Pressemitteilungen - Archiv 2014

Landesärztekammer Hessen fordert bundesweit geregelte Absicherung medizinischen Personals bei Hilfseinsätzen

Die Bereitschaft zu helfen, darf für nicht zu Lohnausfall und Versicherungsverlust führen, kritisieren die Delegierten der Landesärztekammer Hessen. So erhält das medizinische Personal, das freiwillig in von Ebola betroffenen Krisenregionen tätig ist, zwar eine geringe Entschädigung der jeweiligen Organisation, für die sie im Einsatz sind, jedoch keinen Lohnersatz.

Landesärztekammer Hessen warnt vor massivem Personalabbau in Kliniken: Widerspruch zu der Qualitätsoffensive im Gesundheitswesen

 

Appell an Stadt Wiesbaden als Anteilseigner der Dr. Horst Schmidt Kliniken

Mit Sorge sieht die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen, dass Klinikbetreiber massive Personalkürzungen vornehmen, um Kosten zu reduzieren. So hat HELIOS angekündigt, in den Dr. Horst Schmidt Kliniken in Wiesbaden 391 Vollzeitstellen abbauen zu wollen, davon 53 im ärztlichen Bereich. Das entspricht einem Abbau von mehr als 13 Prozent der Arztstellen oder umgerechnet mehr als 100.000 Stunden ärztlicher Arbeit.

Landesärztekammer Hessen übernimmt Aufgabe der Vertrauensstelle zum Klinischen Krebsregister

Das hessische Ärzteparlament hat am Samstag, den 29.11.2014, der vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration geplanten Ansiedlung der Vertrauensstelle des Klinischen Krebsregisters bei der Landesärztekammer zugestimmt.

Prof. Dr. med. Winfried Hoerster mit der Ernst von Bergmann-Plakette ausgezeichnet

 

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen ehrt Gießener Facharzt für Anästhesiologie für herausragende Leistungen in der ärztlichen Fortbildung

Auf der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am vergangenen Samstag, den 29.11.2014, ist Prof. Dr. med. Winfried Hoerster mit der Ernst von Bergmann-Plakette der Bundesärztekammer ausgezeichnet worden. Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, überreichte die Plakette und dankte dem Gießener Facharzt für Anästhesiologie in seiner Laudatio für dessen herausragenden Leistungen in der ärztlichen Fortbildung, insbesondere auf dem Gebiet der Schmerztherapie: "Ihr ärztliches Engagement ist für eine soziale und solidarische Gesellschaft beispielhaft und vorbildlich. Ihr allgemein- und schmerztherapeutisches Handeln zeugt von einem hohen Berufsethos."

Delegiertenversammlung fordert Ausweitung und ausreichende Finanzierung der Medizinstudienplätze

Eindringlich hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen die Landesregierung dazu aufgefordert, die Zahl der Medizinstudienplätze in Vorklinik und Klinik an den etablierten medizinischen Fakultäten und Universitätskliniken zu erhöhen. Gleichzeitig müsse die finanzielle und personelle Ausstattung in der Lehre verbessert werden. Dies ist nach Überzeugung des Ärzteparlamentes dringend notwendig, um den Mangel an Ärztinnen und Ärzten sowohl im stationären als auch im niedergelassenen Bereich zu verbessern.

Hessische Ärztinnen und Ärzte lehnen Referentenentwurf eines Tarifeinheitsgesetzes ab

 

Delegiertenversammlung verabschiedet entsprechende Resolution

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen lehnt den Referentenentwurf eines Tarifeinheitsgesetzes ab. "Die vorgesehenen Regelungen stellen einen schwerwiegenden Eingriff in den Schutzbereich der Koalitionsfreiheit nach Artikel 9 Absatz 3 Grundgesetz dar, für den es keine Rechtfertigung gibt", erklärte das Ärzteparlament heute in einer einstimmig verabschiedeten Resolution. Wenn tariffähige berufsspezifische Gewerkschaften wie der Marburger Bund vom Wohlwollen der jeweiligen Arbeitgeber und der Mehrheitsgewerkschaft abhängig würden, werde dies zwangsläufig zu unzureichender Gewichtung der arztspezifischen Belange führen.

Delegiertenversammlung verabschiedet Resolution gegen drohende Fehlentwicklung bei der ambulanten Versorgung psychisch erkrankter Menschen

Das hessische Ärzteparlament warnt davor, dass im Falle einer Verabschiedung des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) in Hessen psychotherapeutische Praxissitze abgebaut werden müssten. Die bereits bestehenden eklatanten Wartezeiten und Versorgungsmängel würden dadurch weiter verschlechtert.

