Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport

Pressemitteilung

Bundesverdienstkreuz am Bande für Dr. Michael Popovic´

Innenminister Volker Bouffier würdigt herausragendes Engagement im Bereich
Gesundheit und Katastrophenschutz

Wiesbaden - Der Hessische Minister des Innern und für Sport, Volker Bouffier, hat heute in Bad Nauheim dem Hauptgeschäftsführer der Landesärztekammer Hessen, Dr. Michael Popovic´, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Mit der Auszeichnung, die der Bundespräsident für besondere Verdienste um das Allgemeinwohl verleiht, wird Dr. Popovic´s außerordentliches berufliches Engagement für Gesundheit und Katastrophenschutz gewürdigt. In den vielen Jahren seiner engagierten beruflichen Tätigkeiten habe sich Dr. Michael Popovic´ vor allem für die Belange der Patienten und Bürger des Landes, aber auch für die Ärzteschaft eingesetzt, betonte Minister Bouffier während der Verleihungsfeierlichkeitenundfügte hinzu: "Das Bundesverdienstkreuz ist ein Zeichen unseres Dankes und unserer Anerkennung für diese herausragenden Leistungen."

Dr. Michael Popovic´ ist seit 1986 Hauptgeschäftsführer und Geschäftsführender Arzt der Landesärztekammer Hessen in Frankfurt am Main und zugleich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Seit 1987 wirkt er in verschiedenen Fachausschüssen auf Landesebene mit. So war der Geehrte zunächst bis 1999 im Landesausschuss für den Rettungsdienst der Hessischen Landesregierung tätig. Im Anschluss daran engagierte er sich bis heute im Landesbeirat für Brandschutz, Allgemeine Hilfe und Katastrophenschutz der Hessischen Landesregierung.

"Dr. Popovic´ hat sich in der Gremienarbeit fachlich stark eingebracht", honorierte Innenminister Bouffier. Er habe damit beigetragen, dass dem hessischen Katastrophenschutzkonzept der Bereich'"Medizinischer Katastrophenschutz'" hinzugerugt werden konnte. Hessen sei das einzige Bundesland, das in Katastrophenlagen auch in medizinischer Hinsicht umfassend vorbereitet sei, erinnerte Bouffier. Als Leiter der Arbeitsgruppe Medizinischer Katastrophenschutz legte der Geehrte einen Entwurf dem Katastrophenschutzbeirat vor, der einstimmig verabschiedet wurde. Sodann wurde Dr. Michael Popovic´ im Jahr 2001 vom Hessischen Minister der Justiz zum Mitglied der Sachverständigenkommission für Kriminalprävention der Hessischen Landesregierung berufen.

Darüber hinaus ist Dr. Popovic´ seit 1997 Mitglied der Arbeitsgruppe Katastrophenmedizin der Schutzkommission des Bundesministers des Innern. Er hat hier entscheiheidend am Bericht der Schutzkommission über "Untersuchungen der gesetzlichen Regelungen zum Schutz und zur Rettung von Menschenleben sowie zur Wahrung und Wiederherstellung der Gesundheit bei Großschadensereignissen" mitgewirkt. Weiterhin gehörte der Mediziner der Sachverständigenkommission zu medizinischen Berufen in Ungarn und Polen der Kultus- und Gesundheitsministerkonferenz der Bundesrepublik Deutschland an.

Von 1990 bis 1991 war der Geehrte Berater für den Aufbau der Ärztekammer Thüringen. Daneben hat er sich auch um den Aufbau des tschechischen Gesundheitswesens verdient gemacht. So wurde Dr. Popovic´ 1991 zum Consultant des tschechischen Gesundheitsministeriums ernannt. Seit 1992 ist er Mitglied des Aufsichtsrates der Internen Grant Agentur des Tschechischen Gesundheitsministeriums.

Überdies engagiert sich der Mediziner in einer Vielzahl von Organisationen wie dem Marburger Bund, der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin, der Bundesvereinigung für Gesundheit, der Deutschen Akademie für Ärztliche Fortbildung, der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung, dem Verein AIDS- Aufklärung und dem Frankfurter Presse-Club. Zudem ist
Dr. Popovic´ Schriftleiter des Hessischen.Ärzteblattes, dem Mitteilungsorgan aller rund 28.000 hessischen Ärztinnen und Ärzte.

Dr. Michael Popovic´, 1947 in Fulda geboren, lebt in Eppstein. Er ist mit einer Ärztin verheiratet und hat fünf Kinder. Nach seinem Studium der Humanmedizin, das er 1979 mit der Promotion abschloss, war er an verschiedenen Bundeswehrkrankenhäusem sowie der Neurochirurgischen Universitätsklinik Gießen tätig. Er verließ 1981 die Bundeswehr als Oberarzt und ist seitdem Sanitätsoffizier der Reserve. Der Mediziner setzte zunächst seine berufliche Laufbahn als Stellvertretender Vorsitzender der Bezirksärztekammer Gießen fort. Im Anschluss daran hatte er bis 1986 verschiedene Ämter bei der Bundesärztekammer inne.

Wiesbaden, den 02.03.2004

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