Pressemitteilungen - Archiv 2006

Wenn die eigene Praxis zum Verlustgeschäft wird

Hessische Ärzte fordern angemessene Honorierung ärztlicher Tätigkeit

Die Entwicklung ist alarmierend: Immer mehr niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in Deutschland kommen aus den roten Zahlen nicht mehr heraus. Weil bei ihnen Einnahmen und Ausgaben weit auseinander klaffen, wird die eigene Praxis zum Verlustgeschäft. "Die Lage ist auch für viele hessische Ärzte prekär", sagte Dr. med. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, heute in Frankfurt. "Ohne zusätzliche Einnahmen durch Privatpatienten läuft in der Regel gar nichts mehr." Dennoch führe das unübersichtliche und mit zu wenig Geld ausgestattete Honorarsystem der gesetzlichen Kassen häufig dazu, dass niedergelassene Ärzte Angestellte entlassen müssten, um eine drohende Pleite abzuwenden.

Fachtagung "Die gesundheitliche Versorgung von Frauen mit Behinderung" am 9. Dezember in Bad Nauheim

Ist unser Gesundheitswesen barrierefrei? Dieser Frage widmet sich die Fachtagung "Die gesundheitliche Versorgung von Frauen mit Behinderung" - eine Kooperationsveranstaltung des Hessischen Netzwerks behinderter Frauen, des Hessischen Sozialministeriums, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und der Landesärztekammer Hessen am Samstag, dem 9. Dezember 2006 von 10:30 bis 17:00 Uhr im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen, Carl-Oelemann-Weg 5 in 61231 Bad Nauheim. Die Pressekonferenz findet um 12:30 Uhr statt.

Ärztekammer begrüßt Ablehnung der Elektronischen Gesundheitskarte durch die Kassenärztliche Vereinigung

Die Landesärztekammer Hessen und ihre Delegiertenversammlung als Vertretung der gesamten Hessischen Ärzteschaft also der 29.000 hess. Ärztinnen und Ärzte der stationären Kliniks- und der ambulanten Praxis-Versorgung, begrüßt, dass die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung, also die Vertretung der hess. Vertragsärzteschaft (ca. 10.000 niedergelassene Ärztinnen & Ärzte und psycholog. Psychotherapeutinnen und -therapeuten), der Resolution der Ärztekammer vom 25. November zur Ablehnung der Elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in aktueller Form und Planung gefolgt ist und ihren Vertrag mit der ARGE Telematik (KVen und KBV) zur Errichtung von Telematik-Betriebszentren gekündigt hat.

Hessische Ärztinnen fordern familienfreundlichere Arbeitsbedingungen von ihren Krankenhäusern

Ergebnisse einer Studie der Landesärztekammer Hessen

Viele Unternehmen haben die Notwendigkeit einer familienorientierten Personalpolitik inzwischen erkannt und umgesetzt. Auch die Krankenhäuser dürfen sich der Forderung nach einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht länger verschließen. Bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten sind ein zentrales Anliegen von Ärztinnen und Ärzten. Um zu ermitteln, ob und in welchem Umfang hessische Kliniken Betreuungsangebote zur Verfügung stellen, hat die Landesärztekammer Hessen im Sommer 2006 über 4000 ihrer Ärztinnen bis einschließlich 45 Jahre befragt. Die hohe Antwortquote von fast 60 % macht die Aktualität und Brisanz des Themas deutlich.

Hessische Ärztekammer lehnt die elektronische Gesundheitskarte in ihrer aktuellen Form ab

Die hessische Ärzteschaft steht der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) kritisch gegenüber. Auf der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer am 25.11. wurden Einführung und Umsetzung der Karte in ihrer aktuellen Konzeption einstimmig abgelehnt. Damit schlossen sich die hessischen Delegierten dem Beschluss der Ärztekammer Nordrhein vom 18. November an und appellierten an Bundesärztekammer, Ärztekammern auf Länderebene, Kassenärztliche Vereinigung und Kassenärztliche Vereinigungen die künftige Mitarbeit am Projekt elektronische Gesundheitskarte u.a. von folgenden Bedingungen abhängig zu machen:

Kindeswohl geht vor Elternrecht

Hessische Ärzteschaft unterstützt Initiative von Sozialministerin Lautenschläger

Einstimmig hat sich die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer auf ihrer heutigen Delegiertenversammlung dafür ausgesprochen, die Initiative des Hessischen Sozialministeriums zum Auf- und Ausbau eines flächendeckenden Präventionsnetzes zum Schutz und der Förderung von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.

Service für neue Mitglieder: Alle LÄKH-Infos auf einem USB-Stick

Die Infomappe in Papierform war gestern. Ab sofort erhalten neue Kammermitglieder alle wichtigen Informationen über Aufgaben, Rechtsgrundlagen und Dienstleistungsangebote der Landesärztekammer in digitaler Form als PDF-Dokumente auf einem USB-Stick.

