Pressemitteilungen - Archiv 2008

Ist Irren noch menschlich?

Presseeinladung zur gemeinsamen Fachtagung der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) und der Landeskammer für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (LPPKJP) Hessen am 23. und 24 Januar 2009 in Frankfurt

Mit dem Strukturwandel im Gesundheitswesen und seinen Auswirkungen auf psychotherapeutisches Handeln setzt sich die gemeinsame Fachtagung der LÄKH und der LPPKJP Hessen am 23. und 24. Januar im Haus am Dom, Domplatz 3 in 60311 Frankfurt auseinander.

Anfang vom Ende der ärztlichen Schweigepflicht

Reaktion auf Einigung im Vermittlungsausschuss über das BKA-Gesetz

"Die Einigung des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat über das BKA-Gesetz könnte der Anfang vom Ende der ärztlichen Schweigepflicht sein", erklärte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, heute in Frankfurt. Sollte das Gesetz tatsächlich in der beschlossenen Form in Kraft treten, werde es das unbedingt schützenswerte Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und Patienten untergraben. "Denn wer wird seiner Ärztin oder seinem Arzt noch körperliche oder seelische Probleme mitteilen wollen, wenn das Arztgeheimnis nur noch mit großen Einschränkungen gilt?", fragte der Ärztekammerpräsident.

Nur noch 6 Monate bis zur Nachweisfrist der Fortbildungsaktivitäten!

Am 30.06.2009 läuft die Nachweisfrist für die Fortbildungsaktivitäten der meisten niedergelassenen Ärzte und Ärztinnen aus.

Mit einer Organspende Leben retten

Ärztekammer will Organtransplantationen in Hessen fördern

"Um Menschen davon zu überzeugen, wie sinnvoll ein Organspendeausweis ist, müssen wir verstärkt aufklären," sagte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, heute in Frankfurt. "Niemandem fällt es leicht, sich mit dem Thema zu beschäftigen, denn Organspende - mit Ausnahme der Lebendspende - ist mit dem Tod eines Menschen verbunden." Dennoch sei es wichtig, sich frühzeitig bewusst zu machen, dass man mit einer Organspende Leben retten kann.

"Ist Irren noch menschlich?"

23. u. 24.01.2009: Gemeinsame Fachtagung der LÄK Hessen und der LPPKJP Hessen

Die Strukturveränderungen im Gesundheitswesen betreffen auch die psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung seelisch kranker Menschen. Beginnend mit einem Votrag von Prof. Dr. Klaus Dörner wird die Tagung "Ist Irren noch menschlich?" am 23. und 24.01.2009 im Haus am Dom in Frankfurt die Auswirkungen der aktuellen Veränderungen auf die Behandlungsrealitäten einer kritischen Betrachtung unterziehen. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung! Die Veranstaltung ist durch die LÄKH und die LPPKJPH akkreditiert: Freitag: 2 FE, Samstag 7 FE.

Hessische Ärztekammer reagiert bestürzt auf Einigung über BKA-Gesetz

"Durch die Einigung der Koalitionsparteien über das BKA-Gesetz droht das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und Patienten zu Grabe getragen zu werden": Mit Bestürzung hat das Präsidium der Landesärztekammer heute auf die Kompromisslösung der Koalition reagiert. Danach sollen Ärzte anders als Abgeordnete, Strafverteidiger und Seelsorger nicht von den erweiterten BKA-Befugnissen wie z.B. Online-Razzien und Spähangriffen der Polizei ausgenommen sein.

Promotionspreis 2008 geht an Dr. med. Jens-Christian Wolff

Ärztekammer vergibt Auszeichnung für beste medizinische Dissertation in Hessen

Dr. med. Jens-Christian Wolff ist Träger des Promotionspreises der Landesärztekammer Hessen 2008. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird jährlich für die beste Dissertation der Medizinischen Fakultäten in Hessen verliehen. Auf Vorschlag des Fachbereichs Medizin des Universitätsklinikums Gießen und Marburg ging die diesjährige Auszeichnung an Wolff für seine Arbeit "Untersuchungen zur molekularen Expression des granulozytären Glykoproteins NB1 (CD177) bei Gesunden und ausgewählten Patienten-Kollektiven".

Ärztekammer macht sich für finanzielle Entlastung der Krankenhäuser stark

Mit scharfer Kritik reagiert die Landesärztekammer Hessen auf Berichte, wonach die finanzielle Entlastung der Krankenhäuser im nächsten Jahr vermutlich deutlich niedriger ausfallen werde, als bisher angenommen. Als "Schlag ins Gesicht all derer, die in den vergangenen Monaten für eine Verbesserung der Situation der Kliniken auf die Straßen gegangen sind," bezeichnete Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach den Entwurf eines Änderungsantrages der Koalitionsfraktionen zum Krankenhausfinanzierungsreformgesetz (KHRG), der dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt.

Patientensicherheit steht an oberster Stelle

Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen klärt seit 30 Jahren mögliche Behandlungsfehler auf

Überall dort, wo Menschen arbeiten, können Fehler geschehen. Auch die Medizin ist davon nicht ausgenommen. Allerdings berühren mögliche ärztliche Fehler einen hochsensiblen Bereich - die Patientensicherheit und damit das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Um Fehler zu vermeiden, werden bei medizinischen Behandlungen deshalb höchste Standards angelegt. "Wenn dennoch Probleme auftreten, ist es notwendig, offen mit ihnen umzugehen", erklärte der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach heute in Frankfurt. "Nur wenn wir herauszufinden, warum ein Fehler passiert ist, können wir aus Fehlern lernen. Die langjährige erfolgreiche Arbeit der Gutachter- und Schlichtungsstellen bei den Landesärztekammern leistet hierfür einen entscheidenden Beitrag."

"Der Arztberuf muss wieder attraktiv werden"

Landesärztekammer will Ansprechpartner für junge Ärzte und Medizinstudenten sein

Eine verstärkte Hinwendung der Landesärztekammer zu jungen Ärzten und Medizinstudenten kündigte Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach am vergangenen Samstag auf der Delegiertenversammlung in Bad Nauheim an. Eine aktuelle Umfrage der Ruhruniversität, nach der ca. 72% der befragten Studierenden der Medizin sich nach Studiumsabschluss eine Berufsausübung außerhalb Deutschlands vorstellen könnte, mache deutlich, dass die bedrückenden beruflichen Rahmenbedingungen ihren Einfluss schon auf die Studierenden nicht verfehlten.

