Pressemitteilungen - Archiv 2002

Presse-Einladung: Neujahrsfrühstück der Landesärztekammer

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit unseren Weihnachtsgrüßen möchten wir auch in diesem Jahr wieder die Einladung zu unserem traditionellen

Frankfurter Presseclub
Saalgasse 30, 60311 Frankfurt

verbinden, das wir am Montag, dem 27.Januar 2003 um 11 Uhr, gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen veranstalten.

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen

 

Am Samstag, dem 16. November 2002, fand in Bad Nauheim die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen statt.


"Ausverkauf des Gesundheitswesens: Nullrunde ist eine Minusrunde"

Scharfe Kritik an der Politik der Bundesregierung auf der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim

Bundespolitische Themen standen im Mittelpunkt der heutigen Delegierten-versammlung der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim. Als "glatte Unverschämtheit" bezeichnete Dr. med. Alfred Möhrle die für das nächste Jahr geplante sogenannte Nullrunde im Gesundheitswesen. Tatsächlich handele es sich um eine Minusrunde, mit der das kranke System nicht kuriert werden könne, kritisierte der hessische Ärztekammerpräsident.

Kahlschlag im Gesundheitswesen - Ver.di rodet mit

"Wir fühlen uns vor den Kopf gestoßen": Daß Ver.di den organisierten Mitarbeitern des Gesundheitswesens ausgerechnet jetzt in den Rücken falle, sei mehr als befremdlich, kommentiert der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Alfred Möhrle, die jüngsten Äußerungen der Dienstleistungsgewerkschaft. Gestern hatte Ver.di verkündet, man gehe davon aus, daß der größte Teil der Krankenhäuser von der geplanten Nullrunde verschont bleibe.

Aufruf: Kundgebung des Bündnis Gesundheit 2000 zum Vorschaltgesetz am 12.November in Berlin

Die von der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt angekündigte so genannte Nullrunde führt zu weiterer Destabilisierung des Gesundheitswesens, zu Demotivation und Deprofessionalisierung der Gesundheitsberufe. Auch die hessischen Ärzte wenden sich gegen eine Beschleunigung der Abwärtsspirale der Qualität in der medizinischen Versorgung.

Ärztlicher Präventionstag: Gesund - mitten im Leben am 30.10. im Frankfurter Hauptbahnhof

 

Ärztlicher Präventionstag: Gesund - mitten im Leben am 30.10. im Frankfurter Hauptbahnhof.

Prävention und Gesundheitsförderung stehen ganz oben auf der Agenda der Bundes-regierung. Ein Präventionsgesetz ist geplant, das die in unterschiedlichen Gesetzes-texten verstreuten Regelungen zur Krankheitsprävention zusammenfasst und harmonisiert. Während die Politik noch darüber nachdenkt, wie Prävention gestaltet werden kann, ist sie für den Arzt seit jeher zentraler Bestandteil seiner täglichen Arbeit.

Aufruf zur Grippe-Schutzimpfung

Auch in diesem Jahr haben das Robert-Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut in Berlin gemeinsam mit Ärzten und Immunologen zur Grippe-Schutzimpfung aufgerufen und vor einer neuen Grippe-Epidemie gewarnt. Wenn eine Epidemie ausbricht, ist es für eine Impfung zu spät. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Personen mit bestimmten Grundleiden, chronisch Kranke, aber auch medizinisches Personal.

Epilepsie braucht Offenheit

 

Informationen der Epilepsie-Organisationen zum bundesweiten Tag der Epilepsie 2002 - 'Epilepsie und Arbeit'

Menschen mit Epilepsie sind so leistungsfähig wie andere Berufstätige auch. Ca. 0,5 bis 1% der europäischen Bevölkerung sind an einer aktiven Epilepsie erkrankt. Allein in Deutschland sind das ungefähr 500.000 Menschen. Damit zählen Epilepsien zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Dennoch müssen die Betroffen, trotz der weiten Verbreitung der Krankheit, immer wieder gegen Vorurteile kämpfen. Besonders starke Auswirkungen zeigen diese Vorurteile am Arbeitsmarkt. So ist die Arbeitslosenquote unter den an Epilepsie erkrankten Menschen rund zweieinhalbmal so hoch wie die der Gesamtbevölkerung. Um einen Beitrag zur beruflichen Eingliederung zu leisten, wurde der diesjährige Tag der Epilepsie unter das Motto 'Arbeitslos mit Epilepsie - das muss nicht sein', gestellt.