Landesärztekammer Hessen: Klares Votum gegen die Gesundheitsreform

"Diese so genannte Gesundheitsreform ist ein Fiasko für Ärzte und Patienten", warnte die hessische Ärztekammerpräsidentin Dr. med. Ursula Stüwe heute in Frankfurt. "Sie löst kein einziges Problem, sie ist vielmehr das Problem selbst: unausgegoren, voller Worthülsen und darauf ausgerichtet, dem freiheitlichen deutschen Gesundheitswesen das Genick zu brechen." Sollte die Reform in der jetzt bekannten Form in Kraft treten, rutsche das deutsche Gesundheitswesen unweigerlich in die "Staatsmedizin" ab. Und was das bedeute, habe die Ärzteschaft nicht erst gestern auf dem Außerordentlichen Deutschen Ärztetag in Berlin , sondern seit Monaten in Gesprächen mit der Politik und auf Protestkundgebungen immer wieder betont.

Geben Sie der Grippe keine Chance!

Grippe-Impfaktion der Landesärztekammer Hessen und des Stadtgesundheitsamtes Frankfurt / Schirmherrschaft: Silke Lautenschläger

Kaum hat der Herbst begonnen, lässt auch das Grippe-Virus nicht mehr lange auf sich warten. Um über die Wichtigkeit der Grippe-Impfung als Schutz vor einer Grippeerkrankung aufzuklären, laden die Landesärztekammer Hessen und das Stadtgesundheitsamt Frankfurtam Mittwoch, dem 25. Oktober 2006 um 14:00 Uhr zu einer Pressekonferenz mit Dr. med. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen und Manuela Rottmann, Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt in den Frankfurter Römer (Römerberg 23, Vorraum des Magistrats-Sitzungssaals, 2.OG Zi. 209) und ab 16:30 Uhr zu einer Grippe-Impfaktion mit Olga Orange in das Nordwestzentrum Frankfurt ein.

Fit und gesund mit dem "Rezept" für Bewegung

Kassel. Fit und gesund durch Bewegung: Mit einer neuen Präventionskampagne wollen Landesärztekammer Hessen und Landessportbund Hessen (lsb h) ihre erfolgreiche Zusammenarbeit unter dem Dach des Qualitätssiegels "Sport und Gesundheit" ausweiten. In Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und dem Gesundheitsnetz Nordhessen stellten sie daher heute in der Sportuniversität Kassel das "Rezept" für Bewegung der Öffentlichkeit vor. Das „Rezept" ist Teil einer Kampagne, die zum ersten Mal in Hessen in Erprobung geht und Bürgerinnen und Bürgern der Region in und um Kassel zu mehr Bewegung anregen möchte.

Organspende und Organtransplantation in einem modernen Gesundheitssystem

Internationales Symposion am 12. Oktober in Bad Nauheim

Die Landesärztekammer Hessen unterstützt die Organspende-Aktion „Ich bin dabei" der Hessischen Landesregierung. Im Rahmen der Kampagne findet am 12. Oktober ab 10 Uhr unter der Überschrift „Organspende und Organtransplantation: Gemeinschaftsaufgabe eines modernen Gesundheitssystems" ein internationales wissenschaftliches Symposion im Fortbildungszentrum der Kammer in Bad Nauheim statt. Die Einführung hält Ministerpräsident Roland Koch. Das von dem Hessischen Sozialministerium in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Giessen und Marburg GmbH veranstaltete Symposion richtet sich vor allem an Ärztinnen und Ärzte und an alle Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter von Krankenhäusern, in denen Organspende und Transplantationen realisiert werden.

Der Grippe keine Chance

Nicht jeder Husten kündigt eine Grippe an. Doch wenn es draußen ungemütlicher wird, wächst die Gefahr, an echter Grippe zu erkranken. Auch in diesem Jahr ruft die Landesärztekammer Hessen deshalb wieder dazu auf, sich im Herbst gegen die Virusgrippe (Influenza) impfen zu lassen. Ab Oktober sollen die Impfstoffe zur Verfügung stehen: Gerade zur rechten Zeit, denn Oktober, November und auch Dezember gelten als ideale „Impf-Monate".

"Der Ackermann von Böhmen"

Deutsch-Tschechische Tagung zum Thema Palliativmedizin*

Am 14. und 15. Oktober 2006 findet in Saaz / Žatec, Tschechische Republik, die interdisziplinäre deutsch-tschechische Tagung „Der Ackermann von Böhmen" zum Thema Palliativmedizin statt. Der Titel der Veranstaltung geht auf das Streitgespräch „Der Ackermann aus Böhmen" aus der Feder des Humanisten Johannes von Saaz zurück, der dort um 1400 Stadtschreiber war und eine Höhere Schule gründete.

