Grippeschutzimpfung - Jetzt impfen lassen!!!

Bis zu 20.000 Menschen sind im vergangenen Winter an einer Grippewelle gestorben. Diese Zahlen machen deutlich, wie gefährlich eine echte Virusgrippe sein kann. Aus diesem Grund ruft das Robert-Koch-Institut (RKI) dazu auf, sich rechtzeitig gegen Grippe impfen zu lassen.

Die Grippeschutzimpfung wird insbesondere Menschen über 60 Jahren, medizinischem Personal und allen Personen empfohlen, die gesundheitlich beeinträchtigt sind. Vor allem Menschen mit chronischen Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes, Leber-, Nieren-, Immun-, Lungen- und Herz- Kreislaufkrankheiten gelten als gefährdet.

Der Glaube, dass moderne Medizin immer erfolgreich Infektionskrankheiten besiegen kann, ist weit verbreitet. Das ist falsch! Bestimmte Medikamente lindern zwar die Symptome (Fieber, Husten, etc), jedoch bekämpfen sie nicht den Erreger.

Man sollte sich auf jeden Fall gegen Grippe impfen lassen. Der Impfstoff wirkt nach 7 bis 14 Tagen und hat kaum Nebenwirkungen. Jedoch schützt die Impfung nicht vor Erkältungskrankheiten, solange kein Virus dahinter steckt.

Influenza-Viren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Dies kann beim Sprechen, Husten oder Niesen geschehen. Die ersten Symptome einer Grippe sind:

  • trockener Husten
  • Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen
  • Fieber

 

Wie wirkt die Schutzimpfung?

Eine Impfung ahmt eine natürliche Infektion nach und löst die gleichen Abwehrreaktionen aus. Allerdings werden bei der Impfung geschwächte Erreger gespritzt, die den Patienten in der Regel nicht beeinträchtigen. Der Körper reagiert auf diese Erreger genauso wie auf schädliche Krankheitskeime, und das Immunsystem bildet Abwehrstoffe. Bei einem Kontakt mit dem „echten" Erreger „erinnert" sich das Immunsystem an diesen, und bekämpft ihn durch die Aktivierung von Abwehrmechanismen.
(vb)