Ärzte korrespondieren über das Internet

Landesärztekammer Hessen zählt zu den ersten Nutzern des ePost-Briefs

Hessische Ärztinnen und Ärzte können künftig auch über den neuen ePost-Brief elektronisch mit ihrer Landesärztekammer korrespondieren. Als eines der ersten Unternehmen nutzt die Kammer - vorerst in einem Pilotprojekt - den rechtsverbindlichen Internet-Brief. "Bei der Kommunikation mit unseren Mitgliedern hat Sicherheit oberste Priorität", erklärt Martin Leimbeck, Vizepräsident der Landesärztekammer Hessen. "Anders als bei der E-Mail ist sie bei dem ePost-Brief gegeben, denn der Empfänger muss sich eindeutig identifizieren. Dadurch weiß die Kammer, ob es sich bei dem Absender oder Adressaten eines elektronischen Schreibens tatsächlich um einen hessischen Arzt oder eine hessische Ärztin handelt".

Im Herbst 2010 will die Kammer die Korrespondenz via ePost-Brief in einem Pilotprojekt mit Ärztinnen und Ärzten, die Medizinische Fachangestellte in ihren Praxen ausbilden, testen und bewerten. Anschließend soll die neue Kommunikationsform nach und nach in dem gesamten Unternehmen eingeführt werden. Dass der ePost-Brief durch den Wegfall von Papier- und Druckkosten letztlich auch ökonomischer als der herkömmliche Postbrief ist, bezeichnet Leimbeck als weiteren Entscheidungsgrund für den Internet-Brief.