Gewalt gegen Frauen - Kooperation als Chance

Gewalt gegen Frauen - Kooperation als Chance

in der Akademie für ärztliche Fortbildung und Weiterbildung
der Landesärztekammer Hessen,
Carl-Oelemann-Weg 7 in 61231 Bad Nauheim

Programm und Anmeldung als PDF-Datei

Die Zahlen sind alarmierend: Etwa vier Millionen Frauen werden nach Schätzungen jährlich von ihrem Partner oder Ehemann in der Bundesrepublik mißhandelt.

Die gesundheitlichen Auswirkungen können vielfältig sein und umfassen nicht nur körperliche Verletzungen, sondern auch somatische, psychosomatische oder psychische Beschwerden, häufig in Form von Langzeitfolgen.

Nach wie vor führt Gewalt an Frauen, vor allem Gewalterfahrung in der Partnerschaft, sowohl bei Patientinnen als auch bei den behandelnden Ärzten zu großer Verunsicherung. Am 12. Juli sollen deshalb Lösungswege aufgezeigt und Ressourcen mobilisiert werden, um die gesundheitliche Versorgung der von Gewalt betroffenen Frauen zu verbessern.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das vernetzte Handeln im Gesundheitswesen. Geplant sind Fachgespräche, auch mit den nicht-medizinischen Disziplinen des Gesundheitswesen, und Workshops, in deren Rahmen Instrumentarien für die ärztliche Praxis zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sollen konkrete Möglichkeiten der Vernetzung mit lokalen Einrichtungen für Gewaltopfer ausgelotet werden. Denn nur ein funktionierendes Netz unterschiedlicher Fachrichtungen und Kompetenzen kann den Schutz vor Gewalt bewirken.

Bitte reservieren Sie diesen Termin! Fühlen Sie sich angesprochen, vor allem - aber nicht nur - wenn Sie aus der Allgemeinmedizin, Chirurgie, Gynäkologie, Hals- Nasen- Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Pädiatrie, Radiologie, Rechtsmedizin, Unfallmedizin und Zahnmedizin kommen. Geben Sie den Termin auch Anwälten bekannt; wir würden die Anwaltschaft gern verstärkt in der Vernetzung zur Gewaltprävention einbezogen sehen.

Veranstalter:

Hessisches Sozialministerium in Kooperation mit der Landesärztekammer Hessen und deren Akademie sowie lokalen Verbänden des Ärztinnenbundes und des Deutschen Juristinnenbundes