Abschlussfeier Arzthelferinnen in Bad Nauheim

 

118 Arzthelferinnen feierlich aus ihren Ausbildungsverhältnissen verabschiedet

Bad Nauheim: Am 9. Juli begann für 118 Arzthelferinnen ein neuer Lebensabschnitt: Im großen Saal des neuen Fortbildungszentrums der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim wurden sie von Dr. med. Edgar Pinkowski, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bezirksärztekammer Gießen, feierlich aus ihren Ausbildungsverhältnissen verabschiedet und nahmen in festlichem Rahmen ihre Zeugnisse in Empfang. Auch die ärztliche Lehrerin und Ausbildungsberaterin der Landesärztekammer, Dr. med. Ellen Kaltschnee, und Rita Schlett vom Berufsverband der Arzthelferinnen hielten Festansprachen.

Der Einladung zu der Abschlußfeier waren nicht nur überwältigend viele Arzthelferinnen, sondern auch zahlreiche Eltern, ausbildende Ärztinnen und Ärzte sowie Vertreter und Vertreterinnen des Berufsverbandes der ArzthelferInnen gefolgt. Musikalisch rahmte das Jugendgitarrenorchester der Musikschule Bad Nauheim unter der Leitung von Konstantin Zobel die festliche Verabschiedung ein.

Immerhin 8 Auszubildende erreichten im Prüfungsfach "Praktische Übungen" die Note "1" und wurden mit einem Blumenstrauß geehrt: Julia Bechthold, Christin Kratzsch, Melanie Röder ( Willy-Brand-Schule Gießen ), Melanie Meike Appel, Martina Gerum, Tina Hepper, Nina Hofmann und Annina Schäfer ( Max-Eyth-Schule Alsfeld ). Eine Absolventin mit der Gesamtnote "1" gab es nicht.

Aus der diesjährigen Umfrage der Landesärztekammer Hessen, Kammerbereich Gießen, unter den Teilnehmerinnen der Abschlußprüfung geht hervor, daß

103 (87%) ihren Beruf weiter ausüben möchten, 42 % bereits einen Übernahmevertrag mit ihrer Lehrpraxis und 14 % einen Arbeitsvertrag mit einer anderen Praxis abgeschlossen haben. 37 junge Frauen suchen noch einen Arbeitsplatz. Zwei der Befragten möchten berufsnah arbeiten, fünf weitere berufsfremd tätig sein und acht der Befragten eine weitere Ausbildung absolvieren.

Die Auszubildendenzahlen bei ArzthelferInnen im Zuständigkeitsbereich der Landesärztekammer Hessen sind - im Gegensatz zu der bundesweiten Tendenz und zum allgemeinen Trend in den Ausbildungsberufen - nicht rückläufig!