Hautpilze

Wenn die Tage kühler werden, fühlen sich Hautpilze besonders wohl, da sie sich nun unter dicken Kleiderstoffen einnisten können. Und zwar vorzugsweise an warmen und feuchten Stellen des Körpers; zwischen den Zehen etwa, unter den Achseln und im Schambereich.

So weitverbreitet diese Plagegeister auch sind es gibt Möglichkeiten, sich ihrer zu erwehren. Wer einige Hinweise zur Körperpflege, zur richtigen Kleidung, zur Vorbeugung und zum Schutz des Immunsystems beachtet, gibt den Parasiten keine Chance oder wird sie wieder los.

Zu häufiges Baden oder Duschen zerstört den Säureschutzmantel der Haut, so dass sie anfälliger für Infektionen wird. Beim Duschen sollten PH 5-neutrale Seifen, Shampoos und Lotionen verwendet werden. Sie schützen nicht nur den Säureschutzmantel der Haut, sondern geben ihr auch einen Teil des beim Duschen entzogenen Fetts zurück.

Wichtig: Trocknen Sie sich nach dem Waschen besonders sorgfältig an den "versteckten" Stellen ab zwischen den Zehen, unter den Achseln etc. Im Hallenbad möglichst nicht barfuß laufen. Tragen Sie Schläppchen und benutzen Sie nach dem Aufenthalt die Desinfektionsanlage.

Ihre Fans können ein Lied davon singen: In Turnschuhen entsteht das ideale Treibhausklima für unangenehme Gerüche - und für Hautpilze. Auch wenn es noch so lässig aussehen mag, sollte man Turnschuhe nicht den ganzen Tag über tragen und zu Hause in offenes Schuhwerk schlüpfen. Ihre Füße danken es Ihnen. Von Synthetikstrümpfen ist ganz abzuraten. Ersetzen Sie diese bitte durch Baumwoll- oder Wollsocken.

Pilze mögen es süß. Achten Sie daher auf eine ausgewogene Ernährung und essen Sie nicht zuviel Süßes. Auch im Darm können sich Pilze ansiedeln und das Immunsystem schwächen.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie eine Pilzerkrankung bei sich bemerken. Er/sie sucht das richtige Medikament für Sie heraus, bestimmt evtl. die Art des Pilzes und überwacht die Therapie. Sie darf auf keinen Fall zu schnell abgebrochen werden.