitliche Probleme der Flüchtlinge genommen werden. "Eine Verschärfung der bisherigen Situation, die nicht mit dem ärztlichen Ethos in Einklang zu bringen ist", betont von Knoblauch zu Hatzbach.

Geringer Anstieg ärztlicher Behandlungsfehler in Hessen

 

Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen erkennt 126 Behandlungsfehler im Jahr 2016 an

"Patienten sind selbstbewusst und gut über ihre Rechte informiert", erklärt Dr.med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den starken Anstieg von Anträgen aufgrund vermuteter Behandlungsfehler im zurückliegenden Jahr. So gingen bei der Gutachter- und Schlichtungsstelle im Jahr 2016 insgesamt 905 Anträge gegenüber 804 im Vorjahr ein. "Die hohen Antragszahlen zeigen das Vertrauen der Patienten in die Arbeit der Gutachterstelle. Doch sie lassen keinen Rückschluss auf einen Qualitätsverlust in Klinik und Praxis zu, denn die Zahl der anerkannten Behandlungsfehler ist 2016 prozentual nur geringfügig gestiegen", sagte von Knoblauch zu Hatzbach.

Hessische Ärztekammer ruft erneut zur Grippeschutzimpfung auf

 

Anstieg von Influenzafällen in Deutschland

Seit Wochen wird Frankreich von einer schweren Grippewelle überrollt, die in Krankenhäusern bereits über 50 Todesopfer gefordert hat. Auch in Deutschland ist die Grippe auf dem Vormarsch. So verzeichnet die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch Instituts (RKI) einen Anstieg der Grippeinfektionen in den ersten beiden Wochen des Jahres: Während für die erste Meldewoche 2017 insgesamt 2.398 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle übermittelt wurden (Stand 10.01.2017), waren es in der zweiten Meldewoche bereits 3.742 Fälle (Stand 17.01.2017). Wie hoch die tatsächliche Zahl der Infektionen ist, lässt sich allerdings nicht sagen, da nicht alle Erkrankungen gemeldet werden.