Ingrid zu Solms-Wissenschaftspreis

 

Förderung junger Ärztinnen

Die Landesärztekammer Hessen schreibt den Ingrid zu Solms - Wissenschaftspreis der IzS - Stiftung aus

Auch in diesem Jahr schreibt die Landesärztekammer Hessen den Ingrid zu Solms-Preis für eine richtungsweisende, wissenschaftliche Originalarbeit (Habilitations-schrift bzw. Publikation/en nach internationalen peer review Kriterien) einer jungen Medizinerin aus, die auf dem Gebiet der Grundlagenforschung, der klinischen Medizin oder der ärztlichen Psychotherapie arbeitet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre an eine herausragende Nachwuchswissenschaftlerin in der Medizin (bis 40 Jahre) verliehen.

Wer bestimmt die Kultur in unserer Gesellschaft?

Bad Nauheimer Gespräch der Landesärztekammer Hessen mit Wolfgang R. Assmann (Geschäftsführender Vorstand der Herbert-Quandt-Stiftung), Dr. Volker Rattemeyer (Direktor des Landesmuseums Wiesbaden), Dr. Elisabeth Schweeger (Intendantin schauspielfrankfurt), Dr. Lutz Vogel (Geschäftsbereich Kultur der Landeshauptstadt Dresden) am 25. September in der F.A.Z.

Mehr Menschlichkeit statt Durchökonomisierung Positionspapier der Gesundheitsberufe für ein patientengerechtes Gesundheitswesen

 

Pressemitteilung des "Bündnis Gesundheit 2000"

Gesundheitsberufe für mehr Menschlichkeit statt Durchökonomisierung
Politiker sollen "in ihrem Aktionismus inne halten"

(Berlin, 12.09.2002) Die im "Bündnis Gesundheit 2000 " zusammengeschlossenen Verbände und Organisationen der 4,2 Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen haben sich heute in Berlin für einen Richtungswechsel in der Gesundheitspolitik ausgesprochen. "Wenn eine gute Gesundheitsversorgung erhalten bleiben soll, dann brauchen wir Veränderungen der wirtschaftlichen und beruflichen Rahmen-bedingungen, die wieder Zuwendung möglich machen, wo Zuteilung droht ", fordern die Gesundheitsberufe in einem "Positionspapier für ein patientengerechtes Gesundheitswesen ". Das Bündnis plädiert darin für mehr Menschlichkeit statt Durchökonomisierung und eine zukunftsweisende Debatte über die Finanzierung des Fortschritts im Gesundheitswesen.

Eröffnung des neuen Seminargebäudes

Am 31. August wurde das neue Seminargebäude im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim feierlich eröffnet. Nach rund zweijähriger Bauzeit verbindet das Gebäude nun alle Bereiche des Fortbildungszentrums miteinander: die Akademie für Ärztliche Fortbildung und Weiterbildung - sie feierte am Samstag ihr 30jähriges Jubiläum -, die Räumlichkeiten der ehemaligen Akademie für Arbeits- und Sozialmedizin und die Carl-Oelemann-Schule für Arzthelferinnen, die vor 25 Jahren gegründet wurde.

Großes Verdienstkreuz mit Stern an Prof. Dr. Horst Joachim Rheindorf

Er gilt als eine der führenden Arztpersönlichkeiten der letzten 50 Jahre: Am 31. August wurde Prof. Dr. med. Horst Joachim Rheindorf mit dem großen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Anläßlich der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Akademie für Ärztliche Fortbildung und Weiterbildung, zum 25-jährigen Bestehen der Carl-Oelemann-Schule und zur Eröffnung des neuen Seminargebäudes im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim überreichte ihm der hessische Innenminister Volker Bouffier die Auszeichnung im Namen des Bundespräsidenten.

Hochwasser: Gemeinsame Spendenaktion von Ärzten, Zahnärzten und Apothekern

Durch die starken Regenfälle der letzten Wochen stehen viele Gebiete in Deutschland und Europa unter Wasser. Zahlreiche Menschen haben zum Teil ihr gesamtes Hab und Gut verloren und stehen nun vor dem 'Nichts'. Deshalb rufen das Deutsche Rote Kreuz, Caritas International und das Diakonische Werk zu Spenden für die Flutopfer auf.

Pressekonferenz des Hessischen Innenministeriums zum Thema "Katastrophenschutz in Hessen"

 

Katastrophenschutz: Landesärztekammer Hessen fordert Zusammenarbeit auf Bundes- und Landesebene.

Seit Jahren mahnt die verfaßte Ärzteschaft, die Einbindung ärztlichen Sachverstandes in die Katastrophen- und Zivilschutzplanung an. Mit Änderung der außen-, verteidigungs- und innenpolitischen Lage seit 1990, insbesondere seit Inkrafttreten des Zivilschutzneuordnungsgesetzes, wurden die für den Zivilschutz und Katastrophenschutz zur Verfügung stehenden Ressourcen zunehmend abgebaut. Dies gilt insbesondere für den gesundheitlichen Zivilschutz und die Katastrophenmedizin. Auf diese prekäre Entwicklung wird seit einer Reihe von Jahren hingewiesen.