Für gesunde Lungen und ein umfassendes Rauchverbot

Landesärztekammer Hessen unterstützt den Deutschen Lungentag 2006

„Die Zahlen schreien zum Himmel, doch noch immer scheinen Politiker sie ignorieren zu wollen", empört sich die Präsidentin der Landesärztekammer, Dr. med. Ursula Stüwe. Nach Angaben der WHO sterbe jeder zweite Raucher an den Folgen seines Nikotinkonsums. Auch wer unfreiwillig dem blauen Dunst ausgesetzt sei - z.B. Kinder rauchender Eltern, nichtrauchende Gäste und Angestellte in Gaststätten - lebe mit einem tödlichen Risiko: „Sein  Lungenkrebsrisiko ist um etwa 40 Prozent erhöht.* Da mutet es wie blanker Zynismus an, wenn sich einzelne Bundestagsabgeordnete gegen ein Rauchverbot in Gaststätten wenden und von "überzogenem Nichtraucherschutz" sprechen", erklärte Stüwe.

Stüwe: „Wir lassen uns diese Gesundheitsreform nicht gefallen"

Landesärztekammer unterstützt die Ärzte-Demonstration am 22. September in Berlin

„Wenn wir uns nicht vehement gegen die bekannt gewordenen Reformpläne der Bundesregierung zur Wehr setzen, rutscht das deutsche Gesundheitswesen in die Staatsmedizin ab", warnte heute die Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Ursula Stüwe. Ärztinnen und Ärzte müssten ihre Patienten darüber aufklären, dass der staatliche Einfluss auf das Gesundheitswesen durch die Reform massiv ausgeweitet werden soll. „Damit gehen unausweichlich eine weitere Rationierung medizinischer Leistungen, Wartezeiten, die Zerschlagung regionaler Versorgungsstrukturen und Qualitätseinbrüche einher. Mit fatalen Folgen für die Bevölkerung, denn ihre medizinische Versorgung, vor allem auch die der älteren Menschen, wird sich dramatisch verschlechtern," erklärte Stüwe. „Wir können uns diese Reform, die Ärzte und Patienten vollständig entmündigt, weder gefallen lassen, noch sie gegenüber unseren Patienten verantworten. Deshalb unterstützt die Landesärztekammer Hessen nachdrücklich die Demonstration der freien Ärzteverbände am 22. September in Berlin."

Fachtagung "Die gesundheitliche Versorgung von Frauen mit Behinderung"

Ist unser Gesundheitswesen barrierefrei?

Dieser Frage widmet sich die Fachtagung „Die gesundheitliche Versorgung von Frauen mit Behinderung" - eine Kooperationsveranstaltung des Hessischen Netzwerks behinderter Frauen, des Hessischen Sozialministeriums, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und der Landesärztekammer Hessen

Hessischer Ärztinnentag am 14.10.2006 in Bad Nauheim

"Erfolgreich in Klinik und Praxis"

Die Zukunft der Medizin ist weiblich. Schon heute sind rund 60 Prozent aller Studierenden im Fach Medizin Frauen - und ihre Zahl wächst. Ungeachtet dieser Entwicklung sind Ärztinnen nach wie vor in einigen Fachrichtungen, vor allem jedoch in Führungspositionen und in der Wissenschaft unterrepräsentiert.

„Wellness anno 1900": Ausstellung in der Kerckhoff-Klinik zeigt Heilkunde und Leibesertüchtigung um die Jahrhundertwende

Die Zeit des Jugendstils um die Wende des 19. und 20. Jahrhunderts war für die Medizin im aufstrebenden Kurort Bad Nauheim eine äußerst fruchtbare Periode: So wurde hier neben der klassischen Badekur zur körperlichen Ertüchtigung auch die medico-mechanische Therapie in einem hier ansässigen Zanderinstitut etabliert, das 1893 nach den Plänen des schwedischen Arztes Dr. Gustav Zander errichtet wurde.

Tagen in modernem Ambiente

Das Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen (FBZ) präsentiert sich Privat- und Firmenkunden mit einem Tag der offenen Tür am 31. August 2006 in Bad Nauheim

Bad Nauheim. Mit einem Tag der offenen Tür präsentiert sich das Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim externen Veranstaltern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Unternehmen, Verbände, Eventagenturen und weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am 31. August über die räumlichen und technischen Veranstaltungsmöglichkeiten des Fortbildungszentrums zu informieren.

Ärztekammer hofft auf Verbesserung der Arbeitsbedingungen an hessischen Kliniken

Tarifeinigung: Die Landesärztekammer Hessen begrüßt, dass mit der gestern erzielten Einigung auf einen Ärzte-Tarifvertrag Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und des Patientenschutzes verbunden sein sollen. Sie bezieht sich dabei auf die angekündigte neue Regelung, nach der Krankenhausärztinnen und -ärzte bei einer Kombination aus Tagesdienst und Bereitschaftsdienst in höchster Belastungsstufe künftig grundsätzlich maximal 18 Stunden arbeiten dürfen. Auch soll darüber hinaus die Arbeitsbelastung durch objektive Dokumentation transparenter werden.

