Pressemitteilungen - Archiv 2015

Portalpraxen: Hessischer Ärztekammerpräsident fordert Nachbesserungen

Im Winter haben vor allem Erkältungskrankheiten Hochkonjunktur. Mit der Folge, dass die Notfallambulanzen hessischer Kliniken an Wochenenden und Feiertagen wieder überzulaufen drohen. Die Bundesregierung will dieser Problematik in sprechstundenfreien Zeiten entgegenwirken. So sieht das unlängst verabschiedete Gesetz zur Krankenhausreform vor, dass Kassenärztliche Vereinigungen an Krankenhäusern Portalpraxen einrichten oder vorhandene Klinikambulanzen in den offiziellen Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigungen einbinden sollen. "Dort, wo die Patientenwege zum nächsten Krankenhaus kurz sind, mag eine solche Einrichtung angebracht sein. Eine flächendeckende Ansiedlung von Portalpraxen an Kliniken ist jedoch nicht sinnvoll", sagt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Patienten, die z.B. abends, nachts oder am Wochenende mit nicht lebensbedrohlichen gesundheitlichen Störungen einen Arzt aufsuchen wollen, können sich an den nächstgelegenen Ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden."

Klares Votum der Delegiertenversammlung: Cannabis nur auf ärztliche Verordnung

 

Klares Votum der Delegiertenversammlung: Cannabis nur auf ärztliche Verordnung

Bad Nauheim. Cannabinoide mit definierter Wirkstoffmenge THC dürfen nur bei Indikation durch Ärzte verordnet werden: Dafür hat sich die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 21. November 2015 in Bad Nauheim ausgesprochen. Die Kosten für diese Medikamente sollen analog zu anderer Verordnungen durch die Krankenkassen getragen werden.

Prof. Dr. med. Toni Graf-Baumann mit Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen in Silber ausgezeichnet

 

Delegiertenversammlung ehrt ehemaligen Hauptschriftleiter des Hessischen Ärzteblattes

Fünfzehn Jahre lang, von 1999 bis 2014, war Prof. Dr. med. Toni Graf-Baumann Hauptschriftleiter des Hessischen Ärzteblattes. Auf der Delegiertenversammlung am 21. November 2015 ist der Facharzt für Anästhesie und Intensiv- und Notfallmedizin mit der Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen geehrt worden. "Ich freue mich, dass ich heute eine vom Präsidium der Landesärztekammer beschlossene Auszeichnung an einen engagierten und hochverdienten Arzt übergeben darf", sagte Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. In seiner Laudatio dankte er Professor Graf-Baumann, der über viele Jahre auch für die Akademie der Landesärztekammer in Bad Nauheim als Referent tätig war, für seine herausragenden Leistungen für die Ärzteschaft.

Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen in Silber für Dr. med. Martina Scheufler und Dr. med. Stefanie Keilig

 

Delegiertenversammlung zeichnet die Gründerinnen der Medizinhilfe Karpato-Ukraine für ihr Engagement aus

Vor neunzehn Jahren gründeten Dr. med. Martina Scheufler und Dr. med. Stefanie Keilig das Projekt „Medizinhilfe Munkacs/Karpato-Ukraine", eine humanitäre Initiative aus dem Rhein-Main-Gebiet. Am 21. November 2015 wurden die beiden Hanauer Ärztinnen von der Delegiertenversammlung in Bad Nauheim mit der Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet. Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach dankte ihnen für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement. In seiner Laudatio hob er hervor, dass Scheufler und Keilig nach Gründung des Medizinhilfeprojekts zahlreiche weitere Einzelprojekte ins Leben gerufen und medizinische Hilfe für schwerstverletzte Kinder organisiert hätten. Für die Fortführung der Medizinhilfe Karpato-Ukraine wünschte ihnen von Knoblauch zu Hatzbach "weiterhin viel Willensstärke".

Forderung nach arztgerechten Arbeitsbedingungen und arztgerechter Bezahlung von Ärztinnen und Ärzten im öffentlichen Gesundheitsdienst

"Der öffentliche Gesundheitsdienst ist unverzichtbare Säule der Gesundheitsversorgung in Deutschland", betonten die Delegierten der Landesärztekammer Hessen am vergangenen Samstag, den 21.11.2015, in Bad Nauheim. Seine Bedeutung zeige sich nicht zuletzt aktuell bei der Betreuung von Flüchtlingen. Dass die fachlich hervorragende und persönlich engagierte Arbeit der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst bislang jedoch keinen Niederschlag in ihren tariflichen Arbeits- und Entgeltbedingungen finde, kritisierten die Ärztevertreter ausdrücklich.

Hessisches Ärzteparlament warnt vor Klinikschließungen durch vorgeschobene Qualitätsdiskussion

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat den Gesetzgeber am vergangenen Samstag, den 21.11.2015, dazu aufgefordert, den Versorgungsbedarf einer alternden Gesellschaft in der Diskussion über Abteilungs-/Klinikschließungen zu berücksichtigen. Versorgungskapazitäten dürften nicht auf der Basis einer vorgeschobenen Qualitätsdiskussion abgebaut werden. Die Ärztevertreter wiesen auf die Studie Deloitte Health Care Indikator 2015 hin: Danach nehmen deutschlandweit die Fallzahlen in Krankenhäusern bei einer weiteren Verkürzung der Verweildauer so stark zu, dass eine in der Studie angenommene derzeitige Überversorgung von 6 Prozent sich bereits im Jahr 2030 in eine Unterversorgung mit 1,7 Prozent ins Gegenteil verkehren wird.

