Hessen will Möglichkeiten für anonyme Krankenbehandlungen prüfen

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat im November 2018 eine bessere Versorgung von Menschen ohne Versicherung oder gültige Papiere gefordert. Als Vorbild könne dabei die Einrichtung eines "anonymen Krankenscheines" dienen, wie er bereits in Thüringen erfolgreich für die Versorgung der betroffenen, nicht von den bestehenden Sozialversicherungssystemen erfassten Menschen eingeführt wurde.

Auf Empfehlung der Landesärztekammer will die hessische Landesregierung nun einen Fonds prüfen, der eine anonyme Krankenbehandlung ermöglicht. Dies berichtet u.a. die Frankfurter Rundschau in einem Artikel vom 26.02.2019.