Übergabe des Zuwendungsbescheides des Landes Hessen

Zuwendungsbescheid für den Neuaufbau des Internatsgebäudes der Carl-Oelemann-Schule

Bad Nauheim. Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 2.201.500 Euro für den Neuaufbau des Internatsgebäudes der Carl-Oelemann-Schule übergibt Wirtschaftsstaatssekretär Bernd Abeln am Donnerstag, den 17. August 2006 um 11 Uhr vor Ort an den Vizepräsidenten der Landesärztekammer Hessen, Martin Leimbeck und den Hauptgeschäftsführer, Dr. med. Michael Popović.

Streiks in den hessischen kommunalen Krankenhäusern

"Mutige Geschäftsführer schließen eigene Verträge ab!"

Mit völligem Unverständnis reagiert die LÄKH auf die Ankündigung der VKA (Arbeitgeberverband der kommunalen Krankenhäuser), keinen Schlichter in den abgebrochenen Tarifverhandlungen für Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Kliniken zu Rate zu ziehen. Bereits die wochenlangen Streiks und Demonstrationen der Ärzte an den Universitätskliniken haben deutlich gemacht, dass die Arbeitsbedingungen für angestellte Ärztinnen und Ärzte unerträglich sind. Warum muss nun eine gleichartige Situation an den kommunalen Krankenhäusern so eskalieren? Die Ablehnung der Schlichtung hat mit einer verantwortungsvollen Verhandlungsbereitschaft und Verantwortung für die notwendige Versorgung von Patientinnen und Patienten nicht mehr viel zu tun.

Ärztekammerpräsidentin fordert generelles Rauchverbot

„Wer Rauchen verharmlost, macht sich schuldig": Mit scharfen Worten kritisierte die Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Ursula Stüwe, heute die Unfähigkeit der deutschen Politik, das Rauchen in öffentlichen Räumen gänzlich zu verbieten. „Dass in Deutschland jährlich über 3.300 Nichtraucher* an den Folgen unfreiwilligen Tabakkonsums sterben, ist erschreckend. Angesichts dieser Zahlen muten Aufrufe an die Gaststätten- und Restaurantbetreiber, freiwillig Nichtraucherzonen einzurichten, inkonsequent an." Mit unverbindlichen Appellen lasse sich kein wirkungsvoller Nichtraucherschutz durchsetzen, sagte die Kammerpräsidentin. Für Hessen forderte sie daher ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen, am Arbeitsplatz und in Gaststätten.

127 Arzthelferinnen aus Ausbildungsverhältnissen verabschiedet

Bad Nauheim: Am Mittwoch, dem 12. Juli 2006, verabschiedete die Landesärztekammer Hessen 127 Arzthelferinnen aus ihren Ausbildungsverhältnissen. Dr. med. Edgar Pinkowski, Vorsitzender der Bezirksärztekammer Gießen, begrüßte die ehemaligen Auszubildenden, ihre Angehörigen und Freunde, die ausbildenden Ärzte und Ärztinnen und Vertreter/innen der Berufsschulen in seiner Eröffnungsrede im Festsaal des Fortbildungszentrums in Bad Nauheim. Rita Schlett vom Verband Medizinischer Fachberufe e. V. richtete feierliche Worte an die Anwesenden. Sandina Gall, Sachbearbeiterin der Landesärztekammer Hessen und Inge Köhler, Prüfungsausschussmitglied in Gießen, überreichten die Zeugnisse und eine Rose. Musikalisch wurde die Feier vom Kindergitarrenorchester der Musikschule Bad Nauheim unter der Leitung von Konstantin Zobel eingerahmt.

Neubau des Internats der Carl-Oelemann-Schule mit klarer Mehrheit beschlossen

Mit klarer Mehrheit beschlossen die Delegierten der Landesärztekammer Hessen auf einer außerordentlichen Versammlung am 5. Juli 2006 den Neubau des Internats der Carl-Oelemann-Schule für Arzthelferinnen in Bad Nauheim. Das Votum ist noch von dem endgültigen Förderbescheid des BiBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) abhängig, der Ende Juli erwartet wird.