Patienten haben Anspruch auf Behandlung nach Facharztstandard

 

Hessischer Ärztekammerpräsident lehnt Substitution ärztlicher Leistungen entschieden ab

"Bei einem Pilotenmangel würde niemand auf die Idee kommen, die Flugbegleiter fliegen zu lassen", kritisierte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den vom Bundesgesundheitsministerium jüngst angekündigten neuen Rechtsrahmen zur Substitution ärztlicher Leistungen. "Es kann nicht sein, dass Ärztinnen und Ärzte einerseits mit immer mehr arztfremden Tätigkeiten belastet werden, um andererseits durch die Übertragung ärztlicher Tätigkeiten an nichtärztliche Berufsgruppen für eine angebliche Entlastung sorgen zu wollen", so der hessische Ärztekammerpräsident. Könnte dahinter möglicherweise eine Maßnahme zur weiteren Kostendämpfung im Gesundheitswesen seitens der Politik zu vermuten sein?

"Ausdruck des Respekts vor dem Leben"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident begrüßt das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe

Als Erfolg für die Menschlichkeit in unserer Gesellschaft begrüßt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen das Abstimmungsergebnis im Bundestag zur gesetzlichen Regelung der Sterbehilfe. "Dass sich die Abgeordneten mehrheitlich für ein Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe ausgesprochen haben, ist Ausdruck des Respekts vor dem Leben. Davon profitieren Patienten und Ärzte gleichermaßen", unterstreicht von Knoblauch z u Hatzbach. "Unsere ärztliche Aufgabe ist es, Menschen in Not beizustehen und ihnen Schmerzen und Leid weitgehend zu nehmen, nicht jedoch Beihilfe zum Selbstmord zu leisten. Darauf können sich Patienten auch weiterhin verlassen."

Förderung von Austausch und Vernetzung

 

7. Fachtagung "Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen"

Bad Nauheim. Mit dem gerade beschlossenen neuen Hospiz- und Palliativgesetz soll die Palliativversorgung in Deutschland ausgebaut und gestärkt werden. Dazu will auch die 7. Fachtagung "Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen" unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministers für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, beitragen, die am Mittwoch, 11. November 2015 von 10 bis 16 Uhr im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim stattfindet.

Hessische Heilberufskörperschaften unterstützen Mitglieder bei der Behandlung von Flüchtlingen: "Wir müssen und wollen helfen"

Frankfurt, 21. Oktober 2015. Es ist noch nicht lange her, dass Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Hessen begeistert empfangen wurden. "Nach wie vor ist die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung groß. Angesichts des nicht nachlassenden Zustroms von Asylbewerbern steht inzwischen allerdings die Frage im Mittelpunkt, wie die damit verbundenen Herausforderungen bewältigt werden können. Dies gilt besonders auch für die medizinische Betreuung und Versorgung der Hilfesuchenden", erklärt der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach für das Bündnis heilen & helfen der hessischen Heilberufskörperschaften.

"Weniger ist mehr – Antibiotika verantwortungsvoll einsetzen"

 

Einladung zur Pressekonferenz am 22.10.2015 im Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt

Die Wirksamkeit von Antibiotika muss erhalten bleiben. Daher startet am 22. Oktober 2015 die Aktion "Weniger ist mehr - Antibiotika verantwortungsvoll einsetzen", die gemeinsam von den MRE-Netzwerken in Hessen, der Landesärztekammer Hessen und der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen sowie dem Berufsverband der Hausärzte Hessen, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Hessen und dem Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte in Hessen getragen wird.

Finanzierung der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

 

Hessischer Ärztekammerpräsident begrüßt geplante Gesundheitskarte für Flüchtlinge

"Bei der medizinischen Behandlung darf es keine Unterschiede geben. Flüchtlinge haben den gleichen Anspruch auf eine notwendige, ärztliche Behandlung wie alle anderen Bürger hierzulande", unterstreicht der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. von Knoblauch zu Hatzbach. Wesentliche Voraussetzung dafür sei ein unbürokratischer Zugang zur medizinischen Versorgung analog einer Krankenversicherungskarte, wie ihn die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen kürzlich gefordert hat.

Geplante Krankenhausreform: Bittere Folgen für Personalsituation und Qualität der medizinischen Versorgung

Die Landesärztekammer Hessen unterstützt die auf dem Aktionstag in Berlin an die Politik gerichtete Forderung der Krankenhäuser nach einer ausreichenden und gesicherten Finanzierungsgrundlage. "Diese Grundlage ist mit der geplanten Krankenhausreform nicht gegeben – mit bitteren Folgen für die Personalsituation und die Qualität der medizinischen Versorgung", erklärt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. "Die von der Politik vollmundig angekündigte Qualitätsoffensive im stationären Bereich hält bei näherer Betrachtung nicht, was sie vorgibt."

Der Grippe keine Chance geben!

