Öffentlicher Gesundheitsdienst muss gestärkt werden

 

Hessisches Ärzteparlament fordert die Bereitstellung ausreichender Finanzmittel

Nachdrücklich hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen das Hessische Ministerium für Soziales und Integration heute in Bad Nauheim dazu aufgefordert, analog des Beschlusses der 86. Gesundheitsministerkonferenz der Länder im Jahr 2013 den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in Hessen personell und organisatorisch zu stärken. Seinen vielen Aufgaben zur Förderung und zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung könne der ÖGD nur mit ausreichendem und qualifiziertem Personal nachkommen, erklärten die Delegierten. Hierzu gehöre die Bereitstellung von Finanzmitteln, um dieses Personal, auch in Zeiten von Ärztemangel, für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen.

Das hessische Ärzteparlament verwies dabei auf folgenden Auszug aus dem Beschluss zur Stärkung des ÖGD auf der 86. Gesundheitsministerkonferenz (GKM) 2013:
"Der öffentliche Gesundheitsdienst ist neben der ambulanten und stationären Versorgung die dritte tragende Säule des Gesundheitswesens. Er nimmt bevölkerungsmedizinische Aufgaben wahr und ist sozialkompensatorisch tätig. Die GMK stellt fest, dass die Gewinnung von Ärztinnen und Ärzten für den ÖGD eine zunehmende Herausforderung darstellt. Der ÖGD muss für Ärztinnen und Ärzte attraktiver werden..."