Hessische Ärztinnen und Ärzte verabschieden Resolution gegen Zwang zum Praxisaufkauf und gegen Termingarantie

Einstimmig hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am vergangenen Samstag, den 29.11.2014, in einer Resolution die im Entwurf für das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vorgesehenen Regelungen zum Zwangseinzug von Vertragsarztsitzen abgelehnt. Diese Maßnahme sei nicht geeignet, den Ärztemangel in strukturschwachen Regionen zu mindern, geschweige denn den ärztlichen Nachwuchs zur Niederlassung zu gewinnen, erklärten die Delegierten. Zudem versorgten Praxen in Ballungsräumen Patienten aus umliegenden Gemeinden mit.

Landesärztekammer Hessen begrüßt einhellige Ablehnung der Sterbehilfe durch den Hessischen Landtag

 

Lob und Kritik an der Regierungserklärung zur Gesundheitspolitik

Dass sich der hessische Landtag gestern einhellig gegen aktive Sterbehilfe ausgesprochen hat, wird von der Landesärztekammer Hessen ausdrücklich begrüßt. "Damit setzt Hessen ein klares Zeichen", erklärt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach: "Auch die Landesärztekammer Hessen lehnt ärztliche Beihilfe zum Selbstmord entschieden ab. Um Menschen die Angst vor Schmerzen zu nehmen und die letzte Lebensphase zu erleichtern, müssen die palliativmedizinischen Angebote hessenweit weiter ausgebaut und verbessert werden." Die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich unheilbar Kranke bis zuletzt aufgehoben und wertgeschätzt fühlen können, sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Sozialminister Stefan Grüttner in seiner Regierungserklärung treffend mit dem Begriff 'sorgende Gesellschaft' beschrieben habe, unterstreicht der Präsident der Landesärztekammer Hessen.

5. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 29.11.2014

Am Samstag, den 29. November 2014, findet ab 10:00 Uhr s.t. die 5. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen im Fortbildungszentrum der Kammer in Bad Nauheim statt.

Dr. med. Liliana Offer mit Promotionspreis der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet

Für ihre Dissertation mit dem Titel "In vitro- und in vivo-Untersuchungen zur Wirksamkeit von Phosphoserin in Kombination mit einem biodegradierbaren Kalziumphosphat-Zement" ist Dr. med. Liliana Offer gestern mit dem Promotionspreis der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet worden. Den mit 3000 Euro dotierten Preis überreichte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, im Rahmen der Promotionsfeier des Fachbereichs Medizin der Universität Gießen.

Palliativmedizin – der einzig richtige Weg

"Niemand muss Angst vor einer palliativmedizinischen Behandlung haben, weder Patienten noch Ärzte", erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Im Gegenteil: Mit Hilfe der Palliativmedizin können wir Schwerstkranken ein menschenwürdiges Lebensende ermöglichen. Unsere ärztliche Aufgabe ist es, Menschen in Not beizustehen und sie nicht allein zu lassen, sie fürsorglich zu begleiten und ihnen ihre Schmerzen weitestgehend zu nehmen." Patienten, deren Leiden gelindert werde, verspürten in der Regel keinen Todeswunsch mehr.

Wichtige Informationen für Ärztinnen und Ärzte zur Ebola-Epidemie

 

Die Situation

Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist immer noch nicht unter Kontrolle. Steigende Fallzahlen mit einem hohen Anteil nicht registrierter Erkrankungen und Todesfälle und die jüngst aufgetretenen Infektionen in Spanien und den USA tragen insgesamt zu einer hohen Irritation in der Bevölkerung und der Ärzteschaft bei.

Presse-Einladung: Ärztemangel in Hessen – nicht nur auf dem Lande

Der Förderkreis Bad Nauheimer Gespräche e.V. Gesellschaftspolitisches Forum lädt zur Diskussionsrunde "Ärztemangel in Hessen – nicht nur auf dem Lande"

Pressemitteilung der ärztlichen Spitzenverbände: "Gemeinschaftsaktion gegen Ebola"

Die unterzeichnenden ärztlichen Spitzenverbände haben am 16. Oktober 2014 auf Einladung der Bundesärztekammer Maßnahmen im Kampf gegen Ebola beraten.

Sterbehilfedebatte – kein Stoff für eine Werbekampagne

 

Für ein Sterben in Würde: Der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach lehnt ärztliche Sterbehilfe entschieden ab

Geschlossene Augen und ein sanftes Lächeln um den Mund: Die mit Gesichtern prominenter Unterstützer gegen schärfere Regeln bei der Sterbehilfe protestierende, von der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) und der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) initiierte Kampagne "Mein Ende gehört mir" stößt bei Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, auf Ablehnung: "Dass Hilfe zur Selbsttötung durch ansprechende Plakate und die Umschreibung "letzte Hilfe" werbewirksam zu etwas Schönem stilisiert wird, ist völlig realitätsfern. Auch wenn Schauspieler, Liedermacher und andere Prominente in der Kampagne Tötung und (Beihilfe zur) Selbsttötung zum gesellschaftlichen Konsens zu erheben versuchen – Tötung bleibt Tötung, egal durch wen."