 

Landesärztekammer Hessen ruft zur Grippeschutzimpfung auf

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken - der Herbst ist da und damit die Gefahr, sich mit dem Grippevirus zu infizieren. Auch in diesem Jahr ruft die Landesärztekammer Hessen deshalb zur Grippeschutzimpfung auf. Wichtig sei, die Influenza (Grippe) von einer harmlosen Erkältung zu unterscheiden, erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der hessischen Ärztekammer. "Eine Erkältung klingt üblicherweise nach einer Woche wieder ab, während es sich bei der Influenza um eine schwerwiegende Erkrankung handelt, die im schlimmsten Fall sogar tödlich verlaufen kann." Einen effektiven Schutz biete die jährliche Schutzimpfung.

Hessisches Ärzteparlament beschließt Resolution für eine bessere medizinische Versorgung von Flüchtlingen

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat am 16. September 2015 auf unabdingbare Voraussetzungen für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen hingewiesen.

Versorgung von Flüchtlingen: Hessische Ärzte zeigen große Hilfsbereitschaft

 

Aufruf von Landesärztekammer und Hessischem Ministerium für Soziales und Integration erfolgreich

Neuer Internetauftritt der Landesärztekammer Hessen: Klares Design, informativ und mobil nutzbar

Informativ und serviceorientiert: Ab sofort präsentiert sich die Website der Landesärztekammer Hessen www.laekh.de in neuem Design. Mit dem Relaunch ist der Internetauftritt nicht nur optisch sondern auch funktional weiterentwickelt worden: Das "responsive Webdesign" macht eine optimale Darstellung auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets möglich. Zugleich ist das klare, ansprechende Layout mit einer verbesserten Orientierung verbunden.

Flüchtlingshilfe: Landesärztekammer Hessen und Hessisches Ministerium für Soziales und Integration bitten Ärztinnen und Ärzte um Unterstützung

"Unsere ärztliche Fürsorge ist gefordert", erklärt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach leidenschaftlich. Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Hessen kommen, steigt täglich weiter an. Viele von ihnen haben eine lange Leidenszeit hinter sich und sind gesundheitlich angegriffen. "Es ist unsere Aufgabe, diesen Menschen zu helfen. Gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration bitten wir deshalb Ärztinnen und Ärztinnen aus ganz Hessen um tatkräftige Unterstützung!"

Anti-Korruptionsgesetz stellt Ärzte unter Generalverdacht

 

Landesärztekammer Hessen fordert Änderungen

"Im Gesundheitswesen darf es keinen Platz für Korruption geben", betont der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. "Von wenigen schwarzen Schafen abgesehen, arbeitet die überwiegende Zahl der Ärzte und anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen allerdings völlig korrekt."

Sommerempfang der hessischen Heilberufe mit Umweltministerin Priska Hinz

 

Gesundheitsprävention braucht besseren Tier- und Umweltschutz

Frankfurt, 23. Juli 2015. Zum zweiten Mal trafen am gestrigen Mittwochabend Vertreter der Heilberufe (Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Psychotherapeuten und Tierärzte) auf dem Wiesbadener Neroberg zusammen, um im Rahmen eines feierlichen Sommerempfangs den direkten Austausch mit den geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Presse zu suchen.

Nur Notfälle gehören in die Notaufnahmen

Immer mehr Menschen suchen Notfallaufnahmen in Krankenhäusern auf, obwohl sie eigentlich vom Ärztlichen Bereitschaftsdienst versorgt werden könnten. Stundenlange Wartezeiten sind die Folge – wie jüngst am Klinikum Fulda bekannt wurde. Aber auch andere Standorte sind von der Problematik betroffen.

"Klare Regeln beim Umgang mit Individuellen Gesundheitsleistungen beachten"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident sieht Selbstzahler-Leistungen zu Unrecht in der Kritik

Angeblich überflüssig, riskant und vermeintlich nur darauf angelegt, den ärztlichen Geldbeutel zu füllen: Immer wieder geraten Selbstzahler-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen - IGeL) in die mediale Schusslinie. "In der Regel völlig zu Unrecht", urteilt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen.

Missbrauch der elektronischen Gesundheitskarte muss vorgebeugt werden

Einem Bericht des ZDF im heute-journal vom 24. Juni 2015 zufolge, bestehen bei einer telefonischen Anforderung der elektronischen Gesundheitskarte mögliche Unwägbarkeiten, die zu einer konkreten Gefährdung der Patientendaten führen können.

Weiterer Import von Mers-Krankheitsfällen nach Deutschland nicht auszuschließen

 

Hessischer Ärztekammerpräsident warnt vor Panikmache, aber rät zu Wachsamkeit

Bisher ist die Zahl der bestätigten Mers-Erkrankungen in Südkorea auf 178 angewachsen, unter ihnen 27 Todesfälle. Über 3.000 Menschen stehen unter Quarantäne. Bilder von Passanten mit Atemschutzmasken und steigende Infektionszahlen beunruhigen weltweit. Auch ein deutscher Mers-Patient ist während des aktuellen Ausbruchs der Infektion gestorben. Er hatte das Mers-Virus von der arabischen Halbinsel mitgebracht und erlag einer Folgeerkrankung. Doch Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer, warnt vor medialer Panikmache.

