Pressemitteilungen - Archiv 2012

Der Arztberuf – Berufung und hohe Verantwortung

 

Hessischer Ärztekammerpräsident hebt Aktualität des Hippokratischen Eides auf Examensfeiern in Gießen und Marburg hervor

Marburg/Gießen. "Willkommen in einem ebenso herausfordernden wie erfüllenden Beruf", beglückwünschte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, am 15. Dezember 154 Absolventinnen und Absolventen des Medizinstudiums auf ihrer Examensfeier in der Alten Universität in Marburg.

Gesetzesentwurf zur Sterbehilfe schafft eine verquere Situation

 

Ärztekammer fordert Schutz des Lebens von Anfang bis Ende

"Gewerbliche Sterbehilfe nein, nicht-gewerblich Sterbehilfe ja? Das ist schon harter Tobak!", kritisiert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den Entwurf der Bundesregierung zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung mit scharfen Worten. "Natürlich begrüßen wir, dass der Gesetzgeber die "gewerbsmäßige" Sterbehilfe unter Strafe stellen will. Allerdings ist kommerzielle Sterbehilfe in Deutschland ohnehin verboten. Der Gesetzesentwurf schafft jedoch eine verquere Situation, da er zwischen den Zeilen einer kostenlosen Sterbehilfe Tür und Tor zu öffnen scheint." Sollte das Gesetz in dieser Form verabschiedet werden, könnten etwa gemeinnützige, sich durch Mitgliedsbeiträge finanzierende Vereine den assistierten Suizid anbieten, ohne dafür Geld zu fordern.

Qualifikation des ärztlichen Transplantationsbeauftragten soll geregelt werden

 

Hessisches Ärzteparlament lässt Empfehlungen ausarbeiten

Bad Nauheim. Die im geänderten Transplantationsgesetz enthaltende Bestimmung, dass jedes Krankenhaus, an dem Spenderorgane entnommen werden, mindestens einen ärztlichen Transplantationsbeauftragten benennen soll, wurde von der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 24. November ausdrücklich begrüßt.

Hessisches Ärzteparlament spricht sich gegen weiteren Stellenabbau an den Universitätskliniken Gießen-Marburg aus

Bad Nauheim. Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat sich heute in Bad Nauheim entschieden gegen einen weiteren Stellenabbau an den Universitätskliniken Gießen-Marburg ausgesprochen. Das Land Hessen wurde in einer Resolution aufgefordert, den Protest der 43.000 Bürger ernst zu nehmen, die eine im September an Ministerin Kühne-Hörmann übergebene Petition unterschrieben hatten. In dieser Petition wenden sich die Bürgerinnen und Bürger gegen einen weiteren Stellenabbau am Universitätsklinikum Gießen-Marburg.

Dr. med. Edgar Pinkowski ist neues Präsidiumsmitglied der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Hans-Martin Hübner neuer Vorsitzender der Bezirksärztekammer Gießen

Bad Nauheim. Mit klarer Mehrheit hat die Delegiertenversammlung heute den Gießener Arzt Dr. med. Edgar Pinkowski bis zum Ende der Legislaturperiode 2008 - 2013 in das Präsidium der Landesärztekammer Hessen gewählt. Die Wahl war notwendig geworden, nachdem Frank-Rüdiger Zimmeck sein Ausscheiden als Mitglied des Präsidiums erklärt hatte. Um sich seiner neuen Aufgabe engagiert widmen zu können, ist Dr. Pinkowski von dem Amt des Vorsitzenden der Bezirksärztekammer Gießen, das er seit 2004 innehatte, zurückgetreten. Zum neuen Vorsitzenden wurde der Gießener Hautarzt Dr. med. Hans-Martin Hübner gewählt.

Delegiertenversammlung der hessischen Ärztekammer fordert: Keine zusätzlichen Steuermittel für die Rhön-Kliniken AG

Bad Nauheim. Die Planung des Wissenschaftsministeriums, die Rhön-Kliniken AG als Betreiberin des Universitätsklinikums Gießen-Marburg mit bis zu 13 Mio Euro jährlich zu subventionieren, ist bei den Delegierten der Landesärztekammer Hessen auf Verständnislosigkeit gestoßen. Mit überwältigender Mehrheit verabschiedete das Ärzteparlament daher heute in Bad Nauheim eine Resolution mit der Forderung, keine zusätzlichen Steuergelder für die Rhön-Kliniken AG fließen zu lassen.

Trägervielfalt der Krankenhäuser in Hessen muss gesichert werden

 

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen verabschiedet Resolution

Bad Nauheim. Das Hessische Ärzteparlament hat heute in Bad Nauheim betont, dass in Paragraf 1, Abs. 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes die angestrebte Trägervielfalt bei der Krankenhausversorgung der Bevölkerung ausdrücklich erwähnt werde.

Mobil und einfach fortbilden mit der neuen FoBi@PP für Ärzte

 

Landesärztekammer Hessen bringt APP für die ärztliche Fortbildung heraus

FoBiAppAb sofort ist ärztliche Fortbildung mobil: Voraussetzung dafür sind ein Smartphone und die neue FoBi@PP. Die von der Landesärztekammer Hessen entwickelte APP erleichtert das "Einsammeln" der einheitlichen Fortbildungsnummern (EFN) von Ärztinnen und Ärzten erheblich. So werden die Nummern mit dem Smartphone eingescannt, gesammelt und sofort dem elektronischen Informationsverteiler (EIV) übermittelt. Dieser leitet die Daten dann auf die Fortbildungspunktekonten der Teilnehmer weiter. Eine elektronische Übermittlung von Referenten-/Moderatorenpunkten über den EIV ist damit allerdings nicht verbunden, da die elektronische Schnittstelle des EIV diese Möglichkeit nicht unterstützt.