Dr. med. Wolfgang Furch mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer in Gold ausgezeichnet

Auf Beschluss des Präsidiums der Landesärztekammer wurde der ehemalige, langjährige Chefarzt des Hochwaldkrankenhauses in Bad Nauheim, Dr. med. Wolfgang Furch auf der Delegiertenversammlung am vergangenen Samstag mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer in Gold ausgezeichnet. Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach würdigte Furchs herausragendes Engagement als Arzt und Berufspolitiker.

"BKA-Gesetzentwurf ist tiefgehender Eingriff in das Arzt-Patienten-Verhältnis"

Hessisches Ärzteparlament fordert den Ministerpräsidenten auf, sich für Erhalt des Zeugnisverweigerungsrechtes einzusetzen

Mit Unverständnis und Besorgnis reagierte die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen heute in Bad Nauheim auf den umstrittenen BKA-Gesetzesentwurf zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus. Der Präsident der Ärztekammer, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, bezeichnete das Gesetz als Angriff auf die ärztliche Schweigepflicht und das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten aller Fachrichtungen und Patienten. Es zerstöre damit die wichtigste Grundlage der Behandlungsbeziehung. "Noch gibt es das vertrauensvolle Arzt-Patientenverhältnis. Wenn Patienten allerdings durch gesetzliche Regelung nicht mehr auf die ärztliche Schweigepflicht bauen können, laufen wir Gefahr, dass sich das Vertrauen in Misstrauen verwandelt," sagte von Knoblauch zu Hatzbach.

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen

Am Samstag, den 22. November 2008 findet in Bad Nauheim die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen statt.

Hohe Auszeichnung für Mitbegründer der Deutschen Herzstiftung

Prof. Dr. med. Martin Kaltenbach erhält Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen

Für seine herausragenden Leistungen in Medizin und Forschung hat das Präsidium der Landesärztekammer Hessen beschlossen, Prof. Dr. med. Martin Kaltenbach mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer auszuzeichnen. Am Dienstag, den 18. November wird Dr. med. Wolf Andreas Fach, Vorsitzender der Bezirksärztekammer Frankfurt, dem Kardiologen die Plakette zu Beginn des Herzseminars für Patienten, Angehörige und Interessierte in Dreieich überreichen.

Gemeinsame Presseerinnerung: Der kranke Mensch - Kostenfaktor oder Patient?

Podiumsdiskussion mit Landespolitikern in Frankfurt

Ist das Gesundheitswesen noch aus dem Würgegriff der Ökonomie zur retten? Hat die Politik den individuell notwendigen Versorgungsbedarf der Bevölkerung im Blick? Am 5. November laden die Hessischen Heilberufskörperschaften zu der öffentlichen Podiumsdiskussion "Der kranke Mensch - Kostenfaktor oder Patient?" mit hessischen Landespolitikern und einem Patientenvertreter in das Frankfurter Titus-Forum ein. Mit der Veranstaltung soll ein Kontrapunkt zu dem üblichen Diskurs über das Gesundheitssystem gesetzt werden. "Das eigentliche Ziel von Gesundheitspolitik muss sein, den Patienten wieder in den Mittelpunkt zu stellen", fordern die Heilberufe und erwarten in Frankfurt klare Antworten auf ihre Fragen.

Wenn Heilen den Heiler gefährdet

Hessische Ärztekammer bietet Ärzten mit Suchtproblemen Hilfe

"Dass Ärzte häufiger als andere Berufsgruppen an Depressionen, Burn-out und Suchtproblemen leiden, liegt auf der Hand", erklärte der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach heute in Frankfurt: "Unmenschliche Arbeitsverdichtung und wachsende Entfremdung vom eigentlichen Arztberuf als Heiler und Helfer verleiden immer mehr Kolleginnen und Kollegen die Freude an ihrer Tätigkeit. Viele reagieren mit körperlichen und seelischen Erkrankungen, oder suchen Zuflucht bei Suchtmitteln wie Alkohol und Medikamenten." Um Ärztinnen und Ärzten dabei zu helfen, sich aus der Situation zu befreien, hat die Landesärztekammer Hessen deshalb zusätzlich zu den Bezirksärztekammern als Anlaufstellen eine Einrichtung geschaffen, an die sich Mediziner mit Suchtproblemen wenden können: Der niedergelassene Internist Dr. med. Mark Siegmund Drexler ist Suchtbeauftragter der Landesärztekammer für Kammermitglieder.

Der kranke Mensch - Kostenfaktor oder Patient

Gut zehn Monate nach dem ersten Hessischen Heilberufetag in Wiesbaden setzen die hessischen Heilberufskörperschaften ein weiteres Ausrufezeichen: Unter dem Motto "Der kranke Mensch - Kostenfaktor oder Patient?" laden die Heilberufe zu einer Podiumsdiskussion mit hessischen Landespolitikern ein. Zugesagt haben fast alle gesundheitspolitischen Sprecher der im Landtag vertretenen Parteien. Angesichts dauernder Reparatur- und Reformversuche des Gesundheitssystems ist es an der Zeit, die Patienten und die Frage, wie ihnen geholfen werden kann, wieder in den Mittelpunkt zu stellen.

Nur noch 8 Monate bis zur Nachweisfrist der Fortbildungsaktivitäten!

Am 30.6.2009 läuft die Nachweisfrist für die Fortbildungsaktivitäten der meisten niedergelassenen Ärzte und Ärztinnen aus.

Website der LÄKH wieder erreichbar - E-Mails gehen nicht verloren

Durch einen Ausfall der Namensauflösung für unsere Domäne www.laekh.de war von Freitag, den 10.10.2008, bis Dienstagabend, den 14.10.2008, die Website der Landesärztekammer Hessen nicht erreichbar. Ebenso war der E-Mail-Verkehr mit der Landesärztekammer Hessen nicht möglich.