31. August: Eröffnung des neuen Seminargebäudes der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim

Am 31. August 2002 findet die Feier zur Eröffnung des neuen Seminargebäudes im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim statt. Gleichzeitig begehen wir das 30jährige Bestehen unserer Akademie für ärztliche Fortbildung und Weiterbildung sowie das 25jährige Jubiläum der Carl-Oelemann-Schule für Arzthelferinnen.

Internationales Übereinkommen gegen Patente auf Gene Ärztepräsident warnt vor Kommerzialisierung menschlichen Lebens

 

Pressestelle der deutschen Ärzteschaft - Pressemitteilung der Bundesärztekammer

Berlin, 24.07.2002: Wir brauchen ein internationales Übereinkommen, dass jede Kommerzialisierung menschlichen Lebens ausschließt. Nur dann ist sichergestellt, dass sich Fälle wie das `Edinburgh-Patent` nicht wiederholen", so Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe zur heutigen Entscheidung des Europäischen Patentamtes, wesentliche Teile seines umstrittenen Stammzell-Patents nunmehr endlich einzuschränken. Der Ärztepräsident bekräftigte die Position des Weltärztebundes, dass das Genom des Menschen zum gemeinsamen Erbe aller Menschen gehöre und keine Handelsware sei."Die Gefahr der Kommerzialisierung ist aber gegenwärtig größer denn je. Mit der Patentierung von menschlichen Genen und Stammzellen versuchen offenbar einige Firmen "Claims" abzustecken, damit nur ihnen die grundlegende Information für die Medikamente der Zukunft gehört. Deshalb brauchen wir verbindliche internationale Regelungen, die Patente in diesem Bereich auf Verfahren und einzelne Verfahrensschritte zur Herstellung gentechnisch veränderter Medikamente beschränken. Menschliche Gene dagegen sind keine Erfindungen, sondern Erkenntnisse über natürliche Gegebenheiten und dürfen deshalb auch nicht kommerziell verwertet werden", forderte Hoppe.

Schon bald bessere Qualität der Brustkrebsversorgung für alle Frauen - Konferenz des europäischen Brustkrebs-Netzwerkes

Wiesbaden, den 27.06.2002 Vom 27. bis 29. Juni findet auf Schloss Reinhartshausen bei Wiesbaden die Jahreskonferenz des Europäischen Brustkrebs- Netzwerkes (EBCN) statt. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Als besonderer Gast wird Karin Jöns erwartet, die sich als Mitglied des europäischen Parlaments und Präsidentin von Europa Donna Deutschland im Kampf gegen den Brustkrebs engagiert.

Jugend FilmTage 2002 & Travelpack der BZgA

 

Logo Gib Aids keine Chance! 

Am Dienstag, den 11. Juni gab die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt den Startschuss für die bundesweite Aktionstour Jugend FilmTage 2002 zu "Sexualität, Liebe, Freundschaft & HIV/Aids" sowie Aids-Kinospots der BZgA im CinemaxX Berlin Colosseum. 4.000 Schüler/innen im Alter von 11 bis 17 Jahren wurden vom 11.-14. Juni in das CinemaxX Colosseum (Prenzlauer Berg) und Hohenschönhausen eingeladen, um sich gemeinsam mit ihren Lehrer/innen kostenlos Spielfilme zum Thema Sexualität, Liebe, Freundschaft & HIV/Aids anzusehen.

Hessische Ärztin mit Fortbildungsplakette der Landesärztekammer in Bad Nauheim ausgezeichnet

Am Samstag, dem 15. Juni 2002, wird die niedergelassene Ärztin und Dipl. Psychologin, Dr. med. Heidrun Maurer aus Frankenberg Eder mit der ersten neugestalteten Fortbildungsplakette der Akademie für ärztliche Fortbildung und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen ausgezeichnet. Maurer hat im Lauf der vergangenen drei Jahre nicht nur die für das Fortbildungszertifikat der Kammer erforderlichen 150 Fortbildungspunkte erworben, sondern weit mehr an Fortbildung nachweisen können. Im Rahmen des 65. Fortbildungskongresses der Akademie in Bad Nauheim wird ihr Prof. Dr. med. Ernst -Gerhard Loch - als Vorsitzender der Akademie und Mitglied des Deutschen Senats für ärztliche Fortbildung bei der Bundesärztekammer einer der Promotoren der freiwilligen ärztlichen

"Initiative Organspende Hessen" ins Leben gerufen

 

Landesärztekammer fordert eine Verbesserung der Situation in den Krankenhäusern

Rund 70 Prozent der Deutschen wären bereit, nach dem Tode ihre Organe einem anderen Menschen zu schenken: Soweit das Ergebnis einer aktuellen forsa-Studie. Dennoch tragen - laut forsa - nur zwölf Prozent einen Organspendeausweis bei sich. Nach Überzeugung der Landesärztekammer Hessen ist die grundsätzliche Bereitschaft der Bevölkerung zur Organspende hoch. "Das Nadelöhr ist vielmehr das Krankenhaus", erklärt Dr. med. Michael Popovic', Hauptgeschäftsführer der Landesärztekammer Hessen. So sei die Zahl der Organentnahmen in den Kliniken unzureichend; außerdem lasse die Kooperation zwischen Transplantationszentren und den für die Organentnahme zuständigen Krankenhäuser zu wünschen übrig.