Diabetes vorbeugen: Runter vom Sofa, weg mit den Kalorienbomben

 

Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" der hessischen Ärztekammer für 2013 in Kassel und Frankfurt geplant

Als "Zuckerkrankheit" oft verharmlost, ist Diabetes tatsächlich lebensgefährlich. So sind Diabetiker nicht nur von schwerwiegenden Folgeerkrankungen bedroht; sie haben auch eine erheblich geringere Lebenserwartung als Menschen mit stabilem Blutzucker. "Die gute Nachricht ist jedoch, dass ein gesunder Lebensstil einer Typ2-Diabetes-Erkrankung vorbeugen kann", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, anlässlich des Welt-Diabetes-Tages am 14. November unter dem Motto "Diabetes – Schützen Sie unsere Zukunft", in dessen Mittelpunkt Aufklärung und Vorbeugung stehen. Darum geht es auch in dem Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" der Landesärztekammer Hessen, das 2012 in der Stadt Offenbach und im Landkreis Hersfeld-Rotenburg erfolgreich gestartet ist.

Abschaffung der Praxisgebühr ist sinnvoll und patientenorientiert

Als sinnvoll und patientenorientiert bezeichnet Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, die von der Koalition beschlossene Abschaffung der Praxisgebühr zum 1. Januar 2013. Diese Entscheidung bringe für die Patienten eine finanzielle Erleichterung mit sich. Zugleich entfalle damit künftig ein erheblicher bürokratischer und zeitlicher Aufwand für die Praxen.

"Gemeinsam entscheidende Impulse für die Gesundheit von Bürgern aller Altersklassen geben"

 

Als neuer stv. Vorsitzender der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE) will der hessische Ärztekammerpräsident das vereinte Engagement von HAGE und Ärzteschaft weiter intensivieren

"Für die HAGE stehen Gesundheitsförderung und Prävention im Mittelpunkt ihres Aufgabenspektrums. Diese verbindende Schnittmenge ist Grundlage für die seit vielen Jahren bestehende, erfolgreiche Zusammenarbeit mit der hessischen Ärzteschaft", erklärte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen und neuer stellvertretender Vorsitzender der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE) gestern am Rande der ersten Vorstandssitzung nach den Wahlen.

Organspende setzt Vertrauen voraus

 

Landesärztekammer begrüßt neues Transplantationsgesetz

"Eine Organspende kann Leben retten", unterstreicht der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. "Deshalb begrüßen wir das am 1. November 2012 in Kraft tretende neue Transplantationsgesetz ausdrücklich, mit dem alle Bürger ab dem 16. Lebensjahr regelmäßig die Möglichkeit erhalten sollen, sich über das Thema Organspende zu informieren, um freiwillig eine eigene Entscheidung treffen zu können. Nur durch Aufklärung kann die Bereitschaft zur Organspende gesteigert werden." Bedauerlich sei, dass die Unregelmäßigkeiten einzelner Transplantationszentren bei der Vergabe von Spenderorganen derzeit viele Menschen verunsichert hätten. "Ärzteschaft und Politik bemühen sich daher um die Aufarbeitung der Geschehnisse und die Einführung flächendeckender Kontrollen der Transplantationszentren", sagt der Ärztekammerpräsident.

Grippeimpfstoff: Landesärztekammer Hessen begrüßt Risikovorsorge des Paul-Ehrlich-Instituts

 

"Impfung bietet effektiven Schutz vor einer Grippeerkrankung"

Die Landesärztekammer Hessen hat die vorsorgliche Rücknahme der Freigabe von vier Chargen des Grippe-Impfstoffs Begripal und einer Charge des Impfstoffes Fluad durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) begrüßt: "Diese schnelle Maßnahme zum Schutz der Patienten vor möglichen Nebenwirkungen zeigt, dass unsere Sicherungssysteme funktionieren", hob der der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach heute in einer ersten Reaktion hervor.

Zusatzweiterbildung "Krankenhaushygiene": ein hessisches Modell mit Zukunft

"Dass nach dem Tod eines mit Keimen infizierten Frühgeborenen in Berlin erneut die Hygiene-Medizin in den Fokus rückt, ist nachvollziehbar. Forderungen nach mehr Hygienefachärzten dienen aber angesichts einer 5-jährigen Weiterbildung nicht der kurzfristigen Lösung des Problems", erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Um baldmöglichst eine ausreichende Zahl von Ärztinnen und Ärzten für die Krankenhaushygiene qualifizieren zu können, seien deshalb realistische Konzepte gefragt. "Aus diesem Grund hat die Landesärztekammer Hessen als erste Ärztekammer in Deutschland seit dem 01.01.2011 die berufsbegleitende, zweijährige Zusatzweiterbildung "Krankenhaushygiene" für Krankenhausärzte geschaffen, die mit einer Prüfung vor der Ärztekammer abschließt und auch vom Hessischen Sozialministerium genehmigt wurde." Die Zusatz-Weiterbildung "Krankenhaushygiene" fand in der Hessischen Hygieneverordnung Eingang.

"Protestaktionen sind verständlich"

Auch nach Abschluss der Verhandlungen zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen ist die Diskussion um die angemessene Vergütung ärztlicher Leistungen nicht abgeschlossen. "Veränderungenin der Altersstruktur unserer Bevölkerung bedingen einen höheren Anteil von Mehrfacherkrankungen, die Behandlung dieser Patienten wird immer komplexer", sagte Martin Leimbeck, Vizepräsident der Landesärztekammer Hessen, heute.

