Franz-Koelsch-Medaille 2020 der DGAUM für Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach

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Der Präsident der DGAUM, Univ.-Prof. Dr. med. Hans Drexler (links), und Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach (r.) bei der Verleihung unter Pandemie-Bedingungen.

Ehrung für den ehemaligen Präsidenten der Landesärztekammer Hessen: Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. (DGAUM) in München wurde Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach mit der Franz-Koelsch-Medaille 2020 ausgezeichnet – für seine besonderen Leistungen auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin. Unter Pandemie-Bedingungen überreichte der Präsident der DGAUM, Univ.-Prof. Dr. med. Hans Drexler, die Ehrenzeichen. Die Franz-Koelsch-Medaille wurde 1967 erstmals durch die damalige Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin anlässlich des 90. Geburtstags von Prof. Dr. med. Franz Koelsch, dem Nestor der deutschen Arbeitsmedizin, verliehen.

Von Knoblauch zu Hatzbach ist Facharzt für Innere Medizin und führt die Zusatzbezeichnungen Betriebsmedizin und Ärztliches Qualitätsmanagement. Durch sein berufspolitisches Engagement in der ärztlichen Selbstverwaltung war er von 2016 bis 2019 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeitsmedizin der Bundesärztekammer, die seitdem nicht mehr existiert. In dieser Funktion hat von Koblauch zu Hatzbach mit großem Sachverstand die Interessen der Arbeitsmedizin vertreten und sich für die Neustrukturierung der Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ eingesetzt.

Auch als Mitglied des Vorstandes der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat er seit 2011 und als alternierender Vorsitzender des Vorstandes der BGW seit Oktober 2017 die Belange der Arbeitsmedizin vertreten. Er ist auch Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und Mitglied im Hauptausschuss des Klinikverbundes der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH.

Fortlaufend hält von Knoblauch zu Hatzbach Vorträge und Schulungen zur Prävention und Früherkennung von Krankheiten. Weiterhin engagiert er sich in der Palliativmedizin und der medizinischen Qualitätssicherung sowie als Stellvertretender Vorsitzender der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE).

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