Der Grippe keine Chance: Grippe-Impfaktion der Landesärztekammer Hessen und des Gesundheitsamtes Wiesbaden am 1. Oktober

Kaum hat der Herbst begonnen, lässt auch das Grippe-Virus nicht mehr lange auf sich warten. Um über die Wichtigkeit der Grippe-Impfung als Schutz vor einer Grippeerkrankung aufzuklären, laden die Landesärztekammer Hessen und das Gesundheitsamt Wiesbaden am

Landesärztekammer informiert über Grippeschutzimpfung

Mitwirkung am "Tag der offenen Tür" im Haus der Gesundheit in Heppenheim

Heppenheim. Mit einer Grippeschutzaktion wirkt die Landesärztekammer Hessen in Kooperation mit dem Ärztenetz Heppenheim am Samstag, den 20.09. 2008 an dem "Tag der offenen Tür" im Haus der Gesundheit in Heppenheim mit. Ziel der Aktion ist es, die Bevölkerung auf die Wichtigkeit der Impfung zur Vorbeugung einer Grippeerkrankung aufmerksam zu machen.

Service, Qualitätssicherung und Engagement für junge Ärzte

Die neue Präsidiumsspitze der Landesärztekammer stellt sich vor

Mehr Serviceorientierung für Mitglieder, verstärkte Hinwendung zu jungen Ärzten und Engagement für die Qualität von ärztlicher Fortbildung und Weiterbildung: Dies sind die wichtigsten Ziele, die sich das am 30. August neugewählte Präsidium der Landesärztekammer für die neue Legislaturperiode 2008-2013 gesetzt hat.

Die neue Präsidiumsspitze der Landesärztekammer stellt sich vor

Pressekonferenz am Mittwoch, 17.09.2008 um 14 Uhr im Frankfurter PresseClub

Die hessischen Ärztinnen und Ärzte haben ein neues Präsidium der Landesärztekammer gewählt.

Aktionswoche für gute Kliniken in Hessen "Wir machen mobil für Qualität und gegen Spardiät"

Hessisches Aktionsbündnis startet Kampagne für eine bessere Klinikfinanzierung / Betten-Stafette und Denkpause im Mittelpunkt

Mit einer Betten-Stafette beginnt auf dem Frankfurter Römerberg eine Aktionswoche hessischer Krankenhäuser für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kliniken durch die Bundesregierung. Mit zahlreichen Aktionen und Informationsveranstaltungen in ganz Hessen will das aus zehn Partnerorganisationen bestehende hessische Aktionsbündnis die Bundesregierung dazu veranlassen, eine Finanzierungslücke von bundesweit 6,7 Milliarden Euro, davon in Hessen ca. 450 Millionen Euro zu schließen, um damit die Krankenhausversorgung nachhaltig sicherzustellen. Die Aktionswoche ist Teil einer bundesweiten Kampagne, die am 25. September 2008 in einer zentralen Großdemonstration in Berlin gipfeln wird. Zu der Demonstration werden 100.000 Menschen erwartet.

Nur noch 10 Monate bis zum Ablauf der Nachweisfrist der Fortbildungsaktivitäten!

Am 30.06.2009 läuft die Nachweisfrist für die Fortbildungsaktivitäten der meisten niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte aus. Alle Ärztinnen und Ärzte, die den Nachweis mit dem Kammer-Zertifkat erbringen wollen, mögen bitte ihre Teilnahmebescheinigungen sofort bei der Landesärztekammer Hessen einreichen. Nach Übertragung der Punkte kann das Kammer-Zertifkat über das Online-Portal beantragt werden. Die Bearbeitungszeit beträgt zur Zeit ca. 3 Monate.

Führungswechsel: Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach ist neuer Präsident der Landesärztekammer Hessen

Konstituierende Delegiertenversammlung der LÄKH am 30. August in Bad Nauheim

die hessische Ärztekammer wird künftig von einem niedergelassenen Arzt geleitet: Mit 49 von 80 abgegebenen Stimmen setzte sich der Marburger Internist Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach („Fachärzte Hessen") heute auf der konstituierenden Sitzung der Delegiertenversammlung gegen die bisherige Amtsinhaberin Dr. med. Ursula Stüwe (Marburger Bund) durch, die 29 Stimmen erhielt. Dr. von Knoblauch wurde damit für die Legislaturperiode 2008 - 2013 zum neuen Präsidenten der Landesärztekammer Hessen gewählt. Der Marburger Bund war mit Stimmverlusten als stärkste Fraktion aus den Wahlen zum hessischen Ärzteparlament im Juni hervorgegangen, doch die Präsidiumsspitze wird künftig von der Liste der Fachärzte und der Hausärzte gestellt. Mit 45 Stimmen wählte die Mehrheit der 80-köpfigen Delegiertenversammlung den niedergelassenen Landarzt Martin Leimbeck (Die Hausärzte) aus Braunfels erneut zum Vizepräsidenten der Kammer. Die Kandidatin des Marburger Bundes, Dr. med. Susanne Johna, unterlag mit 33 Stimmen. Leimbeck, Facharzt für Allgemeinmedizin, hatte das Amt des Vizepräsidenten bereits in der vergangenen Legislaturperiode bekleidet.

Vorstände der Bezirksärztekammern neu gewählt

Wahlergebnisse der Konstituierenden Delegiertenversammlung der Landesärztekammer

Die Delegierten der Landesärztekammer Hessen haben auf ihrer Konstituierenden Delegiertenversammlung am 30.08. nicht nur ein neues Präsidium mit dem Präsidenten Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach und dem Vizepräsidenten Martin Leimbeck an der Spitze gewählt. Auch die Vorstände der Bezirksärztekammern wurden gewählt und teilweise neu besetzt. Sie setzen sich künftig wie folgt zusammen:

30. August 2008: Präsidiumswahl der Landesärztekammer Hessen

Erste und Konstituierende Sitzung der Delegiertenversammlung in Bad Nauheim

Im Anschluss an die Kammerwahlen im Juni findet am Samstag, dem 30. August um 10:00 Uhr die 1. und Konstituierende Sitzung der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen - 14. Legislaturperiode 2008-2013 - im Fortbildungszentrum der LÄKH in Bad Nauheim statt.

