Pressemitteilungen - Archiv 2013

Fobi@pp jetzt mit Zugang zum eigenen Fortbildungspunktekonto

Seit dem 01. Dezember ist die Fobi@pp, die von der Landesärztekammer Hessen entwickelte Fortbildungsapp deutscher Ärztekammern, komplett. Die seit 2012 bestehende und bislang einzige Smartphone-Applikation für die medizinische Fortbildung wurde um die Verbindung zum persönlichen Fortbildungspunktekonto von Ärztinnen und Ärzten ergänzt und steht nun für Apple-Smartphones zur Verfügung.

Keine Weitergabe von Patientendaten an Marktforschungsunternehmen

Bad Nauheim. Die derzeitige Gesetzeslage erlaubt es, Rezeptdaten aus Apotheken für Marktforschungsanalysen zu verkaufen. Datenschützer kritisieren, dass die weitergegeben Daten nur unzureichend geschützt an Firmen übermittelt werden.

Bürokratie frisst ärztliche Arbeitskraft

 

Hessisches Ärzteparlament kritisiert überbordende Bürokratisierung der ärztlichen Tätigkeit

Mit Besorgnis sieht die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen die im Koalitionsvertrag formulierten Vorhaben, die Kontrollbürokratie im Gesundheitswesen erneut auszuweiten.

Dr. med. Dieter Kobosil mit Ernst von Bergmann-Plakette ausgezeichnet

Für seine herausragenden Leistungen in der ärztlichen Fortbildung ist Dr. med. Dieter Kobosil heute auf der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen mit der Ernst von Bergmann-Plakette ausgezeichnet worden. Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach überreichte dem Betriebs- und Arbeitsmediziner die hohe Auszeichnung der Bundesärztekammer.

Hessisches Ärzteparlament protestiert gegen Zwang zur Tarifeinheit

 

"Pluralismus ist ein Grundmerkmal demokratischer Gesellschaften"

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat heute ein eindeutiges Bekenntnis zum Erhalt der durch die Verfassung geschützten Koalitionsfreiheit von der neuen Bundesregierung gefordert.

13 Millionen unbezahlte ärztliche Überstunden in deutschen Krankenhäusern sind ein Skandal

 

Hessisches Ärzteparlament fordert regelmäßige Überprüfung arbeitsrechtlicher Vorschriften

Nach Berechnungen des Marburger Bundes werden etwa 13 Millionen ärztliche Überstunden in deutschen Krankenhäusern weder bezahlt noch in Freizeit ausgeglichen: Ein Skandal, wie es heute auf der Sitzung des Hessischen Ärzteparlamentes in Bad Nauheim hieß.

Bekenntnis zur öffentlichen Verantwortung für die Krankenhausfinanzierung gefordert

 

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen richtet Resolution an die Adresse der künftigen Landesregierung

Anlässlich der anstehenden Regierungsbildung in Hessen hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen die künftige Landesregierung dazu aufgerufen, zur Sicherung eines ethisch verantwortbaren und gemeinnützig funktionierenden Gesundheitswesens politische Verantwortung auf Landes- und Bundesebene zu übernehmen.

Ankündigung: 2. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 30.11.2013

Am Samstag, den 30. November 2013, findet ab 10:00 Uhr die 2. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen im Fortbildungszentrum der Kammer in Bad Nauheim statt.

Mit Kaffeesatzlesen die Wartezeiten reduzieren

 

Hessische Ärztekammer kritisiert geplante "Terminservicestelle" als bürokratischen Popanz

Callcenter oder ärztliches Kompetenzzentrum? Darüber, wie die von CDU und SPD geplante zentrale "Terminservicestelle" zur Reduzierung von Wartezeiten aussehen soll, steht im Komplettentwurf des Koalitionsvertrages nichts geschrieben. "Bei näherer Betrachtung entpuppt sich die bei der Kassenärztlichen Vereinigung anzusiedelnde Stelle als bürokratischer Popanz - von Politikern ersonnen, die von der Basis der Patientenversorgung nichts verstehen", kritisiert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen.

Hessische Ärztekammer fordert Erhalt der Tarifpluralität

Als gefährliche Gedankenspiele bezeichnet Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach die Pläne der schwarz-roten Koalitionäre in Berlin, künftig nur noch eine einheitliche Tarifregelung pro Krankenhaus gelten zu lassen.Ein Zwang zur Tarifeinheit, wie ihn die Arbeitsgruppe "Arbeit und Soziales" von CDU/CSU und SPD vorsehe, widerspreche nicht nur der im Grundgesetz Artikel 9 Absatz 3 verankerten Koalitionsfreiheit. Er würde auch den Arbeitsplatz Krankenhaus deutlich unattraktiver machen und damit die ärztlichen Nachwuchsprobleme noch verstärken.

Krankenhäuser - Gute Qualität ist nicht beliebig billig zu haben

 

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert gesellschaftlichen Konsens über bedarfsgerechte, flächendeckende Krankenhausversorgung

"Die widersprüchlichen Pläne zur Zukunft des Krankenhauses zeigen: Ein großer Wurf in der Gesundheitspolitik ist in Berlin derzeit nicht in Sicht", kritisiert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. So verspreche die Koalitions-Arbeitsgruppe Gesundheit zwar "eine flächendeckende Versorgung in guten, gut erreichbaren und sicheren Krankenhäusern der Zukunft", die auch mehr Qualität bieten sollen. Mehr kosten dürfe dieses Krankenhaus-Schlaraffenland aber nach Maßgabe der Koalitionspartner nicht. "Wie schon so oft in der jüngeren Vergangenheit sollen Ladenhüter wie eine noch intensivere und bürokratischere Regulierung durch Krankenkassen und den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) einerseits und neue "Institute" zur Qualitätskontrolle andererseits die Wende bringen." - Vermeintliche Lösungen aus dem Requisitenkoffer der Planwirtschaft.

Ärztekammerpräsident fordert Abschaffung von Fallzahlbegrenzungen in der ambulanten Versorgung

 

Ärzte in Weiterbildung sollen eigene Leistungen abrechnen können

"Wenn die Politik mehr ärztliche Versorgung will, müssen Budgets und Fallzahlbegrenzungen abgeschafft werden", fordert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Anders lasse sich der Widerspruch zwischen wachsendem Ärztebedarf und dem Ruf der Koalitionspartner nach kürzeren Wartezeiten nicht lösen. "Es ist Augenwischerei, zu behaupten, dass alle Patienten unabhängig von der Dringlichkeit ihrer gesundheitlichen Probleme innerhalb von vier Wochen einen Termin bekommen können. Auch die ohnehin unter dem Ärztemangel leidenden Krankenhäuser, von denen etliche nach den Plänen von CDU und SPD von Schließungen bedroht sind, werden den Bedarf nicht auffangen können", erklärt von Knoblauch zu Hatzbach. "Das wäre so, als würde man Kfz-Werkstätten egal welcher Größe zu Beginn der Wintersaison dazu verpflichten, jedem anfragenden Kunden innerhalb von 24 Stunden einen Termin zum Reifenwechsel zu geben – ein Ding der Unmöglichkeit!"