Gegen den allgemeinen Trend: Ausbildungszahlen in hessischen Arztpraxen steigen

 

Hessische Ärztekammer berät Auszubildende und ausbildende Ärztinnen und Ärzte

In vielen Berufsfeldern wirft der drohende Fachkräftemangel seine Schatten voraus. Laut einer Umfrage der IHKs erreichte die Anzahl der Betriebe mit unbesetzten Ausbildungsplätzen bereits 2013 einen neuen Rekordstand. Während sich nach jüngsten Angaben der Handwerkskammer Wiesbaden auch im Handwerk die Ausbildungssituation weiter verschärft, steigen die Ausbildungszahlen in hessischen Arztpraxen. So wurden bis zum 30.09.2014 hessenweit insgesamt 956 Ausbildungsverträge zur/zum Medizinischen Fachangestellten (MFA) unterzeichnet. 2013 waren es zum gleichen Zeitpunkt nur 905.

Der Grippe keine Chance! Schutzimpfung nicht vergessen

 

Landesärztekammer Hessen ruft zur Grippeschutzimpfung auf

Auch wenn die Ebola-Tragödie in Westafrika derzeit die Schlagzeilen beherrscht, darf die Gefährdung durch andere Infektionskrankheiten hierzulande nicht vergessen werden. Seit Herbstbeginn wächst die Gefahr, sich mit dem Grippevirus zu infizieren. Daher ruft die Landesärztekammer Hessen auch in diesem Jahr zur Grippeschutzimpfung auf. Im Unterschied zu einer Erkältung, die üblicherweise nach einer Woche wieder abklingt, handelt es sich bei der Influenza (Grippe) um eine schwerwiegende Erkrankung, die im schlimmsten Fall sogar einen tödlichen Verlauf nehmen kann.

"Die Länder müssen ihre Verantwortung für Flüchtlinge ernst nehmen"

 

Das Bündnis heilen & helfen fordert Verbesserung der Unterbringung und der Auswahl des Betreuungspersonals

Frankfurt, 06. Oktober 2014. Die Bilder misshandelter Flüchtlinge in deutschen Sammelunterkünften machen fassungslos. "Dass Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, auf hasserfüllte Gewalt stoßen, ist abscheulich und in keiner Weise hinnehmbar", sagt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. Das Bündnis heilen & helfen, in dem sich die Landesärztekammer, die Landeszahnärztekammer, die Kassenzahnärztliche Vereinigung, die Landesapothekerkammer, die Kammer für Psychologische- und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und die Landestierärztekammer in Hessen zusammengeschlossen haben, sieht in den Vorkommnissen jegliche Grenze menschlichen Miteinanders überschritten.

Hürden für ärztliche Hilfseinsätze in Ebola-Gebieten

 

Landesärztekammer Hessen ruft Bundesregierung dazu auf, klare Regelungen zu schaffen

Die Lage ist dramatisch: Mittlerweile sind mehr als 3000 Menschen in Westafrika an den Folgen einer Ebola-Infektion gestorben. Die Infektionszahlen steigen weiter. Da Hilfe bei der Versorgung kranker Menschen dringend erforderlich ist, hat sich die Landesärztekammer Hessen dem Appell von Bundesärztekammer, Bundesregierung und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) angeschlossen und freiwillige Helfer dazu aufgerufen, sich im Rahmen der humanitären Hilfe in den von Ebola betroffenen Ländern zu engagieren. Doch die Hilfsmöglichkeiten sind eingeschränkt und wichtige Fragen zu Hilfseinsätzen leider noch ungeklärt.

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung – Chance oder Papiertiger?

 

Von Knoblauch zu Hatzbach kritisiert Kürzungen im ambulanten Bereich als Webfehler in der Gesetzgebung

2012 wurde mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VStG) die zuvor geltende Regelung der ambulanten Behandlung im Krankenhaus durch die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) ersetzt. Neben Krankenhäusern sollen danach auch niedergelassene Vertragsärztinnen und -ärzte sowie Medizinische Versorgungszentren Patienten mit schweren Verlaufsformen oder seltenen Erkrankungen, die hochspezialisierte Leistungen benötigen, ambulant behandeln können.
In einem hervorragenden Vortrag informierte Dr. med. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Mitglieder der Landesärztekammer und der hessischen Berufsverbände über die aktuellen Entwicklungen der Richtlinie zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung nach § 116b SGB V (ASV-RL).