Qualitätsoffensive für Medizinische Fachangestellte in Hessen

Landesärztekammer Hessen und Verband medizinischer Fachberufe e.V. machen sich gemeinsam für hochwertige Aus- und Fortbildung stark

Einen weiteren intensiven Erfahrungsaustausch über Ausbildung und Fortbildung von Medizinischen Fachangestellten in Praxis und Klinik haben gestern die Landesärztekammer Hessen und der Verband medizinischer Fachberufe e.V. in Bad Nauheim vereinbart. Beide waren sich darin einig, dass Ärztinnen und Ärzte auf qualifizierte und verantwortungsbewusste MitarbeiterInnen angewiesen sind, um Leistungen in der Patientenversorgung delegieren zu können. "Deshalb machen sich die hessische Ärztekammer und der Verband medizinischer Fachberufe gemeinsam dafür stark, dem beruflichen Nachwuchs eine hochqualifizierte Aus- und Fortbildung zu bieten", erklärte die Präsidentin der Landesärztekammer, Dr. med. Ursula Stüwe.

Schutz von Patientendaten nicht geklärt

Hessische Ärztekammer warnt vor übereilter Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte

Anlässlich des Skandals um die Datenweitergabe chronisch kranker Versicherter an eine Privatfirma warnt die Landesärztekammer Hessen erneut vor einer übereilten Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte in ihrer jetzigen Form.

Hessische KV und Kammer sehen Zukunft der Sozialpsychiatrie-Versorgung mit Sorge

Gemeinsame Pressemitteilung der Landesärztekammer Hessen und der Kassenärztlichen Vereinigung

Besorgt haben heute in Frankfurt die Kassenärztliche Vereinigung Hessen und die Landesärztekammer Hessen die nahezu flächendeckende Kündigung der Sozialpsychiatrie-Vereinbarung durch die Krankenkassen kommentiert. Damit ist ungewiss, ob ein überaus erfolgreiches Integrationsmodell auch über das Jahresende hinaus fortgesetzt werden kann. Um die bewährte Versorgung aufrecht erhalten zu können, müsste bis Ende September 2008 eine Anschlussvereinbarung getroffen werden. Die Vereinbarung macht es Kinder- und Jugendpsychiatern möglich, Heil- und Sozialpädagogen in ihren Praxen anzustellen, deren Aufgabe es ist, das soziale und familiäre Umfeld psychiatrisch kranker Kinder zu koordinieren und zu betreuen.

Kniefall vor wirtschaftlichen Interessen?

Landesärztekammer enttäuscht über Urteil des Bundesverfassungsgerichts / Hoffnung auf Durchsetzung eines generellen Rauchverbots

Mit Enttäuschung hat die Landesärztekammer Hessen auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts reagiert, wonach die Rauchverbote in zwei Bundesländern verfassungswidrig seien.

Countdown läuft: Nur noch 11 Monate bis zur Nachweisfrist der Fortbildungsaktivitäten

Am 30.6.2009 läuft die Nachweisfrist für die Fortbildungsaktivitäten der meisten niedergelassenen Ärzte und Ärztinnen aus.

"Qualität statt Spardiät – gute Kliniken für Hessen"

Zehn hessische Organisationen und Verbände des Krankenhauswesens gründen Aktionsbündnis zur Sicherstellung der Patientenversorgung

Gemeinsame Presseerklärung: Unter dem Slogan "Qualität statt Spardiät - gute Kliniken für Hessen" schließen sich auch in Hessen wichtige Organisationen und Verbände des Gesundheits- und Krankenhauswesens dem auf Bundesebene ins Leben gerufenen Aktionsbündnis "Rettung der Krankenhäuser" an.

Raucher-Klub-Idee löst sich in Luft auf

Landesärztekammer begrüßt Klarstellung des Hessischen Sozialministeriums

"Auch mit spitzfindigen Ideen darf das Nichtraucherschutzgesetz in Hessen nicht umgangen werden", erklärte die hessische Ärztekammerpräsidentin Dr. med. Ursula Stüwe heute in Frankfurt. Ausdrücklich begrüßte sie daher die Klarstellung des Hessischen Sozialministeriums, mit der sogenannten Raucher-Klubs in Hessen eine klare Absage erteilt wurde. Auf Anfrage der FDP-Fraktion hatte das Sozialministerium am Dienstag mitgeteilt, dass Raucher-Klubs das in Hessen gültige Rauchverbot in Gaststätten nicht aushebeln könnten.

Ärztekammer fordert: Weg mit dem Budgetdeckel!

Auch hessische Krankenhäuser von existentiellen Schwierigkeiten bedroht

"Es ist fünf vor zwölf. Wenn die Politik nicht umgehend ihren radikalen Sparkurs beendet, geraten auch hessische Krankenhäuser in existentielle Schwierigkeiten," sagte die Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Ursula Stüwe heute in Frankfurt voraus. "Die erdrückenden Belastungen - für 2008/2009 belaufen sich die Tarif- und Sachkostensteigerungen für deutsche Krankenhäuser auf 8 Mrd. Euro - sind nicht mehr zu schultern." Wie hoch der finanzielle Druck ist, werde u.a. daran deutlich, dass sich einige Kliniken in Hessen bereits die Chefärzte für bestimmte Abteilungen teilten. Andere hätten Notlagentarifverträge abgeschlossen. "Und das ist nur die Spitze des Eisberges", ergänzte Stüwe. "Durch die gesetzliche Budget- und Preisdeckelung haben die Krankenhäuser nicht genügend Geld, um ihre Mitarbeiter angemessen zu bezahlen." Die Folge: Arztstellen können nicht besetzt werden und es fehlt an Pflegepersonal.

Ärztekammer zieht positive Zwischenbilanz nach einem Jahr Alkoholpräventionsprojekt "Hackedicht - Besser geht's dir ohne!"

Pressekonferenz und Aktionstag am 10. Juni in der Feldbergschule Oberursel

"Eine halbe Flasche Martini zum Vorglühen und anschließend in der Disco nur noch Leitungswasser. Aus Kostengründen": Von der Ärztin Dr. med. Jeanette Weber nach ihren Trinkgewohnheiten befragt, bezeichnete die 17-Jährige ihren Alkoholkonsum als durchschnittlich. Mitschüler aus einer der 11. Klassen der Oberurseler Feldbergschule, die heute an der Alkoholpräventionsaktion "Hackedicht - Besser geht's dir ohne!" der Landesärztekammer Hessen teilnahmen, stimmten ihr zu. Selbst 5 Liter Bier pro Person ("Bierathlon") am Abend seien nicht ungewöhnlich, meinte einer der jungen Männer. Wie besorgniserregend der Alkoholmissbrauch von Jugendlichen ist, hat zuletzt der im Mai 2008 veröffentlichte Drogenbericht der Bundesregierung deutlich gemacht: Während die 12-17-Jährigen 2005 noch 34 g reinen Alkohol pro Woche zu sich nahmen, waren es 2007 schon 50 g. Immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis unter 20 Jahren werden mit der Diagnose "akute Alkoholintoxikation" stationär im Krankenhaus behandelt: 2005 waren es mit 19.400 mehr als doppelt so viele als im Jahr 2000.