Hessische Ärztekammer unterstützt junge Flüchtlinge bei der beruflichen Orientierung

 

Carl-Oelemann-Schule der LÄKH startet Pilotprojekt zur Heranführung von Flüchtlingen im jungen Erwachsenenalter an medizinische Themenfelder in der Berufsausbildung (HeFmediT)

Mit dem Ziel, junge Flüchtlinge im Rahmen ihrer Schulausbildung und der damit verbundenen beruflichen Orientierungsphase zu unterstützen, startet die Carl-Oelemann-Schule der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) vom 22. – 24. Juni 2015 das Pilotprojekt "Heranführung von Flüchtlingen im jungen Erwachsenenalter an medizinische Themenfelder in der Berufsausbildung" (HeFmediT). Im Fokus des in Kooperation mit der Friedrich-Feld-Schule in Gießen durchgeführten Projekts stehen 8 Schülerinnen und Schüler der Gießener Schule im Alter zwischen 17 und 26 Jahren, die als Zuwanderer teils unbegleitet nach Deutschland gekommen sind. Sie besuchen derzeit den Vorbereitungskurs Hauptschulabschluss (VKH) bzw. die Klasse P4, eine Vorstufe des VKH, und sollen über eine entsprechende Bildungsförderung in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Offener Umgang mit Behandlungsfehlern unverzichtbar

 

Landesärztekammer stellt statistische Erhebung 2014 der Gutachter- und Schlichtungsstelle vor

"Irren ist menschlich, aber Fehler dürfen nicht verschwiegen werden", betont Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Ein transparenter und objektiver Umgang mit Behandlungsfehlervorwürfen ist unverzichtbar, damit diese Fehler nicht wieder passieren."

Für Ärzte und Patienten kein Grund zur Freude

 

Hessischer Ärztekammerpräsident kritisiert GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

"Dass sich die Koalition angesichts der problemlosen Verabschiedung ihres "GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes" zufrieden zeigt, ist verständlich. Doch für Ärzte und Patienten sind wesentliche Inhalte des neuen Gesetzespaketes kein Grund zur Freude", kritisiert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. So greife das Gesetz mit dem geplanten Aufkauf von freiwerdenden Arztpraxen in angeblich überversorgten Gebieten nicht nur fundamental in die Rechte des freien Arztberufes ein. "Wenn Praxissitze in Städten und größeren Gemeinden künftig ausradiert werden sollen, wird damit auch keine einzige neue Arztpraxis auf dem Land oder in unterversorgten Gebieten geschaffen", so von Knoblauch zu Hatzbach.

Landesärztekammer Hessen lehnt Cannabis-Freigabe aus wirtschaftlichen Gründen strikt ab

Die Forderung der wirtschaftspolitischen Sprecher von Union und Bündnis 90/Die Grüne nach einer regulierten Freigabe von Cannabisprodukten in Deutschland zur Bekämpfung des Schwarzmarktes und zur Erhöhung von Steuereinnahmen lehnt die Landesärztekammer Hessen entschieden ab. "Eine wirtschaftspolitische Argumentation über die medizinischen Sachverhalte zu stellen, ist unverantwortlich und gefährlich", kritisiert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen.

Entschiedene Ablehnung der ärztlichen Beihilfe zum Suizid

 

Hessischer Ärztekammerpräsident spricht sich gegen angekündigten Gesetzentwurf von SPD-Vize Karl Lauterbach aus

"Unsere ärztliche Aufgabe ist es, Menschen in Not beizustehen und ihnen ihre Schmerzen weitestgehend zu nehmen, nicht jedoch Beihilfe zum Suizid zu leisten", betont Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Daher lehne ich die Ankündigung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Karl Lauterbach, einen Gesetzentwurf auf den Weg zu bringen, der Ärzten die Beihilfe zum Suizid in Deutschland erlauben soll, entschieden ab. Es bedarf keiner Sondergesetzgebung, die eine Berufsgruppe heraushebt, der der assistierte Suizid zugemutet werden soll."

Dr. med. Alfred Möhrle ist Ehrenpräsident des 118. Deutschen Ärztetages in Frankfurt am Main

 

Besondere Aufgabe für ehemaligen langjährigen Präsidenten der Landesärztekammer Hessen

Der Orthopädie Dr. med. Alfred Möhrle ist zum Ehrenpräsidenten des diesjährigen Ärztetages in seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main ernannt worden. Eine lange Liste an Ämtern zeugt vom außerordentlichen berufspolitischen Engagement des ehemaligen Präsidenten der Landesärztekammer Hessen, für das er bereits vielfach ausgezeichnet wurde. 1999 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, 2005 die Ehrenplakette in Gold der Landesärztekammer Hessen und 2010 die Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft.

118. Deutscher Ärztetag: Paracelsus-Medaille für Prof. Dr. med. Hansjörg Melchior

 

Hessischer Arzt für herausragende Verdienste geehrt

Die Paracelsus-Medaille, die höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft, wurde zum Auftakt des 118. Deutschen Ärztetages in Frankfurt am Main an Prof. Dr. med. Hansjörg Melchior, ehemaliger langjähriger Direktor der Klinik für Urologie des Klinikum Kassels, für seine herausragenden Verdienste verliehen.

Die vertrauliche Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten ist unantastbar

 

Landesärztekammer Hessen ist Gastgeberin des 118. Deutschen Ärztetages in Frankfurt am Main

Die Themen, mit denen sich der 118. Deutsche Ärztetag vom 12.-15. Mai in Frankfurt am Main befassen wird, betreffen Ärzte und Patienten gleichermaßen. So steht u.a. mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz ein folgenschweres Reformvorhaben an, das bei näherer Betrachtung weniger für die Menschen als vielmehr für die Ökonomie gemacht zu sein scheint. ""Ziel ist es offenbar, Kosten einzusparen - unter dem Vorwand, Qualität verbessern zu wollen. Da diese Entwicklung die Versorgung von Patienten bedroht, müssen wir Ärztinnen und Ärzte unseren Protest deutlich machen", erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen.

Häusliche Gewalt ist kein Schicksal

 

Landesärztekammer Hessen und Hessisches Ministerium für Soziales und Integration informieren über wirksame Vorbeugung und Hilfe durch vernetzte Angebote

Tatort Familie und Partnerschaft: Gewalt gegen Frauen und Mädchen ereignet sich jeden Tag mitten unter uns. In Deutschland hat bereits jede vierte Frau im Laufe ihres Lebens körperliche und vielfach auch sexualisierte Gewalt in der Partnerschaft erlebt. Jede siebte Frau ist in ihrer aktuellen Beziehung durch gewalttätige Übergriffe des eigenen Partners gefährdet. "Doch häusliche Gewalt ist kein Schicksal", betonte Sozialminister Stefan Grüttner. "Wir wollen die Kultur des Wegschauens oder Verschweigens durch eine Kultur des Hinschauens und Ansprechens ablösen", so Grüttner weiter. Hierfür sei es wichtig, klare Präventions- und Interventionsstrukturen zu schaffen und die verschiedenen Institutionen zu vernetzen, um unterschiedliche Kompetenzen nutzen zu können.

DÄT@pp – Die App zum 118. Deutschen Ärztetag in Frankfurt

Als erste deutsche Ärztekammer bietet die Landesärztekammer Hessen eine App zum Deutschen Ärztetag 2015 für iPhone, iPad und Android-Smartphone an.

Neben Informationen über das Programm des Deutschen Ärztetages enthält die DÄT@pp Informationen über Hessen und die Stadt Frankfurt am Main. Kultur- Shopping-, Aus-gehtipps und wichtige Links, z.B. zum öffentlichen Nahverkehr, runden das Angebot ab.

Arztberuf bleibt uneingeschränkt erste Wahl

 

Aktuelle Befragungsprojekte der Landesärztekammer Hessen zum ärztlichen Nachwuchs

Die überwiegende Mehrheit aller hessischen Medizinabsolventen wird im Anschluss an das Medizinstudium Ärztin oder Arzt: Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Absolventenbe-fragung der Landesärztekammer Hessen (LÄKH). Anlässlich des 118. Deutschen Ärztetages in Frankfurt informiert die LÄKH in einem Sonderdruck des Hessischen Ärzteblattes über ihre aktuellen Befragungsprojekte zum ärztlichen Nachwuchs. Seit Jahren führt die Stabsstelle Qualitätssicherung, Versorgungsmanagement und Gesundheitsökonomie der LÄKH vielfältige Analysen zu Nachwuchsthemen und Fragen zur zukünftigen medizinischen Versorgung in Hessen durch. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen die Motivation für den Arztberuf, die Arbeitsbedingungen von Ärztinnen und Ärzten sowie der prognostizierte Ärztemangel.

Presseeinladung: Vorab-Pressekonferenz zum 118. Deutschen Ärztetag

Ob GKV-Versorgungsstärkungsgesetz, E-Health-Gesetz oder Präventionsgesetz - wenn der 118. Deutsche Ärztetag vom 12. bis 15. Mai in Frankfurt am Main zusammenkommt, befinden sich die parlamentarischen Beratungen zu diesen und weiteren Gesetzesinitiativen der Bundesregierung in der heißen Phase. Wie positioniert sich die Ärzteschaft? Wo sieht sie Änderungsbedarf und welche weiteren Reformbaustellen müssen angegangen werde? Die Debatte darüber wird die gesundheits- und sozialpolitische Generalaussprache des diesjährigen Ärztetages prägen.

Dr. med. Lothar Werner Hofmann mit Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet

Anlässlich der 40 Jahr-Feier der Carl-Oelemann-Schule (COS) am 18. April 2015 in Bad Nauheim ist der Kasseler Arzt und Vorsitzender der Bezirksärztekammer Kassel Dr. med. Lothar Werner Hofmann für seine herausragenden Leistungen mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen in Silber ausgezeichnet worden. In seiner Laudatio würdigte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, sowohl Hofmanns fachärztliche als auch seine sozialmedizinische und berufspolitische Kompetenzen: "Ihr Lebenswerk ist beispielgebend für Tätigkeiten zum Nutzen des Gemeinwohles", lobte von Knoblauch zu Hatzbach den hoch engagierten Facharzt für Allgemeinmedizin, der 2014 in Ruhestand getreten ist.