Kampf gegen Ebola: Landesärztekammer Hessen ruft freiwillige Helfer zur Unterstützung auf

 

Gemeinsame Initiative von Bundesregierung, DRK und Ärzteschaft

Wenn es nicht gelingt, die Ebola-Epidemie einzudämmen, droht in medizinischer Hinsicht eine weltweite Katastrophe. Bei der Auswahl und bei der Ausbildung des in den betroffenen Gebieten dringend benötigten medizinischen Personals kann die Ärzteschaft wichtige Hilfestellung leisten. Die Bundesärztekammer hat daher in einer gemeinsamen Initiative mit der Bundesregierung und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) freiwillige Helfer dazu aufgerufen, sich im Rahmen der humanitären Hilfe in den von Ebola betroffenen Ländern zu engagieren. Diesem Aufruf schließt sich die Landesärztekammer Hessen an.

112 Medizinische Fachangestellte starten ins Berufsleben

Am 17. September 2014 wurden im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim 112 Medizinische Fachangestellte freigesprochen. Der Vorsitzende der Bezirksärztekammer Gießen, Dr. med. Hans-Martin Hübner, verabschiedete die Absolventinnen aus ihrem Ausbildungsstatus und übergab ihnen die Prüfungszeugnisse. Damit sich die Medizinischen Fachangestellten auch außerhalb Deutschlands bewerben können, wurde das Zeugnis zusätzlich in englischer und französischer Übersetzung ausgestellt.
Die Festansprachen hielten Gundel Lehnhardt, Lehrkraft der Willy-Brandt-Schule Gießen und Rita Schlett vom Verband Freier Berufe.

Mit vereinten Kräften: Landesärztekammer Hessen unterstützte als Mitveranstalterin mit ihrem Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" erfolgreichen Mittelhessischen Diabetes- und Präventionstag in Gießen

"Tue deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen." Dieses Rezept der Karmeliterin Teresa von Ávila gelte heute mehr denn je, erklärte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, die Mitveranstalterin des Mittelhessischen Diabetes- und Präventionstages am 13. September in der Kongresshalle Gießen war.

Mittelhessischer Diabetes- und Präventionstag am 13.09.2014 in Gießen

In diesem Jahr tritt die LÄKH mit ihrem Projekt "Fit und gesund älter werden" als Mitveranstalter des Mittelhessischen Diabetes- und Präventionstages in Gießen auf. Hauptveranstalter sind das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) und das Universitäre Diabeteszentrum Mittelhessen (UDZM). Die Schirmherrschaft haben das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die Stadt Gießen übernommen.

Mit jedem Bissen einen Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten

 

Im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer kommt der "KlimaTeller" auf den Tisch

Ab 10. September wird im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim jeden Mittwoch ein halbes Jahr lang der "KlimaTeller" serviert. Das Projekt des gemeinnützigen Vereins Greenflux e.V. wurde 2011 an der Universität Hamburg ins Leben gerufen und soll die Klimaschädlichkeit bestimmter Lebensmittel ins Bewusstsein rufen.

Presse-Einladung: Gesundheitspolitik im Dialog

 

Landesärztekammer Hessen diskutiert mit Vertretern der hessischen Fraktionen und Journalisten über aktuelle gesundheitspolitische Themen

Wir laden Sie herzlich zum Pressegespräch mit den gesundheitspolitischen Sprechern aller hessischen Fraktionen ein: Dr. med. Ralf-Norbert Bartelt (CDU), Marcus Bocklet (Bündnis 90 / Die Grünen), Dr. med. Thomas Spies (SPD), Florian Rentsch (FDP) und Marjana Schott (Die Linke).

Ärzte dürfen nicht zu Tötungsgehilfen gemacht werden

 

Die Landesärztekammer Hessen spricht sich gegen Gesetzesentwurf zum assistierten Suizid aus

Die Landesärztekammer Hessen lehnt ärztliche Beihilfe zum Selbstmord entschieden ab. Nach der Berufsordnung haben Ärztinnen und Ärzte die Aufgabe, das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen, Leiden zu lindern sowie Sterbenden Beistand zu leisten. Hilfe zur Selbsttötung dürfen Ärzte hingegen nicht leisten. Daher spricht sich die hessische Ärztekammer eindeutig gegen den am 26.08.2014 von einer Gruppe von Juristen, Ethikern und Palliativmedizinern vorgestellten Gesetzesvorschlag zu rechtlichen Regelungen des assistierten Suizids aus.

Pressegespräch am 26.08.2014 im Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) in Gießen

In Deutschland gibt es mehr als acht Millionen Menschen mit Diabetes. Dies ist im Vergleich zu 1998 eine Steigerung um 38 Prozent.Jeden Tag gibt es fast 1.000 Neuerkrankungen. Mehr als 90 Prozent der Betroffenen leiden an Typ 2 Diabetes. Rund 300.000 Menschen in Deutschland haben Diabetes Typ 1. Davon sind mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren. Übergewicht fördert Diabetes Typ 2. Zwei Drittel der Männer (67 Prozent) und mehr als die Hälfte der Frauen (53 Prozent) haben ein zu hohes Körpergewicht. Knapp ein Viertel sind stark übergewichtig (adipös), die Tendenz ist steigend. Diabetes Typ 2 wird im Schnitt 8 bis 10 Jahre zu spät diagnostiziert. Diabetes erhöht das Risiko z.B. für Schlaganfall oder Herzinfarkt um das Doppelte bis Dreifache.