Ärztlicher Widerstand gegen 87 Millionen-Rückzahlungsforderung der AOK erfolgreich

Krankenkasse zieht Antrag an das Landesschiedsamt zurück

Mit Genugtuung hat die Landesärztekammer Hessen auf die Entscheidung der AOK reagiert, ihren Antrag an das Landesschiedsamt auf Rückzahlung von 87 Millionen Euro zurückzuziehen. Diese Summe hatte sich nach Angaben der Krankenkasse in den Jahren 2003 bis 2005 aus einer Überschreitung des ärztlichen Verordnungsbudgets ergeben. Die AOK forderte, dass Ärztinnen und Ärzte die ab Überschreitung der Ausgabenobergrenze verordneten Medikamente von ihrem eigenen Honorar bezahlen müssten. Landesärztekammer Hessen und Kassenärztliche Vereinigung Hessen hatten sich vehement gegen diesen Vorstoß der AOK zur Wehr gesetzt. Mit Erfolg, wie das Einlenken der Krankenkasse beweist.

Vorläufiges Ergebnis der Wahlen zur Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen steht fest

Hessens Ärzte haben die Delegierten der 14. Legislaturperiode gewählt

Vom 21. Mai bis zum 5. Juni 2008 hatten die Mitglieder der Landesärztekammer Hessen die Möglichkeit, per Briefwahl das "Parlament" der hessischen Ärzteschaft, die Delegiertenversammlung der 14. Legislaturperiode (2008-2013) zu wählen. Die Delegiertenversammlung verfügt über 80 Sitze; zur Wahl standen Kandidaten von 13 Listen. Heute, am 6. Juni 2008 wurden die Wahlbriefe ausgezählt. Jetzt steht das vorläufige Ergebnis der Kammerwahl fest:

Ein Jahr Alkoholpräventionsprojekt „Hackedicht – Besser geht`s dir ohne!"

Bilanz-Pressekonferenz und Aktionstag am 10. Juni in der Feldbergschule Oberursel

Vorglühen im Bus zur Disco. Komasaufen im Partykeller. Alkoholvergiftung auf dem Volksfest. Der Trend zum Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen ist ungebrochen. Um Schülerinnen und Schüler ab 11 Jahren über die Folgen des Alkoholkonsums aufzuklären, hat die Landesärztekammer Hessen im Jahr 2007 das Alkoholpräventionsprojekt "Hackedicht - Besser geht's dir ohne!" gestartet. Rund 80 Ärztinnen und Ärzte aus allen hessischen Regionen wirken an der langfristig angelegten Kampagne mit, die von dem Hessischen Kultusministerium und dem Hessischen Sozialministerium unterstützt und finanziell von der DAK sowie weiteren Sponsoren ermöglicht wird. Am Dienstag, 10. Juni findet ein Aktionstag für die Klassen der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums der Feldbergschule Oberursel statt.

Vorstoß der AOK ist unethisch und medizinisch gefährlich

Landesärztekammer fordert: Keine Arzthaftung für angeblich zu hohe Arzneimittelausgaben

"Es kann und darf nicht sein, dass hessische Ärzte kollektiv für angeblich zu hohe Arzneimittelausgaben haften sollen": Mit Empörung hat das Präsidium der Landesärztekammer heute auf den Antrag der AOK beim hessischen Landesschiedsamt für die vertragsärztliche Versorgung reagiert, wonach Ärzte die ab Überschreitung der Ausgabenobergrenze verordneten Medikamente von ihrem eigenen Honorar bezahlen müssten. Gefordert wird eine Summe in Höhe von über 87 Mio. Euro. "Wir unterstützen die scharfe Kritik der Kassenärztlichen Vereinigung an diesem Antrag und weisen ihn ebenfalls aufs Schärfste zurück", erklärte Ärztekammerpräsidentin Dr. med. Ursula Stüwe.

Kammerwahl 2008! Sie haben die Wahl! Für eine starke ärztliche Selbstverwaltung!

Sie wollen, dass Ärzte die Gesundheitspolitik aktiv mit gestalten? Dann engagieren Sie sich für eine starke ärztliche Selbstverwaltung. Noch bis zum 5. Juni 2008 (18:00 Uhr - Posteingang hier) haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stimme für die Wahl zur Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen abzugeben. Lassen Sie nicht andere für sich entscheiden. Auf Ihr Votum kommt es an!

Warnung vor unbefugter Datenabfrage in ärztlichen Praxen

Aus einer Praxis im Raum Hanau wurde der Bezirksärztekammer Frankfurt gemeldet, dass sich ein unbekannter Anrufer (unter dem wahrscheinlich falschen Namen Wijoun) als Mitarbeiter der Landesärztekammer ausgegeben und Auskunft über Namen und Facharztanerkennungen der in dieser Praxis tätigen Ärzte verlangt habe. Nachdem dies abgelehnt wurde, habe er später über eine zweite Rufnummer der Praxis einen zweiten Versuch gemacht, sich diesmal aber als Mitarbeiter der Kassenärztlichen Vereinigung bezeichnet. Ziel und Zweck der Aktion sind bisher nicht bekannt.

Paracelsus-Medaille für Dr. med. Siegmund Kalinski

Hessischer Arzt erhält höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft

Ulm. Der Frankfurter Allgemeinmediziner Dr. med. Siegmund Kalinski ist heute auf der Eröffnungsveranstaltung des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm als einer von zwei hessischen Ärzten mit der Paracelsus-Medaille geehrt worden. Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, der ihm die höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft überreichte, würdigte Kalinski als Arzt, der sich in mehr als 40 Jahren ärztlicher Tätigkeit und berufspolitischem Engagement hervorragende Verdienste um die deutsche Ärzteschaft erworben habe. Er habe sich für die Förderung des hausärztlichen Nachwuchses eingesetzt und zudem als Journalist gesundheitspolitische Fragen kritisch beleuchtet. Hoppe erwähnte auch besonders Kalinskis Einsatz für die deutsch-polnischen Beziehungen und die Aufarbeitung des Holocaust.