Landesärztekammer Hessen ruft zur Grippeschutzimpfung auf: Geben Sie der Grippe auch in dieser Saison keine Chance!

Wind, Regenschauer und sinkende Temperaturen haben das milde Klima der letzten Spätsommertage abgelöst. Unübersehbar hat der Herbst begonnen und damit die Gefahr, sich mit dem Grippevirus zu infizieren. Auch in diesem Jahr ruft die Landesärztekammer Hessen deshalb zur Grippeschutzimpfung auf. "Die Grippe darf nicht mit einer harmlosen Erkältung verwechselt werden", erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der hessischen Ärztekammer. Im Unterschied zu einer Erkältung, die üblicherweise nach einer Woche wieder abklinge, handele es sich bei der Influenza (Grippe) um eine schwerwiegende Erkrankung, die im schlimmsten Fall sogar einen tödlichen Verlauf nehmen könne.

"Es geht um die Anerkennung ärztlicher Leistung"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert faires Angebot

Als unaufrichtig bezeichnete der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach heute den Versuch der gesetzlichen Krankenkassen, sich in der Honorardebatte als Anwälte der Patienten aufzuspielen. "Mit seinen monatelangen Attacken wegen angeblicher Fehlerhäufungen und haltlosen Korruptionsvorwürfen gegen Ärzte hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen schon im Vorfeld des Honorarstreits versucht, Misstrauen gegen die Ärzteschaft zu säen."

Abschlussfeier der Bezirksärztekammer Wiesbaden für examinierte Medizinische Fachangestellte der Abschlussprüfung Sommer 2012

In schönem Ambiente fand am 05.09.2012 die feierliche Zeugnisübergabe für die examinierten Medizinischen Fachangestellten der Abschlussprüfung Sommer 2012 im Festsaal des Wiesbadener Rathauses statt. Eingeladen waren die Absolventinnen sowie ein männlicher Absolvent und deren ausbildende Ärztinnen und Ärzte, Berufsschullehrer der Louise-Schroeder-Schule Wiesbaden, der Adolf-Reichwein-Schule Limburg und der Saalbburgschule Usingen, sowie Prüfungsausschussmitglieder, Familienangehörige und Freunde der erfolgreichen Absolventinnen.

"Viele Jugendliche waren erleichtert, über das Thema Alkohol sprechen zu können"

 

Alkoholpräventionsprojekt "Hackedicht – Besser geht's dir ohne" der Landesärztekammer Hessen: Positive Zwischenbilanz nach 5 Jahren

Der Trend zum Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen ist ungebrochen. Auch das so genannte Komasaufen hat seinen Reiz noch nicht verloren, wie aktuelle Angaben der Techniker Krankenkasse zeigen. Danach ist die Zahl der jugendlichen Rauschtrinker in Hessen, die im letzten Jahr in Hessische Krankenhäuser eingeliefert wurden, von 571 in 2010 und 565 in 2009 auf 617 Teenager im Jahr 2011 angestiegen. Auch in diesem Jahr wurden laut Techniker Krankenkasse schon 306 jugendliche Rauschtrinker registriert.

Wirtschaftliche Unternehmensziele von Krankenhäusern dürfen nicht über das Patientenwohl gestellt werden

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat die Krankenhausträger am 5. September dazu aufgefordert, von ihren Ärzten nicht den Abschluss von Bonusverträgen/Zielvereinbarungen zu verlangen, die gegen die ärztliche Berufsethik verstoßen, indem wirtschaftliche Unternehmensziele eines Krankenhauses über das Patientenwohl gestellt werden.

Schluss mit den Diffamierungskampagnen der Krankenkassen

 

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer erklärt sich mit Resolution der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom 1. September 2012 solidarisch

Auf ihrer Delegiertenversammlung am 5. September 2012 in Bad Nauheim hat sich die hessische Ärzteschaft ausdrücklich mit der Resolution der Sonder-Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 01.09.2012 in Berlin solidarisch erklärt. Die von dem erweiterten Bewertungsausschuss beschlossene Erhöhung des Orientierungspunktwertes von 0,9% in Folge eines fragwürdigen Gutachtens (Prognos-Gutachten), das vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Auftrag gegeben wurde, sei für die niedergelassenen Kollegen nicht hinnehmbar, hieß es in Bad Nauheim. Für viele Praxen werde dadurch die Existenzgrundlage weiter ausgehöhlt und die flächendeckende ärztliche Versorgung gefährdet.

Dr. phil. nat. Wilfried Köhler mit Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet

 

Hessische Ärzteschaft ehrt früheren Chefarzt und Ärztlichen Direktor des Bürgerhospitals in Frankfurt

Dr. med. Winfried KöhlerFür sein hohes berufliches Engagement ist der Frankfurter Arzt Dr. phil. nat. Wilfried Köhler auf der Delegiertenversammlung der hessischen Ärzteschaft am 5. September 2012 mit der Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet worden.

In seiner Laudatio würdigte Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach den langjährigen Chefarzt der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen und Konsiliarpsychiatrie und Ärztlichen Direktors des Bürgerhospitals in Frankfurt als engagierten und hochverdienten Arzt.

Dr. Köhler, der 1945 in Heidelberg geboren wurde, absolvierte nach dem Abitur ein Doppelstudium der Biologie und der Medizin an den Universitäten Heidelberg und Frankfurt am Main. Bis 1983 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsberieich (SFB) "Neurobiologie des Verhaltens" und wurde 1987 promoviert. 1989 schloss Dr. Köhler seine Weiterbildung zum "Facharzt für Psychiatrie" am Zentrum der Psychiatrie der J.W. Goethe- Universität in Frankfurt am Main ab.

11. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 05.09.2012

Am heutigen Mittwoch, den 05. September 2012, findet ab 17:00 Uhr die 11. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen im Fortbildungszentrum der Kammer in Bad Nauheim statt. Unter anderem stehen der Haushalt der Landesärztekammer und der Bericht des Versorgungswerkes auf der Tagesordnung.

Ärztekammer hat Verständnis für geplante Protestaktionen niedergelassener Ärztinnen und Ärzte

"Ärzte und Patienten lassen sich nicht wie die Lämmer zur Opferbank führen. Die Landesärztekammer hat daher Verständnis für die geplanten Aktionen, mit denen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte gegen die restriktive Haltung der gesetzlichen Krankenkassen protestieren wollen", erklärt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen.

Anachronistisch und rational nicht nachvollziehbar

 

Landesärztekammer warnt vor den Folgen der GKV-Forderung für die Patienten

"Was den GKV-Spitzenband derzeit reitet, ist rational nicht nachvollziehbar", stellt der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, angesichts der Forderung der gesetzlichen Krankenversicherer nach einer Senkung der Vergütung ärztlicher Leistungen fest. Vor dem Hintergrund des erhöhten Ärztebedarfs in einer immer älter werdenden Gesellschaft mute das Ansinnen der GKV nicht nur anachronistisch an. Es handele sich zugleich um den durchsichtigen Versuch, von den prall gefüllten Geldsäckeln der Krankenkassen abzulenken.

Gesetzentwurf zur Sterbehilfe: Bürde und Gefahr zugleich

 

Weitere Kritik der hessischen Ärztekammer an den Plänen des Bundesjustizministeriums

"Der neue Gesetzentwurf zur so genannten Sterbehilfe bedeutet Bürde und Gefahr zugleich", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen: Bürde für Angehörige und dem Kranken nahe stehenden Ärzte und Pfleger, weil eine straffrei bleibende Beihilfe zur Selbsttötung nicht von Verantwortung und möglichen Schuldgefühlen befreie.

Sterbehilfe ist keine Hilfe

 

Landesärztekammer Hessen warnt vor einem Paradigmenwechsel

Die Landesärztekammer Hessen lehnt die Pläne des Bundesjustizministeriums zur Regelung der so genannten Sterbehilfe entschieden ab. "Mit der Verabschiedung dieses Gesetzentwurfes würden die Schleusen zur straffreien Tötung auf Verlangen geöffnet", warnt Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach eindringlich. "Der Arztberuf ist frei und nicht weisungsgebunden. Unsere ärztliche Verpflichtung ist es, Menschen in allen Lebenssituationen beizustehen und nicht, ihnen bei der Selbsttötung zu assistieren. Wenn der Gesetzgeber nun die Rechtsgrundlage für Ärzte als Steigbügelhalter des Suizids schaffen würde, wäre dies ein absoluter Paradigmenwechsel", so von Knoblauch zuHatzbach weiter. "Sterbehilfe leisten heißt, Menschen in den Tod zu schicken. Das hat nichts mehr mit der ärztlichen Aufgabe zu heilen, helfen und zu trösten zu tun."

Kein zahnloser Tiger: Ärztekammer ahndet Verstöße gegen die ärztliche Berufsordnung

"Die eindeutige Feststellung des Bundesgerichtshofs (BGH), dass Ärzte weder Angestellte noch Funktionsträger von Krankenkassen sind, begrüßen wir ausdrücklich", unterstreicht Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Der BGH hatte in seinem Urteil entschieden, dass Vertragsärzte, die Zuwendungen als Gegenleistung für die Verordnung von Arzneimitteln entgegennehmen, sich nicht wegen Bestechlichkeit strafbar machen. "Dies lässt keineswegs den Rückschluss zu, dass Ärzten Korruption erlaubt ist. Im Gegenteil", so von Knoblauch zu Hatzbach. "Die ärztliche Selbstverwaltung ist kein zahnloser Tiger: Vielmehr werden Fälle nachgewiesener Bestechung unnachgiebig von den Ärztekammern verfolgt und ziehen rechtliche Konsequenzen nach sich."

Positivliste für hessische Apotheken vereinbart

 

Gemeinsame hessische Initiative ermöglicht große Fortschritte bei der Versorgung ambulanter Palliativpatienten in Hessen / Die wichtigsten Medikamente für die Palliativversorgung sollen zukünftig in allen hessischen Apotheken vorrätig sein

Am 12. Juni 2012 trat die vierte Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) in Kraft. Sie ist ein Fortschritt bei der Versorgung von Palliativpatienten. Apotheken müssen künftig Betäubungsmittel zum Schlucken oder Spritzen vorrätig halten und andere Betäubungsmittel - Opioide als Nasenspray oder mundlösliche Tabletten und als Pflaster - kurzfristig beschaffen können. Das sogenannte Dispensierrecht bleibt weiterhin den Apothekern vorbehalten. Dies bedeutet, dass nur Apotheker Medikamente abgeben dürfen. Doch im Notfall sollen Ärzte ambulanten Palliativpatienten zur Überbrückung bestimmte Bestäubungsmittel überlassen dürfen. Damit soll die Lücke zwischen der Verschreibung und der Auslieferung von Betäubungsmitteln abgedeckt werden. Der dringende, kurzfristige Betäubungsmittelbedarf der Patienten kann bis zur Nachversorgung durch die Apotheke sofort gedeckt werden. Diese Neuregelung soll künftig über das Arzneimittelgesetz im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) verankert werden.

Im Aufwind: Ausbildungszahlen in hessischen Arztpraxen steigen

Das Interesse am Beruf des/der Medizinischen Fachangestellten in Hessen ist ungebrochen. Auch die Ausbildungsbereitschaft der Ärztinnen und Ärzte nimmt weiter zu. So sind die Ausbildungszahlen in hessischen Arztpraxen zum 30.06.2012 mit 520 gegenüber 462 zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres nochmals deutlich gestiegen.