"Mit Gewerbesteuer für Ärzte voll daneben getroffen, Frau Roth!"

 

Landesärztekammer Hessen verwundert über Forderung der Frankfurter Oberbürgermeisterin nach einer Reform der Gewerbesteuer

"Der Frankfurter Oberbürgermeisterin scheint entgangen zu sein, dass die sogenannten freien Berufe keine Gewerbe sind. Dies trifft insbesondere für die Ärzte zu, bei denen dies in der Bundesärzteordnung festgelegt ist": Mit Erstaunen reagierte der Präsident der Landesärztekammer, Dr. Alfred Möhrle, auf Petra Roths Forderung nach einer "Revitalisierung der Gewerbesteuer". Kern des Vorschlages der Präsidentin des Deutschen Städtetages ist, die Steuerpflicht auf Freiberufler wie Ärzte, Architekten und Rechtsanwälte auszudehnen.

Mehr Informationen unter www.laekh.de - Neue Homepage der Landesärztekammer Hessen

Die Homepage der Landesärztekammer zeigt sich ab heute nicht nur optisch in neuem Gewand; auch inhaltlich ist sie entscheidend verändert worden. www.laekh.de bietet umfangreiche Informationen für Ärzte, Patienten, Journalisten und andere interessierte Website-Besucher an. Wir informieren online über Neuigkeiten aus Medizin- und Gesundheitspolitik, halten unsere Besucher über "Kammerspezifisches" auf dem Laufenden und melden aktuelle Ereignisse.

Hetzkampagnen gegen Ärzteschaft und Gefährdung der medizinischen Versorgung

 

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen

"Dies ist Teil einer Hetzkampagne, die offenbar konzertiert und von oben gesteuert gegen die Ärzteschaft gerichtet ist": Mit deutlichen Worten kommentierte Dr. Alfred Möhrle, Präsident der Landesärztekammer Hessen, heute auf der Delegiertenversammlung der Kammer sowohl die jüngsten staatsanwaltlichen Durchsuchungsmaßnahmen in Limburg als auch die Welle von Sensationsmeldungen in den Medien. Schlagzeilen wie "Ärzte unter Betrugsverdacht", "Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ärzte wegen Bestechlichkeit" oder "Abzocker in Weiß?" brächten den ganzen Berufsstand in den Geruch, ein korrupter Haufen zu sein. Dabei stellten sich die meisten Vorwürfe bei näherer Prüfung als haltlos und Zahlen als falsch heraus.

Delegiertenversammlung

Am Samstag, dem 13. April 2002, findet in Bad Nauheim die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen statt.

Ärzte unter Bestechungsverdacht: Landesärztekammer unterstützt lückenlose Aufklärung

Geht die Treibjagd gegen Ärzte in eine neue Runde? Oder ist an der jüngsten Schlagzeile "1000 Ärzte bestochen" tatsächlich etwas dran? "Wir fordern und unterstützen die lückenlose Aufklärung aller Fälle ", erklärt der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. Alfred Möhrle. Betrug und Bestechung müssten geahndet werde. Dies sei nicht nur Aufgabe der Staatsanwaltschaft, sondern vor allem auch der Ärztekammern. "Die strikte Aufklärung dient außerdem dazu, jenen Ärzten das Handwerk zu legen, die mit ihrem strafbaren Fehlverhalten den ganzen Berufsstand in ein schiefes Licht rücken."

Neujahrsfrühstück - Arbeitszeitumfrage Krankenhausärzte

 

"Überlastet, unterbezahlt und frustriert: Klinikärzte an ihren Grenzen" - Umfrage der Landesärztekammer Hessen

Frankfurt: Die Überbelastung von Klinikärztinnen und -ärzten hat unzumutbare Ausmaße angenommen. Überstunden, unbezahlte Bereitschaftsdienste und zu geringe Ruhezeiten verleiden Hessens Krankenhausärzten die Freude an der Arbeit. Sie fühlen sich überlastet, unterbezahlt und unzufrieden. Unter den herrschenden Arbeitsbedingungen kann die Versorgungsqualität, auf die Patienten ein Anrecht haben, nicht geleistet werden.