Der Grippe keine Chance!

Landesärztekammer ruft zur Grippe-Schutzimpfung auf

Auch wenn die so genannte "Schweinegrippe" (A/H1N1) die Schlagzeilen beherrscht, darf die Gefahr der saisonalen Grippe dadurch nicht übersehen werden. Sobald die Temperaturen in der zweiten Jahreshälfte sinken, wächst das Risiko, an der Influenza zu erkranken. Nicht jeder Husten kündigt eine Grippe an. Anders als eine Erkältung ist die Virusgrippe eine schwere, den gesamten Körper betreffende Infektionskrankheit. Sie beginnt plötzlich mit schwerem Krankheitsgefühl; die üblichen Symptome sind hohes Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit und starke Halsschmerzen. Neben Hygienemaßnahmen wie Händewaschen bietet die Grippeschutzimpfung den einzig wirksamen Schutz vor der Erkrankung.

Auch in diesem Jahr ruft die Landesärztekammer Hessen deshalb wieder dazu auf, sich im Herbst und Winter gegen die Virusgrippe (Influenza) impfen zu lassen. Die Impfstoffe stehen seit Ende August zur Verfügung.
Die Grippe kann jeden treffen; besonders gefährdet sind jedoch Menschen ab 60 Jahren und chronisch Kranke. Bei ihnen kann die Infektion einen schweren Verlauf, oft mit Lungen- und Herzmuskelentzündung, nehmen. Daher sind diese Personengruppen vorrangig aufgerufen, sich impfen zu lassen. Der Aufruf richtet sich aber auch an das Medizinische Personal und alle Berufsgruppen mit umfangreichem Publikumsverkehr, die sich nicht nur selbst anstecken, sondern die Infektion darüber hinaus auf andere übertragen können.

Wegen der Veränderung des Grippevirus muss die Impfung jedes Jahr neu durchgeführt werden. Sie ist gut verträglich und wird gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) von den Krankenkassen bezahlt; der Impfschutz tritt innerhalb von 8 bis 10 Tagen nach der Impfung ein.