5. Hessischer Heilberufetag "Patient im Internet" war großer Erfolg!

 

Vertrauen bleibt wichtigste Grundlage zwischen Heilberufler und Patient

Frankfurt, 15. Juni 2012. Am 13. Juni fand mit über 200 Teilnehmern in den Kurhaus Kolonnaden Wiesbaden der 5. Hessische Heilberufetag statt. Mit dem Schwerpunkt "Patient im Internet – zu Risiken und Nebenwirkungen..." griff die Veranstaltung die hochbrisante Frage auf, wie sich Patienten zu Gesundheitsthemen im Internet informieren können. Gastreferent war Dr. Eckart von Hirschhausen.

Diabetes-Präventionstag in Bad Hersfeld: Bewegung und gesunde, fettarme Ernährung sind die Zauberwörter

 

Fragebogenaktion: Leichtes bis mittelschweres Diabetesrisiko bei rund 75 Prozent der Befragten

Vorbeugen ist einfacher, als viele glauben. "Diabetes mellitus, im Volksmund auch "Zucker" genannt, ist ein ernstes Gesundheitsproblem. Falsche Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel sind die Hauptursachen, die zu dieser schweren Erkrankung führen. Doch die Ursachen lassen sich wirksam bekämpfen: Mehr Bewegung und gesündere Ernährung: Runter vom Sofa, weg mit Chips und Coke und Schoko – raus in die Natur, laufen, springen, walken", erklärte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt bei der Eröffnung des Diabetes-Präventionstages, zu dem die Landesärztekammer Hessen am 16. Juni 2012 in das Hotel am Kurpark in Bad Hersfeld eingeladen hatte. Die öffentliche Veranstaltung, die von mindestens 300 Bürgerinnen und Bürgern besucht wurde, war Höhepunkt des Diabetes-Präventionsprojektes "Fit und gesund älter werden" der Landesärztekammer im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Schirmherr des hessenweiten Projektes ist der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner, für die ländliche Modellregion Hersfeld-Rotenburg hat Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt die Schirmherrschaft übernommen.

Presseerinnerung: "Fit und gesund älter werden": Diabetes-Präventionstag in Bad Hersfeld am 16.06.2012

Mit dem Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" (Schirmherrschaft hessenweit: Stefan Grüttner, Hessischer Sozialminister und für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt) will die Landesärztekammer Hessen zur Vorbeugung von Typ-2- Diabetes beitragen.

"Gesundheit ist Vertrauenssache!" – Eckart von Hirschhausen kommt zum 5. Hessischen Heilberufetag

Frankfurt, 6. Juni 2012 – In der virtuellen Welt ist fast alles möglich: Gesundheitsportale boomen, kaum ein Thema beschäftigt die Nutzer derart wie die Frage nach der Gesundheit, möglichen Diagnosen und Therapien. Kein Wunder also, dass sich durch diese Entwicklung der Kontakt zwischen Arzt, Zahnarzt, Psychotherapeut, Tierarzt und Patient, Apothekern und Kunden in den letzten Jahren verändert hat. Der "moderne, mündige" Patient, Tierhalter oder Kunde begegnet seinem Arzt, Psychotherapeuten oder Apotheker auf einer anderen Ebene, nachdem er sich ausführlich im Internet und zugehörigen Gesundheitsforen informiert hat. Oft scheint die (Selbst-) Diagnose schon vor dem ersten "echten" Kontakt mit dem Behandler festzustehen, wenn es dazu überhaupt noch kommt.

"Fit und gesund älter werden": Diabetes-Präventionstag in Bad Hersfeld am 16.06.2012

In Hessen leiden mehr als eine halbe Million Menschen an Diabetes. Die tatsächliche Zahl der Erkrankten dürfte allerdings viel höher liegen, da Typ-2-Diabetes sich anfangs kaum bemerkbar macht und deshalb oft erst spät erkannt wird. Mit dem Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" (Schirmherrschaft: Hessisches Sozialministerium), das sich an Menschen ab 45 Jahren richtet, will die Landesärztekammer Hessen gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern und Ärztinnen und Ärzten in Hessen zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes-Erkrankungen beitragen. Im April 2012 startete das Projekt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Arztpraxen und Kliniken mit einer Fragebogenaktion zum Diabetes-Risiko.

115. Deutscher Ärztetag fordert Verankerung des Rettungsdienstes im Sozialgesetzbuch V

Mit großer Mehrheit hat der 115. Deutsche Ärztetag in Nürnberg den hessischen Antrag auf Verankerung des Rettungsdienstes im Sozialgesetzbuch V (SGB V) verabschiedet und damit einen Beschluss aus dem Jahr 2010 in Dresden bekräftigt.

Patient im Internet – zu Risiken und Nebenwirkungen...

 

5. Hessischer Heilberufetag mit Dr. Eckart von Hirschhausen

Frankfurt, 15. Mai 2012. Online Informationen über Krankheitsbilder einholen, Medikamente bestellen, oder mit anderen Patienten Erfahrungen austauschen: Das Interesse an Gesundheitsangeboten und -informationen im Internet ist groß. Zugleich wächst jedoch auch die Gefahr, sich im Labyrinth der digitalen Gesundheitskommunikation zu verirren. Unter dem Titel "Patient im Internet – zu Risiken und Nebenwirkungen..." wird sich der 5. Hessische Heilberufetag am 13. Juni 2012 in den Kurhaus Kolonnaden Wiesbaden mit Gefahren und Grenzen, aber auch mit den Chancen des virtuellen Gesundheitsnetzes auseinandersetzen. Gastreferent ist der Arzt, Moderator, Kabarettist und Buchautor Dr. med. Eckart von Hirschhausen.