Paracelsus-Medaille für Prof. Dr. med. Dr. phil. Horst-Eberhard Richter

Hessischer Arzt und Psychoanalytiker erhält höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft

Ulm. Auf der Eröffnungsveranstaltung des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm ist heute Prof. Dr. med. Dr. phil. Horst-Eberhard Richter aus Gießen als einer von zwei hessischen Ärzten mit der Paracelsus-Medaille geehrt worden. Bei der Überreichung der höchsten Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft würdigte ihn der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, als Arzt und Wissenschaftler, der sich in seiner langjährigen ärztlichen und wissenschaftlichen Tätigkeit um die deutsche Ärzteschaft hochverdient gemacht habe. Richter zähle zu den Pionieren der modernen Psychoanalyse und einer ganzheitlichen Medizin. Vorbildlich sei sein unermüdlicher Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden, erklärte Hoppe.

Ärzte fordern: Keine zweite Chance für den Glimmstängel

Landesärztekammer wendet sich gegen eine Aufweichung des Rauchverbots in Hessen

"Bei Prävention kann und darf man keine Kompromisse machen": Mit deutlichen Worten wandte sich Ärztekammerpräsidentin Dr. med. Ursula Stüwe gegen Überlegungen hessischer Politiker, das erst wenige Monate alte Nichtraucherschutzgesetz ("Gesetz zum Schutze vor den Gefahren des Nichtrauchens") in Hessen wieder aufzuweichen. "Eine zweite Chance für den Glimmstängel in hessischen Gaststätten muss unbedingt verhindert werden, da sonst erneut massive Gefahr für die Gesundheit von Gästen und Mitarbeitern droht", forderte Stüwe. Es klinge wie Hohn, wenn die Befürworter einer Gesetzesänderung, nach der z.B. Einraum-Gaststätten von dem Rauchverbot ausgenommen werden sollen, von notwendigen "Verbesserungen" der gesetzlicher Regelungen sprächen.

Delegation von Versorgungsleistungen muss klar definiert werden

Ärztekammer Hessen qualifiziert Medizinische Fachangestellte als Partnerin in der Patientenversorgung

Die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen lassen Ärztinnen und Ärzte immer weniger Zeit für die Patientenversorgung. Gleichzeitig werden Prävention und die Betreuung von - häufig chronisch kranken - Patientinnen und Patienten in einer älter werdenden Gesellschaft immer aufwändiger. "Wir müssen daher neue Wege gehen und die ambulante Versorgung durch die Einbeziehung von Gesundheitsfachberufen stärken", erklärte Ärztekammerpräsidentin Dr. med. Ursula Stüwe heute in Frankfurt. "Aus diesem Grund hat die Landesärztekammer Hessen an ihrer Carl-Oelemann-Schule ein neues Bildungskonzept eingeführt, das Arzthelfer/innen und Medizinische Fachangestellte als Partner/innen der Ärztin und des Arztes in der Patientenversorgung qualifiziert."

Kammerwahlen: Hessische Ärzte geben ihre Stimme ab

13 Listen stellen sich zur Wahl

Der Wahlkampf ist in seine heiße Phase getreten: Noch bis zum 5. Juni 2008 finden die Kammerwahlen der Landesärztekammer Hessen statt. Über 30.000 wahlberechtigte Ärztinnen und Ärzte in Hessen können bis dahin ihre Stimme für die Kandidaten von 13 Listen abgeben. Erstmals beträgt die Legislaturperiode fünf Jahre. Die Delegiertenversammlung - das Ärzteparlament - hat 80 Sitze. In der konstituierenden Sitzung am 30. August 2008 werden das Präsidium und der oder die neue Präsident/in der Landesärztekammer gewählt.

Ärztekammer fordert Erstattung der Umsatzsteuer auf ärztliche Befundberichte für Versorgungsämter

Ärzte sind dazu verpflichtet, in Schwerbehindertenangelegenheiten zeitnah Befundberichte für Versorgungsämter zu erstellen. Mit 21 Euro ist die Vergütung hierfür mehr als gering. Dennoch tragen Versorgungsämter und Finanzbehörden derzeit auf dem Rücken der Ärzte Meinungsverschiedenheiten über die Umsatzsteuer aus. So müssen Ärzte, deren umsatzsteuerpflichtige Einnahmen im Vorjahr 17.500 Euro überschritten haben, Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen.

Rezept gegen Komasaufen

Das Alkoholpräventionsprojekt "Hackedicht - Besser geht's dir ohne!" der Landesärztekammer Hessen setzt auf Aufklärung

Der aktuelle Drogenbericht der Bundesregierung ist alarmierend: Bei Jugendlichen aller sozialer Schichten liegt Komasaufen im Trend. Die Alkoholmengen, die 12- bis 17-Jährige in der Woche konsumieren, sind massiv angestiegen: von 34 Gramm Alkohol wöchentlich pro Kopf im Jahr 2005 auf 50 Gramm im vergangenen Jahr. Da Verbote wenig nutzen, setzt die Landesärztekammer Hessen mit ihrem 2007 gestarteten Alkoholpräventionsprojekt "Hackedicht - Besser geht's dir ohne!" - Zielgruppe sind Jugendliche ab 11 Jahren -
auf Aufklärung ohne erhobenen Zeigefinger.

Schon nach einem Schnaps ist die Pflanze hinüber

Aufklärung ohne erhobenen Zeigefinger: Alkoholpräventionsprojekt "Hackedicht - Besser geht's dir ohne!" der Landesärztekammer an der Heinrich-Böll-Schule in Hattersheim

Hattersheim: Warum macht Alkohol beschwipst? Schützt ein voller Magen vor dem Rausch? Ist schon ein Glas Bier zu viel für Vierzehnjährige? Wie groß das Interesse an dem Thema Alkohol ist, zeigten die vielen Fragen, mit denen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 die Ärztinnen Andrea Willamowski und Dr. med. Marina Loebnau-Falencki am Vormittag bestürmten. Im Rahmen des Alkoholpräventionsprojektes "Hackedicht - Besser geh's dir ohne!" der Landesärztekammer Hessen informieren sie und ihre Kolleginnen Dr. med. Jeanette Weber und Gabriela Klobut heute und morgen an der Heinrich-Böll-Schule in Hattersheim über die Risiken des Alkoholkonsums und diskutieren mit den Schülern.