Promotionspreis der Landesärztekammer Hessen für Dr. med. Jedrzej Hoffmann

Träger des diesjährigen Promotionspreises der Landesärztekammer Hessen ist Dr. med. Jedrzej Hoffmann. Für die beste Dissertation der Medizinischen Fakultäten in Hessen (Frankfurt, Gießen und Marburg) wird der mit 3.000 Euro dotierte Preis seit 1966 jährlich verliehen, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Humanmedizin zu fördern.

Regulieren bis der letzte Arzt geht

 

Hessischer Ärztekammerpräsident warnt vor populistischer Wartezeitenregelung

Als populistisch und wirklichkeitsfremd bezeichnet Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den Plan der Koalitionspartner Union und SPD, eine Vier-Wochen-Frist für die Terminvergabe bei Fachärzten vorzuschreiben. "Schon jetzt arbeiten viele niedergelassene Kollegen vor allem in strukturschwachen Gebieten am Limit und ihre Wartezimmer quellen über. Die von den Koalitionären angestrebte gesetzliche Verpflichtung würde eine kaum zu bewältigende Mehrbelastung darstellen. Zu glauben, dass diese von Krankenhäusern abgefangen werden könnte, lässt erkennen, dass die Verantwortlichen wenig Kenntnis von der Realität in Krankenhäusern und Arztpraxen haben", erklärt von Knoblauch zu Hatzbach: "Die meisten Kliniken suchen händeringend nach Ärzten. Wer sollte angesichts dieser Situation die ambulante fachärztliche Versorgung im Krankenhaus übernehmen, wenn Niedergelassene in Praxen mit unsinnigen Vorschriften geknebelt werden?"

Die Rückkehr des Polio-Virus verhindern / Flächendeckender Impfschutz weiterhin erforderlich

Frankfurt, 04.11.2013. Sie galt als nahezu ausgerottet – die Poliomyelitis, die auch als Kinderlähmung bezeichnet wird. Jüngst bestätigte die WHO einen Ausbruch der hoch ansteckenden Viruskrankheit im Nordosten Syriens, einem Land, in dem die Krankheit ebenfalls seit 1999 als ausgelöscht galt. Nun sind die Nachbarländer in Alarmbereitschaft, denn täglich flüchten etwa 4.000 Syrer über die Grenzen nach Jordanien, Irak, in die Türkei und in den Libanon. Die Gefahr besteht, dass das Virus sich weiter ausbreitet. Auch am Horn von Afrika gab es mehrere regionale Ausbrüche der Krankheit. Eine Einschleppung nach Europa durch Flüchtlinge und Reisende kann nicht ausgeschlossen werden. Um eine Rückkehr des Virus nach Deutschland zu verhindern, fordert das Bündnis heilen & helfen der hessischen Heilberufskörperschaften, dass bei Einreisenden aus betroffenen Ländern der Impfstatus überprüft und bei Bedarf eine Impfung angeboten wird. "Die Polio-Schutzimpfung ist die einzige Möglichkeit, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Deshalb ist ein flächendecker Impfschutz weiterhin erforderlich" erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen.

Gängelung von Ärzten durch unsinnige Vorschriften ist ein Irrweg

 

Von Knoblauch zu Hatzbach kritisiert jüngsten Vorschlag zum Thema Wartezeiten

"Beim regelmäßigen Ärzte -'Bashing' wird gerne die angebliche Diskrepanz der Wartezeiten zwischen Patienten der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung ins Feld geführt. Der jüngste Vorschlag, eine maximale Wartefrist auf einen Arzttermin als Voraussetzung zur Zulassung zum Kassenarzt zu vereinbaren, ist eine völlige Schnapsidee", kritisiert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, scharf.

Arbeitnehmer mit psychischen Erkrankungen müssen nicht schnell wieder "funktionieren"

 

Landesärztekammer Hessen warnt davor, Betroffene unter Druck zu setzen

Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen steigen seit Jahren kontinuierlich an. Da sie häufig mit einer längeren Arbeitsunfähigkeit einhergehen, sehen sich Krankenkassen mit steigenden Kosten konfrontiert. Bei der Betreuung psychisch Kranker wird u.a. auf externe Berater gesetzt. Diese sollen dabei helfen, die Betroffenen möglichst schnell wieder auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren.

Hessische Ärztekammer unterstützt EU-Forderung nach strengeren Auflagen für Medizinprodukte

Als wichtige Regelung für die Patientensicherheit bezeichnet Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach den gestern im Europaparlament in Straßburg verabschiedeten Gesetzentwurf, der schärfere Kontrollen für Medizinprodukte vorsieht. Im vergangenen Jahr hatten Billig-Brustimplantate der französischen Firma PIP und der niederländischen Firma Rofil einen Skandal ausgelöst. Zur Füllung der Implantate war illegal minderwertiges Industriesilikon verwendet worden, das möglicherweise eine gesundheitliche Gefährdung darstellt. Auch in Hessen wurden damals über 70 Fälle gemeldet. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen konnte allerdings nicht ermittelt werden, da die Vertriebswege und die Verwendung von Medizinprodukten bisher nicht verpflichtend gemeldet werden müssen.

Aufruf zur Grippeschutzimpfung: LÄKH-Plakat für das Wartezimmer

"Geben Sie der Grippe keine Chance!": Auch in dieser Saison ruft die Landesärztekammer Hessen wieder zur jährlichen Grippeschutzimpfung auf. Mit einem Plakat für das Wartezimmer möchten wir Ärztinnen und Ärzte dabei unterstützen, ihre Patienten auf die Wichtigkeit der Impfung aufmerksam zu machen.

Alkoholprävention an Friedrichsdorfer Gesamtschule: Voraussetzung ist eine vertrauensvolle Atmosphäre

 

Alkoholpräventionsprojekt "Hackedicht – Besser geht's dir ohne!" der Landesärztekammer Hessen an der Philipp-Reis-Schule in Friedrichsdorf setzt auf Information

Friedrichsdorf. 2.500 Kilometer – so lang wäre die Menschenschlange, wenn sich alle deutschen Alkoholkranken die Hände reichen würden. Ein Bild, das sich einprägt. Nachdenklicher reagierten die 14- bis 17-Jährigen Schülerinnen und Schüler der Philipp-Reis-Schule in Friedrichsdorf allerdings auf eine andere Tatsache: Je jünger man beim ersten Alkoholkonsum ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, abhängig zu werden. Im Rahmen des Alkoholpräventionsprojekts "Hackedicht – Besser geht's dir ohne!" der Landesärztekammer Hessen informierte die Ärztin Dr. med. Jeanette Weber gestern Jugendliche aus drei Realschulklassen (9. Schuljahr) über Alkohol und seine Folgen.