Gesundheit aus dem Internet?

 

5. Hessischer Heilberufetag beleuchtet Chancen und Risiken

Frankfurt, 7. Mai 2012. Der 5. Hessische Heilberufetag am 13. Juni 2012 in den Kurhaus Kolonnaden in Wiesbaden steht in diesem Jahr unter dem Motto "Patient im Internet - zu Risiken und Nebenwirkungen...".

Präventionstag: Bewegung und gesunde, fettarme Ernährung sind die Zauberwörter

 

Fragebogenaktion: Leichtes bis mittelschweres Diabetesrisiko bei rund 73 Prozent der Befragten

Vorbeugen ist einfacher, als viele glauben. "Schon 10.000 Schritte am Tag senken das Diabetes-Risiko um 30 Prozent", erklärte der hessische Sozialminister Stefan Grüttner bei der Eröffnung des Diabetes-Präventionstages, zu dem die Landesärztekammer Hessen am 28. April 2012 in das Offenbacher Rathaus eingeladen hatte. Die öffentliche Veranstaltung, die trotz hochsommerlicher Temperaturen von mindestens 400 Offenbacher Bürgerinnen und Bürgern besucht wurde, war Höhepunkt des Diabetes-Präventionsprojektes "Fit und gesund älter werden" der Landesärztekammer in der städtischen Modellregion Offenbach. Schirmerherrin des hessenweiten Projektes ist das Hessische Sozialministerium; für die Modellregion Offenbach haben die Stadt Offenbach die Schirmherrschaft und die ehemalige Olympiasiegerin im Fechten, Cornelia Hanisch, die Patenschaft übernommen.

"Fit und gesund älter werden": Diabetes-Präventionstag in Offenbach am 28.04.2012

In Hessen leiden mehr als eine halbe Million Menschen an Diabetes. Die tatsächliche Zahl der Erkrankten dürfte allerdings viel höher liegen, da Typ-2-Diabetes sich anfangs kaum bemerkbar macht und deshalb oft erst spät erkannt wird. Mit dem Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" (Schirmherrschaft: Hessisches Sozialministerium), das im März in Offenbach gestartet ist und sich an Menschen ab 45 Jahren richtet, will die Landesärztekammer Hessen gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern und Ärztinnen und Ärzten in Hessen zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes-Erkrankungen beitragen.

"Fit und gesund älter werden" startet im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Mit dem Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" (Schirmherrschaft: Hessisches Sozialministerium), das sich an Menschen ab 45 Jahren richtet, will die Landesärztekammer Hessen gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern und Ärztinnen und Ärzten in Hessen einen Beitrag zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes-Erkrankungen leisten.

Nachtflugverbot ist ein wichtiger Schritt zum Schutz vor Lärm

Die Landesärztekammer Hessen begrüßt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 4. April 2012 zum Nachtflugverbot für den Flughafen Frankfurt/Main.

Ausreichende Deutschkenntnisse von Ärztinnen und Ärzten sind ein Gebot der Patientensicherheit

Bad Nauheim. Basiskenntnisse der deutschen Sprache reichen für Ärztinnen und Ärzte im klinischen Alltag nicht aus. Daher hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen die Hessische Landesregierung am 24. März eindringlich aufgefordert, darauf einzuwirken, dass bei einer Erteilung zur vorübergehenden Ausübung des ärztlichen Berufes nach § 10 der Bundesärzteordnung und zur Erteilung einer Approbation nach §§ 3 oder 14b der Bundesärzteordnung die Regelung zur Vorlage des Nachweises eines anerkannten Sprachinstitutes auf das B2-Niveau (entspr. EUReferenz) geändert wird.

Hessisches Ärzteparlament wendet sich gegen verzögerte Ausschreibung der Ärztlichen Stelle Hessen

Bad Nauheim. Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat sich gegen die Verzögerung einer Neuausschreibung der Ärztlichen Stelle Hessen (ÄSH) ausgesprochen. Eine Entfristung des entsprechenden Gesetzes wurde abgelehnt. In der Resolution heißt es: Die Landesärztekammer resp. das Präsidium möge gegen die im "Entwurf eines Gesetzes zur Entfristung und zur Veränderung der Geltungsdauer von befristeten Gesetzen" vorgesehene Verlängerung der Geltungsdauer des "Gesetz über die Bestimmung von Sachverständigen und Sachverständigenorganisationen im Rahmen der Qualitätssicherung bei der medizinischen Strahlenanwendung" Stellung nehmen und diese vollumfänglich ablehnen.

Hessische Ärzte fordern Schutz vor Lärm und ein Nachtflugverbot

Bad Nauheim. Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat am 24. März an die Landesregierung und die Betreiber des Rhein-Main Flughafens in Frankfurt appelliert, die Gesundheit der in der Region lebenden Menschen zu wahren und sie vor Lärm zu schützen.

Bereitschaft zur Organspende stärken/Ärztinnen und Ärzte sollen beraten

Mit Nachdruck hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 24.03.2012 Aktionen und Wege begrüßt, um die Bereitschaft der Bevölkerung zur Organspende zu stärken. Kritisiert wurde jedoch, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung für die so genannte Entscheidungslösung ein Anschreiben der Krankenkassen an die Versicherten mit der Frage zur Organspende vorsieht.

