Ausbildungsvertrag

Verbindliche Rechtsgrundlage für Ausbildung und Prüfung ist die bundeseinheitliche Ausbildungsordnung. Ihre Inhalte sind gesetzlich festgelegt (vgl. § 5 Berufsbildungsgesetz). Der Ausbildungsordnung ist ein Ausbildungsrahmenplan beigefügt, der die Ausbildungsinhalte detailliert auflistet. Auf dieser Grundlage muss der ausbildende Arzt/die ausbildende Ärztin einen Ausbildungsplan erstellen.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Integration von Geflüchteten in die MFA-Ausbildung

Elektronischer Berufsausbildungsvertrag

Wer eine Auszubildende/einen Auszubildenden einstellt, muss mit ihr/ihm einen Berufsausbildungsvertrag schließen. Der wesentliche Inhalt des Vertrages ist gesetzlich vorgeschrieben und muss schriftlich niedergelegt werden, und zwar spätestens vor Beginn der Berufsausbildung.

Den elektronischen Berufsausbildungsvertrag (eBAV) finden Sie unter portal.laekh.de/formulare/ebav.do

Hinweise zum elektronischen Ausfüllen des Berufsausbildungsvertrags:

Zum Ausfüllen des Berufsausbildungsvertrages benötigen Sie

  • Ihre Betriebsnummer,
    • Die Betriebsnummer der Ausbildungsstätte nach § 18i Absatz 1 oder § 18k Absatz 1 SGB IV ist ein wichtiges Merkmal für die Auswertung der Daten aus der jährlichen Bundesstatistik. Die Daten werden auf der Grundlage der §§ 34 Absatz 2 Ziffer 10, 88 Absatz 2 BBiG erhoben. Die Betriebsnummer liegt jedem Betrieb mit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigen vor und ist durch die zuständige Stelle einmalig, sowie im Falle von Änderungen und Neuaufnahmen zu erfassen. Als Arbeitgeber erstatten Sie für Ihre sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten Meldungen zur Sozialversicherung. Damit Sie an diesem Meldeverfahren teilnehmen können, benötigen Sie eine Betriebsnummer. Auf diese Weise sind Sie für die Sozialversicherungsträger eindeutig identifizierbar. Die Betriebsnummer vergibt der Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit. Sie sind gesetzlich verpflichtet, die Betriebsnummer elektronisch zu beantragen. Dafür gibt es einen Online-Antrag auf der Website der Bundesagentur für Arbeit
  • Ihre EFN (Einheitliche Fortbildungsnummer)
  • persönliche Daten der Auszubildenden (z. B. Name, Anschrift, Geburtsdatum/-ort/-land, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) Staatsangehörigkeit, Schulabschluss, Name der Eltern.

Sie können den Vorgang nicht abschließen, wenn nicht alle erforderlichen Daten eingetragen wurden. Bitte beachten Sie die Online-Hilfe. Ein Zwischenspeichern ist nicht möglich!

Ein Muster des Berufsausbildungsvertrags finden Sie hier (wird überarbeitet).

Hinweise zur Umwandlung der Berufsausbildungsvertrags in die elektronische Form:

Seit geraumer Zeit stellt die Landesärztekammer Hessen ihren elektronischen Berufsausbildungsvertrag (eBAV) in einer technisch optimierten Version (JAVA-Technologie) zur Verfügung. Die neue Lösung bietet nicht nur mehr Sicherheit bei der Datenübertragung, sondern auch zahlreiche Unterstützungen, die das Ausfüllen des eBAV erleichtern: Alle eingegebenen Vertragsdaten werden verschlüsselt in der sicheren Infrastruktur der LÄKH abgelegt und erst nach Eingang des unterschriebenen Vertrags entschlüsselt. Eine auf die Eingabefelder bezogene Hilfe unterstützt ebenso beim Ausfüllen wie Listen-Auswahlfelder, die Standardangaben (wie z. B. die Berufsschulen) zur Auswahl vorgeben.

Das automatisierte Einfügen eines entsprechenden Formulars bei Antrag auf Verkürzung der Ausbildungszeit sowie das beim Ausdruck generierte Rücksendeschreiben runden diesen nutzerfreundlichen Service ab.

Informationen rund um den Ausbildungsvertrag:

Ausbildungsstätte: Ausbildungsverordnung, Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsplan
Berufsschule: Rahmenlehrplan
Anlagen zum Berufsausbildungsvertrag
Verkürzung der Ausbildungszeit
Ausbildungsnachweis (Berichtsheft)
Merkblätter

Weitere Infos:

Ihre Ansprechpartner/-innen: