Fisch essen gegen Rheuma

Hoher Fischverzehr senkt angeblich das Rheumarisiko. Dies haben schwedische Wissenschaftler in einer Studie in den Annals of the Diseases herausgefunden.

Mehr als 32.000 Frauen wurden über zehn Jahre in ihren Ernährungsgewohnheiten beobachtet mit dem Ergebnis, dass diejenigen, die viel Fisch aßen, seltener an Rheuma erkrankten. Beim Verzehr eines fetten Fisches oder vier magerer Fische pro Woche senkte sich das Rheumarisiko um durchschnittlich 52 Prozent. Weitere Risikofaktoren für Entzündungen in Gelenken wie Rauchen, Alkoholkonsum oder die Einnahme von Medikamenten mit dem schmerz- und entzündungshemmenden Wirkstoff ASS (Acetylsalicylsäure) wurden in der Studie berücksichtigt.

Einen möglichen Zusammenhang zwischen fischreicher Ernährung und vermindertem Auftreten von Rheuma sehen die schwedischen Forscher in den im Fisch enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Den auch als Omega-3-Fettsäuren bekannten Fetten wird eine entzündungshemmende Wirkung zugesprochen, die die Krankheit herauszögern oder bei leichter Ausprägung sogar unterdrücken kann.

Die Wissenschaftler empfehlen daher, mindestens ein Mal wöchentlich Lachs, Forelle, Hering oder Makrele auf den Speiseplan zu setzen.

Quelle: Pressetext, August 2013