Presse-Einladung: Gesundheit in Zukunft nur nach EU-Maß?

 

Patienten lassen sich nicht normieren: Bundesärztekammerpräsident Frank-Ulrich Montgomery über die geplante EU-Normungsverordnung und deren Folgen

Die Landesärztekammer Hessen lädt zum Vortrag von:

Innovativ und unbürokratisch: Neue Arztsuche der Landesärztekammer Hessen gestartet

Ab sofort können alle hessischen Ärztinnen und Ärzte an der neuen elektronischen Arztsuche der Landesärztekammer Hessen teilnehmen. Einzige Voraussetzung dafür ist die persönliche Freischaltung von Daten im Mitglieder-Portal.

Klinikmitarbeiter dürfen nicht die Leidtragenden sein

 

Landesärztekammer Hessen warnt vor Personalkürzungen aufgrund wirtschaftlicher Defizite bei Krankenhäusern // Personaloffensive gefordert

Die finanzielle Lage der Kliniken in Deutschland ist alarmierend. Das offenbarte der jüngst veröffentlichte Krankenhaus Ranking Report des Wirtschaftsforschungsinstitutes RWI. Knapp 2.000 Krankenhäuser müssten bis 2020 schließen, lautet die Prognose. "Der wirtschaftliche Druck darf nicht zu Kürzungen beim Klinikpersonal führen", warnt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Die Landesregierungen seien am Zug, entsprechende Maßnahmen bereitzustellen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

In Hessen kein Anstieg ärztlicher Behandlungsfehler

 

Landesärztekammer stellt statistische Erhebung 2013 der Gutachter- und Schlichtungsstelle vor

"Fehler passieren überall. Behandlungsfehler wiegen besonders schwer, da Patienten davon betroffen sind", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Obwohl jeder Fehler ein Fehler zu viel ist, lassen sich auch in der Medizin Komplikationen nicht immer verhindern. Auf Unvermögen oder Unachtsamkeit zurückzuführende Fehler wie ein vergessener Tupfer oder eine falsche Spritze sind allerdings die Ausnahme. Die meisten Fälle, die der Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen vorgetragen werden, zeigen, dass Fehler vielfältige Ursachen haben können."

Das Medizinstudium "zukunftsfest" machen

 

Ärztekammerpräsident von Knoblauch zu Hatzbach spricht sich für bessere Studienbedingungen und Arbeitsbedingungen im Praktischen Jahr aus

Mit dem Anwalt zur Uni? "Das Einklagen eines Studienplatzes darf kein Ausweg für junge Menschen sein, deren Abiturdurchschnitt nicht für das Medizinstudium reicht", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Wir brauchen Nachwuchs in der Patientenversorgung; schon aus diesem Grund kann die Abiturnote kein alleiniges Kriterium für die Zulassung sein", erklärt von Knoblauch zu Hatzbach. "Es gibt auch andere Kriterien, die für den Arztberuf qualifizieren."

Palliativmedizin ermöglicht würdevolles Leben bis zum Schluss

 

Hessischer Ärztekammerpräsident lehnt jede Form aktiver Sterbehilfe ab

Die Angst ist groß, in der letzten Lebensphase leiden zu müssen: Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage der Schwenninger Krankenkasse unter 1000 Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland befürchten dies 69 Prozent der Befragten. Fast genauso viele (70 Prozent) können sich sogar vorstellen, bei einer schweren Erkrankung aktive Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Allerdings fühlen sich auch 54 Prozent der Studienteilnehmer nicht gut über Betreuungs- und Versorgungsangebote in der letzten Lebensphase informiert.

Bad Nauheimer Gespräch "Wie ticken unsere inneren Uhren"

 

Von der Chronobiologie zur Chronomedizin

Der Förderkreis Bad Nauheimer Gespräche e.V. Gesellschaftspolitisches Forum lädt ein zu dem

Appell an Reisende: Einschleppung gefährlicher Tierseuchen verhindern

Frankfurt, 22. Mai 2014. In diesen Wochen beginnt die Hauptreisezeit. Viele Menschen verbringen die schönsten Wochen des Jahres in Nachbarländern und suchen dort ihre wohlverdiente Erholung. Ganz unbedarft sollten sich Reisende dennoch nicht im Ausland verhalten. In einigen Ländern wie Polen, Litauen und der Türkei wurden Tierseuchen festgestellt, die für den Menschen zwar ungefährlich, für die betroffenen Tierarten allerdings tödlich sein können. Durch unbedachtes Verhalten von Reisenden können sich die Krankheitserreger schnell verbreiten.