Landesärztekammer unterstützt streikende Klinikärzte

Frankfurt. Die Landesärztekammer Hessen sichert den streikenden Krankenhausärztinnen und –ärzten, genauso wie den Universitätsärzten vor wenigen Monaten und den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, ihre volle Unterstützung zu. „Es kann nicht sein, dass Ärzte weiterhin für gesundheitspolitische Fehlentscheidungen und  gesundheitspolitisches  Missmanagement in Kommunen gerade stehen, indem sie miserable und patientengefährdende Arbeitsbedingungen auch zukünftig hinnehmen", erklärte die Präsidentin der Landesärztekammer, Dr. med. Ursula Stüwe, heute. „Damit ist jetzt Schluss." Zu Recht streikten Ärzte für Arbeitszeiten, wie sie vom Gesetz vorgeschrieben seien, und für einen Abbau der unerträglichen Bürokratie. „Wenn die Arbeitgeber dafür kein Verständnis zeigen, nimmt die Qualität der Patientenversorgung weiter kontinuierlich ab," sagte Stüwe voraus. „Wer möchte sich schon in die Hände eines gestressten, übermüdeten und von Verwaltungsarbeit frustrierten Arztes begeben? Nach über 25 Stunden Dienst am Stück sind Fehler programmiert."

„Großartige Initiative mit menschlichem Gesicht"

Landesärztekammer unterstützt hessische Kampagne zur Organspende

Als „großartige Initiative mit menschlichem Gesicht" bezeichnete Dr. med. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, die Organspende-Kampagne „Ich bin dabei!" der Hessischen Landesregierung. Sie sagte zu, dass die Kammer die Aktion unterstützen und auch in der Ärzteschaft für ein verstärktes Engagement werben werde. „Zwar bedeuten Organspende und Organentnahme für Krankenhausärztinnen und -ärzte, die von einer hohen Leistungsverdichtung im Klinikalltag betroffen sind, eine zusätzlich Belastung. Doch der Einsatz lohnt sich, da mit der Transplantationsmedizin Menschen geholfen werden kann, die ansonsten sterben müssten", erklärte Stüwe. Die Landesärztekammer fordere daher seit Jahren eine verbesserte Kooperation zwischen Transplantationszentren und Kliniken, sowie eine Verbesserung der nunmehr hinreichend bekannten Arbeitssituation von Krankenhausärztinnen und -ärzten.

Behauptungen und vage Vermutungen

Ein Schreckgespenst namens „Korruption im Gesundheitswesen" hatte Transparency International Deutschland kürzlich auf einer Pressekonferenz an die Wand zu malen versucht. Doch die markigen Behauptungen, wonach Abrechnungsbetrug, Fälschungen und Einflussnahme angeblich jährlich „Milliarden-Schäden" verursachen, sind längst zu Worthülsen und Allgemeinplätzen geschrumpft.

Apothekerverband verunsichert Patienten

Goesmann: Vorwürfe an Ärzte laufen ins Leere

Berlin, 06.06.2006 - "Umfragen sind bestenfalls Momentaufnahmen und schlimmstenfalls plumpe Stimmungsmache. Die Apotheker-Umfrage zu ärztlichen Verordnungen ist in jedem Fall interpretationsfähig", sagte heute die Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Dr. Cornelia Goesmann, zu Behauptungen der Bundesapothekerkammer, dass Ärzte täglich 7.000 Rezepte falsch oder unvollständig ausfüllen würden.

Organspende – eine Entscheidung aus innerer Überzeugung

Für eine bewusste Entscheidung zur Organspende

Berlin, 02.06.2006 - Für eine bewusste Entscheidung zur Organspende hat Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe geworben.

Gegen unseriöse Stimmungsmache

Landesärztekammer prangert Diffamierung von Ärzten an

Alle Jahre wieder versucht Transparency International mit zweifelhaften Hochrechnungen und Mutmaßungen Stimmung gegen Ärzte zu machen. „Bedauerlich ist, dass sich die FAZ-Sonntagszeitung in ihrer jüngsten Ausgabe nicht zu schade war, die Behauptungen ohne kritischen Kommentar abzudrucken", stellt Dr. med. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, fest. Dabei verfahre die Organisation jedes Jahr nach dem gleichen Muster: Betrugsvorwürfe gegen einzelne Ärzte zu einem flächendeckenden Skandal hoch zu reden, um die Ärzteschaft insgesamt des Betruges und der Korruption bezichtigen zu können.

109. Deutscher Ärztetag beendet

Zusammenfassung - Ärzte: Neue Leistungen erfordern zusätzliche Finanzmittel

(26.05.2006)  Der Deutsche Ärztetag fordert einen finanziellen Ausgleich, bevor weitere Leistungen in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen werden.

Paracelsus-Medaille für hessischen Arzt auf Deutschem Ärztetag

Paracelsus-Medaille für hessischen Arzt auf Deutschem Ärztetag

Magdeburg. Auf der Eröffnungsveranstaltung des 109. Deutschen Ärztetages in Magdeburg ist heute der Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde, Internist und Gastroenterologe Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. Erwin Kuntz aus Wetzlar für seine herausragenden Verdienste um die deutsche Ärzteschaft mit der Paracelsus-Medaille geehrt worden. Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe würdigte ihn als Arzt, Wissenschaftler, akademischen Lehrer und als „unermüdlichen Aktivisten und Pionier der ärztlichen Fortbildung", der auf ein über vierzigjähriges Berufsleben zurückblicken könne.