Trotz Freude über 30.000stes Kammermitglied: Zahl der berufstätigen Ärzte in Hessen schrumpft

Unverhoffte Ehrung für die 29-jährige Assistenzärztin Claire Kim aus Frankfurt: Anstelle des üblichen Glückwunschschreibens zur Aufnahme in die Landesärztekammer Hessen erhielt sie die Einladung zu der Präsidiumssitzung der Landesärztekammer Hessen. Kammerpräsidentin Dr. med. Ursula Stüwe begrüßte die junge Ärztin am 16. April als 30.000stes Mitglied der Landesärztekammer und überreichte ihr als Willkommensgeschenk eine einjährige Mitgliedschaft in der Akademie der LÄKH.

Gemeinsam die Angst vor dem Sterben nehmen

Forderung nach Stärkung vorhandener Strukturen in der palliativen Versorgung auf der 4. Fachtagung "Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen" in Bad Nauheim

Das Interesse an einer weiteren Vernetzung der palliativen Versorgung in Hessen ist unvermindert hoch: Über 200 ehrenamtliche Betreuer, Ärzte, Pfleger und einige Seelsorger nahmen gestern an der 4. Fachtagung "Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen" im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim teil. "Angst, Hilflosigkeit, Schmerzen und Einsamkeit belasten die Menschen am Ende ihres Lebens", sagte die Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Ursula Stüwe zu Beginn der Veranstaltung. "Wir wollen unsere Patienten daher gemeinsam mit allen uns in der palliativen Medizin und Betreuung zur Verfügung stehenden Möglichkeiten die Angst vor dem Sterben nehmen, sie begleiten und ihre Angehörigen unterstützen."

Presseeinladung zur 4. Fachtagung "Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen" - Hospizidee in der regionalen Vernetzung

Der weitere Ausbau der palliativen Versorgung und hospizlichen Begleitung sowie die Idee der regionalen Hospiz- und Palliativkonferenzen stehen im Mittelpunkt der 4. Fachtagung "Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen" - Hospizidee in der regionalen Vernetzung am Mittwoch, den 9. April 2008 von 10:30 bis 17:30 Uhr im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) in Bad Nauheim.

Hessischer Verdienstorden für Prof. Dr. med. Ingeborg Siegfried

Innenminister Volker Bouffier zeichnet ehemalige Olympia-Ärztin für Engagement zur Gesundheitsförderung aus

Auf Anregung der Landesärztekammer Hessen hat Innenminister Volker Bouffier der Allgemeinärztin Professor Dr. med. Ingeborg Siegfried den Hessischen Verdienstorden verliehen. Siegfried habe sich für die fachliche Profilierung der Allgemeinmedizin verdient gemacht und sei jahrelang beharrlich für die Kompetenzentwicklung der hausärztlichen Versorgung tätig gewesen, erklärte Bouffier am 14. März in Wiesbaden. Mit ihrem Engagement für die "unverzichtbare Lotsenfunktion der Allgemeinmedizin" habe sich die Ärztin besondere Verdienste für Hessen erworben.

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer unterstützt Forderungen der Ärzte an kommunalen Kliniken

Arbeitsbedingungen führen zu Ärzteflucht und Verschlechterung der Patientenversorgung

Im aktuellen Tarifkonflikt mit kommunalen Krankenhausträgern unterstützen auch die niedergelassenen Delegierten der Hessischen Landesärztekammer die Anliegen der angestellten Ärztinnen und Ärzte. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution warnte das Ärzteparlament heute davor, die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und angemessener Vergütung nicht zu beachten: Frustriertes und demotiviertes Klinikpersonal führe zu einer Verschlechterung der Patientenversorgung.

Klare Absage an die Elektronische Gesundheitskarte

Hessische Ärzteschaft warnt vor Big Brother im Praxiscomputer

Eindringlich sprach sich die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen heute in einer Resolution gegen die Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte (E-Card) aus. Weder sei ein sinnvoller Nutzen der Karte für Patienten und Ärzte erkennbar, noch sei der Umfang der finanziellen und zeitlichen Belastungen für Ärzte und ihre Patienten auch nur annähernd bekannt.

Gegen die Substitution ärztlicher Leistungen

Patienten haben Anspruch auf Behandlung nach Facharztstandard

"Kein Mensch käme bei Pilotenmangel auf die Idee, die Stewardessen fliegen zu lassen. Aber genau so handelt die Politik im Gesundheitssystem": Mit heftiger Kritik reagierten die Delegierten der Landesärztekammer Hessen heute auf eine Neuerung der Pflegereform, nach der die Substitution ärztlicher Leistungen ermöglicht werden soll.

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 15. März 2008

Am Samstag, den 15. März 2008, findet im Fortbildungszentrum der LÄKH in Bad Nauheim die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen statt.

Heilberufe unterstreichen Kritik des Datenschutzbeauftragten

Gemeinsame Presseinformation

Der Hessische Datenschutzbeauftragte Professor Dr. Michael Ronellenfitsch kritisiert in seinem 36. Tätigkeitsbericht den Bundes- und den Landesgesetzgeber. Aus seiner Sicht hat es der Landesgesetzgeber versäumt, den Schutz der Berufsgeheimnisträger, zu denen auch die Heilberufe gehören, im hessischen Verfassungsschutzgesetz ausreichend zu berücksichtigen.

Ärzte klären auf: Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger

Ärztekammerprojekt "Hackedicht - Besser geht's dir ohne!" am 26. Februar in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Stierstadt

Oberursel/Stierstadt: Flatrate-Partys und Komasaufen liegen im Trend. Immer häufiger werden Kinder und Jugendliche wegen Alkoholmissbrauchs ins Krankenhaus eingeliefert. Und die Konsumenten werden immer jünger. Mit ihrem Alkoholpräventionsprojekt "Hackedicht - Besser geht's dir ohne!" setzt die Landesärztekammer Hessen deshalb frühzeitig auf Aufklärung ohne erhobenen Zeigefinger. Am 26. Februar von 10:00 bis 11:30 Uhr werden drei Ärztinnen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 der Integrierten Gesamtschule Stierstadt, Kiesweg 17-19 in 61440 Oberursel über die Folgen des Alkoholkonsums aufklären.