Bewährte Kooperation erhalten und nicht gefährden

 

Scharfe Kritik des hessischen Ärztekammerpräsidenten an Plänen des Rhön-Klinikums Gießen-Marburg

Die aus der Presse bekannt gewordenen Pläne der privatisierten Universitätsklinik Gießen-Marburg, die "ambulante Flächenversorgung weitgehend zu übernehmen oder mindestens zu steuern" und dies "zügig unter Vermeidung von Konsensstrategien mit den Ewiggestrigen umzusetzen" stoßen auf scharfe Kritik des Präsidenten der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach.

Carl-Oelemann-Schule feierte ihr 40-jähriges Bestehen

 

Großes Interesse an Fortbildungstag "Wissen und Handeln"

"Wir haben eingeladen, weil es etwas zu feiern gibt. Aber wir wollen uns nicht nur gratulieren lassen, sondern auch allen Beteiligten gratulieren", begrüßte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, die Gäste bei der Eröffnungsfeier anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Carl-Oelemann-Schule. Denn an diesem Tag sollten auch die Medizinischen Fachangestellten selbst im Mittelpunkt stehen. So wurden im Rahmen der Feierlichkeiten die besten Absolventinnen der Abschlussprüfungen im Winter 2015 zur Medizinischen Fachangestellten geehrt. Rund 80 Teilnehmerinnen nahmen außerdem am Angebot des zu diesem Anlass veranstalteten Fortbildungstages unter dem Motto "Wissen und Handeln" teil.

Hessischer Ärztekammerpräsident warnt vor Verharmlosung der Beihilfe zum Suizid

 

Kritik an Resolution deutscher Strafrechtler zur Sterbehilfe

"In den Debatten zum geplanten Gesetzgebungsverfahren zur Sterbehilfe rückt die Rolle von Ärzten immer stärker in den Fokus. Dabei regelt die ärztliche Berufsordnung eindeutig, dass Ärztinnen und Ärzte keine Hilfe zur Selbsttötung leisten dürfen", erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Die der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vorliegende Resolution deutscher Strafrechtler gegen eine Ausweitung der Strafbarkeit für Sterbehilfe widerspreche dieser Haltung zwar nicht grundsätzlich. Von Knoblauch zu Hatzbach protestiert jedoch scharf gegen die in der FAZ zitierte Aussage der Strafrechtler, dass in Hospizen und Palliativstationen "tagtäglich organisiert Sterbehilfe geleistet" werde. "Diese Behauptung ist ebenso gefährlich wie falsch. Sie weckt unberechtigte Ängste und diskreditiert Ärzte und Pflegepersonal gleichermaßen."

Pressekonferenz zur Geschichte der Landesärztekammer Hessen

Welche Rolle spielte die ärztliche Selbstverwaltung im Deutschen Kaiserreich und während der Weimarer Republik? Wie setzte der NS-Staat seine Gesundheitspolitik in Hessen durch, und wie hat er sich dabei der organisierten Ärzteschaft bedient? Die Landesärztekammer Hessen ist die erste Ärztekammer, die sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie mit ihrer Vergangenheit befasst.

Einladung zum Fortbildungstag "Wissen und Handeln" anlässlich des 40. Geburtstages der Carl-Oelemann-Schule

Mit einem Fortbildungstag unter dem Motto "Wissen und Handeln" feiern wir 40 Jahre Carl-Oelemann-Schule am

Die ärztliche Schweigepflicht darf nicht aufgeweicht werden

 

Hessischer Ärztekammerpräsident hält die Möglichkeiten des geltenden Rechts für ausreichend

"Noch befinden wir uns bezüglich der Gründe, die zu dem Absturz des Germanwings-Flugzeuges geführt haben, weitgehend auf dem Gebiet der Spekulation", sagt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Die ärztliche Schweigepflicht ist von grundlegender Bedeutung für das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient, auch über den Tod hinaus. Gerüchte dürfen kein Anlass dazu sein, dieses Vertrauensverhältnis in Frage zu stellen. Auch unabhängig vom Ergebnis der Untersuchungen zu den Ursachen der Tragödie bedarf es nach meiner Überzeugung keiner Aufweichung der ärztlichen Schweigepflicht", unterstreicht der hessische Ärztekammerpräsident. "Allerdings sollten die rechtlichen Möglichkeiten bei Berufen mit hoher Verantwortung ausgeschöpft werden."

Der Öffentliche Gesundheitsdienst darf nicht ausbluten

 

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen fordert: Gleiche Bezahlung für gleiche Tätigkeit und Ausbildung

Die Lage ist Besorgnis erregend: In Hessen droht der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) finanziell und personell auszubluten. Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat daher am 21. März 2015 die Kommunen aufgefordert, endlich die Notwendigkeit arztspezifischer tariflicher Regelungen für die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst analog der kommunalen Krankenhäuser zu erkennen und umzusetzen: Nur so könne die Attraktivität des ÖGD für Ärztinnen und Ärzte gewährleistet werden: Gleiche Bezahlung für gleiche Tätigkeit und Ausbildung!