Gemeinsam über 80 Jahre Berufserfahrung in Frankenauer Allgemeinarztpraxis

 

Ehrung langjähriger Arzthelferinnen der Praxis "Michael Dickeler - Dr. Mark Uffelmann"

Frankenau. In feierlichem Rahmen wurden am 30. September 2013 fünf Arzthelferinnen der Allgemeinarztpraxis "Michael Dickeler - Dr. Mark Uffelmann" in Frankenau für ihre langjährige Mitarbeit geehrt. Gemeinsam blicken die Jubilarinnen auf über 80 Jahre Berufserfahrung in der Gemeinschaftspraxis zurück. Mit Blumensträußen bedankten sich Dickeler und Uffelmann bei ihren Mitarbeiterinnen für die Treue und überreichten ihnen Auszeichnungen der Landesärztekammer Hessen.

Nach ungewöhnlich langer und schwerer Grippewelle 2012/2013: Geben Sie der Grippe auch in dieser Saison keine Chance!

 

Landesärztekammer Hessen ruft zur Grippeschutzimpfung auf

Mit Beginn der kühlen Jahreszeit wächst die Gefahr, sich mit dem Grippevirus zu infizieren. Auch in diesem Jahr ruft die Landesärztekammer Hessen deshalb zur Grippeschutzimpfung auf. Die Grippe dürfe nicht mit einer harmlosen Erkältung verwechselt werden, erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der hessischen Ärztekammer. Im Unterschied zu einer Erkältung, die üblicherweise nach einer Woche wieder abklinge, handele es sich bei der Influenza (Grippe) um eine schwerwiegende Erkrankung, die im schlimmsten Fall sogar einen tödlichen Verlauf nehmen könne. "Einen effektiven Schutz bietet die jährliche Schutzimpfung", so von Knoblauch zu Hatzbach. "Der volle Impfschutz tritt etwa 14 Tage nach der Impfung ein."

EBM: Keine Verteilungsgerechtigkeit bei geschlossenen Töpfen

 

Von Knoblauch zu Hatzbach fordert gemeinsames Auftreten der Ärzteschaft

Mit Vorschusslorbeeren gestartet und als Zankapfel gelandet: Eigentlich sollte die für den 1. Oktober 2013 geplante Reform des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) eine bessere Honorierung der Haus- und Fachärzte in Deutschland auf den Weg bringen. Doch nun ist ein Streit über die Reform entbrannt. "Daran lässt sich ablesen, dass eine Verteilungsgerechtigkeit bei geschlossenen Töpfen völlig unmöglich ist", betont Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen: "Wenn kein zusätzliches Geld ins System fließt, müssen neue EBMs, die nur zu Honorarverschiebungen führen, zwangsläufig Unfrieden stiften. Denn sie bilden die tatsächlich erbrachten ambulanten ärztlichen Leistungen nicht ab."

Sektorengrenzen überwinden: Ärztekammerpräsident von Knoblauch zu Hatzbach will engere Zusammenarbeit von Praxis und Krankenhaus fördern

 

Vizepräsidentin Monika Buchalik macht sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stark

"Wir befinden uns mitten in einer der größten Herausforderungen der Gesundheitspolitik. Teil dieser Herausforderung ist demografische Entwicklung. Daher sind klare Weichenstellungen nötig, um die Zukunft der ambulanten und stationären Versorgung zu sichern", erklärte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, gestern bei einem Pressegespräch, zu dem die neu gewählte Präsidiumsspitze eingeladen hatte. Dabei sei es nicht hilfreich, so von Knoblauch zu Hatzbach weiter, Aufgaben von einem Bereich auf den anderen und von einer Berufsgruppe auf die andere zu übertragen. "Vielmehr kommt es auf eine engere, sektorenübergreifende Zusammenarbeit von ambulanter und stationärer Medizin an. Dafür müssen wir die Sektorengrenzen überwinden." Nur so könnten auch künftig ältere Menschen auf dem Land versorgt werden, denen keine weiten Wege zumutbar seien.

Einladung zum Pressegespräch mit neuer Präsidiumsspitze der Landesärztekammer

Wir laden Sie herzlich zum

 

Pressegespräch mit der neuen Präsidiumsspitze der hessischen Landesärztekammer

Prof. Dr. med. Karl Huth mit Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen in Silber ausgezeichnet

 

Delegiertenversammlung ehrt ehemaligen Leitenden Arzt des Frankfurter Diakonissen-Krankenhauses

Für seine herausragenden Leistungen ist der Frankfurter Internist Prof. Dr. med. Karl Huth anlässlich der 1. und konstituierenden Delegiertenversammlung des hessischen Ärzteparlaments mit der Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet worden.

Präsidiumswahlen: Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach mit überwältigender Mehrheit als Präsident der Landesärztekammer Hessen bestätigt / Neue Vizepräsidentin ist Monika Buchalik

Vor den Wahlen ist nach den Wahlen – dies gilt auf jeden Fall für die Spitzenposition im neuen Präsidium der Landesärztekammer Hessen. Die Delegiertenversammlung wählte heute auf ihrer ersten und konstituierenden Sitzung der Legislaturperiode 2013 – 2018 mit überwältigender Mehrheit den bisherigen Amtsinhaber, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach (66), Liste der Fachärzte, erneut zum Präsidenten der hessischen Ärztekammer. Der Facharzt für Innere Medizin aus Marburg steht bereits seit 2008 an der Spitze der ärztlichen Selbstverwaltung und beginnt jetzt seine zweite Amtsperiode.

102 Medizinische Fachangestellte aus Ausbildungsverhältnissen verabschiedet

Bad Nauheim: Im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim verabschiedete die Bezirksärztekammer Gießen am 21. August 2013 102 Medizinische Fachangestellte aus ihren Ausbildungsverhältnissen.

31. August 2013: Präsidiumswahl der Landesärztekammer Hessen

 

Erste und Konstituierende Sitzung der Delegiertenversammlung in Bad Nauheim

Im Anschluss an die Kammerwahlen im Juni findet am Samstag, dem 31. August ab 10:00 Uhr die 1. und Konstituierende Sitzung der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen - 15. Legislaturperiode 2013-2018 - im Fortbildungszentrum der LÄKH in Bad Nauheim statt.