Sparwut der Politik legt Krankenhäuser lahm

Ärztekammer unterstützt Offenbacher Forderung nach Abschaffung der Budget- und Preisdeckelung deutscher Krankenhäuser / Weitere Verschlechterung der Gesundheitsversorgung programmiert

"Wenn die Sparwut der Bundesregierung so weitergeht, ist eine weitere Verschlechterung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung programmiert", empört sich die Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Ursula Stüwe. "Deutsche Krankenhäuser ächzen seit Einführung der Fallpauschalen nicht nur unter der Bürokratielast. Durch gesetzliche Budget- und Preisdeckelung haben sie auch nicht genügend Geld, um ihre Mitarbeiter angemessen zu bezahlen!", wirft Stüwe der Politik vor. Nachdem Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt den Budgetzuwachs der Krankenhäuser für 2008 auf fast Null (0,14 %) begrenzt habe, könnten die Tarifforderungen der Gewerkschaften für die Beschäftigten der kommunalen Krankenhäuser auch nicht ansatzweise von den einzelnen Kliniken finanziert werden.

Deutlich mehr Ausbildungsverträge in hessischen Arztpraxen

Landesärztekammer unterstützt Ausbildungsbereitschaft der Ärzte

2007 wurden in hessischen Arztpraxen 994 neue Ausbildungsverträge geschlossen. "Das sind 114 Verträge mehr als im Jahr zuvor", berichtet die Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Ursula Stüwe. "Eine erfreuliche Entwicklung, die zeigt, dass niedergelassene Ärztinnen und Ärzte trotz gesunkener Einnahmen und erschwerter Arbeitsbedingungen in Folge der Gesundheitsreform weiter in die Zukunft ihrer medizinischen Fachangestellten investieren. Der Grund liegt auf der Hand, denn die hochwertige Ausbildung von MitarbeiterInnen garantiert auch in Zukunft Sicherheit und Qualität im Praxis- und Klinikbetrieb."

Gästehaus der Carl-Oelemann-Schule eröffnet

Einweihung am 19. Januar in Bad Nauheim

Bad Nauheim. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Grundsteinlegung hat die Landesärztekammer am 19. Januar 2008 um 10:30 Uhr das neue Gästehaus der Carl-Oelemann-Schule in Bad Nauheim eröffnet. Zu der Einweihungsveranstaltung sprachen u.a. Staatssekretär Gerd Krämer, Hessisches Sozialministerium, der Parlamentarische Staatssekretär im Bildungsministerium Andreas Storm, die Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Bundesärztekammer Dr. med. Regina Klakow-Franck, Bernd Witzel, Bürgermeister der Stadt Bad Nauheim und Hannelore König, 1. Vorsitzende des Verbands Medizinischer Fachberufe e.V..

"Wer heilen und helfen will, muss auch die Möglichkeit dazu haben"

Gemeinsame Presseinformation "Heilen und Helfen" 1. Hess. Heilberufetag

Wiesbaden, den 16. Januar 2008 - "Wer heilen und helfen will, muss auch die Möglichkeit dazu haben": Mit dieser Forderung nach einem Kurswechsel in der Gesundheitspolitik haben sich heute die heilberuflichen Körperschaften beim 1. Hessischen Heilberufetag vernehmlich zu Wort gemeldet. Zehn Tage vor der hessischen Landtagswahl forderten die Präsidenten und Vorsitzenden von den vier im Landtag vertretenen Parteien ein eindeutiges Bekenntnis zur Ethik des Heilens, zur Freiberuflichkeit und eine höhere Wertigkeit heilberuflichen Handelns.

Patienten müssen ihrem Arzt vertrauen können

Ärztekammer wehrt sich gegen weitere Aushöhlung ärztlicher Schweigepflicht

"Sollen wir unsere Patienten etwa künftig vor uns warnen?", empört sich Dr. med. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, über den Versuch der Politik, die ärztliche Schweigepflicht weiter auszuhöhlen. "Wenn es nach dem Willen des Gesetzgebers geht, wird der Arzt nicht länger Partner des Patienten sein." Ärzte würden vielmehr zu Schnüfflern degradiert, die das, was ihnen Patienten anvertrauen, unverzüglich an die Krankenkasse weitergeben müssen. "Dass auf diese Weise das für den Behandlungserfolg wichtige Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient zerstört wird, liegt auf der Hand."

Eröffnung des Gästehauses der Carl-Oelemann-Schule der Landesärztekammer Hessen am 19. Januar in Bad Nauheim

2008 beginnt mit einem zukunftsweisenden Ereignis: Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Grundsteinlegung eröffnet die Landesärztekammer am 19. Januar 2008 um 10:00 Uhr das neue Gästehaus der Carl-Olemann-Schule in Bad Nauheim. Wir möchten Sie zu dieser Einweihung, zu der u.a. Staatssekretär Gerd Krämer, Hessisches Sozialministerium, der Parlamentarische Staatssekretär im Bildungsministerium Andreas Storm, Klaus-Peter Willsch, Mitglied des Deutschen Bundestages, die Stellvertretende Hauptgeschäftsführerein der Bundesärztekammer Dr. med. Regina Klakow-Franck, Bernd Witzel, Bürgermeister der Stadt Bad Nauheim und Claudia Siebert vom Verband medizinischer Fachberufe e.V. erwartet werden, herzlich einladen.

Gemeinsame Presseerinnerung: "Heilen und Helfen" - 1. Hessischer Heilberufetag 2008

Am 16. Januar ist es soweit: In Wiesbaden findet der erste Hessische Heilberufetag statt. Im Mittelpunkt des Gesundheitswesens muss der Mensch stehen, nicht die Erhaltung des Systems. Debatten über Krankenbehandlung und Gesundheitsreform sind zu Debatten über Finanzierbarkeit verkommen. Das eigentliche Ziel, Gesundheit zu fördern, Krankheiten zu heilen und zu lindern, scheinen die Politiker aus dem Auge verloren zu haben.