Angaben zu Lohn und Arbeitsvertrag müssen ausreichen

 

Hessisches Ärzteparlament fordert bürokratieärmere Gestaltung der Ausführungsbestimmungen zum Mindestlohn

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen begrüßt die Einführung des Mindestlohns im Sinne einer angemessenen und fairen Vergütung.

Hessische Ärztinnen und Ärzte lehnen eHealth-Gesetz in jetziger Form ab

Bad Nauheim. Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen lehnt das eHealth-Gesetz in seiner jetzigen Form ab. Grundsätzlich sei die Vernetzung der im Gesundheitswesen beteiligten Partner zwar zu begrüßen, erklärten die Ärztevertreter am 21. März 2015 in Bad Nauheim. Doch die minimalen finanziellen Anreize könnten nicht über die starrten Regularien und Sanktionen hinwegtäuschen, die mit dem Gesetzentwurf verbunden seien. Die Kosten zum Aufbau der Infrastruktur in Arztpraxen blieben völlig außer Betracht.

"Jede Medizinstudentin und jeder Medizinstudent in Hessen wird gebraucht"

 

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen fordert Landesregierung auf, die überholte Kapazitätsverordnung für Humanmedizin zu überarbeiten

Bad Nauheim. Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer hat am 21. März 2015 ein klares Signal zur Stärkung der Rechte von Medizinstudierenden in Hessen gesetzt: Mit überwältigender Mehrheit forderten die Ärztevertreter in zwei Resolutionen die Übernahme von Studenten, die erfolgreich den ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung - das Physikum - in Hessen bestanden, aber keinen Platz im klinischen Teil des Studiums an Hessischen Hochschulen erhalten haben.

Prof. Dr. med. Ulrich Finke mit der Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet

Für seine herausragenden Leistungen ist Prof. Dr. med. Ulrich Finke, Ärztlicher Direktor des Sankt Katharinen-Krankenhauses in Frankfurt am Main, auf der heutigen Delegiertenversammlung mit der Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet worden. In seiner Laudatio würdigte Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach das außergewöhnliche Engagement des außerplanmäßigen Professors der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Leiters des Arbeitskreises "Ethik in der Medizin Rhein/Main" des Bistums Limburg.

Klares Zeichen für palliative Versorgung und gegen Sterbehilfe

 

Ärztekammerpräsident von Knoblauch zu Hatzbach begrüßt Gesetzesvorhaben der großen Koalition/Kritik an neuem Sterbehilfegesetz in Frankreich

Dass der Ausbau der palliativmedizinischen Angebote in Deutschland mit dem geplanten Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung vorangetrieben werden soll, wird von Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, ausdrücklich begrüßt: "Es ist höchste Zeit, dass der Gesetzgeber damit unmissverständlich für die Stärkung und finanzielle Förderung einer flächendeckenden Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen eintritt." Auch in Hessen seien vor allem in ländlichen und strukturschwachen Gebieten mehr ambulante und stationäre palliativmedizinische Versorgungsstrukturen notwendig.

Ankündigung: 6. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 21.März 2015

Am Samstag, den 21. März 2015, findet ab 10:00 Uhr s.t. die 6. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen im Fortbildungszentrum der Kammer in Bad Nauheim statt.

Auf Dosis und Wirkung kommt es an – Landesärztekammer warnt vor einem Freibrief für den Cannabiskonsum

 

Der Gebrauch von Cannabis birgt psychiatrische Risiken

Die Initiative der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler MdB, den therapeutischen Einsatz von Substanzen aus der Hanfpflanze, den sogenannten Cannabinoiden, zu erleichtern, wird von der Landesärztekammer Hessen unterstützt. Allerdings dürften Cannabinoide nur dann und nur von Ärzten verordnet werden, wenn eine eindeutige medizinische Indikationsstellung vorliege und die Therapie qualitätsgesichert sei. "In diesem Fall sollen sie zugelassen und die Kosten von den Gesetzlichen Krankenkassen und allen anderen Krankenversicherern übernommen werden", fordert der Präsident der Landesärztekammer, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach.

Blutkonserven werden knapp

 

Landesärztekammer ruft zum Blutspenden auf

Grippewelle und Fastnachtszeit haben in den vergangenen Wochen den Vorrat an Blutkonserven schrumpfen lassen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sucht deshalb dringend nach Spendern. Besonders die Blutgruppe 0 Rhesus negativ wird benötigt.

Politfarce: Lauschangriff auf Ärzte offenbar kein Tabu mehr

 

Hessischer Ärztekammerpräsident erteilt Überlegungen zur Telefonüberwachung von Arztpraxen eine Absage

Sind Ärzte besonders anfällig für mafiöse Strukturen oder gar terrorverdächtig? Dieser Eindruck könnte sich bei den jüngsten Diskussionen über das geplante Antikorruptionsgesetz im Gesundheitswesen aufdrängen: "Nachdem das Bundesjustizministerium Anfang des Monats mit dem Gesetzentwurf ein Sonderstrafrecht für Angehörige von Heilberufen vorgelegt hat, wird nachgekarrt. Jetzt blasen einige Vertreter des Bundestages sogar zum telefonischen Lauschangriff auf Arztpraxen", empört sich der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. Am 25. Februar hatten Koalitionspolitiker von CDU und SPD in Berlin die Telefonüberwachung von Ärztinnen und Ärzten ins Spiel gebracht. Sie könne im Einzelfall entschieden und ausnahmsweise zugelassen werden.

