Weiterer Schritt im Kampf gegen Alzheimer

 

Wissenschaftler sind frühzeitiger Diagnose von Alzheimer näher gekommen

Alzheimer ist eine Krankheit, die bereits Jahre vor den ersten Symptomen beginnt. Je früher man die Krankheit erkennt, desto besser ist sie behandelbar.

Um einen Test mit hoher diagnostischer Wahrscheinlichkeit zur Bestimmung der Alzheimer Erkrankung zu entwickeln, entnahmen Wissenschaftler der Universität des Saarlandes in einer Studie 202 Personen Blut. Das Blut wurde auf Unterschiede in bestimmten Fragmenten des genetischen Codes untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass von 140 analysierten Genabschnitten bei an Alzheimer Erkrankten zwölf Fragmente deutlich andere Werte aufwiesen als bei nicht erkrankten Menschen.

Mit einer Genauigkeit von 93 Prozent gelang es den Forschern, die Krankheit noch vor dem offensichtlichen Auftreten zu diagnostizieren. Aufbauend auf den Ergebnissen sind weitere Forschungen geplant, um die Genauigkeit der Methode zu verbessern und herauszufinden, ob diese in Kliniken angewendet werden kann.

Mit ihren Forschungsergebnissen verbinden die Wissenschaftler der Universität Saarland die Hoffnung, dass Alzheimer mit Hilfe eines solchen Verfahrens entdeckt und behandelt werden kann, noch bevor große Teile des Gehirns Schaden genommen haben.

Quelle: Pressetext, August 2013