Diabetes-Präventionstag in Frankfurt: Mehr als 400 Besucher informierten sich über gesunde Ernährung und Bewegungsmöglichkeiten

 

Fragebogenaktion ergibt mittleres bis erhebliches Diabetesrisiko bei ca. 40 Prozent der Befragten

"Wir freuen uns über jeden Menschen, der gesund bleibt. Deshalb wollen wir alles tun, um diesen Zustand möglichst lange zu erhalten", unterstrich Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, bei der Eröffnung des öffentlichen Diabetes-Präventionstags "Fit und gesund älter werden", zu dem die Landesärztekammer am 24. August 2013 in das Dominikanerkloster in Frankfurt eingeladen hatte. "Diabetes mellitus liegt in Hessen an zweiter Stelle der chronischen Erkrankungen; deshalb war es nie wichtiger als heute, mit diesem Projekt einen aktiven Beitrag zur Prävention zu leisten."

"Jeder kann Leben retten"

 

Klare Absage an eine staatliche Kontrollbehörde / Hessischer Ärztekammerpräsident appelliert an Organspendebereitschaft

Seitdem vor einem Jahr Manipulationsvorwürfe in Zusammenhang mit der Vergabe von Spenderorganen laut wurden, sind die Organspendezahlen dramatisch zurückgegangen. So verzeichnet die Deutsche Stiftung für Organtransplantation (DSO) für das erste Halbjahr 2013 einen bundesweiten Rückgang der postmortalen Organspender von 18,3 Prozent. In der DSO-Region Mitte, zu der die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland zählen, wurden von Januar bis Juni diesen Jahres 63 Organspenden gegenüber 71 im gleichen Vorjahreszeitraum gemeldet. Im ersten Halbjahr des Jahres 2010 konnten dagegen noch 106 postmortale Organspenden verzeichnet werden.

Einladung zum Diabetes-Präventionstag "Fit und gesund älter werden"

Einladung zum

Diabetes-Präventionstag
Fit und gesund älter werden

der Landesärztekammer Hessen

am Samstag, 24.08.2013 von 10 – 15 Uhr

im Dominikanerkloster
Kurt-Schumacher-Straße 23, 60311 Frankfurt am Main

Neu: Wegweiser für Patienten zur Überprüfung von Behandlungsfehlern

 

Der Informationsflyer der Gutachter- und Schlichtungsstelle bei der Landesärztekammer Hessen erleichtert den Beschwerdeweg für Patienten

Patienten, die vermuten, von einem Arzt fehlerhaft behandelt worden zu sein, haben einen kompetenten Ansprechpartner: die Gutachter- und Schlichtungsstelle bei der Landesärztekammer Hessen. Die unabhängige, von ehemaligen Vorsitzenden Richtern geleitete Stelle, prüft in einem für den Antragsteller kostenlosen Verfahren, ob der Vorwurf eines Behandlungsfehlers zutrifft und der Patient haftungsrechtliche Ansprüche gegenüber dem Arzt geltend machen kann.

Gemeinsam erfolgreich gegen Betrug und Vorteilsnahme im Gesundheitswesen vorgehen

 

Justizminister Jörg-Uwe Hahn und Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach besuchen Zentralstelle zur Bekämpfung von Vermögensstraftaten und Korruption bei der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt

"Betrug im Gesundheitswesen ist ein schlagzeilenträchtiges Thema. Wir brauchen keine neuen Gesetze, sondern eine konsequente Anwendung der bestehenden", machte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, heute auf einem Pressegespräch bei der Zentralstelle zur Bekämpfung von Vermögensstraftaten und Korruption bei der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt deutlich. Eine Überzeugung, die der Hessische Minister der Justiz, für Integration und Europa und stellvertretende Ministerpräsident, Jörg-Uwe Hahn, der Hessische Generalstaatsanwalt Hans-Josef Blumensatt und Oberstaatsanwalt Alexander Badle, Leiter der 2009 ins Leben gerufenen Zentralstelle, teilten. Durch Vernetzung und gute Zusammenarbeit von Justiz, ärztlicher Selbstverwaltung und Krankenkassen sei eine effektive Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen möglich. Anlässlich seines Besuchs bei der Zentralstelle in Frankfurt lobte Hahn die erfolgreiche Bilanz der ersten und bislang einzigen zentralen Einrichtung zur Bekämpfung von Vermögensstraftaten und Korruption im Gesundheitswesen, die nach Auskunft von Badle bislang insgesamt 1.247 Ermittlungsverfahren übernommen hat, wovon bereits 946 abgeschlossen sind.

Erkrankungen und deren Spätfolgen mit umfassendem Impfschutz begegnen

"Wenn es um Gesundheit geht, sind ideologische Debatten fehl am Platz. Impfungen bieten einen sicheren und wirksamen Schutz vor Infektionskrankheiten. Das gilt für Kinder, aber auch für Erwachsene", machte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, heute deutlich. Die jüngsten, teilweise tödlich verlaufenen Masernfälle in Deutschland hätten gezeigt, welches Risiko mit der häufig unterschätzten und hoch ansteckenden Erkrankung verbunden sei. "Leider ist die Impfquote in Deutschland nicht hoch genug", sagte von Knoblauch zu Hatzbach. "Wenn wir das gesundheitliche Risiko des Einzelnen, aber auch die Gefahr von Epidemien verhindern wollen, muss die Bevölkerung noch intensiver als bisher über Impfungen aufgeklärt werden."

Gemeinsam neue Lösungen für die medizinische Versorgung entwickeln

 

Förderprogramm zum Auf- und Ausbau regionaler Gesundheitsnetze

Eine ausreichende und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung in strukturschwachen Regionen und auf dem Land zu sichern, wird immer schwieriger. Um hier wirksam gegensteuern zu können, ist es notwendig, dass alle an der medizinischen Versorgung Beteiligten gemeinsam neue Lösungen entwickeln und umsetzen. Wichtig sei dabei, so Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, dass ärztliche Kompetenz und Erfahrung von Anfang an eingebunden würden. "Wir Ärztinnen und Ärzte kennen die Bedürfnisse der Patienten, deren Nöte und Sorgen, auch im Hinblick auf die sich abzeichnenden Versorgungsengpässe", erklärte von Knoblauch zu Hatzbach. "Viele Kolleginnen und Kollegen sind bereits in Netzen und Verbünden engagiert und wichtige Partner vor Ort".