Flüchtlingsleid: Nicht wegsehen, sondern helfen

 

Hessischer Ärztekammerpräsident appelliert an Politik und Ärzte

Das Leid, das viele von ihnen erlebt haben, ist unvorstellbar: "Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und anderen Ländern, in denen Unfreiheit, Kriege oder Terror wüten, sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen", betont Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Noch leben wir hier in Honig und Speck, während sich nur wenige Stunden Luftlinie entfernt humanitäre Katastrophen ereignen. Wir dürfen nicht länger wegsehen, sondern müssen den Menschen, die Schutz bei uns suchen, Asyl und Unterstützung bieten!" Dieser Aufruf, so der hessische Ärztekammerpräsident weiter, richte sich nicht nur an Politik und Gesellschaft, sondern auch an die eigene Berufsgruppe: "Wir Ärztinnen und Ärzte haben uns mit dem Hippokratischen Eid dazu verpflichtet, Patienten vor Schaden zu bewahren und sind deshalb aufgefordert zu helfen."

Presse-Einladung: Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium in Frankfurt

Anlässlich des diesjährigen Auftakts des Alkoholpräventions-Projekts "Hackedicht - Besser geht's dir ohne!" in Frankfurt

Masern auf dem Vormarsch: Nur eine flächendeckende Impfung bietet Schutz

 

Ärztekammerpräsident fordert bessere Aufklärung der Bevölkerung

Die jüngsten Meldungen über Masernausbrüche in Berlin und den USA zeigen: nur eine flächendeckende Impfung bietet wirksamen und sicheren Schutz vor Infektionskrankheiten. "Häufig wird das Risiko von solch hochansteckenden Krankheiten wie Masern unterschätzt", so Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Wenn wir das gesundheitliche Risiko des Einzelnen, aber auch die Gefahr von Epidemien verhindern wollen, muss die Bevölkerung noch intensiver als bisher über Impfungen aufgeklärt werden."

Neu: Erweiterte Arztsuche in Hessen ist online

 

Über den neuen Online-Service der Landesärztekammer Hessen können sowohl privatärztlich und vertragsärztlich tätige Ärzte als auch angestellte Ärzte gefunden werden

Seit Ende 2014 baut die Landesärztekammer Hessen eine neue elektronische Arztsuche auf. Jetzt ist es soweit: Unter https://portal.laekh.de/arztsuche steht der neue Suchservice in der Rubrik "Bürger & Patienten" auf der Website der Ärztekammer zur Verfügung. Damit wird ab sofort - neben der ausschließlich vertragsärztlich tätige niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten umfassenden Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung - auch die Suche nach privatärztlich tätigen, selbständigen oder z.B. in Krankenhäusern angestellten Ärzten in Hessen möglich.

Straftatbestand der Korruption im Gesundheitswesen ist überzogen und realitätsfern

 

Hess. Ärztekammerpräsident: Die überwiegende Zahl der Ärzte arbeitet völlig korrekt/Schwarze Schafe werden von der ärztlichen Selbstverwaltung unnachgiebig verfolgt

"Selbstverständlich ist jeder korrupte Arzt einer zu viel. Dass es nach den Vorstellungen von Bundesjustizminister Heiko Maas künftig einen Straftatbestand der Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen geben soll, ist jedoch überzogen und realitätsfern," erklärt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach unter Bezug auf den an die Öffentlichkeit gelangten Referentenentwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Korruption im Gesundheitswesen.

Elektronische Gesundheitskarte: Fülle an Risiken erfordert hohen Datenschutz

 

Landesärztekammer Hessen fordert Aufklärung und Transparenz

"Die digitale Uhr im Gesundheitswesen tickt. Mit ihr kommen große Herausforderungen auf den Datenschutz zu, deren Ausmaße noch kaum überschaubar sind", sagt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Seit 1. Januar 2015 ist die elektronische Gesundheitskarte mit Foto und Chip für gesetzlich Versicherte Pflicht. Noch sind auf der Karte lediglich die Stammdaten des Versicherten gespeichert, doch das wird sich mit Inkrafttreten des geplanten E-Health-Gesetzes ändern.

Wenn Apps Fitness und Ernährung kontrollieren

 

Die Teilnahme an App-Angeboten von Krankenkassen muss freiwillig bleiben

Gesund leben, weniger zahlen – immer mehr Krankenversicherungen wollen einen gesunden Lebensstil ihrer Mitglieder belohnen. Kontrolliert werden Fitness, Ernährung oder Lebensstil der Versicherten mit dafür eigens entwickelten Apps. Während bei den gesetzlichen Krankenkassen Gutscheine und Bonuspunktsysteme zur freiwilligen Teilnahme motivieren, wagte eine private Krankenversicherung vor ein paar Wochen sogar den Vorstoß, Kunden einen Bonus zu zahlen, die sich nachweislich viel bewegen.

Frohes neues Jahr!

Wir wünschen Ihnen ein gutes und gesundes Jahr 2015!