Hoppe warnt vor weiterem Spargesetz im Gesundheitswesen

109. Deutscher Ärztetag in Magdeburg eröffnet

"Wenn die gesundheitspolitischen Überlegungen in der Großen Koalition abermals nur auf ein weiteres Spargesetz zielen und die eigentliche Reform der Finanzierungsgrundlagen wieder verschoben werden soll, dann ist das unredlich gegenüber den Patienten, den Ärzten und auch gegenüber der nächsten Generation", sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe heute zur Eröffnung des 109. Deutschen Ärztetages in Magdeburg.

Aktuell, informativ und barrierefrei

Die neue Homepage der Landesärztekammer www.laekh.de ist online

Alles neu macht der Mai. Auch die Website der Landesärztekammer Hessen präsentiert sich ab sofort in modernem, klaren Design und mit veränderter Struktur. Durch ihre Barrierefreiheit können sich auch lesebehinderte Besucher unter www.laekh.de über die Kammer und über Aktuelles aus Medizin- und Gesundheitspolitik informieren.

Landesärztekammer Hessen unterstützt den Protesttag am 19. Mai

Stüwe: „Das Gesundheitssystem muss neu gedacht werden"

Die Landesärztekammer Hessen unterstützt den Aufruf der freien Ärzteverbände zum dritten bundesweiten Protesttag am 19. Mai nachdrücklich. „Ärztinnen und Ärzte sind nicht länger bereit, die Folgen einer verfehlten Gesundheitspolitik hinzunehmen", erklärte Dr. med. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, heute in Frankfurt. Miserable Arbeitsbedingungen in Klinik und Praxis, überbordende Bürokratie, unsinnige Kostendämpfungsgesetze und die Bonus-Malus-Regelung seien der Grund dafür, dass die Ärzteschaft ihre Proteste nun auf die Straße trage.

Pionier der hessischen Palliativmedizin

Prof. Dr. med. Ulrich Gottstein mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer in Silber ausgezeichnet

Frankfurt. Der langjährige, frühere Chefarzt des Bürgerhospitals der Stadt Frankfurt, Prof. Dr. med. Ulrich Gottstein, ist am 11. Mai mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen in Silber ausgezeichnet worden. Als „Pionier der hessischen Palliativmedizin" bezeichnete Ärztekammerpräsidentin Dr. med. Ursula Stüwe den Internisten und unterstrich in ihrer Laudatio die entschiedene ärztlich-ethische Haltung, die Gottsteins beruflichem, wissenschaftlichem und sozialem Engagement zu Grunde liege.

Berufsrecht hat Vorrang vor Sozialrecht

BÄK kritisiert Entwurf zur Änderung des Vertragsarztrechts

Berlin, 04.05.2006 – „Mit dem Gesetzentwurf zur Änderung des Vertragsarztrechts wird ärztliches Berufsrecht ausgehebelt und die ‚Versozialrechtlichung' des Arztberufes vorangetrieben.

Aufruf zur Teilnahme an Großdemonstration am 19. Mai in Berlin

Pressemitteilung der BÄK

Berlin, 27.04.2006 – Der Präsident der Bundesärztekammer,  Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, hat heute alle Ärztinnen und Ärzte in Deutschland aufgerufen, am 19. Mai in Berlin erneut ihren Protest gegen die unhaltbaren Zustände im Gesundheitswesen auf die Straße zu tragen. „Die Bundesärztekammer unterstützt den Aufruf der freien Ärzteverbände zum 3. bundesweiten Protesttag nachdrücklich. Die Ärzteschaft wird in ihrem Protest gegen Spardiktate und Rationierung nicht nachlassen. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, der Politik vor Augen zu führen, dass eine Gesundheitsreform gegen die Ärzte zum Scheitern verurteilt sein wird", erklärte Hoppe.

Jung, frustriert und auf dem Absprung - Ärzte ziehen die Konsequenzen

mit Klinikärzten aus Hessen und im Ausland tätigen Ärzten

Einladung zu unserem Presse-Gespräch
am Dienstag, dem 2. Mai 2006 um 11 Uhr
in der Landesärztekammer Hessen, Im Vogelsgesang,
60488 Frankfurt

Schlag ins Gesicht der Ärzteschaft

Hessische Ärztekammerpräsidentin Stüwe über Verabschiedung des Arzneimittelsparpakets empört

Als „Schlag ins Gesicht der Ärzteschaft" bezeichnete Dr. med. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, die heutige Zustimmung des Bundesrates zum Arzneimittelsparpaket (AVWG), das damit zum 1. Mai in Kraft treten kann.