Wahljahr 2013: Gesundheitspolitik auf dem Prüfstand

 

Hessische Heilberufe fordern Antworten im Interesse von Patienten und Verbrauchern

Frankfurt, 27.06.2013. In einer Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch in Wiesbaden hat das Bündnis heilen&helfen, ein Zusammenschluss der fünf hessischen Heilberufekörperschaften und der Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, seine Wahlprüfsteine an die Politik und die Reaktionen der fünf Fraktionen im hessischen Landtag vorgestellt. Die im Bündnis vereinigten Standesvertretungen der hessischen Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Psychotherapeuten und Tierärzte hatte vor vier Wochen einen Fragenkatalog an die Parteien abgeschickt, in dem die gesundheits- und sozialpolitischen Problemfelder der verschiedenen Heilberufe enthalten waren.

Neuer Online-Service für Ärztinnen und Ärzte: Elektronischer Veranstaltungskalender mit Umkreissuche

Als neuen Online-Service bietet die Landesärztekammer Hessen ab sofort die Umkreissuche im elektronischen Veranstaltungskalender auf ihrer Website an. Damit können Interessierte Fortbildungsveranstaltungen nun abhängig vom gewünschten Ort suchen. Die Ergebnisse werden auf einer entsprechenden Karte von Google Maps angezeigt. Ein Routenplaner und Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln ergänzen den neuen Service.

Datenschutz aktuell: 1. Hessischer Datenschutzkongress für den Gesundheitsbereich

Als richtungsweisend und großen Erfolg bezeichneten Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, und Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch, der Hessische Datenschutzbeauftragte, den ersten gemeinsamen Datenschutzkongress für den Gesundheitsbereich, der am 22. Juni 2013 in Bad Nauheim stattfand.

Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" in Frankfurt gestartet

Ein Projekt der Landesärztekammer Hessen in Zusammenarbeit mit der Klinik für Diabetologie und Ernährungsmedizin des Bürgerhospitals in Frankfurt, dem Gesundheitsnetz Frankfurt/Main (GNEF eG), dem Schulungsverein Frankfurt-Nord, dem Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt, der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE), Sektion Hessen, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, dem Landessportbund Hessen, dem Deutschen Diabetikerbund - Landesverband Hessen und der Hessischen Fachvereinigung Diabetes (HFD)

Wahljahr 2013 - Hessische Heilberufe stellen Parteien auf den Prüfstand

 

Einladung zur Pressekonferenz am 26. Juni 2013 in Wiesbaden

Am 22. September 2013 ist Bundestagswahl, in Hessen wird zugleich ein neuer Landtag gewählt. Das Bündnis "heilen und helfen", ein Zusammenschluss der fünf hessischen Heilberufekammern sowie der Kassenärztlichen und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen, hat dies zum Anlass genommen, die Fraktionen im Hessischen Landtag mit "Wahlprüfsteinen" zu konfrontieren.

Presse-Einladung: Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" der Landesärztekammer Hessen startet in Frankfurt / Pressekonferenz am 19. Juni 2013

In Hessen leiden über eine halbe Million Menschen an Diabetes. Mit dem Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" (Schirmherrschaft: Stefan Grüttner, Hessischer Sozialminister), das sich an Frauen und Männer ab 45 Jahren richtet, will die Landesärztekammer Hessen gemeinsammit ihren Kooperationspartnern und Ärztinnen und Ärzten in Hessen einen Beitrag zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes-Erkrankungen leisten.

Fachärzte Hessen, Marburger Bund und DIE HAUSÄRZTE an der Spitze: Ergebnis der Wahlen zur Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen steht fest

 

Hessens Ärztinnen und Ärzte haben die Delegierten der 15. Wahlperiode gewählt

Vom 22. Mai bis zum 5. Juni 2013 konnten die hessischen Ärztinnen und Ärzte per Briefwahl das "Parlament" der hessischen Ärzteschaft, die Delegiertenversammlung der 15. Wahlperiode (2013 - 2018) wählen. Die Delegiertenversammlung verfügt über 80 Sitze; zur Wahl standen Kandidaten von 9 Listen. Heute, am 6. Juni 2013 wurden die Wahlbriefe ausgezählt. Jetzt steht das Ergebnis der Kammerwahl fest:

Ärztekammerwahl 2013 - Stimmen Sie für eine starke ärztliche Selbstverwaltung!

Sie wollen, dass Ärztinnen und Ärzte die Gesundheitspolitik aktiv mit gestalten? Dann engagieren Sie sich für eine starke ärztliche Selbstverwaltung. Noch bis zum 5. Juni 2013 (18:00 Uhr - Posteingang hier) haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stimme für die Wahl zur Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen abzugeben. Auf Ihre Stimme kommt es an!

116. Deutscher Ärztetag: Paracelsus-Medaille für Prof. Dr. med. Hans-Joachim Woitowitz

 

Hessischer Arzt erhält höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft

Für seine herausragenden Verdienste ist Prof. Dr. med. Hans-Joachim Woitowitz, ehemaliger langjähriger Leiter der Klinik für Arbeitsmedizin der Justus-Liebig-Universität zu Gießen, zum Auftakt des 116. Deutschen Ärztetags in Hannover am 28. Mai 2013 mit der Paracelsus-Medaille, der höchsten Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft, geehrt worden. Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery unterstrich in seiner Laudatio Woitowitz' großes Engagement in klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit. Der Schwerpunkt seiner Arbeit habe in der Prävention von Berufserkrankungen, vor allem Krebserkrankungen von Berufstätigen, gelegen. Als einer der Ersten habe Woitowitz vor Asbest und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit gewarnt. "Sein Name steht für kompetente Politikberatung", fügte Montgomery hinzu.

Diabetes-Präventionstag in Kassel: Gesunde, fettarme Ernährung und Bewegung sind der Schlüssel zur Gesundheit

 

Fragebogenaktion: Mittleres bis erhöhtes Diabetesrisiko bei rund 51 Prozent der Befragten

"Es ist nie zu früh und nie zu spät etwas an seinem Verhalten zu ändern", machte Dr. med. Roland Kaiser, Ärztlicher Geschäftsführer der Landesärztekammer Hessen, bei der Eröffnung des Diabetes-Präventionstages deutlich, zu dem die Landesärztekammer Hessen am 25. Mai 2013 in das Haus der Kirche in Kassel eingeladen hatte.

Ärztekammer warnt vor "zu weitgehender Liberalisierung" der Krankenhauswirtschaft und des Krankenhauswettbewerbs

 

Bei der Krankenhausförderung muss der Patient weiterhin im Mittelpunkt stehen

Als Schritt in die richtige Richtung, der allerdings einige Fragen offenlasse, bezeichnete Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den Gesetzentwurf zur "Pauschalierung der Krankenhausförderung". Damit sollen ab 2016 nicht mehr wie bisher einzelne Bau- und Investitionsmaßnahmen von Kliniken beantragt und gefördert werden. Vielmehr ist eine jährliche Pauschale vorgesehen. "Grundsätzlich begrüßt die Landesärztekammer die geplante Gesetzesänderung, da sie den Krankenhausträgern einen größeren wirtschaftlich-unternehmerischen Spielraum bei Investitionen ermöglicht", so von Knoblauch zu Hatzbach. "Allerdings darf die vorgesehene Änderung nicht dazu führen, dass das Land sich aus seiner Verantwortung für eine bedarfsgerechte und flächendeckende Krankenhausfinanzierung zu weit zurückzieht."

