Startbild: 3D-Abbildungen von mehreren SARS-COV2-Viren

Infos für Bürger/-innen und Patienten/-innen

Letzte Aktualisierung: 06.10.2022, 16:30 Uhr

Paxlovid© - Arzneimittel zur Behandlung von Covid-19

Stand: 30.08.2022

Die Bundesregierung hat zu Beginn des Jahres 2022 das oral anwendbare, antivirale Arzneimittel Paxlovid© mit den Wirkstoffen Nirmatrelvir/Ritonavir der Firma Pfizer zentral beschafft. Arzneimittel zur Behandlung von Covid-19 können vor allem in vulnerablen Gruppen dazu beitragen, schwere Covid-19-Verläufe zu verhindern. Paxlovid© steht zur Behandlung von Covid-19 bei Erwachsenen zur Verfügung, die keine zusätzliche Sauerstoffzufuhr benötigen und ein erhöhtes Risiko haben, einen schweren Covid-19-Verlauf zu entwickeln. Das Arzneimittel sollte so schnell wie möglich nach der Diagnose von Covid-19 und innerhalb von 5 Tagen nach Symptombeginn angewendet werden.

Weitere Infos zu Paxlovid© finden Sie in den Gebrauchsinformationen für Patientinnen und Patienten.

Schutzimpfung gegen Covid-19

Stand: 16.09.2022

Warum sollte ich mich gegen Covid-19 impfen lassen?
Impfstoffe: Sicherheit und Zulassung
Wer überwacht mögliche Impfnebenwirkungen?
„Das Impfbuch für alle“
STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung

06.10.2022: Corona-Impfcheck: Online-Tool zur Corona-Schutzimpfung

Nach den neuesten STIKO-Empfehlungen zur COVID-19-Impfung fällt es vielen Menschen schwer, selbst einzuschätzen, ob der eigene Corona-Impfschutz aktuell ausreicht. Um ihnen dazu eine Hilfestellung an die Hand zu geben, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) den Corona-Impfcheck entwickelt - ein Online-Tool, das unter www.infektionsschutz.de/corona-impfcheck veröffentlicht wurde.

Weitere Infos zum Corona-Impfcheck finden Sie unter "Aktuelles".

Allgemeine Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Stand: 16.09.2022

Das zuerst in der Volksrepublik China nachgewiesene Coronavirus SARS-CoV-2 löst die Erkrankung Covid-19 aus. SARS-CoV-2 verwendet das Enzym ACE-2 als Rezeptor, um in die Wirtszellen zu gelangen. Eine hohe ACE-2-Dichte besteht im Atemwegstrakt, sowie im Darm, in Gefäßzellen, in der Niere, im Herzmuskel und in anderen Organen.

Der Krankheitsverlauf variiert in Symptomatik und Schwere, es können symptomlose Infektionen bis hin zu u. a. schweren Lungenentzündungen (Pneumonien) mit Lungenversagen und Tod auftreten. Insgesamt sind 2,6 % aller Personen, für die eine bestätigte SARS-CoV-2-Infektion an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt wurde, im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben (Quelle: RKI). Die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf steigt mit dem Lebensalter.

Wie äußert sich die vom Coronavirus ausgelöste Erkrankung Covid-19?

Stand: 16.09.2022

Zu den häufigsten Symptomen von Covid-19 zählen laut Robert Koch-Institut (RKI):

Tabelle: Erfasste Symptome für Covid-19-Fälle in Deutschland (Meldedaten)1

Husten40 %
Fieber28 %
Schnupfen27%
Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns21 %
Lungenentzündung1 %

Weitere Symptome: Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Bindehautentzündung, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Schläfrigkeit

Covid-19 äußert sich in vielfältiger Weise und kann nicht nur tiefere Atemwege und Lungen angreifen: So verzeichnet das RKI u. a. auch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder der Nieren. Bis zum Abklingen der Beschwerden vergehen oft Wochen und Monate.

1Quelle: RKI

Wie kann festgestellt werden, ob ich mich mit dem Coronavirus infiziert habe?

Stand: 16.09.2022

Zu den wichtigsten Werkzeugen bei der Bekämpfung des Coronavirus gehören Tests (PCR-Tests), die in einer Arztpraxis durchgeführt werden. Das Bundesgesundheitsministerium informiert auf seiner Website darüber, wer getestet wird: www.bundesgesundheitsministerium.de/coronatest.html

Laut Bundesregierung können sich Bürgerinnen und Bürger nur unter bestimmten Bedingungen mindestens 1x pro Woche mit Hilfe eines Schnelltests kostenlos testen lassen - unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus. Weitere Infos dazu finden Sie auf der Website der Bundesregierung. Auf der Website des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration finden Sie eine nach Postleitzahlen geordnete Übersicht über die Teststellen in Hessen: https://hessenlink.de/HMSI94

Fragen und Antworten zu Schnelltests zum Nachweis von SARS-CoV-2 sind unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-covid-19-tests.html eingestellt.

Wie überträgt sich das Coronavirus von Mensch zu Mensch?

Stand: 16.09.2022

Der Erreger überträgt sich von Mensch zu Mensch hauptsächlich über die Atemwege, wenn virushaltige Teilchen bzw. Partikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen, Singen und Niesen entstehen, in die Atemwege bzw. Mund-Nasen-Schleimhäute gelangen. Die größeren Partikel bezeichnet man dabei als Tröpfchen, die kleineren als Aerosole – wobei der Übergang zwischen beiden Formen fließend ist (Tröpfchen- und Aerosol-Infektion).

Während die Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole auch über längere Zeit in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen. Ob und wie schnell die Tröpfchen und Aerosole absinken oder in der Luft schweben bleiben, ist neben der Größe der Teilchen von vielen Faktoren abhängig –  etwa der Temperatur oder der Luftfeuchtigkeit.

Wie kann ich das Infektionsrisiko für mich und andere minimieren? (AHA-A-L-Regeln)

Stand: 16.09.2022

Noch immer besteht ein Risiko, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken. Helfen Sie mit, die Ansteckungen zu begrenzen, indem Sie (Geimpfte und Genesene) die AHA-A-L-Regeln einhalten:

Wie Sie sich verhalten sollten, wenn Sie glauben, sich mit SARS-CoV-2 angesteckt zu haben, zeigt eine Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger des Robert Koch Instituts. Die Orientierungshilfe wird in Deutsch, Englisch und Französisch bereitgestellt.

Hotlines:

Hessenweite Hotline für Fragen und Informationen zum Corona-Virus: 0800 555 4 666 (täglich von 8 bis 20 Uhr)

Wenn die Sorge besteht, mit dem Coronavirus infiziert zu sein: Fon: 116 117(Ärztlicher Bereitschaftsdienst)

Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 340 60 66-07
E-Mail:
info.deaf@bmg.bund.de oder info.gehoerlos@bmg.bund.de
Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Allgemeine Anfragen und Hinweise an das HMSI:

Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmerinnen und Unternehmer, die von der Corona-Krise betroffen sind, haben die Möglichkeit, Fragen oder Hinweise an das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) zu schicken.

"Richtiges Händewaschen"

Video von arbeitsschutzfilm.de in Kooperation mit UKBG Unfallkassen und Berufsgenossenschaften