Sorge über Zunahme psychischer Leiden

Resolution der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen zum Thema „Gesundheit und soziale Lage"

In einer Resolution drückten die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer heute in Bad Nauheim ihre Sorge über die Zunahme psychischer Leiden in der Bevölkerung aus. Zukunftsängste, Arbeitslosigkeit, Armut, wachsende Vereinzelung und das Auseinanderbrechen von Familien lösten immer häufiger Suchtprobleme und psychische Erkrankungen aus, die in vielen Fällen zu Berufs- und Erwerbsunfähigkeit führten.

„Hessisches Memento"

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen erklärt sich völlig solidarisch mit den streikenden und protestierenden Ärztinnen und Ärzten!

Auf ihrer heutigen Delegiertenversammlung in Bad Nauheim verabschiedeten die hessischen Ärztinnen und Ärzte ein „Hessisches Momento". Darin heißt es wörtlich: „Ärztinnen und Ärzte brauchen für eine gute Versorgung der Patienten solide Rahmen­bedingungen und Planungssicherheiten. Die Protest- und die Streikaktionen der Ärztinnen und Ärzte sind Ausdruck ihrer schlechten Arbeitsbedingungen und der Verletzung ihrer ärztlichen Berufswürde.

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen

Hessische Ärzteschaft fordert Normenkontrollklage der Hessischen Landesregierung gegen Bonus-Malus-Regelung

Eindringlich warnten die hessischen Ärztinnen und Ärzte heute auf ihrer Delegiertenversammlung in Bad Nauheim vor einer Verabschiedung des AVWG- Gesetzes mit der darin enthaltenen Bonus-Malus-Regelung. Sie forderten die Hessische Landesregierung einstimmig auf, umgehend nach Inkrafttreten des AVWG eine abstrakte Normenkontrollklage zu erheben. Ziel ist, das Gesetz, insbesondere die Bonus-Malus-Regelung, auf seine Verfassungsmäßigkeit hin überprüfen zu lassen.

Zeichen gesetzt: Hessische Ärzte investieren weiter in Aus- und Weiterbildung von medizinischen Assistenzberufen

Delegiertenversammlung beschließt umfassende Sanierung
des Internats der Carl-Oelemann-Schule

Nach ausführlichen und kontroversen Diskussionen beschloss die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen heute die umfassende Sanierung des Internatsgebäudes der Carl-Oelemann-Schule für medizinische Assistenzberufe in Bad Nauheim.

Delegiertenversammlung

der Landesärztekammer Hessen

Am Samstag, dem 25. März 2006
findet in Bad Nauheim
die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen statt.

„Ulla Schmidt spricht mit gespaltener Zunge"

Hessische Ärztekammerpräsidentin fordert eine Verbesserung der ärztlichen Arbeitsbedingungen

Empört reagierte die Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Ursula Stüwe, heute auf Ulla Schmidts Behauptung, die Forderung der Krankenhausärzte nach besseren Arbeitsbedingungen sei unbezahlbar. Die Äußerungen der Bundesgesundheitsministerin machten deutlich, dass sie sich nicht nur über die gesundheitliche Belastung von Ärztinnen und Ärzten durch ihre überdurchschnittliche Arbeitsbelastung hinwegsetze, sondern auch ungerührt eine zunehmende Verschlechterung der Patientenversorgung in Kauf nehme, erklärte Stüwe.

Dr. med. Alfred Möhrle mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer in Gold ausgezeichnet

Ehrung des ehemaligen Ärztekammerpräsidenten auf der Jubiläumsfeier der LÄKH

Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung „50 Jahre Landesärztekammer Hessen" am 8. März 2006 in Frankfurt ist der ehemalige Ärztekammerpräsident, Dr. med. Alfred Möhrle, mit der Ehrenplakette der Landesärztekammer Hessen in Gold ausgezeichnet worden.

50 Jahre Landesärztekammer Hessen – Jubiläumssymposion

Vom Arzt zum Medizin-Manager
Perspektiven der ärztlichen Selbstverwaltung
Ist die moderne Medizin noch bezahlbar?

Fotostrecke zum Kammerjubiläum

„Medizin ist deshalb so spannend, weil sie derzeit eine ungeheuer dynamische Entwicklung erlebt", erklärte die hessische Ärztekammerpräsidentin Dr. med. Ursula Stüwe, heute zum Auftakt des Wissenschaftlichen Symposions, das die Landesärztekammer Hessen anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens im Campus Westend der Frankfurter Universität veranstaltete. Unter dem Titel „Arzt – Mediziner – Manager: Das ärztliche Berufsbild im Wandel der Zeit" setzten sich namhafte Referenten aus Medizin, Forschung und Politik vor dem Hintergrund weitreichender Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen mit dem Wandel des ärztlichen Berufsbildes, der Finanzierbarkeit des medizinisch Möglichen und den Perspektiven der ärztlichen Selbstverwaltung auseinander.

