Fachtagung "Palliativmedizin in Hessen" am 26. Januar 2005

Die Landesärztekammer Hessen, die Koordinations- und Ansprechstelle für Dienste der Sterbebegleitung und Angehörigenbetreuung (KASA) sowie die Willy Robert Pitzer Stiftung planen, mit allen Beteiligten gemeinsame Bemühungen für eine Verbesserung der Strukturen im Bereich der Palliativmedizin in Hessen zu unternehmen.

Daher möchten wir dieses Thema in einer Fachtagung am Mittwoch, dem 26. Januar 2005, von 12:00 bis 18:00 Uhr im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim, Carl-Oelemann-Weg 5, 61231 Bad Nauheim erörtern.

Die als Impulsveranstaltung gedachte Fachtagung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte in Kliniken und Arztpraxen, Arzthelferinnen, Seelsorger, Angehörige von Pflegeberufen, ehrenamtliche Hospizhelfer, Mitarbeiter/innen von sozialen Einrichtungen sowie an Verantwortliche aus der Caritas, Diakonie, DRK, Kirchen und der Wohlfahrtsverbände. Weitere Veranstaltungen werden folgen. Zugleich ist die Fachtagung „Palliativmedizin" Bestandteil des 40-stündigen Basiskurses Palliativmedizin für die Weiterbildung Palliativmedizin vom 24.1. bis 28.1.2005, kann aber auch unabhängig davon besucht werden.

In Zusammenarbeit mit allen Akteuren soll im Bereich der Palliativmedizin ein Curriculum für die ehrenamtlichen Laien, Fachkräfte (Alten- und Krankenpflegekräfte, Arzthelferinnen) und Ärzte unter Federführung der Landesärztekammer Hessen entwickelt werden, um diese damit zukünftig qualifizieren zu können. Ziel ist es, insbesondere die Basisversorgung „Palliativmedizin" in der Arztpraxis bzw. im Pflegedienst zu fördern und zu verbessern. Mit einer curriculären Fortbildung könnten auch die Förderbestimmungen nach § 39 a SGB V für „Palliativhelferinnen" erfüllt werden.

Inhalte des Workshops:

  • Analyse der derzeitigen Verhältnisse in der Palliativmedizin
  • Erarbeiten gemeinsamer Lösungswege, insbesondere für die Kombination bzw. Verknüpfung von klinischer und ambulanter Versorgung.
  • Analyse des Qualifizierungsbedarfs sowie
  • Kompetenzentwicklung in den einzelnen Berufsgruppen (Hierzu gibt es derzeit noch kaum Untersuchungen bzw. Literatur, aber in den weiterführenden Schritten nach dem Workshop sollten Perspektiven für die Weiterentwicklung aufgezeigt werden).

Auch soll - ggf. in einem weiteren Workshop - das telematisch vernetzte, interaktive Versorgungsmanagement in der Palliativmedizin thematisch aufgegriffen werden, um den vorhersehbaren Rückgang der Versorgungsqualität und die Zunahme des Stadt-Land-Gefälles zu kompensieren und die beteiligten Kräfte und Kompetenzen in die Versorgungslogistik einzubeziehen.

Schriftliche Anmeldung bitte an Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen,
Herrn Konrad Zündorf, Fax: 06032/782-228

Programm als PDF-Dokument