Förderung des ärztlichen Nachwuchses ist eine Frage der Prioritätensetzung

 

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert höhere Investitionen für medizinische Fakultäten staatlicher deutscher Universitäten

"Wir brauchen mehr qualifizierten ärztlichen Nachwuchs – sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Deshalb ist es dringend erforderlich, mehr Medizinstudienplätze einzurichten und die Zugangsbedingungen für das Medizinstudium an staatlichen deutschen Universitäten zu erleichtern." Sorge bereitet von Knoblauch zu Hatzbach dagegen die zunehmende Gründung von Töchtern ausländischer Universitäten, die ein Medizinstudium zum Beispiel nach britischem oder österreichischem Recht teilweise oder ganz in Deutschland ermöglichen.

"Fit für den Job": Neues Angebot Sprachweiterbildung in Deutsch für ausländische Ärztinnen und Ärzte an der Universität Marburg

 

Das RPZ (Dr. Reinfried Pohl Zentrum für medizinische Lehre) führt spezielle Trainings zur Verbesserung der ärztlichen Kommunikation für Nichtdeutsch-Muttersprachler durch

In den letzten Jahren steigt die Zahl nach Deutschland zuwandernder Ärztinnen und Ärzte kontinuierlich an. Nach der Ärztestatistik der Bundesärztekammer nahm ihre im Jahr 2013 gegenüber 2012 um 2 926 auf insgesamt 31 236 zu An der Spitze der Herkunftsländer steht derzeit Rumänien mit 3215 gefolgt von Griechenland, Österreich und Russland. In Deutschland sind - nicht zuletzt wegen des ärztlichen Nachwuchsmangels - ausländische Ärztinnen und Ärzte sehr willkommen. Teilweise werden sie schon in den Herkunftsländern im Auftrage deutscher Klinik-Arbeitgeber aktiv angeworben, ohne dass sie über für eine ärztliche Tätigkeit ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Eigentlich dürften Kolleginnen und Kollegen ohne nachgewiesene Sprachkompetenz in Deutschland keine Berufserlaubnis oder Approbation erhalten. Bislang ist aber die Kontroll- und Überwachungspraxis der Bundesländer noch sehr unterschiedlich.

In Hessen kein Anstieg der Patientenvorwürfe wegen ärztlicher Behandlungsfehler

"Die Patientensicherheit ist für Ärztinnen und Ärzte oberstes Gebot. Deshalb gelten für die Behandlung von Patienten höchste Standards", betont Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Leider passieren auch in der Medizin Fehler. Sie lassen sich nicht pauschal mit sogenanntem "Ärztepfusch" gleichsetzen, dürfen aber auch nicht unter den Teppich gekehrt werden." Aus diesem Grund veröffentlichen Ärztekammern und der Medizinische Dienst der Krankenversicherer regelmäßig Behandlungsfehlerstatistiken. Die Transparenz dient sowohl dem Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und Patienten als auch der künftigen Vermeidung von Fehlern: "Um betroffenen Patienten helfen und Vorbeugemaßnahmen treffen zu können, ist eine gründliche Fehleranalyse notwendig", erklärt von Knoblauch zu Hatzbach.

Weiterbildungsregister der Landesärztekammer Hessen erfolgreich gestartet

 

Zahlen geben Aufschluss über die Struktur des ärztlichen Nachwuchses in Hessen

Mit dem im November 2013 gestarteten Weiterbildungsregister will die Landesärztekammer Hessen mögliche Engpässe in der zukünftigen ärztlichen Versorgung in Hessen erkennen, um auf dieser Grundlage frühzeitig Handlungsmaßnahmen auf den Weg bringen zu können. Die gewonnenen Daten geben Aufschluss darüber, welche Ärztinnen und Ärzte sich wo in Weiterbildung befinden. Zu diesem Zweck wurden 2919 Weiterbildungsermächtigte in Hessen postalisch aufgefordert, die sich bei ihnen in Weiterbildung befindlichen Ärztinnen und Ärzte zu melden. Bis Ende März wurde eine Rücklaufquote von 91 Prozent erzielt.

Frühlingszeit gleich Zeckenzeit: Impfung bietet Schutz vor FSME

Auf einen milden Winter folgt ein nahezu sommerlicher Frühling. Auch für Zecken ein wahres Paradies, denn ab ca. 8° Celsius werden diese blutsaugenden Milben aktiv. Wenn es durch einen Zeckenstich zu einer Infektion mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kommt, kann es für den Menschen gefährlich werden.

14 Medizinische Fachangestellte aus Ausbildungsverhältnissen verabschiedet

Bad Nauheim Im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim verabschiedete die Bezirksärztekammer Gießen gestern 14 Medizinische Fachangestellte aus ihren Ausbildungsverhältnissen.