Presseeinladung: "Fit und gesund älter werden": Diabetes-Präventionstag in Kassel am 25. Mai 2013

Im Rahmen ihres Diabetes-Präventionsprojekts "Fit und gesund älter werden" lädt die Landesärztekammer Hessen u.a. in Kooperation mit der Ärztegenossenschaft DOXS zu einem Diabetes-Präventionstag in das Haus der Kirche in Kassel ein.

Mitgliederbescheinigungen ab sofort online erstellen

Ab sofort können sich hessische Ärztinnen und Ärzte ihre persönliche Mitgliederbescheinigung im Mitglieder Portal der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) selbst erstellen.

Damit ist die seit Jahren bestehende Möglichkeit, das eigene Fortbildungszertifikat zum Download im Mitglieder Portal zu erzeugen, jetzt um die persönliche Mitgliedsbescheinigung ergänzt worden.

Neuer Service für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung: Umkreissuche mit Geodaten zu den Weiterbildungsermächtigten

Ab sofort unterstützt die Landesärztekammer Hessen Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung auch online bei der Suche nach ihren zukünftigen Weiterbildungsermächtigten.

Duale Krankenversicherung oder Bürgerversicherung - Hessischer Ärztetag in Frankfurt diskutiert über Versorgungsstrukturen und die Zukunft des Gesundheitssystems

Logo des Hessischen Ärztetags 2013Das Echo war groß: Rund 400 Besucher nahmen am vergangenen Samstag, den 20.04.2013, am ersten Hessischen Ärztetag seit 40 Jahren in den Frankfurter Mainarcaden teil. In seiner Einführung machte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, deutlich, dass die gemeinsam von Landesärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung Hessen organisierte Veranstaltung einen Beitrag im, mit Begriffen wie "Undurchdringlichkeit" und "Fressen und gefressen werden" verbundenen, "Dschungel Gesundheitssystem" leisten wolle. Als bedenklich oder sogar gefährlich bezeichnete er den in jüngster Zeit von verschiedenen Seiten erhobenen Generalverdacht gegen Ärztinnen und Ärzte, der das für den Behandlungserfolg grundlegende Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und Patienten bedrohe. "Wir alle leben von der Wertschätzung", erklärte von Knoblauch zu Hatzbach und schloss in seine Worte auch die Anerkennung für medizinische Fachberufe ein. Gemeinsam mit dem Hessischen Sozialminister Stefan Grüttner ehrte der Ärztekammerpräsident 12 weibliche und 2 männliche Medizinische Fachangestellte, die zu den besten Absolventen der MFA-Prüfungen im Jahr 2012 gehörten, und dankte auch ihren Ausbildern.

Hessischer Ärztetag: Für eine gute Patientenversorgung und eine starke ärztliche Selbstverwaltung

Logo des Hessischen Ärztetages 2013"Die Ökonomie ist der Feind der Patienten", betonte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, auf dem Hessischen Ärztetag am 20. April in Franfurt. Er bezeichnete es als Anachronismus, wenn das Damoklesschwert des Regresses über Ärzten schwebe, die im Interesse ihrer Patienten handelten und behandelten. "Eine Bedrohung ärztlicher Tätigkeit, die beseitigt werden muss," forderte der Ärztekammerpräsident. Mit der Frage "Was muss sich in Klinik und Praxis ändern?" war die Podiumsdiskussion am Nachmittag des von Landesärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung veranstalteten Ärztetages überschrieben. Dass Ökonomie nicht per se negativ sei, machte Dr. med. Susanne Johna vom Marburger Bund deutlich. Es gehe darum, die Mittel für die Patientenversorgung effizient und effektiv einzusetzen. "Wir wollen eine gute Patientenversorgung und müssen öffentlich diskutieren, wie die Mittel verteilt werden", erklärte Johna. Dr. med. Klaus-Wolfgang Richter, Vorsitzender der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, forderte "eine ehrliche Diskussion darüber, was zu einer Grundversorgung gehört." Wir müssen von der "Flatrate-Mentalität wegkommen." Die Frage der Priorisierung müsse gestellt werden.

Presseerklärung der Landesärztekammer Hessen in Unterstützung der "Berliner Petition für faire Krankenhausfinanzierung"

Auch in Hessen verschlechtert sich die finanzielle Lage der Krankenhäuser zunehmend. Darauf weist die Allianz hessischer Verbände und Organisationen im Gesundheitswesen in ihrer aktuellen Erklärung, mit der sie sich der Berliner Petition für eine faire Krankenhausfinanzierung anschließt, zu Recht hin.

Hessischer Ärztetag - Anfahrt und Parkmöglichkeiten

am 20.04.2013 von 10 – 16 Uhr in den Mainarcaden Frankfurt,
Kurt-Schumacher-Str. 10 in 60311 Frankfurt

Erinnerung: Einladung zum Hessischen Ärztetag "Dschungel Gesundheitssystem"

Vorträge und Diskussionen mit prominenten Referenten aus Politik,

Keine Qualitätsunterschiede in der Behandlung von Privat- und Kassenpatienten

 

Ärztekammerpräsident kritisiert Unterfinanzierung der ambulanten Versorgung

Die aktuelle Studie zu unterschiedlichen Wartezeiten von Privat- und Kassenpatienten in Facharztpraxen in Hessen reiht sich in ähnliche Untersuchungen ein, die vor allem eines deutlich machen: die terminliche Auslastung niedergelassener Ärztinnen und Ärzte", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Neben dem zunehmenden Ärztemangel, der sich sowohl im hausärztlichen als auch im fachärztlichen Bereich immer deutlicher bemerkbar macht, seien eine veraltete Bedarfsplanung und die steigende Morbidität in der Bevölkerung für volle Wartezimmer und für Wartezeiten bei der Terminvergabe verantwortlich.

27 Medizinische Fachangestellte aus Ausbildungsverhältnissen verabschiedet

Bad Nauheim Im Rahmen einer festlichen Zeugnisübergabe im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim verabschiedete die Bezirksärztekammer Gießen am 20. März 2013 27 Medizinische Fachangestellte aus ihren Ausbildungsverhältnissen.