50 Jahre Landesärztekammer Hessen/Jubiläumssymposion

„Arzt-Mediziner-Manager: Das ärztliche Berufsbild im Wandel der Zeit"

Zur Feier ihres 50-jährigen Bestehens veranstaltet die Landesärztekammer Hessen am 8. März 2006 von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr ein Jubiläumssymposion.

WARIS DIRIE live

zugunsten der Waris-Dirie-Foundation in Wien am Welttag gegen FMG

Schätzungen zufolge sind weltweit über 130 Millionen Frauen von weiblicher Beschneidung betroffen.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass jedes Jahr zwei Millionen Mädchen im Alter zwischen 4 und 12 Jahren hinzukommen. Nach Überzeugung der Landesärztekammer Hessen lässt sich die weibliche Genitalverstümmlung (FGM) nur durch Aufklärung und Information bekämpfen. Wir empfehlen daher den Besuch der Lesung und Diskussionsveranstaltung mit der UN-Sonderbotschafterin gegen FGM Waris Dirie:

Ärzte streiken – und das ist gut so!

Stellungnahme der Präsidentin der Landesärztekammer

Die miserablen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Klinik sind der Grund dafür, dass Ärztinnen und Ärzte schon wieder auf die Straße gehen! Wann endlich wird der Politik klar, dass es im deutschen Gesundheitssystem brennt? Wo ist ein Konzept für die Gesundheitspolitik? Nur an Symptomen wird „herumgedoktert" – und es wird immer schlimmer! Zum Glück für Patientinnen und Patienten arbeiten Ärztinnen und Ärzte so nicht.

Der Patient im Mittelpunkt einer vernetzten Zusammenarbeit

2. Fachtagung Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen
im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim

Wie wichtig eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit und die Vernetzung aller an der palliativen Versorgung in Hessen Beteiligten ist, machte der Auftakt der gemeinsam von der Landesärztekammer Hessen, der Landesarbeitsgemeinschaft Hospize Hessen (LAG) und der Koordinations- und Ansprechstelle für Dienste der Sterbebegleitung und Angehörigenbetreuung (KASA) unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin Silke Lautenschläger und mit Unterstützung der Willy Robert Pitzer Stiftung veranstalteten 2. Fachtagung „Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen" heute in Bad Nauheim deutlich. Ziel der Tagung, für die sich über 120 Teilnehmer angemeldet hatten, war es, Ärzte, Pflegepersonen und Mitarbeiter hessischer Hospizinitiativen stärker als bisher miteinander zu verbinden, um auf diese Weise eine verbesserte Kooperation zu erreichen. Entschieden sprachen sich die Tagungsteilnehmer gegen alle Formen aktiver Sterbehilfe oder Hilfe zur Selbsttötung und für eine am Wohl der Patientinnen und Patienten orientierte medizinische Betreuung und Sterbebegleitung aus.

Unsere Geduld ist am Ende

Hessische Landesärztekammer unterstützt den Protesttag der Ärzte in Berlin

„Miserable Arbeitsbedingungen, Bürokratismus und zu wenig Zeit für die Patienten: Die Zustände im Gesundheitswesen sind unerträglich", erklärte die hessische Ärztepräsidentin, Dr. med. Ursula Stüwe, heute in Frankfurt. Die Landesärztekammer Hessen unterstütze daher den bundesweiten Protesttag der Ärzte am 18. Januar in Berlin und erkläre sich ohne jedes Wenn und Aber solidarisch. „Unsere Geduld ist am Ende", sagte Stüwe. "Wir nehmen nicht mehr hin, dass ärztliche Arbeitskraft ausgebeutet und der Geldhahn für die Versorgung hilfsbedürftiger Menschen immer weiter zugedreht wird."

2. Fachtagung Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen

Bestandsaufnahme und Entwicklungsziele

Anlässlich der gemeinschaftlichen Veranstaltung der Landesärztekammer Hessen, der Landesarbeits-gemeinschaft Hospize Hessen (LAG) und der Koordinations- und Ansprechstelle für Dienste der Sterbebegleitung und Angehörigenbetreuung (KASA) unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin Silke Lautenschläger, mit Unterstützung der Willy Robert Pitzer Stiftung.

Verleihung des Ingrid-zu-Solms-Wissenschaftspreises

an Hautkrebsspezialistin und Verhaltensneurobiologin

Zur Verleihung des Ingrid-zu-Solms Wissenschaftspreis 2005, einer der höchsten Auszeichnungen für junge Akademikerinnen in der Medizin für Verdienste in der Wissenschaft, an Privatdozentin Dr. med. Carola Berking, Klinik für Dermatologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, und des Förderpreises 2005 der Ingrid-zu-Solms-Stiftung an Dr.rer.nat. Dipl. Biol. Silke Anders, Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensbiologie der Erhard Karls Universität Tübingen ...