Ehemaliger Vorsitzender der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung Prof. Dr. med. Felix Anschütz verstorben

 

"Er war ein leuchtendes ärztliches Vorbild."

Die Landesärztekammer Hessen trauert um Prof. Dr. med. Felix Anschütz, ehemaliger Vorsitzender der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung und Chefarzt des Klinikums Darmstadt, der am 24. März 2014 im Alter von 93 Jahren gestorben ist.

Klare Richtlinien im Umgang mit nicht invasiven Pränataltests erforderlich

Mit den jüngst auf den Markt gekommenen genetischen Pränataltests werde der Eindruck erzeugt, dass eine solche Untersuchung zum normalen Ablauf einer Schwangerenbetreuung gehöre, kritisiert das hessische Ärzteparlament. Um Missbrauch zu verhindern, fordern die Delegierten daher die Bundesärztekammer auf, klare Richtlinien im Umgang mit diesen Tests zu erstellen.

Flächendeckende Versorgung mit allgemeinärztlichen Leistungen soll oberste Priorität haben

Das hessische Ärzteparlament unterstützt die Bemühungen der Bundesregierung, die "Hausärztefrage" in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Ein entsprechender Beschluss wurde auf der 3. ordentlichen Delegiertenversammlung am 15. März 2014 in Bad Nauheim verabschiedet.

Hessisches Ärzteparlament: Hochschulfinanzierung in Hessen bedroht Lehre und Forschung an den medizinischen Fachbereichen

 

Delegiertenversammlung der hessischen Ärztekammer unterstützt Online-Petition der humanmedizinisch Studierenden in Hessen zur Anhebung des Landeszuführungsbetrages

Die Forderung des ärztlichen Nachwuchses in Hessen, den Landeszuführungsbetrag für die medizinischen Fachbereiche Hessens an das bundesdurchschnittliche Niveau anzupassen, wird von der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer ausdrücklich unterstützt. Die aktuelle Hochschulfinanzierung in Hessen an die medizinischen Fachbereichestelle eine direkte Bedrohung für die Qualität von Lehre und Forschung dar, erklärten die Delegierten.

Dr. med. Matthias Moreth mit Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet

 

Delegiertenversammlung würdigt Engagement eines hochverdienten Arztes

Dr. med. Matthias MorethAuf der heutigen Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen ist Dr. med. Matthias Moreth mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet worden. In seiner Laudatio dankte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, dem Internisten und Arbeitsmediziner für seine herausragenden Leistungen. "Eine solche Ehrung ist immer auch Anlass, jungen Kolleginnen und Kollegen ein Beispiel für vorbildliches ärztliches Engagement zu geben", sagte von Knoblauch zu Hatzbach: "Dr. Moreth ist ein solches Beispiel."

Matthias Moreth, am 19.01.1952 in Mittweida (Sachsen) geboren, wurde 1977 approbiert und absolvierte seine Weiterbildung am Städtischen Krankenhaus in Frankfurt-Höchst - erst zum Laborarzt, dann zum Internisten. Nach abgeschlossener dritter Weiterbildung in der Arbeitsmedizin war er 20 Jahre in Darmstadt als Betriebs- und Werksarzt in einem Chemiebetrieb tätig.

Öffentlicher Gesundheitsdienst muss gestärkt werden

 

Hessisches Ärzteparlament fordert die Bereitstellung ausreichender Finanzmittel

Nachdrücklich hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen das Hessische Ministerium für Soziales und Integration heute in Bad Nauheim dazu aufgefordert, analog des Beschlusses der 86. Gesundheitsministerkonferenz der Länder im Jahr 2013 den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in Hessen personell und organisatorisch zu stärken. Seinen vielen Aufgaben zur Förderung und zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung könne der ÖGD nur mit ausreichendem und qualifiziertem Personal nachkommen, erklärten die Delegierten. Hierzu gehöre die Bereitstellung von Finanzmitteln, um dieses Personal, auch in Zeiten von Ärztemangel, für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen.

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen fordert Regelung der Vor- und Nachsorge psychischer Krankheiten im Psychisch-Kranken-Gesetz

 

Resolution an die Adresse der Hessischen Landesregierung verabschiedet

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat die hessische Landesregierung heute in einer Resolution dazu aufgefordert, das im Koalitionsvertrag genannte Psychisch-Kranken-Gesetz (Psych-KG) mit den für ein solches Gesetz notwendigen und in vergleichbaren Psych-KG anderer Länder auch umfänglich enthaltenden Regelungen auszustatten.