Landesärztekammer Hessen richtet Ombudsstelle für Fälle von Missbrauch in ärztlichen Behandlungen ein

Grenzverletzungen und Missbrauch kommen auch in ärztlichen Behandlungen vor. Dabei geht es nicht nur um sexuellen Missbrauch, sondern auch um die Ausnutzung der Abhängigkeit des Patienten und um Machtmissbrauch. Oft werden solche Vorkommnisse verschwiegen.

Prof. Dr. med. Horst Kuni mit Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen in Silber ausgezeichnet

 

Delegiertenversammlung ehrt Marburger Arzt für Nuklearmedizin und langjähriges Mitglied des Ärzteparlaments

44 Jahre lang gehörte Prof. Dr. med. Horst Kuni der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen an. Heute ehrte die hessische Ärzteschaft den Marburger Arzt für Nuklearmedizin und Mitglied des Marburger Bundes für sein jahrzehntelanges Engagement und seine besonderen Verdienste um die hessische Ärzteschaft mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer in Silber. In der Laudatio hob Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach in erster Linie Kunis Einsatz für die Gesellschaft für Strahlenschutz und die Strahlenkommission des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland hervor. "Aus diesen Gründen, besonders aber wegen Ihres beispielhaften ehrenamtlichen Wirkens und ärztlichen Vorbildes, ist es mir eine Freude und Ehre zugleich, Ihnen die Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen überreichen zu dürfen", erklärte von Knoblauch zu Hatzbach. "Sie haben immer sehr entschieden Ihre Meinung vertreten, aber auch immer konstruktive Ergebnisse gesucht", fügte der Ärztekammerpräsident hinzu.

Arbeitgeber dürfen nicht in das Arzt-Patienten-Verhältnis eingreifen

 

Hessisches Ärzteparlament will Ärzte vor der Einflussnahme Dritter schützen

Nachdrücklich hat sich die Delegiertenversammlung Hessen in Bad Nauheim dafür ausgesprochen, Ärztinnen und Ärzte vor der Einflussnahme Dritter zu schützen. Der Fall der Abweisung einer vergewaltigten Frau an zwei katholischen Kölner Kliniken mache deutlich, wie schwierig es für Ärztinnen und Ärzte geworden sei, sich korrekt im Arzt-Patientenverhältnis gemäß der Berufsordnung zu verhalten, erklärten die Delegierten.

Geschichte der Landesärztekammer Hessen soll erforscht werden

 

Wissenschaftliche Aufarbeitung soll insbesondere die Beteiligung der Ärzteschaft vor und im Nationalsozialismus klären

Bisher ist die Geschichte der Landesärztekammer Hessen nicht umfassend wissenschaftlich unter Einbeziehung neu erschlossener Quellen erforscht worden. Daher hat das hessische Ärzteparlament heute einstimmig beschlossen, einen Forschungsauftrag zur Darstellung und Aufklärung der Historie der verfassten hessischen Ärzteschaft auszuschreiben.

Krankenhäuser sind keine Fabriken

 

Delegiertenversammlung der hessischen Ärzte fordert finanzielle Sicherstellung der stationären Versorgung

Das hessische Ärzteparlament hat das Land Hessen und die Bundesregierung heute dazu aufgefordert, durch Gesetzgebungsmaßnahmen dafür zu sorgen, dass Krankenhäuser unabhängig von ihrer Trägerschaft nicht defizitär arbeiten müssen.

Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" der Landesärztekammer Hessen in Kooperation mit den DOXS startet in Kassel / Pressekonferenz am 20. März 2013

Mit dem Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" (Schirmherrschaft: Stefan Grüttner, Hessischer Sozialminister), das sich an Menschen ab 45 Jahren richtet, will die Landesärztekammer Hessen gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern und Ärztinnen und Ärzten in Hessen einen Beitrag zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes-Erkrankungen leisten.

13. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 16.03.2013

Am kommenden Samstag, den 16. März 2013, findet ab 10:00 Uhr die 13. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen im Fortbildungszentrum der Kammer in Bad Nauheim statt.

Hessen: Ärztinnen weiter auf dem Vormarsch

 

Aktuelle Information zum Internationalen Frauentag

In den letzten zehn Jahren ist der Anteil von Frauen an der hessischen Ärzteschaft um fünf Prozent gewachsen. Waren im Jahr 2002 hessenweit 11.173 Ärztinnen (39,5 %) und 17.097 Ärzte (60,5 %) bei der Landesärztekammer gemeldet, so sind die Zahlen 2012 (Stand: 31.12.) in Hessen auf 14.646 Ärztinnen (44,4 %) und 18.349 Ärzte (55,6 %) gestiegen.

Einladung - Hessischer Ärztetag "Dschungel Gesundheitssystem"

 

am 20. April 2013 in Frankfurt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich ein zum 

Menschen lassen sich nicht auspressen wie Zitronen

 

Landesärztekammer fordert Anpassung der Arbeitsbedingungen an Arbeitnehmer – und nicht umgekehrt

Die jüngsten Daten rütteln auf: Laut DAK-Gesundheitsreport haben psychische Leiden bundesweit einen neuen Höchststand erreicht. Die Techniker Krankenkasse (TK) berichtet, dass jeder sechste Krankschreibungstag in Hessen auf eine psychische Diagnose entfalle. Auf Platz eins der Hauptursachen von Krankschreibungen steht die Depression, zu denen auch die Erschöpfungsdepression Burnout gehört. "Ein deutliches Zeichen dafür, dass sich viele Menschen durch ihre Arbeit überfordert fühlen", erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Um dieser Entwicklung entgegen zu steuern, müsse in der Arbeitswelt ein Umdenken einsetzen: "Es können nicht immer mehr Aufgaben auf die Schultern von immer weniger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verteilt werden. Menschen lassen sich nicht wie Zitronen auspressen."

FoBi@pp jetzt auch für das Android Betriebssystem erhältlich

Nachdem die Landesärztekammer Hessen im November 2012 eine iPhone-App für die ärztliche Fortbildung entwickelt hatte, ist die App ab sofort auch für das Smartphone-Betriebssystem Android kostenlos erhältlich.

Volle Kanne daneben: ZDF-Magazin empfiehlt kriminalistisches Vorgehen beim Arztbesuch

 

Landesärztekammer Hessen empört über Versuch, das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und Patienten zu zerstören / "71 Prozent der Patienten vertrauen Ärztinnen und Ärzten"

Bei Anfangsverdacht Beweise sichern: Was das ZDF-Morgenmagazin "Volle Kanne" am 13. Februar seinen Zuschauern bei vermuteten Behandlungsfehlern riet, könnte aus einem kriminalistischen Handbuch stammen. "Wenn Patienten im öffentlich rechtlichen Fernsehen gegen Ärztinnen und Ärzte aufgewiegelt werden, ist das schlichtweg empörend", erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Außerdem zeugt der offenkundige Versuch, Misstrauen zu säen und das grundlegende Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient zu zerstören, von Verantwortungslosigkeit."