Prof. Dr. med. Klaus-Reinhard Genth ist neuer Vorsitzender der Akademie der Landesärztekammer Hessen

Mit überwältigender Mehrheit ist Prof. Dr. med. Klaus-Reinhard Genth auf der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 24.03.2012 zum neuen Vorsitzenden der Akademie für Ärztliche Fortbildung und Weiterbildung gewählt worden.

Kein Zwang zur Belegung des Fachs Allgemeinmedizin im Medizinstudium

 

Delegiertenversammlung spricht sich gegen Pflichttertial Allgemeinmedizin aus

Wie wichtig die Vermittlung des Basiswissens im Fach Allgemeinmedizin für Medizinstudenten ist, machten die Delegierten der Landesärztekammer Hessen am 24.03.2012 in Bad Nauheim deutlich. Ausdrücklich wurde daher begrüßt, wenn sich vermehrt geeignete Praxen für Allgemeinmedizin für ein Wahltertial Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr des Medizinstudiums zur Verfügung stellen würden und ihre Auswahl durch die Novelle der Approbationsordnung gefördert werde.

Hessisches Ärzteparlament fordert: Kostenübernahme der Knochenmarktypisierung muss gesetzlich geregelt werden

Dass die Organisatoren von Aktionen zur Suche von Knochenmarkspendern zusätzlich auch die Kosten der Knochmarktypisierung übernehmen müssen, wenn kein Geldspender gefunden wird, ist von der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 24.03.2012 heftig kritisiert worden.

Schluss mit den Sonderopfern der Krankenhäuser

 

Hessisches Ärzteparlament fordert Sicherung der qualitativ hochwertigen Patientenversorgung im Krankenhaus

Nachdrücklich hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen erneut die Sicherung der qualitativ hochwertigen stationären Patientenversorgung in Hessen gefordert. Neben dem immer deutlicher werdenden Ärztemangel im Krankenhaus drohe auch die unzureichende Finanzierung zu einer schwerwiegenden Belastung für die stationäre Versorgung zu werden.

Forderung nach Schutz des Vertrauensverhältnisses zwischen Ärzten und Patienten

 

Hessische Ärzteschaft verabschiedet Resolution zur Stärkung von Ärzten als Berufsgeheimnisträgern

Einstimmig hat das hessische Ärzteparlament am 24.03.2012 in Bad Nauheim eine "Resolution zur Stärkung des Schutzes des Vertrauensverhältnisses zu Ärzten als Berufsgeheimnisträgern" verabschiedet. Darin begrüßt und unterstützt die Landesärztekammer Hessen ausdrücklich die Bundesratsinitiative des Landes Schleswig-Holstein zu einem Gesetz zur Stärkung des Schutzes von Vertrauensverhältnissen zu Berufsgeheimnisträgern im Strafprozessrecht.

Die Erklärung zur Organspende muss freiwillig bleiben

 

Hessischer Ärztekammerpräsident begrüßt Initiative des Bundestages

"Eine Organspende kann Leben retten. Daher ist die von allen Fraktionen getragene Initiative des Bundestages, mit der die Spendenbereitschaft in Deutschland erhöht werden soll, ausdrücklich zu begrüßen", erklärte der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med.Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs für eine so genannte Entscheidungslösung. In Deutschland warteten derzeit rund 12.000 schwer erkrankte Menschen auf ein Spenderorgan - viele von ihnen vergeblich. "Um diesen Menschen neue Hoffnung geben zu können, ist die im Gesetzentwurf vorgesehene Erklärung, die regelmäßig nachgefragt werden soll, hilfreich und richtig", sagte von Knoblauch zu Hatzbach. "Das Allerwichtigste aber ist die Information. Es gibt keine Verpflichtung zur Organspende und keinen Anspruch auf Organe; vielmehr handelt es sich um eine freiwillige Erklärung." Diese setze Vertrauen in das System der Organspende voraus.

Prof. Dr. med. Ernst-Gerhard Loch mit der Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet

 

Langjähriger Vorsitzender der Akademie für Ärztliche Fortbildung und Weiterbildung in den Ruhestand verabschiedet

Nach dreiundzwanzig Jahren hatte Prof. Dr. med. Ernst-Gerhard Loch, ehemaliger Vorsitzender der Akademie für Ärztliche Fortbildung und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim, sein Ehrenamt Ende 2011 niedergelegt. Am 16. März 2012 wurde er im Rahmen einer Feierstunde im Blauen Saal der Akademie verabschiedet und für seine besonderen Verdienste in der ärztlichen Fort- und Weiterbildung mit der Ehrenplakette in Silber der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet. Den Festvortrag mit dem Titel "Es ist nicht damit getan, ein Ziel zu definieren - Hilfe für Mütter in den Ländern der Subsahara" hielt Prof. Dr. med. Wolfgang Künzel, em. Ordinarius der Universitäts-Frauenklinik Gießen.

Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" der Landesärztekammer Hessen in Offenbach gestartet

"Zu fett, zu süß und zu reichlich: Wer sich so ernährt, nimmt im Laufe der Zeit zwangsläufig zu", stellte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, heute bei der Auftaktveranstaltung des Diabetes-Präventionsprojekts "Fit und gesund älter werden" der Landesärztekammer in Offenbach fest. Werde außerdem die körperliche Aktivität auf ein Minimum beschränkt, wachse die Gefahr, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Besonders gefährdet sind Menschen über 45. Für das Offenbacher Modellprojekt zur Vorbeugung von Diabetes hat die Stadt Offenbach die Schirmherrschaft übernommen, Patin ist Cornelia Hanisch, ehemalige Fechterin und Olympiasiegerin. Das Hessische Sozialministerium ist Schirmherrin des hessenweiten Präventionsprojekts, dessen Auftaktveranstaltung von der Gruppe "Drums alive" des DJK Sparta Bürgel eingerahmt wurde.

