Schwangere Auszubildende bzw. Arbeitnehmerinnen

Da es sich bei dem Beruf der Medizinischen Fachangestellten derzeit fast ausschließlich um einen Frauenberuf handelt, ist der richtige Umgang mit Schwangerschaft und Schwangeren ein wichtiges Thema im Ausbildungs- und Arbeitsverhältnis. Die Schwangerschaft ist von dem/der ausbildenden Arzt/Ärztin bzw. dem Arbeitgeber unverzüglich nach Kenntnisnahme der zuständigen Stelle im Regierungspräsidium (Kontaktdaten s. Mutterschutz in Arztpraxen) zu melden. Weiterhin sind die arbeitsvertraglichen Pflichten und Ausbildungspflichten zu überprüfen. Für Leistungen während der Schwangerschaft hat der Arbeitgeber einen Aufwendungsausgleichsanspruch. Einzelheiten ergeben sich aus den unter weiterführende Links und Download eingestellten Texten.

Die Flyer zum Mutterschutz werden derzeit überarbeitet und in den nächsten Monaten in der neuen Fassung zur Verfügung gestellt. Die derzeitigen Versionen beziehen sich auf das alte Mutterschutzrecht, bieten aber einen guten Überblick darüber, welche branchenbezogenen Gefährdungen für schwangere Frauen zu beachten sind. Die arbeitszeitrechtlichen Vorschriften im Mutterschutzgesetz wurden deutlich geändert. Sollten Sie hierzu Informationsbedarf haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Regierungspräsidien. 

 

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