Hessisches Ärzteparlament warnt: Veröffentlichungen von Krankenkassen gefährden das Vertrauen von Patienten in das deutsche Gesundheitssystem

 

Delegiertenversammlung fordert Unterstützung ärztlicher Qualitätsoffensiven durch Krankenkassen und Politik

Mit zunehmender Sorge nimmt die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen Veröffentlichungen der Krankenkassen zur Kenntnis, die geeignet sind, das Vertrauen der Patienten in das deutsche Gesundheitssystem zu schwächen. Das haben die Ärztevertreter heute in Bad Nauheim in einer Resolution erklärt.

Prof. Dr. med. Klaus-Reinhard Genth als Vorsitzender der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung einstimmig wiedergewählt

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen stimmte in ihrer heutigen Sitzung über den Vorstand der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung ab. Neben Prof. Dr. med. Klaus-Reinhard Genth als Vorsitzenden bestätigte das Ärzteparlament ebenfalls Dr. med. Hans-Martin Hübner in seinem Amt als stellvertretenden Vorsitzenden.

Nur gemeinsam sind wir stark

 

Hessischer Ärztekammerpräsident ruft zur Geschlossenheit der Ärzteschaft auf

"Das politische Ziel, die Sektorengrenzen in der medizinischen Versorgung zugunsten einer sinnvollen Kooperation zu überwinden, muss auch oberstes Ziel innerhalb der ärztlichen Selbstverwaltung sein." Ausdrücklich begrüßt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach daher den Beschluss der jüngsten Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), eine Organisationsform zu entwickeln, die einen fairen und transparenten Interessenausgleich von Hausärzten, Fachärzten und Psychotherapeuten gewährleistet.

Gießkannenprinzip darf individuelle Förderung nicht ausschließen

 

Präsident der Landesärztekammer Hessen befürwortet prinzipiell geplante Klinikförderung mit Pauschalen

Von der Einzelfallprüfung zu jährlichen Pauschalen: die Landesärztekammer Hessen begrüßt grundsätzlich die ab 2016 geplante Umstellung der Investitionsförderung für Krankenhäuser. "Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Kliniken erhalten mehr Planungssicherheit und -spielraum", so der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach.

Zeitnahe Versorgung für von Gewalt betroffene Frauen

 

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert bundesweite Umsetzung der Frankfurter Initiative

Sie werden geschlagen, gedemütigt und vergewaltigt. Laut einer heute veröffentlichten Studie ist jede dritte Frau in der Europäischen Union der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) in Wien zufolge schon einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt geworden.

Gesund beginnt im Mund bis ins hohe Alter

 

Alterszahnmedizin stellt sich Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft

Frankfurt, 21. Februar 2014. Die Gesunderhaltung des Mundraumes und der Zähne ist bei älteren Menschen ein entscheidendes Kriterium für einen gesunden Körper.

Die Zuwendung zum Patienten darf nicht auf der Strecke bleiben

 

Landesärztekammer Hessen fordert Mindestpersonalgrenzen in Krankenhäusern

Zur einer erfolgreichen Krankenhausbehandlung gehören nicht nur Medikamente und Operationen. Mindestens ebenso wichtig sind menschliche Zuwendung und das Gespräch mit dem Patienten. Doch dafür braucht es Zeit und eine ausreichende Zahl ärztlicher und in der Pflege tätiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb fordert die Landesärztekammer Hessen für alle Bereiche der stationären Patientenversorgung die Einführung vernünftiger Mindestpersonalgrenzen.

Erwartungen der hessischen Heilberufe an die neue hessische Landesregierung

Frankfurt, 21.1.2014. Nachdem sich der Hessische Landtag konstituiert hat und die neue Landesregierung steht, hat das Bündnis "heilen & helfen" seine Erwartungen an die Politik der neuen Legislaturperiode formuliert.

Medizinische Fürsorge für Patienten muss wieder Vorrang vor Verwaltungsbürokratie und fragwürdigen Rankings haben

 

Hessischer Ärztekammerpräsident kritisiert geplantes Institut für Qualitätsmanagement

Bürokratieabbau war gestern. Um die Qualität im Gesundheitswesen zu stärken, will Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) unter anderem "zügig" ein neues Qualitätsinstitut gründen. Dieses neue Institut soll gemäß Koalitionsvertrag von CDU und SPD sektorenübergreifend Routinedaten sammeln, auswerten und einrichtungsbezogen veröffentlichen" und zur Verbesserung der Transparenz und Verständlichkeit der bereits seit Jahren vorgeschriebenen jährlichen Qualitätsberichte der Krankenhäuser online einsehbare Vergleichslisten erstellen. Bereits vor Jahren wurde gegen den Rat der Ärztekammern das Aqua-Institut gemäß § 137a SGB V vom Gemeinsamen Bundesausschuss mit sektorenübergreifender Qualitätssicherung beauftragt. "Auf brauchbare Ergebnisse warten wir immer noch", kritisiert Präsident von Knoblauch zu Hatzbach: "Ein weiteres Institut mit fast gleichem Auftrag dürfte kaum erfolgreicher werden".