Presse-Einladung zum Start des Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden"

in Offenbach

laden wir Sie herzlich zu unserer

Pressekonferenz/Auftaktveranstaltung
am 14. März um 14 Uhr

in das Rathaus Offenbach, Stadtverordnetensaal, Berliner Straße 100 ein.

Bessere Zusammenarbeit zum Wohl sterbender Patienten notwendig

 

6. Fachtagung "Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen" am 29. Februar 2012 in Bad Nauheim

Die Versorgung und Begleitung schwerstkranker Menschen stellt für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung dar. Neben der Kenntnis der Bedürfnisse der betroffenen Patienten und ihrer Angehörigen ist eine enge multiprofessionelle Vernetzung und Zusammenarbeit auf den verschiedensten Ebenen notwendig. Und dies sowohl in städtischen als auch in ländlichen Regionen.

Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" der Landesärztekammer Hessen startet in Offenbach / Pressekonferenz am 14. März

Mit dem Diabetes-Präventionsprojekt "Fit und gesund älter werden" (Schirmherrschaft: Hessisches Sozialministerium), das im März als Modellprojekt in Offenbach startet und sich an Menschen ab 45 Jahren richtet, will die Landesärztekammer Hessen gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern und Ärztinnen und Ärzten in Hessen einen Beitrag zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes-Erkrankungen leisten. Projektpatin in Offenbach ist Cornelia Hanisch, ehemalige Fechterin und Olympiasiegerin.

Landesärztekammer Hessen unterstützt Forderung nach angemessener Bezahlung von Krankenhausleistungen

Die Landesärztekammer Hessen unterstützt die Forderung des Hessischen Sozialministers Stefan Grüttner nach einer Neuregelung der Betriebskostenfinanzierung von Kliniken. Krankenhäuser seien nicht in der Lage, ihre Preise wie andere Wirtschaftsunternehmen an gestiegene Kosten anzupassen, bekräftigte Martin Leimbeck, Vizepräsident der Landesärztekammer, heute in Frankfurt. Bundespolitischen Kostendämpfungsmaßnahmen wie der Absenkung des Landesbasisfallwertes oder der Einführung von Abschlägen erteilte er eine klare Absage.

Der schwerkranke Patient steht im Mittelpunkt

 

Einladung zur 6. Fachtagung "Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen" am 29. Februar 2012 in Bad Nauheim

Die Bedürfnisse des schwerkranken Patienten und der Verbesserungsbedarf an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung stehen im Mittelpunkt der 6. Fachtagung "Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen" unter der Schirmherrschaft des Hessischen Sozialministeriums, die am 29. Februar 2012 von 9:30 Uhr bis 17:15 Uhr im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim stattfindet. Sie sind herzlich eingeladen, an der Tagung teilzunehmen.

In Hessen kein Anstieg ärztlicher Behandlungsfehler

 

Kammervizepräsident Leimbeck: Reißerische Meldungen verunsichern Bevölkerung zutiefst

"So nachvollziehbar die Jagd nach Schlagzeilen auch sein mag: Eine reißerische Meldung über angeblichen Ärztepfusch, wie sie heute von einer auflagenstarken Zeitung verbreitet wurde, dient nicht der Aufklärung, sondern verunsichert die Bevölkerung zutiefst", erklärt Martin Leimbeck, Vizepräsident der Landesärztekammer Hessen.

Ärztekammer fordert effektivere Prüfung und Überwachung von Medizinprodukten und deren Einsatz

Anlässlich des Skandals um möglicherweise gesundheitsgefährdende Brustimplantate fordert der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, eine effektivere Kontrolle der Produktion, klinischen Prüfung und Zulassung von Medizinprodukten. Dies sei insbesondere für implantierbare Produkte mit höherem Gefährdungspotential erforderlich. Auch müsse die Qualität der Bewertung solcher Produkte durch verschiedene "Benannte Stellen" für die Konformitätsbewertung von Medizinprodukten (Prüfstellen) sichergestellt werden.

Minderwertige Brustimplantate: Patientinnen sollen vorsorglich Arzt oder Klinik aufsuchen

In Hessen wurden bisher 70 Fälle gemeldet, in denen Patientinnen Brustimplantate der französischen Firma PIP und der niederländischen Rofil eingesetzt worden sind. Zur Füllung dieser Implantate wurde illegal minderwertiges Industriesilikon verwendet. "Bereits im Jahr 2010 wurden alle implantierenden Ärzte und Einrichtungen in Hessen darauf hingewiesen, diese Implantate nicht mehr zu verwenden", berichtet Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen.

"Die Zeiten der Ausbeutung ärztlicher Arbeitskraft sind vorbei!"

 

Landesärztekammer Hessen unterstützt Forderungen nach familienfreundlichen Arbeitszeiten und leistungsgerechter Bezahlung

"Der Widerspruch ist nicht akzeptabel: Ungeachtet des zunehmenden Ärztemangels hat sich an den belastenden Arbeitsbedingungen und der unzureichenden Einkommenslage von Krankenhausärztinnen und -ärzten an vielen hessischen Kliniken noch zu wenig geändert", kritisierte Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach heute in Frankfurt. Dass die Tarifverhandlungen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände bisher zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt hätten, sei bedauerlich. Die Landesärztekammer Hessen habe daher Verständnis für den Protest des Marburger Bundes, der seine Mitglieder ab dem 26. Januar auch in Hessen zu Aktionen an kommunalen Krankenhäusern aufgerufen hat. Allerdings dürften diese nicht zu Lasten der Patienten gehen, erklärte der Ärztekammerpräsident. Die ärztliche Notfallversorgung müsse sichergestellt bleiben.