"Fegt alle hinweg!" - Ausstellung zum Approbationsentzug jüdischer Ärztinnen und Ärzte 1938

Vom 1. - 27. März 2013 zeigt die Landesärztekammer Hessen in ihrem Fortbildungszentrum in Bad Nauheim die Ausstellung "Fegt alle hinweg, die die Zeichen der Zeit nicht verstehen wollen!"

Die Ausstellung ist den jüdischen Ärztinnen und Ärzten gewidmet, denen im Jahr 1938 die Approbation entzogen wurde.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei - doch jugendlicher Alkoholkonsum endet nicht mit den "tollen" Tagen

 

Frühzeitige Prävention notwendig / Alkoholpräventionsprojekt der Landesärztekammer Hessen bietet Aufklärung und Information an hessischen Schulen

Auch nach der "feucht fröhlichen" Faschingszeit gibt es keine Entwarnung: Der Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen ist nach wie vor auf einem hohen Niveau. Vorläufige Daten einer Studie der DAK zeigen, dass 2011 die Zahl der jugendlichen Komatrinker in Hessen sogar um 6 Prozent zugenommen hat. Bundesweit waren laut DAK im Jahr 2010 knapp 26.000 Kinder und Jugendliche volltrunken in eine Klinik gekommen. "Eine erschreckende Entwicklung, die eine bessere Zusammenarbeit von Eltern, Ärzten, Suchthilfeeinrichtungen und Kliniken notwendig macht", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen.

Startschuss für sichere Arztbriefe per E-Mail

 

Mit dem neuen Arztausweis QSIG der Landesärztekammer Hessen beginnt die sichere elektronische Kommunikation medizinischer Daten

Ab sofort können hessische Ärztinnen und Ärzte den elektronischen QSIG Arztausweis online bestellen. QSIG steht für "qualifizierte elektronische Signatur". "Damit bieten wir unseren Mitgliedern einen weiteren Meilenstein in der sinnvollen Nutzung von IT und Telematik an", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im Ärztenetzwerk PriMa und der Entwicklung eines neuen online Bestell-Prozesses für qualifizierte Signaturkarten kann der QSIG Arztausweis über das Mitglieder Portal der hessischen Ärztekammer beantragt werden.

Hessen: Leichter Rückgang der MFA-Ausbildungszahlen im Jahr 2012

 

Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach wirbt für Überbetriebliche Ausbildung und Ausbildungsverbund

Im letzten Jahr wurden hessenweit insgesamt 961 (Stand 31.12.2012) Berufsausbildungsverträge zum/zur Medizinischen Fachangestellten unterzeichnet. Im Jahr 2011 waren es 1.011 abgeschlossene Berufsausbildungsverträge - ein Rückgang von fünf Prozent also.

"Die Zuwendung zum Patienten muss wieder im Mittelpunkt der ärztlichen Tätigkeit stehen"

 

Absolventenfeier der Medizin in Frankfurt: Hessischer Ärztekammerpräsident ruft dazu auf, sich nicht von Kampagnen gegen die Ärzteschaft abschrecken zu lassen

Frankfurt. Festliches Ambiente und jazzige Musik: Rund 200 Absolventinnen und Absolventen des Medizinstudiums nahmen am 19. Januar an der Examensfeier der Frankfurter Universität im Campus Westend teil. Der Festvortag wurde von Prof. Dr. Dr. Gerd Geißlinger, dem Geschäftsführenden Direktor des Zentrums der Pharmakologie, gehalten. Neben Dekan Prof. Dr. Josef Pfeilschifter und Vizepräsident Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz zählte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach zu den Festrednern. Er beglückwünschte die frisch approbierten Ärztinnen und Ärzte und überreichte ihnen Faltblätter mit den Texten des Hippokratischen Eides und des Genfer Gelöbnisses. Der Eid des Hippokrates, benannt nach dem griechischen Arzt Hippokrates von Kós (um 460 bis 370 v. Chr.), gilt als erste grundlegende Formulierung einer ärztlichen Ethik.

Psychotherapie in Deutschland - etwas Besonderes? - Gemeinsame Fachtagung der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) und der Psychotherapeutenkammer Hessen (LPPKJP Hessen)

Rund 170 Psychotherapeuten und Ärzte diskutierten am 18./19.01. im Haus am Dom engagiert mit hochkarätigen Referenten, wie Prof. Elmar Brähler, Prof. Peter Joraschky, Prof. Jürgen Kriz oder Prof. Giovanni Maio, die Situation der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland. Krankheitstage und Frühberentungen wegen Depressionen, psychosomatischen Erkrankungen oder Angststörungen sind in den letzten 10-15 Jahren dramatisch angestiegen. Psychische Erkrankungen sind Volkskrankheit geworden: Pro Jahr erkrankt jeder dritte Bundesbürger an einer(m) psychischen Erkrankung (Leiden). Dennoch ist schnelle Hilfe oft nicht in Sicht: monatelange Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz sind die Regel, nicht die Ausnahme – falls überhaupt Psychotherapeuten vor Ort verfügbar sind.

Ärztekammer fordert Krankenkassen auf: Nennen Sie Ross und Reiter!

 

Kritik an unseriösem Versuch, Ärzte unter Generalverdacht zu stellen

"Dies vorweg: Korrupte Ärzte fügen dem ärztlichen Berufsstand erheblichen Schaden zu. Jeder Fall von Abrechnungsbetrug ist ein Fall zu viel und muss auf der Grundlage der Berufsordnung von der Ärztekammer verfolgt werden", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. "Doch die überwiegende Mehrheit der Ärztinnen und Ärzte ist unbescholten und setzt sich trotz schwieriger beruflicher Rahmenbedingungen täglich für ihre Patienten ein. Der unseriöse Versuch, die Ärzteschaft unter Generalverdacht zu stellen, scheint daher darauf angelegt zu sein, das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und Patienten zu beschädigen."

Psychotherapie in Deutschland – etwas Besonderes? Vielfalt, Spezialisierung, Rationierung

 

Gemeinsame Fachtagung der Landesärztekammer Hessen und der Landeskammer für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Hessen am 18. und 19. Januar 2013 in Haus am Dom in Frankfurt

Unter der Überschrift "Psychotherapie Deutschland - etwas Besonderes?" wollen die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) und die Landeskammer für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Hessen (LPPKJP) in einer gemeinsamen Fachtagung die Vielfalt und Entwicklung psychotherapeutischer Therapieformen, der Methoden der in diesem Feld tätigen Berufsgruppen sowie der unterschiedlichen Behandlungssettings, in denen psychotherapeutisch gearbeitet wird, nachzeichnen.