Zweite Umfrage zur Umgestaltung des 13. Gehaltes

 

Carmen Gandila: Wir setzen uns für eine tragfähige Lösung ein

Wie berichtet, hat auch die zweite Runde der Tarifverhandlungen für Medizinische Fachangestellte zwischen dem Verband medizinischer Fachberufe e.V. und der AAA (Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen / Medizinischen Fachangestellten) am 4. Mai zu keinem Ergebnis geführt. Das Angebot der AAA sieht gegenüber den jetzigen Vereinbarungen eine erhebliche Verschlechterung vor.

Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. schlägt als Alternative ein Wahlrecht vor: Entweder erhalten die MFA das 13. Gehalt wie bisher oder es werden 50 Prozent im Dezember gezahlt und die anderen 50 Prozent auf die Monatsgehälter umverteilt.

Dazu Carmen Gandila, Präsidentin und Verhandlungsführerin des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V.: "Bei unserer ersten Umfrage lag uns noch kein schriftlicher Arbeitgebervor-schlag vor. Das jetzt unterbreitete Angebot der AAA, das bei der Umgestaltung des 13. Gehaltes unter anderem eine Stichtagsregelung, eine Rückzahlungspflicht und die Kopplung an die Betriebszugehörigkeit vorsieht, ist für uns nicht annehmbar. Wir fordern die Medizinischen Fachangestellten und auch die Arbeitgeber/innen dazu auf, dieses Angebot der AAA zu diskutieren. Entsprechende Informationen stellen wir allen zur Verfügung."

Carmen Gandila weiter: "Wir setzen uns für eine tragfähige Lösung ein. Wir wollen wissen, ob unsere Kolleginnen und Kollegen überhaupt damit einverstanden wären, nur eine Hälfte des 13. Gehalts zum 01.12. des Kalenderjahres zu erhalten und die andere Hälfte auf die Monatsgehälter umzulegen. Die AAA hat uns signalisiert, dass sie ebenfalls daran interessiert ist, inwieweit diese Form der Umgestaltung eine Akzeptanz bei den Mitarbeiter(inne)n findet. Aus diesem Grund schieben wir eine weitere Online-Umfrage kurzfristig nach. Eine große Beteiligung wäre sehr wichtig, denn die AAA macht eine Einigung beim 13. Gehalt zur Voraussetzung, um in die Verhandlungen zur Erhöhung der Gehälter sowie Ausbildungsvergütungen einzusteigen."

Der Link zur Umfrage: http://www.vmf-online.de/2017-05-23-umfrage-mfa

Pressemitteilung des Verbands medizinischer Fachberufe e.V.

 

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Heike Rösch
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Carmen Gandila
Präsidentin
Verband medizinischer Fachberufe e.V.
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